{"id":569212,"date":"2025-11-12T02:26:15","date_gmt":"2025-11-12T02:26:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569212\/"},"modified":"2025-11-12T02:26:15","modified_gmt":"2025-11-12T02:26:15","slug":"ukraine-krieg-grossangelegtes-korruptionssystem-aufgedeckt-drahtzieher-ist-ein-enger-vertrauter-von-selenskyj-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569212\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ \u201eGro\u00dfangelegtes Korruptionssystem\u201c aufgedeckt \u2013 Drahtzieher ist ein enger Vertrauter von Selenskyj ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p>Ein Freund und Vertrauter von Wolodymyr Selenskyj soll Kopf eines Korruptionssystems sein, das sich auf den Energiesektor spezialisiert hat. Unterdessen bestreitet Russlands Au\u00dfenminister Lawrow heimliche Atomtests. Alle Entwicklungen im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die russischen Streitkr\u00e4fte stehen kurz vor der Einnahme der wichtigen Stadt Pokrowsk. Kiews B\u00fcrgermeister Klitschko kritisiert einen neuen Korruptionsfall in der Ukraine.<\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker:<\/p>\n<p>02:34 Uhr \u2013 100 Millionen Dollar sollen in Geldw\u00e4schegesch\u00e4fte geflossen sein<\/p>\n<p>Nach Razzien im Energiesektor haben Antikorruptionsermittler in der Ukraine einen engen Vertrauten von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj der weitverzweigten Korruption beschuldigt. Timur Minditsch habe \u201ebeschlossen, sich unrechtm\u00e4\u00dfig zu bereichern, indem er Straftaten in verschiedenen Bereichen der ukrainischen Wirtschaft organisierte\u201c, erkl\u00e4rte ein Vertreter der Antikorruptions-Staatsanwaltschaft (Sapo) vor Gericht. Der Verd\u00e4chtige habe \u201efreundschaftliche Beziehungen zum Pr\u00e4sidenten der Ukraine\u201c f\u00fcr seine kriminellen Aktivit\u00e4ten genutzt.<\/p>\n<p>Minditsch ist Miteigent\u00fcmer der Produktionsfirma Kwartal 95. Die Firma war von Selenskyj gegr\u00fcndet worden, der fr\u00fcher als Komiker und Schauspieler auftrat, bevor er f\u00fcr das Pr\u00e4sidentschaftsamt kandidierte. Dem Staatsanwalt zufolge \u00fcbte Minditsch \u201eKontrolle \u00fcber die Anh\u00e4ufung, Verteilung und Legalisierung von Geldern aus, die durch kriminelle Handlungen im Energiesektor der Ukraine erlangt wurden\u201c.<\/p>\n<p>Auch Justizminister Herman Haluschtschenko ist der Sapo zufolge in den Skandal verstrickt. Das Nationale Antikorruptionsb\u00fcro (Nabu) hat bei Razzien am Montag nach eigenen Angaben ein \u201egro\u00dfangelegtes Korruptionssystem\u201c aufgedeckt. Demnach flossen \u201eetwa 100 Millionen Dollar\u201c (86 Millionen Euro) in Geldw\u00e4schegesch\u00e4fte. Korruption und die Zweckentfremdung von Geldern sind ein weitverbreitetes Problem in der Ukraine. <\/p>\n<p>Selenskyj war mit dem Ziel angetreten, der Korruption ein Ende zu setzen. Erst im vergangenen Monat wurde der ehemalige Leiter des staatlichen Stromnetzes, Wolodymyr Kudrytskyj, wegen des Vorwurfs der Veruntreuung verhaftet. Timur Minditsch soll die Ukraine verlassen haben.<\/p>\n<p>Dienstag, 11. November:15:58 Uhr \u2013 Im Fernsehen verliest Lawrow eine Erkl\u00e4rung \u2013 und kritisiert die USA<\/p>\n<p>Der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow ist nach l\u00e4ngerer Abwesenheit wieder mit einem \u00f6ffentlichen Auftritt in Erscheinung getreten. In einer am Dienstag im russischen Fernsehen ausgestrahlten Erkl\u00e4rung verurteilte er die seit Wochen von der US-Armee ver\u00fcbten t\u00f6dlichen Angriffe gegen angebliche Drogenboote in der Karibik als \u201einakzeptabel\u201c.<\/p>\n<p>\u201eSo handeln \u00fcblicherweise gesetzlose L\u00e4nder sowie solche, die sich f\u00fcr \u00fcber dem Gesetz stehend halten\u201c, sagte Lawrow, und sprach vom \u201eVorwand der Drogenbek\u00e4mpfung\u201c, mit dem Washington sein Vorgehen begr\u00fcnde.<\/p>\n<p>Lawrow warf Washington vor, bislang keine Beweise daf\u00fcr vorgelegt zu haben, dass die attackierten Boote tats\u00e4chlich Drogen bef\u00f6rderten. Die US-Armee zerst\u00f6re die Boote \u201eohne Gerichtsprozess oder Ermittlungen\u201c und \u201eohne irgendjemandem irgendwelche Fakten vorzulegen\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>Venezuela wird von dem linksnationalistischen Machthaber Nicol\u00e1s Maduro regiert, der politisch und wirtschaftlich auf die Unterst\u00fctzung des Kreml z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Lawrow erkl\u00e4rte sich zudem bereit, Vorw\u00fcrfe von US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00fcber angebliche unterirdische Atomtests der russischen Armee mit Washington zu besprechen. Lawrow wies zugleich die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6907d279df9fa029228f132a\/minister-praezisiert-trump-ankuendigung-atomwaffentests-ohne-nukleare-explosionen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6907d279df9fa029228f132a\/minister-praezisiert-trump-ankuendigung-atomwaffentests-ohne-nukleare-explosionen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eVerd\u00e4chtigungen unserer US-Kollegen\u201c <\/a>zur\u00fcck, dass Moskau \u201ewom\u00f6glich etwas Geheimes tief unter der Erde\u201c tue. Trump hatte vor Kurzem das Pentagon angewiesen, \u201eunverz\u00fcglich\u201c damit zu beginnen, US-Atomwaffen \u201ezu testen\u201c. Moskau warf er vor, geheime Tests mit nuklearen Sprengk\u00f6pfen abgehalten zu haben. <\/p>\n<p>11:36 Uhr \u2013 \u201eLawrow scheint bestraft zu werden\u201c<\/p>\n<p>Nach Berichten \u00fcber ein Zerw\u00fcrfnis zwischen Kremlchef Wladimir Putin und Au\u00dfenminister Lawrow geht Sicherheitsexperte Nico Lange davon aus, dass der Chefdiplomat einige Zeit keine prominente Rolle mehr einnehmen wird. \u201eLawrow scheint bestraft zu werden\u201c, sagte der Politikberater im Gespr\u00e4ch mit WELT TV, \u201edaf\u00fcr, dass er mit zu harten Forderungen, mit diesem Schreiben an Pr\u00e4sident Trump, daf\u00fcr gesorgt hat, dass es \u00fcberhaupt kein Treffen mehr gab, dass jetzt die Verbindungen abgerissen sind und dass Trump ja auch mehr Druck auf Putin machen will.\u201c Das hei\u00dfe aber nicht, dass Lawrow dauerhaft in Ungnade gefallen sei. Er werde wohl \u201eeine Weile leiden\u201c m\u00fcssen. Lawrow war zuletzt Ende Oktober \u00f6ffentlich aufgetreten. Sein Fernbleiben hatte Ger\u00fcchte \u00fcber ein Zerw\u00fcrfnis befeuert, der Kreml hat die Berichte dementiert.<\/p>\n<p>11:30 Uhr \u2013 Scharfe Kritik von Klitschko an neuem Korruptionsfall in der Ukraine<\/p>\n<p>Der B\u00fcrgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, Vitali Klitschko, kritisiert in scharfen Worten die Korruption in seinem Land. In einem Interview mit WELT TV sagte Klitschko zu dem j\u00fcngsten Korruptionsverdacht beim staatlichen Betreiber der ukrainischen Atomkraftwerke Energoatom, in den auch Personen aus dem Umfeld von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj verwickelt sein sollen: \u201eDas ist ein Tiefschlag. Besonders in der heutigen Situation, da wir gegen die Russen k\u00e4mpfen, die unser Land okkupieren wollen. Und gleichzeitig m\u00fcssen wir noch gegen Korruption k\u00e4mpfen.\u201c Das sei \u201eein gro\u00dfer Schaden\u201c f\u00fcr sein Land und schade der Glaubw\u00fcrdigkeit der Ukraine in den Augen ihrer Partner. Er hoffe daher auf schnelle Aufkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Der Kiewer B\u00fcrgermeister bezeichnete in dem Gespr\u00e4ch mit WELT-Chefredakteur Jan Philipp Burgard eine Anti-Korruptions-Reform als \u201eeiner der wichtigsten Reformen\u201c seines Landes beim Wiederaufbau. Sehr viele Politiker machten den Fehler zu denken, dass es beim Wiederaufbau um Stra\u00dfen, H\u00e4user und Br\u00fccken gehe. An erster Stelle brauche sein Land aber Reformen bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Selbstverwaltung.<\/p>\n<p>10:12 Uhr \u2013 Ukraine: Haben russische \u00d6lraffinerie im Hinterland angegriffen<\/p>\n<p>Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben in der Nacht die \u00d6lraffinerie Saratow tief im russischen Hinterland angegriffen. Die Attacke habe dort Explosionen und ein gro\u00dfes Feuer ausgel\u00f6st, teilte der ukrainische Generalstab auf Telegram mit. Zudem seien ein \u00d6lterminal auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim und ein Lagerhaus im besetzten Donezk getroffen worden. Vergangene Woche hatte die ukrainische Armee eigenen Angaben zufolge ein Petrochemie-Werk in Baschkortostan beschossen \u2013 die russische Republik liegt etwa 1500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt im Uralgebirge.<\/p>\n<p>10:04 Uhr \u2013 Rum\u00e4nien meldet Fund mutma\u00dflicher Drohnentr\u00fcmmer<\/p>\n<p>Nach russischen Angriffen auf ukrainische Donauh\u00e4fen sind in Rum\u00e4nien mutma\u00dfliche Drohnentr\u00fcmmer entdeckt worden. Das teilte das Verteidigungsministerium des Nato-Mitgliedslandes mit. Demnach erfassten rum\u00e4nische Radarger\u00e4te kurz nach Mitternacht Gruppen von Drohnen in der N\u00e4he des rum\u00e4nischen Luftraums. Das Ministerium gab daraufhin eine Warnung an die Bev\u00f6lkerung in der s\u00fcd\u00f6stlichen Grenzregion heraus. <\/p>\n<p>07:46 Uhr \u2013 Russland: Truppen r\u00fccken s\u00fcdlich von Kupjansk vor<\/p>\n<p>Die russischen Streitkr\u00e4fte sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau tief in die ukrainische Stadt Kupjansk vorgedrungen. Sie r\u00fcckten Richtung S\u00fcden vor, um eine Reihe von Bahnh\u00f6fen im Stadtteil Kupjansk-Wuslowyj einzunehmen. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich solche Angaben zum Kampfgeschehen nicht. Die Stadt liegt im Osten der Region Charkiw.<\/p>\n<p>07:22 Uhr \u2013 Ein Toter bei russischen Drohnenangriffen im Osten der Ukraine<\/p>\n<p>Bei russischen Drohnenangriffen auf Ziele im Osten der Ukraine ist ein Mann get\u00f6tet worden. Die t\u00f6dliche Attacke in der Stadt Kramatorsk ereignete sich am Montagabend, wie der Stadtrat mitteilte. Es seien Wohngeb\u00e4ude und zivile Infrastruktur attackiert worden. Eine Bildungseinrichtung und Wohngeb\u00e4ude seien besch\u00e4digt worden. In der Region Charkiw wurden nach Beh\u00f6rdenangaben drei Menschen bei einem russischen Drohnenangriff verletzt, unter ihnen ein 16-J\u00e4hriger.<\/p>\n<p>07:00 Uhr \u2013 Milit\u00e4rexperte: \u201eDie Russen gehen jetzt \u201aall in\u2018 \u2013 in der Ukraine und in Europa\u201c<\/p>\n<p>Markus Reisner, Oberst im \u00f6sterreichischen Bundesheer, erwartet verst\u00e4rkte Angriffe der russischen Streitkr\u00e4fte in der Ukraine, aber auch weitere \u201ehybride Angriffe\u201c in Europa. Die russische Armee nehme in der Ukraine besonders die Gasversorgung ins Visier, um die Bev\u00f6lkerung zu zerm\u00fcrben, aber \u201eetwas Neues\u201c komme hinzu, sagte Reisner<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Die-Russen-gehen-jetzt-all-in-id30002986.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Die-Russen-gehen-jetzt-all-in-id30002986.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> im Interview mit ntv.<\/a><\/p>\n<p>\u201eDurch die t\u00e4glichen ukrainischen Drohnenangriffe ger\u00e4t Russland selbst unter Druck. Au\u00dferdem haben sie auf dem Schlachtfeld dieses Jahr wieder keinen Durchbruch geschafft. Die Russen gehen jetzt \u201aall in\u2018. Mit Angriffen in der Ukraine, aber auch mit mehr hybriden Attacken in Europa, denken Sie an die Drohnenfl\u00fcge an Flugh\u00e4fen\u201c, erkl\u00e4rte er. Die Hoffnung der Russen sei wohl, \u201edass die Europ\u00e4er st\u00e4rker den eigenen Luftraum sch\u00fctzen wollen \u2013 und weniger Fliegerabwehr an die Ukraine geben.\u201c<\/p>\n<p>Das umk\u00e4mpfte Pokrowsk bezeichnet Reisner als \u201egefallen\u201c. Die Stadt sei zu 90 bis 95 Prozent in russischer Hand. F\u00fcr den Kriegsverlauf habe der Verlust aber keine unmittelbare Bedeutung. \u201ePokrowsk ist auf keinen Fall eine Stadt mit strategischer Bedeutung. Es ist ein operativ bedeutungsvoller Knotenpunkt f\u00fcr Logistik, das ja.\u201c<\/p>\n<p>6:10 Uhr \u2013 Selenskyj fordert Urteile nach Schmiergeld bei Atomkonzern<\/p>\n<p>Nach dem Bekanntwerden von Ermittlungen und Razzien wegen des Verdachts auf Korruption beim ukrainischen Staatskonzern Energoatom fordert Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj Verurteilungen. \u201eDie Reinhaltung des Unternehmens hat Priorit\u00e4t\u201c, betonte der Staatschef in seiner abendlichen Videobotschaft. Es sei jeder zu bestrafen, der an Korruptionsschemen beteiligt war. Selenskyj erinnerte dabei daran, dass die Atomkraftwerke von Energoatom den Hauptteil der Elektroenergie erzeugen. Nach russischen Drohnen- und Raketenangriffen steht in vielen Regionen des Landes Strom nur stundenweise zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>06:00 Uhr \u2013 Deutschlands Ukraine-Hilfen steigen 2026 auf 11,5 Milliarden Euro<\/p>\n<p>Deutschland erh\u00f6ht seine Ukraine-Hilfen 2026 im Vergleich zum Regierungsentwurf noch einmal um drei Milliarden Euro. Das Geld ist laut Finanzministerium f\u00fcr Artillerie, Drohnen, Panzerfahrzeuge und zwei Patriot-Flugabwehrraketensysteme vorgesehen.<\/p>\n<p>Montag, 10. November: 15:29 Uhr \u2013 Selenskyj will Patriot-Systeme von den USA kaufen<\/p>\n<p>Selenskyj will im Kampf gegen andauernde Angriffe Russlands bei den USA 25 Patriot-Luftabwehrsysteme bestellen. Selenskyj r\u00e4umte am Montag ein, dass die Systeme teuer seien und die Herstellung der gew\u00fcnschten Menge mehrere Jahre dauern k\u00f6nnte. Europ\u00e4ische L\u00e4nder k\u00f6nnten aber ihre Patriot-Systeme der Ukraine \u00fcberlassen und auf Ersatz warten, erkl\u00e4rte er. \u201eWir w\u00fcrden nicht gerne warten\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>Selenskyj erw\u00e4hnte, dass die Ukraine vor kurzem weitere Patriot-Systeme von Deutschland bekommen habe. Wie viele der Systeme sich derzeit in der Ukraine befinden, ist unklar.<\/p>\n<p>12:55 Uhr \u2013 Ukrainische Flugabwehr zunehmend \u00fcberfordert<\/p>\n<p>Im Oktober hat sich die Situation der Ukraine bei der Flugabwehr nach Einsch\u00e4tzung von Experten stark verschlechtert. \u201eRussland gelingt es zunehmend, die ukrainische Luftabwehr zu umgehen und kritische Infrastruktur zu sch\u00e4digen\u201c, hei\u00dft es im vom Europ\u00e4ischen Austausch und der Konrad-Adenauer-Stiftung monatlich herausgegebenen Bericht \u201eMonitor Luftkrieg Ukraine\u201c. Insbesondere der Einsatz ballistischer Raketen habe sich mit 108 St\u00fcck mehr als verdoppelt, w\u00e4hrend gleichzeitig die Abfangquote auf der Basis ukrainischer Angaben bei nur etwa 15 Prozent liege.<\/p>\n<p>Dem Bericht zufolge wurden durchschnittlich jede Nacht 170 russische Drohnen gegen Ziele in der Ukraine eingesetzt. Mit nach ukrainischer Z\u00e4hlung 5.298 Langstreckendrohnen liegt der Wert allerdings etwa sechs Prozent unter den Ziffern des September. Im Juli sei dabei mit knapp 6.300 Drohnen der bisherige H\u00f6chstwert erreicht worden. Im Bericht wird vermutet, dass dies auf ein Nichterreichen russischer Produktionsziele zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<\/p>\n<p>11:35 Uhr \u2013 \u201ePutin in der Lage ist, am selben Tag am gleichen Ort zwei unterschiedliche Botschaften zu senden\u201c09:51 Uhr \u2013 Korruptionsnetzwerk in Energiebranche aufgedeckt<\/p>\n<p>In der Ukraine gehen die Beh\u00f6rden mit einem gro\u00dfangelegten Einsatz gegen Korruption in der Energiebranche vor. Es sei eine hochrangige kriminelle Vereinigung aufgedeckt worden, teilt die Anti-Korruptionsbeh\u00f6rde auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Ermittlungen h\u00e4tten 15 Monate gedauert und umfassten 1000 Stunden Tonaufnahmen. <\/p>\n<p>Den Angaben zufolge bauten die Beschuldigten ein weit verzweigtes Netzwerk auf, um wichtige Staatsunternehmen zu beeinflussen. Dies betreffe insbesondere den staatlichen Atomkraftwerksbetreiber Energoatom. Der Kampf gegen die weit verbreitete Korruption gilt als zentral f\u00fcr den von der Ukraine angestrebten Beitritt zur EU und die Sicherung milliardenschwerer Hilfsgelder westlicher Verb\u00fcndeter.<\/p>\n<p>07:32 Uhr \u2013 USA liefern milliardenschwere Waffen nicht an Europa aus<\/p>\n<p>US-Waffen im Wert von mehr als f\u00fcnf Milliarden Dollar werden einem Bericht zufolge aktuell nicht an die Nato-Alliierten geliefert. Grund ist der \u201eShutdown\u201c in den USA, wie das US-Portal \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.axios.com\/2025\/11\/09\/government-shutdown-arms-sales-nato-ukraine\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.axios.com\/2025\/11\/09\/government-shutdown-arms-sales-nato-ukraine&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Axios<\/a>\u201c unter Berufung auf Sch\u00e4tzungen des US-Au\u00dfenministeriums berichtet. Betroffen seien unter anderem Lieferungen von Himars-Raketensystemen, Amraam-Luft-Luft-Raketen und Aegis-Flugabwehrsystemen. Auch Verb\u00fcndete wie D\u00e4nemark, Kroatien und Polen warten demnach auf die Ausfuhren.<\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Sonntagabend haben Republikaner und Demokraten einen konkreten Schritt zur Beendigung des Shutdowns getan. Der Senat votierte mit den Stimmen der Demokraten daf\u00fcr, \u00fcber einen \u00dcbergangsetat zu beraten.<\/p>\n<p>05:30 Uhr \u2013 71 ukrainische Drohnen abgeschossen<\/p>\n<p>Die Nachrichtenagentur Ria meldet unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium den Abschuss von 71 ukrainischen Drohnen in der Nacht durch die russische Luftabwehr.<\/p>\n<p>dpa\/AFP\/AP\/Reuters\/ll\/fro\/kami\/jho\/coh\/dol\/lay<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Freund und Vertrauter von Wolodymyr Selenskyj soll Kopf eines Korruptionssystems sein, das sich auf den Energiesektor spezialisiert&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":569213,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,183,13,188,182,14,15,110,111,115,12,116,317,112,117],"class_list":{"0":"post-569212","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-friedrich-cdu","11":"tag-headlines","12":"tag-liveticker","13":"tag-merz","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-newsteam","17":"tag-putin","18":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-selenskyj","21":"tag-ukraine","22":"tag-wladimir","23":"tag-wolodymyr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115534363662768457","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569212","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=569212"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569212\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/569213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=569212"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=569212"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=569212"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}