{"id":569442,"date":"2025-11-12T04:44:01","date_gmt":"2025-11-12T04:44:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569442\/"},"modified":"2025-11-12T04:44:01","modified_gmt":"2025-11-12T04:44:01","slug":"natuerlicher-wohnen-in-tuebingen-scheune-wird-zum-minimalistischen-architektenhaus-fuer-stuttgarter-familie-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569442\/","title":{"rendered":"Nat\u00fcrlicher wohnen in T\u00fcbingen: Scheune wird zum minimalistischen Architektenhaus f\u00fcr Stuttgarter Familie"},"content":{"rendered":"<p>Der Architekt Jan Keinath zieht mit seiner Familie aus dem Stuttgarter Westen nach T\u00fcbingen: in eine behutsam sanierte Doppelscheune von 1806. Ein Besuch.<\/p>\n<p>Stuttgarter Architekt mit Expertise im Umbau script type=&#8220;module&#8220; src=https:\/\/player.glomex.com\/integration\/1\/integration.js&gt;   <\/p>\n<p>Trotzdem k\u00f6nnen gerade solche Sanierungen ohne fachliche Expertise f\u00fcr Umbauten im Bestand im Ruin enden. Keinath wusste, worauf er sich einlie\u00df, denn er ist Architekt und Mitgr\u00fcnder von KO\/OK, ein auf den ersten Zuruf hin vielsagender B\u00fcroname, der tats\u00e4chlich \u2013 wie einige zurecht vermuten werden \u2013 von einem Song und dem gleichnamigen Studioalbum <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.tocotronic-golden-years-was-taugt-das-neue-tocotronic-album.621eb1d3-e710-4807-80fc-4433faaf975e.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">der Gruppe Tocotronic <\/a>inspiriert ist. Der Titel spielt mit den Initialen der Partner, steht aber auch f\u00fcr das Auf und Ab im m\u00fchseligen Tagesgesch\u00e4ft selbstst\u00e4ndiger Architektinnen und Architekten. <\/p>\n<p>Sensible Umbauten im Bestand <\/p>\n<p>F\u00fcr das B\u00fcro KO\/OK, das ein Standbein in Leipzig hat, das andere bis vor kurzem in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a> und nun in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/T%C3%BCbingen\" title=\"T\u00fcbingen\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">T\u00fcbingen<\/a>, lief es allerdings in letzter Zeit so ziemlich OK. Gemeinsam mit Fabian Onneken hat sich Jan Keinath mittlerweile einen Namen mit <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.architektur-aus-stuttgart-junge-stuttgarter-architekten-entwerfen-ein-haus-fuers-ganze-dorf.bee9123d-0bc5-4caa-8143-a3fcf1eaf2fe.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">sensiblen Umbauten im Bestand<\/a>, Sanierungen sowie Restaurierungen gemacht. Onneken und Keinath haben eine ganze Reihe vorbildlicher Holzbauten entworfen sowie bei komplexen Bauaufgaben in historischem Umfeld bewiesen, dass sie vom anspruchsvollen Kontext eher inspiriert als abgeschreckt sind. <\/p>\n<p>Staatspreis Baukultur f\u00fcr KO\/OK <\/p>\n<p>Davon kann man sich <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.wohnen-in-kirchheim-unter-teck-ein-luftiges-haus-fuer-eine-junge-familie.14bc3e31-04d2-4620-a279-249da22a558b.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">etwa in Kirchheim unter Teck bewundern<\/a>, wo im mittelalterlichen Stadtkern vor einigen Jahren das marode Hotel \u201eWaldhorn\u201c abgebrochen wurde. <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.leben-im-kirchheimer-steingauquartier-ein-lebendiges-viertel-mit-kurzen-wegen.9a96f880-47db-4ebd-8ff8-45c246ff7e6f.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Die Stadt gab an Ort und Stelle einen Neubau in Auftrag<\/a>, der das Alte nicht ignorieren durfte, ohne das Hier und Jetzt au\u00dfen vor zu lassen. Gesagt, getan: KO\/OK erhielten f\u00fcr ihren zur\u00fcckgenommenen, aber dennoch markanten hellen Neubau den Staatspreis Baukultur 2020.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1762922641_277_media.media.4120759d-3647-4ead-ba24-42b517ff25b1.original1024.media.jpeg\"\/>     Fabian Onneken (li.) und Jan Keinath von KO\/OK Architekten. Das B\u00fcro hat zwei Standorte, in Leipzig und nun in T\u00fcbingen.    Foto: Thomas B\u00e4r    <\/p>\n<p>Es wundert einen dann auch nicht, dass die Doppelscheune in T\u00fcbingen-Derendigen auch schon preistr\u00e4chtig unterwegs ist. Ein Herzensprojekt von Jan Keinath: \u201eWir wollten etwas <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/bauen\" title=\"bauen\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bauen<\/a> oder umbauen und haben uns sicher zehn, vielleicht zw\u00f6lf Jahre lang umgeschaut. <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.fas-verfallen-alte-villa-in-bad-niedernau-sommervilla-eines-stuttgarter-bankiers.b873fbd6-cc76-43bc-a2df-988cfd56bbc1.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Vieles im Umkreis haben wir besichtigt<\/a>, darunter war auch ein altes Wirtshaus mit Tanzsaal ganz hier in der N\u00e4he. Das h\u00e4tten wir ebenfalls gerne umgebaut.\u201c <\/p>\n<p>Schlie\u00dflich wurde es nicht der Tanzsaal, sondern die Scheune. \u201eDas Grundst\u00fcck mit alter Scheune haben wir von der GWG T\u00fcbingen f\u00fcr 400 000 Euro gekauft\u201c, berichtet Keinath. \u201eWir mussten uns mit einem Konzept <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.besser-wohnen-im-denkmal-hey-altes-haus.4b91b8ae-7170-4947-949f-75b584af9c32.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">um das denkmalgesch\u00fctzte Geb\u00e4ude <\/a>bewerben \u2013 unser Ziel war es trotz komplizierter Bauaufgabe die Schaffung von vier suffizienten und noch bezahlbaren Wohneinheiten zu schaffen.\u201c<\/p>\n<p> 115 Quadratmeter in T\u00fcbingen f\u00fcr die f\u00fcnfk\u00f6pfige Familie <\/p>\n<p>Mit der Planung hatte Keinath im Jahr 2020 angefangen, bis Ende 2023 war das Geb\u00e4ude dann fertig umgenutzt. <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.architekturpreis-der-wuestenrot-stiftung-die-besten-einfamilienhaeuser.07778542-7f5e-4b97-8dee-9a60ae3a2cea.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Heute wohnen Keinath, seine Frau und die drei Kinder <\/a>in einer der vier Wohnungen in dem sanierten und umgebauten Fachwerkbau. 420 Quadratmeter Wohnfl\u00e4che sind entstanden, jeweils zwei Wohnungen in der ehemaligen Tenne, zwei im gro\u00dfen Dachstuhl. \u201eWir wohnen mit drei Kindern auf etwas weniger als 115 Quadratmetern, das ist deutlich <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.ingrid-bedorfs-tiny-house-in-schorndorf-28-quadratmeter-glueck.68a764f0-1743-4e38-ace3-cd863852b4f5.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">unter dem durchschnittlichen Pro-Kopf-Quadratmeterverbrauch f\u00fcr solch eine Typologie<\/a>\u201c, sagt Jan Keinath bei einem Besuch in seinem neuen Zuhause. Die f\u00fcnfk\u00f6pfige Familie hat die Wohnung mit dem ebenerdigen Eingang. \u00dcber einen Holzeinbau mit Treppenaufgang gelangt man aus dem Wohn- und Essbereich ins obere Stockwerk. <\/p>\n<p>Interessant ist, wie zierlich, ja geradezu bescheiden die Scheune von au\u00dfen betrachtet erscheint. Innen aber gibt es H\u00f6he, Luft und Licht. Ein echtes Raumwunder. \u201eDie Dachwohnung \u00fcber uns, in der ein Paar wohnt, hat rund 60 Quadratmeter, wirkt aber dank der H\u00f6he viel gr\u00f6\u00dfer.\u201c <\/p>\n<p> Gro\u00dfe Fensterfl\u00e4chen lassen viel Tageslicht in die Wohnung <\/p>\n<p>Der Architekt erkl\u00e4rt, wie er das Licht von der Stra\u00dfenseite in die Wohnungen gebracht hat, ohne die Bausubstanz und damit den Charakter der Scheune \u00fcberm\u00e4\u00dfig zu ver\u00e4ndern. Das gelang mit Hilfe der beiden urspr\u00fcnglich vorhandenen Doppeltore auf der Vorder- und R\u00fcckseite: die nun an diesen Positionen befindlichen <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.wohnen-in-schoenen-gebaeuden-haeuser-aus-licht-und-glas.e47b7132-3c69-4703-9c8a-bd89cb3ecb79.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">gro\u00dfdimensionierten Fenster lassen viel Licht<\/a> in die Erdgeschosswohnungen. Als Sichtschutz vor den Fenstern wurden vertikale Lamellen aus unbehandeltem Holz angebracht, innen gibt es noch spezielle Vorh\u00e4nge. <\/p>\n<p> Je weniger Technik, desto besser <\/p>\n<p>\u00dcberall am Haus finden sich simple, aber clevere L\u00f6sungen. Dem Trend zur zwanghaften Technisierung verweigern KO\/OK ohnehin konsequent. Das Ziel ist es, einfach zu bauen und bei jedem Projekt zu versuchen, langlebige, m\u00f6glichst robuste Geb\u00e4ude mit einem Minimum an wartungsrelevanter und damit reparaturanf\u00e4lliger Technik zu erschaffen. Wozu also komplizierten, elektronisch gesteuerten Sonnenschutz installieren, wenn ein \u00e4hnliches Ergebnis mit Holzlamellen und Vorh\u00e4ngen gelingen kann? <\/p>\n<p> Raum ist Material \u2013 und umgekehrt <\/p>\n<p>R\u00e4ume denken, ohne das Material zu ber\u00fccksichtigen \u2013 das geht auch gar nicht. Jan Keinath denkt den Raum nicht isoliert vom Material, das gilt und galt auch im <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.schoen-wohnen-in-tuebingen-architekt-zeigt-seine-bauernscheune-die-jetzt-ein-modernes-zuhause-ist.6fd56896-38d4-4d1b-adb6-7f21808b2acd.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Besonderen f\u00fcr die Doppelscheune in T\u00fcbingen-Derendigen<\/a>. Bei der Instandsetzung des h\u00f6lzernen Tragwerks wurde m\u00f6glichst Altholz verwendet. \u201eIn den hinter der Scheune stehenden Schuppen fanden wir gut abgelagertes Holz einer ehemaligen Wagnerei, das wir f\u00fcr Reparaturen des Holztragwerks verwenden konnten\u201c, erkl\u00e4rt Jan Keinath. <\/p>\n<p>Die Oberfl\u00e4chen des gesamten Dachstuhls und aller sichtbaren Holzteile wurden schlie\u00dflich in Eigenleistung mit B\u00fcrsten gereinigt. Da kamen ein paar Laufmeter zu bearbeitendes Holz zusammen. Eine schwei\u00dftreibende Schufterei, keine Frage. Was nicht vorhanden war und ersetzt werden musste, kam mit dem Lastwagen, und auch hier behielt man einiges im Blick, was KO\/OK so wichtig ist: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.nachhaltige-architektur-einfach-natuerlich.a908b5bd-aebe-4b5f-b264-c57e6b709fb2.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">der Einsatz von \u00f6kologischen, also nachwachsenden Baustoffen, m\u00f6glichst aus der Region<\/a>. <\/p>\n<p> Kundige Handwerker aus der Region <\/p>\n<p>F\u00fcr die neu eingezogenen Decken, die neue Dachschalung und alle weiteren erg\u00e4nzten Einbauten <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.schoener-wohnen-im-schwarzwald-ein-stilsicheres-holzhaus.06701099-afac-4a59-bca2-06f405213b90.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">nutzten die Architekten massives heimisches Nadelholz<\/a>. Traditionelles Handwerkskunst war erw\u00fcnscht, vor allem bei den konstruktiven Verbindungen der Holzteile. Mit den richtigen Zimmerern und Handwerkern \u2013 ebenfalls aus der Gegend, mit m\u00f6glichst kurzen Anfahrten \u2013 kann man auf der Baustelle alles nach Wunsch anpassen. \u201eVieles wurde s\u00e4gerau antransportiert und vor Ort gehobelt, wir wollten kein Leimholz verwenden und konnten so die ben\u00f6tigten Querschnitte individuell herstellen\u201c, sagt Jan Keinath. <\/p>\n<p> Lehmsteine als nat\u00fcrliche Baustoffe <\/p>\n<p>Bei der Sanierung des Fachwerks und des Mauerwerks wurden ebenfalls keine Kompromisse gemacht: es galt, umweltschonendes Material zu verbauen. Der Sockel wurde mit Bruchstein ausgebessert. F\u00fcr die neuen F\u00fcllungen der Gefache nahm man Lehmsteine. Au\u00dfen bekam das Ganze <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.alternativer-baustoff-der-mann-der-haeuser-aus-hanf-baut.8a872972-7e30-46a8-b1f6-7dd8deaf4c9d.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">eine Schutzschicht aus Hanf <\/a>und Kalk, innen kam ein Kalk-D\u00e4mmputz zum Einsatz. Ein nat\u00fcrlicher Feuchtigkeitspuffer f\u00fcr eine funktionale Wand. <\/p>\n<p>Aufw\u00e4ndiger Technikeinsatz? Unn\u00f6tig. Das gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr die Inneneinrichtung. Alles ist radikal reduziert gehalten, die raumpr\u00e4gende Holztreppe in der Mitte der Wohnung verbindet die Ebenen, schafft H\u00f6he und Staum\u00f6glichkeiten, die R\u00e4ume drumherum sind nicht gro\u00df und doch wirkt nichts eng. Das viele Holz sorgt f\u00fcr eine behagliche Atmosph\u00e4re, die Haptik der nat\u00fcrlichen, oft Hunderte Jahre alten Oberfl\u00e4chen ist anregend, st\u00e4ndig will man die Scheune von innen und auch au\u00dfen ber\u00fchren.<\/p>\n<p> Familienfreundliches Leben abseits der City <\/p>\n<p>Jan Keinath sagt, er ist gl\u00fccklich im l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Derendingen, die Umnutzung der Doppelscheune bereuten er und seine Frau nicht, nur die Kinder hatten anf\u00e4nglich das Sushi-Restaurant <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.umbau-statt-abriss-in-stuttgart-wo-alte-mauern-zu-neuem-leben-erweckt-worden-sind.bd70a9de-68ff-4eee-b9e4-429ad6671eab.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">aus dem Stuttgarter Westen vermisst<\/a>, das so nah war. \u201eWir haben gern in Stuttgart gewohnt, und uns lange auch im Westen nach etwas zur Miete oder zum Kauf gesucht, als unsere Wohnung zu klein wurde\u201c, erz\u00e4hlt der Architekt, <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.wohnkrise-und-neue-landlust-raus-aufs-dorf-immer-mehr-familien-verlassen-die-grossstaedte.01378e28-3655-4dfb-9acb-ad6d63c54517.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">der die Stadt nicht gegen das Dorf ausspielen will<\/a>. Keinath ist kein Schwarzwei\u00dfmaler, sch\u00e4tzt aber das Leben abseits der City, ohne auf sie verzichten zu m\u00fcssen. \u201eT\u00fcbingen-Derendingen ist l\u00e4ndlich gepr\u00e4gt und man ist schnell in der Natur, gleichzeitig ist man in zehn Minuten mit dem Rad mitten in T\u00fcbingen.\u201c <\/p>\n<p> Abends die Scheune im R\u00fccken <\/p>\n<p>Und dann ist da ja noch die Scheune mit ihren ungeahnten M\u00f6glichkeiten. Auf der R\u00fcckseite befindet sich ein sch\u00f6ner Garten mit Ger\u00e4teschuppen und reichlich Platz und Spielm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die kleinen Bewohner. Man kann grillen, abh\u00e4ngen. Doch dass Keinath und seine Familie immer noch echte Stuttgarter Stra\u00dfenhocker sind, merkt man daran, dass sie im vergangenen <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.selbstversorgung-im-garten-glueckliche-huehner-im-eigenen-garten.67cfe1c2-621d-4a6c-b6f5-8a82aaf70827.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">kein einziges Mal im Garten <\/a>sa\u00dfen. \u201eWir haben einen Garten, sind aber den ganzen Sommer in den Abendstunden meistens vorne vor dem Haus gesessen mit Freunden und nat\u00fcrlich auch mit unseren Nachbarn\u201c, sagt Jan Keinath l\u00e4chelnd. Vorne ist aber auch sehr sch\u00f6n, der Verkehr in der Stra\u00dfe ist wirklich zu vernachl\u00e4ssigen. Hauptsache, man hat diese wunderbare Scheune im R\u00fccken. <\/p>\n<p> <b>Fotos von dem Umbau vorher und nachher finden sich in der Bildergalerie.<\/b> <\/p>\n<p> Auszeichnungen <\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Haus des Jahres <\/strong><br \/>Die Doppelscheune wurde im Wettbewerb des Callwey-Verlags \u201eH\u00e4user des Jahres 2025\u201c mit einer besonderen Anerkennung ausgezeichnet. Jurymitglied Ulrich Nolting leitet seine Laudatio so ein: \u201eDie Doppelscheune ist ein herausragendes Beispiel f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Architektur\" title=\"Architektur\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Architektur<\/a>, die Tradition und Moderne harmonisch miteinander verbindet.\u201c<\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Innovationspreis<\/strong><br \/>Anja Schr\u00f6ck und Jan Keinath haben au\u00dferdem vom Land Baden-W\u00fcrttemberg die Auszeichnung des Innovationspreises \u201eDenkmal \u2013 Energie \u2013 Zukunft\u201c erhalten. Damit werden herausragende Energiel\u00f6sungen f\u00fcr Kulturdenkmale in Baden-W\u00fcrttemberg gew\u00fcrdigt. Im Doppelhaus wird mit W\u00e4rmepumpe geheizt &amp; f\u00fcr Spitzenzeiten steht eine Brennwerttherme bereit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Architekt Jan Keinath zieht mit seiner Familie aus dem Stuttgarter Westen nach T\u00fcbingen: in eine behutsam sanierte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":562613,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[5964,2250,1793,7600,3536,29,214,30,1794,55132,1441,11714,215,16007],"class_list":{"0":"post-569442","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-umbau","9":"tag-architektur","10":"tag-art-and-design","11":"tag-bauen","12":"tag-denkmalschutz","13":"tag-deutschland","14":"tag-entertainment","15":"tag-germany","16":"tag-kunst-und-design","17":"tag-scheune","18":"tag-stuttgart","19":"tag-tuebingen","20":"tag-unterhaltung","21":"tag-wohnhaus"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115534907122851198","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569442","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=569442"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569442\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/562613"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=569442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=569442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=569442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}