{"id":569957,"date":"2025-11-12T11:01:21","date_gmt":"2025-11-12T11:01:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569957\/"},"modified":"2025-11-12T11:01:21","modified_gmt":"2025-11-12T11:01:21","slug":"kritik-an-eu-diese-bla-bla-institutionen-sie-machen-mich-krank-sagt-joschka-fischer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/569957\/","title":{"rendered":"Kritik an EU: \u201eDiese Bla-bla-Institutionen \u2013 sie machen mich krank\u201c, sagt Joschka Fischer"},"content":{"rendered":"<p>Ex-Au\u00dfenminister Joschka Fischer rechnet in Berlin mit der EU und deren Politik ab. Der Gr\u00fcnen-Politiker warnt: \u201eIch bin sehr besorgt, dass unsere Zukunft extrem finster sein wird.\u201c<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Er war deutscher Au\u00dfenminister und Vizekanzler, nun wettert Joschka Fischer (Gr\u00fcne) gegen die Europ\u00e4ische Union. Bei einem Auftritt an der Berliner Freien Universit\u00e4t (FU), \u00fcber den unter anderem der \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/eu-der-enttaeuschte-europaeer-ex-politiker-warnt-vor-gefahr-fuer-94029461.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/politik\/eu-der-enttaeuschte-europaeer-ex-politiker-warnt-vor-gefahr-fuer-94029461.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Merkur<\/a>\u201c berichtet, zeigt sich der mittlerweile 77-J\u00e4hrige konsterniert \u00fcber Europas schwindende Bedeutung in der globalen Welt.<\/p>\n<p>\u201eIch bin sehr besorgt, dass unsere Zukunft extrem finster sein wird\u201c, zitiert auch \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/joschka-fischer-zur-eu-diese-bla-bla-institutionen-machen-mich-krank-691192000580923d0998ca12\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/joschka-fischer-zur-eu-diese-bla-bla-institutionen-machen-mich-krank-691192000580923d0998ca12&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bild<\/a>\u201c aus dem Vortrag des Gr\u00fcnen-Politikers, der mittlerweile Politik- und Unternehmensberatung anbietet, als Redner gebucht werden kann und Buchautor (zuletzt \u201eDie Kriege der Gegenwart und der Beginn einer neuen Weltordnung\u201c) ist.<\/p>\n<p>Der Auftritt am 7. November war der Erste in der neu konzipierten Gespr\u00e4chsreihe \u201eEuropaeum Annual Lecture\u201c, die diesmal unter der \u00dcberschrift <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.fu-berlin.de\/international\/news-events\/meldungen\/2025-europaeumlecture\/index.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.fu-berlin.de\/international\/news-events\/meldungen\/2025-europaeumlecture\/index.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDie neue globale Unordnung \u2013 Europas Zukunft in einer zersplitterten Welt\u201c<\/a> stand. Hauptrednerin war die einstige EU-Au\u00dfenbeauftragte Federica Mogherini. Fischer sa\u00df bei der anschlie\u00dfenden Diskussion auf dem Podium, und gab sich meinungsstark. <\/p>\n<p>Angesichts der politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zeit sei die Br\u00fcsseler Institution zu b\u00fcrokratisch, zu z\u00f6gerlich und auch zu zerstritten, sagte er beispielsweise. Sein Fazit: \u201eWir Europ\u00e4er sind den Herausforderungen nicht gewachsen.\u201c Fischer teilte den Medienberichten zufolge auch in Richtung der EU-B\u00fcrokraten aus: \u201eDiese Bla-bla-Institutionen \u2013 sie machen mich krank. Sie sind ein Zeichen von Schw\u00e4che.\u201c Seit Kriegsende 1945 habe Europas politische Repr\u00e4sentanz noch nie ein so schlechtes Bild abgegeben, und das in einer prek\u00e4ren Lage: Die Bedrohung durch Russland sei real, die USA als Schutzmacht jedoch nicht mehr verl\u00e4sslich. <\/p>\n<p>Joseph \u201eJoschka\u201c Fischer wurde 1983 erstmals in den Deutschen Bundestag gew\u00e4hlt, von 1998 bis 2005 war er unter Bundeskanzler Gerhard Schr\u00f6der (SPD) Au\u00dfenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. In diese Zeit fiel auch die EU-Osterweiterung und der Beitritt von zehn neuen L\u00e4ndern, darunter Polen, Tschechien und die baltischen Staaten. Unter seiner F\u00fchrung stimmte die Gr\u00fcnen-Partei 1999 dem NATO-Einsatz im Kosovo zu. <\/p>\n<p>Seitenhieb auf Friedrich Merz<\/p>\n<p>Auch nach seinem R\u00fcckzug aus der Politik machte er sich stark f\u00fcr EU und ihre Institutionen. Umso bemerkenswerter nun seine Fundamentalkritik. Das Einzige, worauf sich die EU noch verlassen k\u00f6nne, sei ihr Reichtum, f\u00fchrte Fischer laut \u201eMerkur\u201c weiter aus. Doch der helfe auch nur bedingt: \u201eWir wirken nach au\u00dfen reich, schwach und alt \u2013 und jeder wei\u00df, wer reich, schwach und alt aussieht, sollte sich nicht in dunkle Gassen wagen.\u201c<\/p>\n<p>Dennoch gelte weiterhin, dass Europa der \u201eletzte Zufluchtsort der liberalen Weltordnung\u201c sei und auch bleiben m\u00fcsse. Daf\u00fcr jedoch m\u00fcsse sich der Kontinent besser sch\u00fctzen, so Fischer mit Blick auf die Wehrpflicht- und Wiederbewaffnungsdebatte. Einen kleinen Seitenhieb auf die regierende Koalition konnte er sich den Berichten zufolge dann aber nicht verkneifen. \u201eWir brauchen jemanden wie Adenauer\u201c, sagte er, um dann noch nachzuschieben: \u201eWir haben nur Friedrich Merz \u2013 und der ist kein Adenauer.\u201c<\/p>\n<p>krott<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ex-Au\u00dfenminister Joschka Fischer rechnet in Berlin mit der EU und deren Politik ab. 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