{"id":569320,"date":"2025-11-12T03:28:48","date_gmt":"2025-11-12T03:28:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569320\/"},"modified":"2025-11-12T03:28:48","modified_gmt":"2025-11-12T03:28:48","slug":"steinmeier-verleiht-preise-im-geschichtswettbewerb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569320\/","title":{"rendered":"Steinmeier verleiht Preise im Geschichtswettbewerb"},"content":{"rendered":"<p class=\"Paragraph_paragraph__nQNQ9 Paragraph_paragraph--default-lg-default__2m2_h articleParagraph\">Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier hat die Bedeutung von historischem Wissen und eines kritischen Umgangs mit Informationen angesichts der Zunahme von Desinformation betont. \u201eWir erleben ja, wie autorit\u00e4re und extremistische Kr\u00e4fte versuchen, die Deutungshoheit \u00fcber die Geschichte zu gewinnen und das kollektive Ged\u00e4chtnis zu manipulieren\u201c, sagte er bei der Verleihung der Preise seines diesj\u00e4hrigen Geschichtswettbewerbs.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__nQNQ9 Paragraph_paragraph--default-lg-default__2m2_h articleParagraph\">Diese Kr\u00e4fte betrieben Desinformation, verbreiteten Deep Fakes \u00fcber die sozialen Medien, vernebelten die Grenze zwischen Wahrheit und L\u00fcge. \u201eUnd sie tun das mit dem Ziel, die eigenen Machtanspr\u00fcche durchzusetzen, Unrecht und Krieg zu rechtfertigen, Vorurteile und Hass zu sch\u00fcren\u201c, sagte Steinmeier.<\/p>\n<p>Steinmeier kritisiert respektloses Verhalten in KZ-Gedenkst\u00e4tten<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__nQNQ9 Paragraph_paragraph--default-lg-default__2m2_h articleParagraph\">\u201eWie tief ihr Gift bereits in unsere Gesellschaft eingesickert ist, das zeigt sich auf unertr\u00e4gliche Weise, wenn sich heute ganze Sch\u00fclergruppen oder Klassen bei Besuchen in KZ-Gedenkst\u00e4tten respektlos verhalten, mit rechtsextremistischen Symbolen und Parolen provozieren und die Menschheitsverbrechen der Nationalsozialisten umdeuten, verharmlosen oder leugnen.\u201c<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__nQNQ9 Paragraph_paragraph--default-lg-default__2m2_h articleParagraph\">Die mit je 2.500 Euro dotierten ersten Bundespreise gingen an Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Romain-Rolland-Gymnasiums in Dresden, der Gymnasien Buckhorn und Altona in Hamburg, des Wilhelm-Hittorf-Gymnasiums in M\u00fcnster und des Bismarck-Gymnasiums in Karlsruhe. Au\u00dferdem wurden 15 zweite und 30 dritte Bundespreise verliehen.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Beteiligung an diesj\u00e4hrigem Geschichtswettbewerb<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__nQNQ9 Paragraph_paragraph--default-lg-default__2m2_h articleParagraph\">Der j\u00e4hrliche Geschichtswettbewerb des Bundespr\u00e4sidenten stand diesmal unter dem Motto \u201eBis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte\u201c. Nach Angaben der K\u00f6rber Stiftung, die den Wettbewerb im Auftrag des Bundespr\u00e4sidenten organisiert, beteiligten sich in diesem Jahr 6.720 Kinder und Jugendliche daran. Sie reichten 2.289 Beitr\u00e4ge ein. Damit sei diese Runde des Wettbewerbs die erfolgreichste seit 30 Jahren gewesen.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__nQNQ9 Paragraph_paragraph--default-lg-default__2m2_h articleParagraph\">Die f\u00fcnf ersten Preistr\u00e4ger befassten sich mit der deutsch-tschechischen Grenze, dem zu Fl\u00fcssigkristallen forschenden Physiker Otto Lehmann, dem j\u00fcdischen Ghetto Hongkew in Shanghai und mit Annaliese Teetz, die 1955 als erste deutsche Frau das Kapit\u00e4nspatent erwarb und gegen die Benachteiligung von Frauen in der Seefahrt k\u00e4mpfte. Eine Sch\u00fclergruppe entwickelte ein historisches Brettspiel.<\/p>\n<p>Beim Geschichtswettbewerb des Bundespr\u00e4sidenten wurde die h\u00f6chste Teilnehmerzahl seit 30 Jahren verzeichnet.\u00a0Foto: Bernd von Jutrczenka\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier hat die Bedeutung von historischem Wissen und eines kritischen Umgangs mit Informationen angesichts der Zunahme&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":569321,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1853],"tags":[1424,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,1209,12],"class_list":{"0":"post-569320","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aachen","8":"tag-aachen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115534611484281096","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569320","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=569320"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569320\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/569321"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=569320"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=569320"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=569320"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}