{"id":569838,"date":"2025-11-12T09:19:30","date_gmt":"2025-11-12T09:19:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569838\/"},"modified":"2025-11-12T09:19:30","modified_gmt":"2025-11-12T09:19:30","slug":"fh-dortmund-gestaltet-alu-felgen-oekologischer-und-energieeffizienter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569838\/","title":{"rendered":"FH Dortmund gestaltet Alu-Felgen \u00f6kologischer und energieeffizienter"},"content":{"rendered":"<p>Ein Forschungsteam der Fachhochschule Dortmund (FH Dortmund) will <a href=\"https:\/\/www.fh-dortmund.de\/projekte\/fis.import.proj.de.149.php\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">im Projekt &#8222;SUPA-Wheel&#8220;<\/a> zusammen mit weiteren Projektpartnern die CO\u2082-Bilanz von Alu-Felgen f\u00fcr Kraftfahrzeuge verbessern. Die Wissenschaftler arbeiten daran, den Kohlenstoffdioxid-Aussto\u00df \u00fcber die gesamte Kette der Produktion sowie der Nutzung der Alu-Felgen zu senken. Neben der Verwendung von Alt-Aluminium verbessern sie auch noch das Design der Felge, um den Energiebedarf im Betrieb weiter zu reduzieren. Billiger soll es auch werden.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Wer etwas auf sich h\u00e4lt, f\u00e4hrt Alu-Felgen auf seinem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/autos\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Auto<\/a>. Sie sind leichter, senken dadurch den Energiebedarf beim Fahren und sehen auch schicker aus als Stahlfelgen. Alu-R\u00e4der haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Bei der Produktion wird ausschlie\u00dflich neues Aluminium verwendet, das mit hohem CO\u2082-Aufwand hergestellt wird. Der Grund: Nur mit einem Aluminium mit hohem Reinheitsgrad lassen sich leichte, feste und korrosionsfreie Alu-Felgen herstellen, die aus einer Legierung aus Aluminium und weiteren Materialien bestehen. Zum Einsatz kommen dabei Silizium, Eisen, Zink, Kupfer, Magnesium und Mangan.<\/p>\n<p>Die Verwendung von altem Aluminium, das die \u00d6kobilanz verbessern k\u00f6nnte, beeinflusst allerdings die Eigenschaften einer Alu-Felge, weil darin auch andere Elemente enthalten sind. Insbesondere die Festigkeit kann dadurch negativ beeinflusst sein.<\/p>\n<p>Die richtige Legierung finden<\/p>\n<p>Die Forscher der FH Dortmund untersuchen deshalb zun\u00e4chst, welche Legierungen geeignet sind, um daraus eine Alu-Felge zu erstellen, die die sicherheitstechnischen Anforderungen der Autoindustrie erf\u00fcllen kann. Insgesamt 300 Proben werden dazu ausgewertet. Dabei erstellen die Forscher auch ein Modell, mit dem sie die Eigenschaften von Legierungen sowie die Auswirkungen von Einschl\u00fcssen anderer Elemente im Alt-Aluminium vorhersagen k\u00f6nnen. Denn: Die Wissenschaftler wollen unbedingt altes Aluminium verwenden, da es eine &#8222;zehnfach bessere CO\u2082-Bilanz als Neu-Aluminium&#8220; aufweist.<\/p>\n<p>Derzeit sei es aber nur m\u00f6glich, 30 Prozent Alt-Aluminium in einer Alu-Felge zu verwenden. &#8222;Der Trenn- und Sortierprozess ist aufwendig und bisher k\u00f6nnen nur 30 Prozent recyceltes Aluminium als stabile Liefermenge gew\u00e4hrleistet werden&#8220;, erkl\u00e4rt Jakob Nowak, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich f\u00fcr Maschinenbau der FH Dortmund.<\/p>\n<p>Design-Optimierungen<\/p>\n<p>Um die CO\u2082-Bilanz des &#8222;SUPA-Wheel&#8220; weiter zu verbessern, setzen die Forscher auf Design-Verbesserungen. Dazu geh\u00f6rt etwa, eine h\u00f6here Festigkeit der Aluminium-Legierung zu erzielen, um die Felge bei gleicher Stabilit\u00e4t mit weniger Material leichter zu machen. Die rotierende Masse sei so geringer und der Energieaufwand, um sie zu bewegen, sinke.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Zudem arbeiten die Forscher an der Aerodynamik. Inserts, Kunststoffabdeckungen, die in das Rad geklemmt werden, sollen sie verbessern, um so Kraftstoff oder Strom einzusparen. Die Wissenschaftler m\u00fcssen dazu aber auch erst den richtigen Kunststoff finden. Biogene Kunststoffe kommen hier zum Einsatz, da sie nachhaltig sind und leichter entsorgt werden k\u00f6nnen als etwa glasfaserverst\u00e4rkte Kunststoffe. Allerdings m\u00fcssen die biogenen Varianten auch hohe Temperaturen aushalten, die nahe der Bremsscheibe entstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Projekt &#8222;SUPA-Wheel&#8220; l\u00e4uft noch bis Mitte 2026. Zu den Projektpartnern geh\u00f6ren Borbet GmbH, Trimet Aluminium SE, Jordan Spritzgusstechnik sowie das Fraunhofer IGCV. Das Ziel der Forscher ist klar: Sie wollen ein Alu-Rad entwickeln, das CO\u2082-reduziert produziert, kosteng\u00fcnstig und schick zugleich ist. Am Markt soll es sich auch verkaufen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:olb@heise.de\" title=\"Oliver B\u00fcnte\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">olb<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Forschungsteam der Fachhochschule Dortmund (FH Dortmund) will im Projekt &#8222;SUPA-Wheel&#8220; zusammen mit weiteren Projektpartnern die CO\u2082-Bilanz von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":569839,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1833],"tags":[137348,137349,940,513,12700,3364,29,217,30,1209,193],"class_list":{"0":"post-569838","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dortmund","8":"tag-alu-felge","9":"tag-alu-rad","10":"tag-aluminium","11":"tag-auto","12":"tag-co2","13":"tag-de","14":"tag-deutschland","15":"tag-dortmund","16":"tag-germany","17":"tag-nordrhein-westfalen","18":"tag-wissenschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115535987572112435","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569838","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=569838"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569838\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/569839"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=569838"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=569838"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=569838"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}