{"id":568550,"date":"2025-11-11T20:01:17","date_gmt":"2025-11-11T20:01:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/568550\/"},"modified":"2025-11-11T20:01:17","modified_gmt":"2025-11-11T20:01:17","slug":"auch-muenchen-profitiert-google-investiert-55-milliarden-euro-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/568550\/","title":{"rendered":"Auch M\u00fcnchen profitiert: Google investiert 5,5 Milliarden Euro in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/google\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Google<\/a> wird die kommenden vier Jahre 5,5 Milliarden Euro in den Standort Deutschland investieren. Das bislang gr\u00f6\u00dfte Investitionsprogramm des Internetriesen f\u00fcr Deutschland umfasst den Bau eines neuen Rechenzentrums in der hessischen Kreisstadt Dietzenbach, k\u00fcndigte Google-Deutschlandchef Philipp Justus in Berlin an. Das bestehende Datacenter im benachbarten Hanau soll erweitert werden. Au\u00dferdem sollen die Google-Standorte in M\u00fcnchen, Frankfurt und Berlin ausgebaut werden.<\/p>\n<p>Historisches Postgeb\u00e4ude in M\u00fcnchen wird modernisiert<\/p>\n<p>Neben neuer Infrastruktur investiert Google weiterhin in seine B\u00fcropr\u00e4senz in ganz Deutschland. Das betrifft vor allem den Standort M\u00fcnchen, an dem Google \u00fcber 1000 Entwickler besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Nach Restaurierung und Modernisierung des ehemaligen Paketzustellamts in der M\u00fcnchner Maxvorstadt werde in dem Geb\u00e4udekomplex ein &#8222;hochmodernes Entwicklungszentrum mit 30.000 Quadratmeter B\u00fcrofl\u00e4che&#8220; f\u00fcr bis zu 1500 Google-Mitarbeiter entstehen. Das Projekt an der historischen Arnulfpost werde nach seiner Fertigstellung Ende 2026 auch \u00f6ffentliche Bereiche schaffen, die allen M\u00fcnchnern zug\u00e4nglich seien.<\/p>\n<p>Investitionsprogramm von Google soll &#8222;voraussichtlich bis 2029 j\u00e4hrlich rund 9000 Arbeitspl\u00e4tze in Deutschland sichern&#8220;<\/p>\n<p>Vize-Kanzler Lars Klingbeil (<a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/spd\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SPD<\/a>) lobte die Google-Pl\u00e4ne f\u00fcr die Jahre 2026 bis 2029 als &#8222;echte Zukunfts-Investitionen in Innovationen, K\u00fcnstliche Intelligenz, die klimaneutrale Transformation und zuk\u00fcnftige Arbeitspl\u00e4tze in Deutschland&#8220;. &#8222;Das ist genau das, was wir jetzt brauchen.&#8220; Google erkl\u00e4rte, das Investitionsprogramm werde &#8222;voraussichtlich bis 2029 j\u00e4hrlich rund 9000 Arbeitspl\u00e4tze in Deutschland sichern&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fchrender Standort f\u00fcr Rechenzentren in Europa&#8220;<\/p>\n<p>Digitalminister Karsten Wildberger (<a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/cdu\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CDU<\/a>) sagte: &#8222;Wir wollen Deutschland zu einem f\u00fchrenden Standort f\u00fcr Rechenzentren in Europa machen.&#8220; Das angek\u00fcndigte Investment von Google zeige, wie attraktiv der Standort Deutschland f\u00fcr digitale Infrastruktur sei.<\/p>\n<p>Das Gesch\u00e4ft von Google, aber auch anderen Tech-Konzernen wie <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/microsoft\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Microsoft<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/amazon\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Amazon<\/a> und lokalen Anbietern wie der Schwarz-Gruppe, Ionos und der <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/deutsche-telekom-ag\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschen Telekom<\/a> wird aktuell durch einen gro\u00dfen Bedarf an Cloud-Dienstleistungen angetrieben. Zudem macht die st\u00e4rkere Nutzung von Anwendungen K\u00fcnstlicher Intelligenz massive zus\u00e4tzliche Rechnerkapazit\u00e4ten n\u00f6tig.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1624333_google-investitionsplan-fuer-deutschland_artikelbild_1F4U_J_AxCkgy.jpg\" alt=\"Treffpunkt Berlin: Das Google-Management hat im Beisein von Finanzminister Lars Klingbeil (r) die Pl\u00e4ne verk\u00fcndet.\" title=\"Treffpunkt Berlin: Das Google-Management hat im Beisein von Finanzminister Lars Klingbeil (r) die Pl\u00e4ne verk\u00fcndet.\" width=\"812\" height=\"459\"\/><\/p>\n<p>Erst in der vergangenen Woche hatte die Telekom zusammen mit dem US-amerikanischen KI-Chip-Entwickler Nvidia angek\u00fcndigt, dass sie gemeinsam in ein Rechenzentrum in M\u00fcnchen investieren wollen. Dabei geht es um etwa eine Milliarde Euro. Insgesamt werden die Betreiber von Rechenzentren nach Angaben des Branchenverbands Bitkom in Deutschland in diesem Jahr rund 12 Milliarden Euro investieren.<\/p>\n<p>Boom in der Rhein-Main-Region<\/p>\n<p>Von dem Trend profitiert in Deutschland vor allem die Rhein-Main-Region. Im Gro\u00dfraum Frankfurt befindet sich der gro\u00dfe Internetknoten DE-CIX. \u00dcber den gigantischen Datenaustauschpunkt k\u00f6nnen die Betreiber von Rechenzentren riesige Datenmengen ohne Verz\u00f6gerung \u00fcbertragen.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr die neue Anlage im hessischen Dietzenbach hat Google ein Konzept erarbeitet, um \u00fcbersch\u00fcssige W\u00e4rme zu nutzen und wiederzuverwenden. Die Abw\u00e4rme soll in das Fernw\u00e4rmenetz der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) eingespeist und von den B\u00fcrgern genutzt werden. Nach der Inbetriebnahme k\u00f6nne das Rechenzentrum mehr als 2.000 lokale Haushalte mit Warmwasser und W\u00e4rme versorgen.<\/p>\n<p>Suche nach sauberem Strom<\/p>\n<p>Google hat offiziell das Ziel ausgegeben, auch bei seinen Clouddiensten die Auswirkungen auf Klima und Umwelt nachhaltig zu minimieren. Daf\u00fcr ben\u00f6tigt Google Strom, der m\u00f6glichst rund um die Uhr und an allen Tagen im Jahr aus erneuerbaren Quellen stammt, um den CO\u2082-Abdruck zu minimieren.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang k\u00fcndigte Google die Erweiterung seiner seit 2021 bestehenden Partnerschaft f\u00fcr CO\u2082-freie Energie rund um die Uhr mit dem Unternehmen Engie in Deutschland bis 2030 an, um so verst\u00e4rkt zur Energiewende und Netzstabilit\u00e4t in Deutschland beizutragen.<\/p>\n<p>Engie z\u00e4hlt zu den weltweit gr\u00f6\u00dften Anbietern f\u00fcr erneuerbare Energien, Energiedienstleistungen und technische Infrastruktur. In Deutschland plant, baut und betreibt Engie Windkraft-, Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen, Batteriespeicher und Pumpspeicherkraftwerke. Durch mehrere Initiativen f\u00fcr die Erzeugung sauberer Energie werde der Betrieb von Google in Deutschland voraussichtlich im Jahr 2026 zu 85 Prozent oder mehr mit CO\u2082-freier Energie betrieben werden, k\u00fcndigte der Konzern an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Google wird die kommenden vier Jahre 5,5 Milliarden Euro in den Standort Deutschland investieren. Das bislang gr\u00f6\u00dfte Investitionsprogramm&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":568551,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[137094,772,296,29,2050,30,4149,137093,9951,1268,173],"class_list":{"0":"post-568550","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-arnulfpark","9":"tag-bayern","10":"tag-berlin","11":"tag-deutschland","12":"tag-frankfurt","13":"tag-germany","14":"tag-google","15":"tag-internetriese","16":"tag-investitionen","17":"tag-muenchen","18":"tag-unternehmen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115532850145898776","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/568550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=568550"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/568550\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/568551"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=568550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=568550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=568550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}