{"id":569493,"date":"2025-11-12T05:13:13","date_gmt":"2025-11-12T05:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569493\/"},"modified":"2025-11-12T05:13:13","modified_gmt":"2025-11-12T05:13:13","slug":"guetersloh-studie-aktivrente-bringt-moderates-plus-fuer-arbeitsmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569493\/","title":{"rendered":"G\u00fctersloh | Studie: \u00abAktivrente\u00bb bringt moderates Plus f\u00fcr Arbeitsmarkt"},"content":{"rendered":"<p>G\u00fctersloh (dpa) &#8211; Mit der geplanten \u00abAktivrente\u00bb ab Anfang n\u00e4chsten Jahres k\u00f6nnten Berechnungen zufolge voraussichtlich 25.000 bis 33.000 zus\u00e4tzliche Vollzeitstellen entstehen. Das gelte f\u00fcr die Altersgruppe 66 bis 70 Jahre und bedeute einen \u00abmoderaten Besch\u00e4ftigungseffekt\u00bb, bilanziert eine Untersuchung des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.\u00a0<\/p>\n<p>Bundesregierung will mehr \u00c4ltere in Betrieben halten<\/p>\n<p>Ab Januar 2026 soll mit der \u00abAktivrente\u00bb ein Zuverdienst von monatlich 2.000 Euro steuerfrei bleiben f\u00fcr Menschen, die das gesetzliche Rentenalter erreicht haben und weiterarbeiten. Ziel der Bundesregierung ist es, Fachkr\u00e4fte l\u00e4nger in den Betrieben zu halten. Schon seit 2023 k\u00f6nnen Altersrentner zwar unbegrenzt hinzuverdienen, ohne dass ihre Rente gemindert w\u00fcrde. Allerdings m\u00fcssen Rente und Arbeitslohn wie andere Einkommensarten bislang auch gemeinsam versteuert werden.\u00a0<\/p>\n<p>Das DIW hatte knapp 3.000 Menschen zwischen 60 und 71 Jahren online befragt. Unter den aktuellen Steuerbedingungen sagten demnach 52 Prozent, sie wollten nach Erreichen des Ruhestands nicht mehr arbeiten. Unter den neuen Bedingungen gaben dagegen \u00abnur\u00bb noch rund 47 Prozent an, abgeneigt zu sein. Fast alle der Befragten, die sich ein Weiterarbeiten vorstellen k\u00f6nnen, \u00e4u\u00dferten, sie seien zu einer Verl\u00e4ngerung um ein Jahr oder mehr bereit.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr den Staat k\u00f6nnte es ein Minus-Gesch\u00e4ft werden\u00a0<\/p>\n<p>Erst wenn die Schwelle von mindestens 40.000 zus\u00e4tzlichen Vollzeitstellen erreicht werde, rechne sich die Aktivrente aber auch f\u00fcr den Staat, hie\u00df es in G\u00fctersloh. Genauer: Dann erst w\u00fcrden die f\u00fcr den Fiskus entstehenden Einkommensteuerverluste kompensiert. In Deutschland gibt es nach amtlichen Daten knapp 35 Millionen sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigte.\u00a0<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich setze die Politik mit der \u00abAktivrente\u00bb zwar ein wichtiges Zeichen, schilderte der Arbeitsmarktexperte der Stiftung, Eric Thode. Notwendig sei aber eine umfassende Informationskampagne und ein aktives Werben, damit die neue Regelung bekannter werde und auch breiter genutzt werde. Zudem sind laut Stiftung noch Reformen im Arbeitsrecht n\u00f6tig, um Klarheit und Sicherheit f\u00fcr Arbeitgeber und Besch\u00e4ftige in punkto Weiter- und Wiederbesch\u00e4ftigung zu schaffen.\u00a0<\/p>\n<p>Derzeit sind laut Bertelsmann Stiftung in Deutschland 21 Prozent der 65- bis 69-J\u00e4hrigen erwerbst\u00e4tig. Im Vergleich zu D\u00e4nemark oder Schweden (rund 30 Prozent) sei die Quote eher gering.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"G\u00fctersloh (dpa) &#8211; Mit der geplanten \u00abAktivrente\u00bb ab Anfang n\u00e4chsten Jahres k\u00f6nnten Berechnungen zufolge voraussichtlich 25.000 bis 33.000&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":569494,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[620,1605,3364,29,30,1209,379],"class_list":{"0":"post-569493","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-arbeitsmarkt","9":"tag-bielefeld","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-rente"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115535020255847768","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569493","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=569493"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569493\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/569494"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=569493"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=569493"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=569493"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}