{"id":569908,"date":"2025-11-12T10:17:17","date_gmt":"2025-11-12T10:17:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569908\/"},"modified":"2025-11-12T10:17:17","modified_gmt":"2025-11-12T10:17:17","slug":"der-internationale-karlspreis-zu-aachen-und-die-diesjaehrige-karlspreistraegerin-ursula-vo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569908\/","title":{"rendered":"Der Internationale Karlspreis zu Aachen und die diesj\u00e4hrige Karlspreistr\u00e4gerin, Ursula vo"},"content":{"rendered":"<p>Starkes Zeichen f\u00fcr Kinderschutz: Deutsche Traumastiftung wird mit 500.000 Euro Projektpreisgeld des Karlspreises unterst\u00fctzt<\/p>\n<p> Die Stiftung wird bei ihrer wegweisenden Arbeit in der Traumaversorgung und dem Schutz von Kindern unterst\u00fctzt. Die Vergabe des Projektpreisgeldes unterstreicht die soziale Dimension des europ\u00e4ischen Gedankens, die der Karlspreis verfolgt, und f\u00f6rdert den Einsatz f\u00fcr die psychische Gesundheit der verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft. <\/p>\n<p> Der Internationale Karlspreis zu Aachen vergibt ein j\u00e4hrliches Projektpreisgeld in H\u00f6he von einer Million Euro an gemeinn\u00fctzige pro-europ\u00e4ische Projekte. Die F\u00f6rderentscheidungen werden vom Karlspreis nach Vorschlag der jeweiligen Preistr\u00e4ger getroffen. Ziel ist es, das proeurop\u00e4ische Engagement zu st\u00e4rken, gemeinsame Werte hervorzuheben und die europ\u00e4ische Idee \u00fcber Aachen hinaus zu verbreiten. <\/p>\n<p> Die diesj\u00e4hrige Karlspreistr\u00e4gerin Dr. Ursula von der Leyen (Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission) und der Karlspreis vergeben 500.276,25 Euro an die Deutsche Traumastiftung. Gef\u00f6rdert wird ihr herausragendes Engagement f\u00fcr eine bessere Traumaversorgung sowie den Schutz und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen &#8211; national wie international in Bildung, Forschung und Vernetzung. Die Deutsche Traumastiftung vernetzt Medizin, Psychologie, Sozialarbeit und Politik in Europa, um die Versorgung von Menschen mit psychischen und k\u00f6rperlichen Traumafolgen zu verbessern. Sie st\u00e4rkt das Zusammenspiel von K\u00f6rper und Psyche in der Behandlung und erleichtert den Zugang zu qualifizierter, umfassender Hilfe. <\/p>\n<p> Das Preisgeld dient in erster Linie der Umsetzung zweier zentraler europ\u00e4ischer Projekte, die von Herrn Professor Dr. J\u00f6rg M. Fegert, Universit\u00e4tsklinikum Ulm, dem Pr\u00e4sidenten der europ\u00e4ischen Gesellschaft f\u00fcr Kinder- und Jugendpsychiatrie und Gr\u00fcndungsmitglied der Deutschen Traumastiftung, entwickelt und pers\u00f6nlich geleitet werden: <\/p>\n<p> &#8211; Fortbildungsreihe f\u00fcr ukrainische Fachkr\u00e4fte in der psychosozialen Versorgung <\/p>\n<p> In enger Zusammenarbeit mit UNICEF Ukraine, ESCAP (European Society for Child and Adolescent Psychiatry) und dem Mental Health Coordination Center des ukrainischen Ministerkabinetts werden ukrainische Fachkr\u00e4fte gezielt geschult, um Kinder, Jugendliche und Familien, die durch den Krieg traumatisiert wurden, besser unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<p> Die bestehenden Online-Formate werden erweitert und durch internationale Expertinnen und Experten begleitet. Ziel ist der nachhaltige Aufbau eines stabilen Netzwerks psychosozialer Fachkr\u00e4fte in der Ukraine. <\/p>\n<p> &#8211; Kinderschutz in einer digitalen Welt <\/p>\n<p> Das Projekt reagiert auf die zunehmenden Herausforderungen, die Kinder und Jugendliche durch digitale Medien erleben &#8211; etwa Cybermobbing, sexualisierte Gewalt im Netz oder ausbeuterische Online-Strukturen. In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Kinderschutz in der Medizin (DGKiM), Dazugeh\u00f6ren e.V. und dem Kompetenzzentrum Kinderschutz in der Medizin Baden-W\u00fcrttemberg am Universit\u00e4tsklinikum Ulm werden ein europ\u00e4isches &#8222;Guidance Paper&#8220; sowie praxisorientierte E-Learning-Module entwickelt und \u00fcber die Fachgesellschaft ESCAP in ganz Europa verbreitet. Diese Ma\u00dfnahmen sollen Fachkr\u00e4ften helfen, digitale Risiken fr\u00fchzeitig zu erkennen und betroffene Kinder wirksam zu sch\u00fctzen. <\/p>\n<p><b>Dr. Ursula von der Leyen<\/b>, <b>Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission und Karlspreistr\u00e4gerin 2025, begr\u00fcndet ihre Entscheidung zur Vergabe des Preisgeldes:<\/b><\/p>\n<p> &#8222;<b>Der Karlspreis steht f\u00fcr Europa und seine Menschen. Das Projektpreisgeld soll die ukrainischen Kinder unterst\u00fctzen, die durch Russlands grausamen Angriffskrieg zutiefst traumatisiert sind. Die Deutsche Traumastiftung leistet hier gro\u00dfartige Arbeit f\u00fcr die Kinder.&#8220;<\/b><\/p>\n<p> Dr. J\u00fcrgen Linden, Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums, und Professor Dr. Thomas Prefi, Vorsitzender der Karlspreisstiftung, bekr\u00e4ftigen die gemeinsame Entscheidung: &#8222;Die F\u00f6rderung der Deutschen Traumastiftung zeigt, wie europ\u00e4ische Solidarit\u00e4t, Wissenschaft und humanit\u00e4res Engagement zusammenwirken &#8211; ein beispielhafter Beitrag zu Resilienz, Empathie und Zusammenhalt, besonders in Krisen. Die weiteren Empf\u00e4nger des Projektpreisgeldes geben wir zu gegebener Zeit bekannt.&#8220; <\/p>\n<p> Professor Dr. Markus Huber-Lang, Pr\u00e4sident der Deutschen Traumastiftung, \u00e4u\u00dfert sich zur F\u00f6rderung: &#8222;Die Deutsche Traumastiftung dankt Ihrer Schirmherrin, der Pr\u00e4sidentin Dr. Ursula von der Leyen, und dem Internationalen Karlspreis zu Aachen f\u00fcr diese besondere Auszeichnung. Diese gro\u00dfartige Geste ermutigt uns alle. Wir danken auch Herrn Professor Fegert f\u00fcr seinen unerm\u00fcdlichen Einsatz und die Durchf\u00fchrung der beiden wichtigen Projekte.&#8220; <\/p>\n<p><b>\u00dcber den Internationalen Karlspreis zu Aachen<\/b><\/p>\n<p> Der Internationale Karlspreis zu Aachen, der 1950 erstmals vergeben wurde, ist der \u00e4lteste und bekannteste Preis, mit dem Pers\u00f6nlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet werden, die sich um Europa und die europ\u00e4ische Einigung verdient gemacht haben. Seit mehr als 75 Jahren spiegeln der Preis und seine Preistr\u00e4ger\/innen &#8211; von den Gr\u00fcnderv\u00e4tern Europas \u00fcber die hoffnungsvollen Vision\u00e4re und Schl\u00fcsselfiguren der Integration bis hin zu denjenigen, die eine Schl\u00fcsselrolle bei der Ost-West-Ann\u00e4herung spielten, den Erbauern demokratischer Institutionen und den Krisenmanagern unserer Zeit &#8211; die Geschichte und die Integration des Nachkriegseuropas wider. Zu den bisherigen Preistr\u00e4gern geh\u00f6ren Pers\u00f6nlichkeiten wie Robert Schuman, Jean Monnet, Jacques Delors, Simone Veil, Angela Merkel, Emmanuel Macron, Ant\u00f3nio Guterres, Wolodymyr Selenskyj und 2025 Ursula von der Leyen. Die Preisverleihung findet jedes Jahr an Christi Himmelfahrt im Aachener Kr\u00f6nungssaal statt. Beg\u00fcnstigt durch eine gro\u00dfz\u00fcgige Spende der privaten DSA Sch\u00e4fer-Schulz Stiftung vergibt der Karlspreis seit 2025 in Abstimmung mit dem Preistr\u00e4ger ein j\u00e4hrliches Projektpreisgeld in H\u00f6he von einer Million Euro f\u00fcr gemeinn\u00fctzige und pro-europ\u00e4ische Projekte. <\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Presseanfragen<\/p>\n<p>Karina Blommen, Kommunikationsmanagerin, <br \/>Internationaler Karlspreis zu Aachen <br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.ad-hoc-news.de\/politik\/aachen-der-internationale-karlspreis-zu-aachen-und-die-diesjaehrige\/mailto: blommen@karlspreis.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> blommen@karlspreis.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ad-hoc-news.de\/politik\/aachen-der-internationale-karlspreis-zu-aachen-und-die-diesjaehrige\/mailto: Corinna.Hilss@LOBECO.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Corinna.Hilss@LOBECO.de<\/a><\/p>\n<p class=\"origin\">Original-Content von: Der Internationale Karlspreis zu Aachen \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>http:\/\/ots.de\/5df190<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Starkes Zeichen f\u00fcr Kinderschutz: Deutsche Traumastiftung wird mit 500.000 Euro Projektpreisgeld des Karlspreises unterst\u00fctzt Die Stiftung wird bei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":569909,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1853],"tags":[1424,3681,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,1209,12,1458,8928],"class_list":{"0":"post-569908","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aachen","8":"tag-aachen","9":"tag-auszeichnung","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-nordrhein-westfalen","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-soziales","22":"tag-stiftung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115536215632394851","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569908","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=569908"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569908\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/569909"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=569908"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=569908"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=569908"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}