{"id":56840,"date":"2025-04-24T07:32:17","date_gmt":"2025-04-24T07:32:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/56840\/"},"modified":"2025-04-24T07:32:17","modified_gmt":"2025-04-24T07:32:17","slug":"tfa-ewiger-schadstoff-in-europaeischen-weinen-nachgewiesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/56840\/","title":{"rendered":"TFA: &#8222;Ewiger Schadstoff&#8220; in europ\u00e4ischen Weinen nachgewiesen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/logo-euronews-grey-6-180x22.svg.svg+xml\" width=\"180\" height=\"22\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/>WERBUNG<\/p>\n<p>Dies geht aus einer Studie hervor, die am Mittwoch von PAN Europe (Pesticide Action Network Europe) ver\u00f6ffentlicht wurde. Das Dokument der NGO weist auf einen Anstieg des Molek\u00fcls TFA, einem R\u00fcckstand von PFAS, in Flaschen hin, die in Superm\u00e4rkten in der EU gekauft wurden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pan-europe.info\/press-releases\/2025\/04\/study-reveals-alarming-surge-forever-chemical-tfa-european-wine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Die Untersuchung<\/strong><\/a>, die in zehn Weinanbaul\u00e4ndern in der EU durchgef\u00fchrt wurde, zeigt Werte, die teilweise 100 Mal h\u00f6her sind als die im Trinkwasser gefundenen, so die NGO, die vor einer Verschmutzung mit vielf\u00e4ltigen Urspr\u00fcngen warnt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/icon-cross-10x10-grey-6.svg.svg+xml\" width=\"10\" height=\"10\" alt=\"Close advertising\" fetchpriority=\"high\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>&#8222;Es sind also all diese fluorierten Gase, die wir wiederum in unseren K\u00fchlsystemen finden, die sehr pr\u00e4sent sind und die in die Atmosph\u00e4re abgegeben werden&#8220;, erkl\u00e4rt Salom\u00e9 Roynel, Politikreferentin von PAN Europe.<\/p>\n<p>&#8222;Was <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2025\/02\/04\/verschmutzung-verschwendung-wasserprobleme-in-europa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>die Kontamination des Grundwassers<\/strong><\/a> angeht, so wei\u00df man, dass die Hauptquelle die PFAS-Pestizide sind, da diese Stoffe direkt auf den Boden gespr\u00fcht werden, die Kulturen kontaminieren und somit in das Grundwasser gelangen&#8220;, f\u00fcgt sie hinzu.<\/p>\n<p>Schadstoff ab 1988 nachweisbar<\/p>\n<p>Die NGO betont, dass es vor dem Jahr 1988 keine Spuren von TFA im Wein gab. Nach diesem Jahr aber stiegen die Werte an. Diese Tendenz beschleunigte sich ab dem Jahr 2010.<\/p>\n<p>Dieser Umschwung Ende der 1980er Jahre l\u00e4sst sich laut PAN Europe mit der Unterzeichnung des <strong>Montrealer Protokolls<\/strong> erkl\u00e4ren, dessen Ziel es war, die Ozonschicht durch den schrittweisen Ausstieg aus der Verwendung von Chemikalien zu sch\u00fctzen. Aber &#8222;es war das Montrealer Protokoll, das die Verwendung von TFA-emittierenden fluorierten Gasen bewirkte, und es war auch der Zeitraum, in dem sich die PFAS-Pestizide entwickelten&#8220;, betont Salom\u00e9 Roynel.<\/p>\n<p>&#8222;Man kann wirklich eine klare Koinzidenz zwischen dem Anstieg der TFA-Verschmutzung oder -Kontamination von Weinen und dem Anstieg der Verwendung von Fluorgasen und PFAS-Pestiziden erkennen&#8220;.<\/p>\n<p>Studie: Kaninchenf\u00f6ten nahmen Schaden<\/p>\n<p>PAN Europe erkl\u00e4rt au\u00dferdem, dass Wissenschaftler Spuren von TFA in Bioweinen gefunden haben. Die NGO spricht sich daher f\u00fcr das Vorsorgeprinzip aus, da es sich bei diesem Molek\u00fcl um &#8222;eine Substanz handelt, die sehr lange Zeit nicht auf dem Radar war. Es gibt nur sehr wenige Studien \u00fcber seine Toxizit\u00e4t&#8220;, r\u00e4umt Salom\u00e9 Roynel ein.<\/p>\n<p>&#8222;Dennoch gibt es neuere Studien, die von der Industrie durchgef\u00fchrt wurden und sch\u00e4dliche Auswirkungen auf Kaninchenf\u00f6ten belegen, die auf eine reproduktionstoxische Wirkung hindeuten, also Auswirkungen auf die Entwicklung von F\u00f6ten&#8220;, f\u00e4hrt sie fort.<\/p>\n<p>Salom\u00e9 Roynel r\u00e4umt ein, dass es m\u00f6glich ist, sich der TFA-Molek\u00fcle zu entledigen. Die Technologie ist jedoch teuer, energieintensiv und ben\u00f6tigt Wasser. Es stellt sich also die Frage, wie dieses behandelte und kontaminierte Wasser anschlie\u00dfend verwendet wird.<\/p>\n<p>Mit diesem Bericht m\u00f6chte PAN Europe die EU-Mitgliedstaaten unter Druck setzen. Die 27 Regierungen werden sich n\u00e4chsten Monat treffen, um \u00fcber ein m\u00f6gliches Verbot von PFAS-Pestiziden zu sprechen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WERBUNG Dies geht aus einer Studie hervor, die am Mittwoch von PAN Europe (Pesticide Action Network Europe) ver\u00f6ffentlicht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":56841,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,26465,26464,12,16560],"class_list":{"0":"post-56840","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-pestizide","19":"tag-public-health","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-wein"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114391780098038739","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56840","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56840"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56840\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/56841"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56840"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56840"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56840"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}