{"id":569748,"date":"2025-11-12T08:02:56","date_gmt":"2025-11-12T08:02:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569748\/"},"modified":"2025-11-12T08:02:56","modified_gmt":"2025-11-12T08:02:56","slug":"smartphone-pflicht-bei-ryanair-was-passagiere-jetzt-wissen-muessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569748\/","title":{"rendered":"Smartphone-Pflicht bei Ryanair &#8211; was Passagiere jetzt wissen m\u00fcssen"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/ryanair-326.jpg\" alt=\"Ticketbuchung am Smartphone mit der Ryanair App.\" title=\"Ticketbuchung am Smartphone mit der Ryanair App. | picture alliance \/ NurPhoto\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>faq<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 12.11.2025 08:19 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Ab heute m\u00fcssen Ryanair-Kunden ihre Tickets in digitaler Form bereithalten, wenn sie ins Flugzeug einsteigen wollen. Ohne App wird es richtig teuer. Was Passagiere wissen sollten.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/angela-goepfert-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Angela G\u00f6pfert\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/goepfert-102.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p>    Welche neue Regel gilt bei Ryanair ab dem 12. November?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ryanair schafft die normale gedruckte Bordkarte ab. Wer ab dem 12. November in ein Flugzeug der Billig-Airline steigen will, braucht eine digitale Bordkarte. Der Check-in ist dann prinzipiell nur noch \u00fcber die App &#8222;myRyanair&#8220; m\u00f6glich. Eine Bordkarte in Papierform soll es nur noch in Ausnahmef\u00e4llen geben &#8211; etwa auf Strecken, wo das die Beh\u00f6rden verlangen. So werden laut <a href=\"https:\/\/help.ryanair.com\/hc\/en-us\/articles\/12889657905681-Which-airports-do-not-accept-Ryanair-s-mobile-boarding-passes?\" title=\"Ryanair Help Centre\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Ryanair-Hilfeseite<\/a> etwa in der T\u00fcrkei und Marokko keine mobilen Bordkarten akzeptiert.<\/p>\n<p>    Warum macht Ryanair das?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Chef Michael O&#8217;Leary will Ryanair zur weltweit ersten papierlosen Airline machen. Mit der Abschaffung der gedruckten Bordkarten k\u00f6nnten j\u00e4hrlich mehr als 300 Tonnen Papierm\u00fcll vermieden werden. &#8222;Ryanairs Umstellung auf 100 Prozent digitale Bordkarten bedeutet ein schnelleres, intelligenteres und umweltfreundlicheres Reiseerlebnis f\u00fcr unsere Kunden&#8220;, so <a href=\"https:\/\/www.aol.com\/articles\/ryanair-smartphone-boarding-pass-system-145413374.html?utm_source=chatgpt.com&amp;guccounter=1&amp;guce_referrer=aHR0cHM6Ly9jaGF0Z3B0LmNvbS8&amp;guce_referrer_sig=AQAAABxJf_5y67R8LXAkxSLs6AVsSLDRRaV1LUrzFnoOa8WF5SW7EyR3YTMdUSDG6_7ESJozKlYyJS4bXvii3BDKnuumVo-nEyzDTxwf8UJAZp9J3zxCMdboZU1S33hUqHedF1XJRh9cft9TVyv-M7tYvr09ahYjh9F4__3YZRkNKaaa\" title=\"AOL Independent Ryanair\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Dara Brady, Marketingchefin der Fluggesellschaft<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Abschaffung der gedruckten Bordkarte passt aber auch zur Unternehmensstrategie, Prozesse zu digitalisieren und m\u00f6glichst viel \u00fcber die eigene App laufen zu lassen. Schon heute zeigt die Ryanair-App nicht nur die mobile Bordkarte an, sondern informiert auch \u00fcber Gate-\u00c4nderungen, Boarding-Zeiten und Versp\u00e4tungen. K\u00fcnftig sollen Passagiere mit ihr auch Speisen und Getr\u00e4nke direkt vom Sitzplatz aus bestellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>    Wie funktioniert der Check-in \u00fcber die Ryanair-App?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Egal, ob Passagiere ihren Flug direkt bei Ryanair oder \u00fcber ein Reiseportal gebucht haben: Sie alle m\u00fcssen die &#8222;myRyanair&#8220;-App auf ihrem Smartphone laden und sich mit ihrer Buchungsreferenz (ein sechsstelliger Code aus Buchstaben und\/oder Zahlen) und ihrer Email-Adresse einloggen. Dann k\u00f6nnen sie ihre Bordkarte digital erstellen. Der Nutzer erh\u00e4lt einen rechteckigen 2D-Barcode &#8211; das ist das international standardisierte Format f\u00fcr mobile Bordkarten. Am Flughafen beim Sicherheitscheck und beim Boarding am Gate wird die mobile Bordkarte dann vorgezeigt und gescannt.<\/p>\n<p>    Was passiert, wenn das Smartphone streikt?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ohne ein funktionierendes Smartphone mit stabiler Internetverbindung k\u00f6nnte es am Flughafen Probleme geben. Sinnvoll ist es in jedem Fall, die digitale Bordkarte zu speichern &#8211; etwa als Screenshot oder in einer Wallet-App. Dann ist sie auch im Offline-Modus verf\u00fcgbar. Ryanair versichert zudem, dass niemand zur\u00fcckgelassen werde, nur weil die Batterie seines Smartphones leer ist. Doch das gilt nur f\u00fcr Passagiere, die den Online-Check bereits durchgef\u00fchrt haben.<\/p>\n<p>    Und wenn Passagiere den Online-Check-in verpassen oder keine App nutzen?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ryanair ist hier rigoros: Der Online-Check-in ist Pflicht. Wer ihn verpasst oder keine App nutzt, kann zwar noch nachtr\u00e4glich am Flughafen einchecken. Doch das kostet Geld. Dabei h\u00e4ngt die Geb\u00fchr vom Abflugland ab: Laut Ryanair-Website sind das f\u00fcr Fl\u00fcge ab Spanien 30 Euro und ab \u00d6sterreich 40 Euro. F\u00fcr Fl\u00fcge, die in allen anderen EU-L\u00e4ndern oder in Gro\u00dfbritannien starten, werden sogar 55 Euro f\u00e4llig &#8211; pro Person. Gerade f\u00fcr Familien kann ein nicht durchgef\u00fchrter Online-Check-in also sehr schnell sehr teuer werden.<\/p>\n<p>    Was sagen Verbrauchersch\u00fctzer zur Smartphone-Pflicht?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Verbrauchersch\u00fctzer bef\u00fcrchten, dass Ryanair damit Menschen ohne Smartphone oder technische F\u00e4higkeiten ausschlie\u00dft. Mobilit\u00e4t d\u00fcrfe aber nicht vom technischen Geschick oder den technischen M\u00f6glichkeiten der Reisenden abh\u00e4ngen, so die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Ryanair empfiehlt Reisenden, die beim Online-Check-in Probleme haben, sich von Freunden oder Verwandten helfen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Argument der Verbrauchersch\u00fctzer: Hier verschiebe das Unternehmen Verantwortung auf die Kunden. Der Fluggastrechte-Experte Andr\u00e9 Duderstaedt geht davon aus, dass zum Beispiel behinderte Menschen mit juristisch guten Chancen auf das Gleichbehandlungsgesetz pochen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>    Was macht die Konkurrenz?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zwar lassen Konkurrenten wie Easyjet, British Airways oder auch Lufthansa und Condor den Kunden bislang noch die Wahl zwischen digitaler und analoger Bordkarte. Allerdings d\u00fcrften die \u00c4nderungen bei Ryanair &#8211; und auch das Echo bei Verbrauchern &#8211; von den anderen Fluggesellschaften genau beobachtet werden. Ryanair k\u00f6nnte somit zum Vorreiter in der Airline-Branche werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"faq Stand: 12.11.2025 08:19 Uhr Ab heute m\u00fcssen Ryanair-Kunden ihre Tickets in digitaler Form bereithalten, wenn sie ins&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":569749,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[3091,6844,137334,175,170,169,29,782,40805,30,171,174,10500,1162,173,172],"class_list":{"0":"post-569748","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-airline","9":"tag-app","10":"tag-bordkarte","11":"tag-business","12":"tag-companies","13":"tag-companies-markets","14":"tag-deutschland","15":"tag-faq","16":"tag-flug","17":"tag-germany","18":"tag-markets","19":"tag-maerkte","20":"tag-passagiere","21":"tag-ryanair","22":"tag-unternehmen","23":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115535689714164459","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569748","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=569748"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569748\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/569749"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=569748"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=569748"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=569748"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}