{"id":570035,"date":"2025-11-12T12:08:17","date_gmt":"2025-11-12T12:08:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/570035\/"},"modified":"2025-11-12T12:08:17","modified_gmt":"2025-11-12T12:08:17","slug":"temptation-island-vip-skandal-kandidat-spuckt-frauen-an-rtl-strahlt-szenen-unkommentiert-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/570035\/","title":{"rendered":"\u201eTemptation Island VIP\u201c-Skandal: Kandidat spuckt Frauen an \u2013 RTL strahlt Szenen unkommentiert aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Dass im Reality-Fernsehen oft Grenzen \u00fcberschritten werden, ist nicht neu. Was RTL+ jetzt aber bei \u201eTemptation Island VIP\u201c gezeigt hat, hat dennoch einen Skandal ausgel\u00f6st. Kandidat Aleks Petrovi\u0107 hat Frauen bespuckt. Die aktuelle Folge schl\u00e4gt hohe Wellen, in sozialen Netzwerken sind die Kommentare emp\u00f6rt, es hagelt Kritik.<\/p>\n<p>In der Episode, die beim Streaming-Dienst RTL+ gezeigt wird, ist zu sehen, wie der 34-J\u00e4hrige mehreren Frauen bei einem Bootsausflug Sekt ins Gesicht spuckt, nachdem diese sich geweigert haben, vor ihm und seinen Mitkandidaten auf die Knie zu gehen und sich den Champagner auf die Br\u00fcste spritzen zu lassen.<\/p>\n<p>\u201eDas ist euer Job\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, sorry, ihr seid Verf\u00fchrerinnen, was soll ich machen?\u201c, sagt Petrovi\u0107, nachdem er die Frauen bespuckt hat. \u201eDas ist euer Job, ihr m\u00fcsst verf\u00fchren.\u201c In der Sendung geht es darum, dass Paare getrennt voneinander in Luxusvillen m\u00e4nnlichen und weiblichen Verf\u00fchrern widerstehen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>\u201eWas ist mein Job? Mir von dir ins Gesicht spucken zu lassen? Ich denke nicht\u201c, sagt eine der \u201eVerf\u00fchrerinnen\u201c. RTL fasst die Szene in der Folgenbeschreibung lediglich als \u201eziemlich cringe\u201c zusammen. Das Wort \u201ecringe\u201c steht im Jugendslang f\u00fcr ein Verhalten, das peinlich oder unpassend ist.<\/p>\n<p>RTL l\u00e4sst Szenen unkommentiert<\/p>\n<p>Ansonsten zeigt der Sender diese Szenen v\u00f6llig unkommentiert \u2013 ebenso wie die Passage, in der Petrovi\u0107 erz\u00e4hlt, wie er seine Verlobte nach dem Hochzeitsantrag dazu dr\u00e4ngte, mit ihm zu schlafen, obwohl sie das nicht wollte. Auch auf Nachfrage gab es keine Stellungnahme des Senders.<\/p>\n<p>\u201eZuschauer:innen k\u00f6nnen den weiteren Verlauf auf RTL+ verfolgen und alle Beteiligten werden sich beim Wiedersehen allen kritischen Fragen stellen\u201c, antwortet ein RTL-Sprecher zusammenfassend auf mehrere Fragen \u2013 unter anderem die nach Konsequenzen. <\/p>\n<p>Das \u201eWiedersehen\u201c soll nach Angaben des Sprechers Ende Dezember oder vielleicht erst im Januar gezeigt werden. Erst k\u00fcrzlich meldete RTL bereits \u201eRekordwerte\u201c bei den Abrufzahlen von \u201eTemptation Island VIP\u201c mit mehr als einer Million erreichten Zuschauern.<\/p>\n<p>Die Medienexpertin Joan K. Bleicher von der Uni Hamburg sieht in dem Auftritt einen kalkulierten Tabubruch. \u201eUm dem schwindenden Interesse an Reality-Formaten entgegenzuwirken, ist derzeit eine Steigerungsspirale beobachtbar, die bisherige Tabugrenzen durchbricht\u201c, sagt die Forscherin im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. \u201eSo gab es in der \u201aSommerhaus der Stars\u2018-Staffel dieses Jahr physische und psychische Gewalt, die nicht reguliert wurde.\u201c<\/p>\n<p>Bleicher sieht das Frauenbild in derartigen Formaten generell kritisch. \u201eDas Frauenbild von Dating-Formaten stammt aus der Gendersteinzeit. Frauen haben sch\u00f6n und immer zum Sex bereit zu sein. Des Weiteren sollen sie Anweisungen ihrer Partner ohne Widerspruch folgen und vor allem st\u00e4ndige Bewunderung \u00e4u\u00dfern\u201c, sagt sie. \u201eGespr\u00e4che \u00fcber Themen, die nichts mit M\u00e4nnern, Kleidung oder Sch\u00f6nheits-OPs zu tun haben, finden kaum statt.\u201c<\/p>\n<p>Petrovi\u0107 inszeniert sich als \u201emaskuliner Mann\u201c<\/p>\n<p>Menschen, die mit Reality-Fernsehen nicht viel am Hut haben, muss man vermutlich erkl\u00e4ren, wer Aleks Petrovi\u0107 ist. Der 34-J\u00e4hrige hat sich schon durch zahlreiche Formate wie \u201eKampf der Realitystars\u201c oder das \u201eSommerhaus der Stars\u201c gebr\u00fcllt und gemansplained, seine Partnerin in einer fr\u00fcheren Staffel von \u201eTemptation Island VIP\u201c gegen Vanessa Nwattu ausgetauscht, mit der er aktuell in dem Format zu sehen und verlobt ist.<\/p>\n<p>Der Mittdrei\u00dfiger inszeniert sich als \u201emaskuliner Mann\u201c und verbreitet seine Vorstellung von der Rollenverteilung zwischen Mann und Frau nicht nur im Reality-Fernsehen, sondern auch in seinem neuen Buch \u201eMaskulin \u2013 ohne Maske\u201c. Darin will er laut seiner Homepage zeigen, \u201ewie M\u00e4nner Verantwortung \u00fcbernehmen und ihrer Familie Sicherheit geben\u201c und \u201ewas gelebte M\u00e4nnlichkeit heute bedeutet\u201c.<\/p>\n<p>Petrovi\u0107 antwortete zun\u00e4chst nicht auf eine Anfrage zu seinem Auftritt bei \u201eTemptation Island\u201c. In seiner Instagram-Story ver\u00f6ffentlichte er aber \u201esch\u00f6ne Worte\u201c \u2013 offenbar aus einem Online-Kommentar. Darin schreibt jemand, sie k\u00f6nne das, was dort gezeigt wird, \u201enicht guthei\u00dfen\u201c, aber jeder mache Fehler, und Alkohol habe eine gro\u00dfe Rolle gespielt. \u201eDie betroffene Person kann sich aktuell nicht zu alldem \u00e4u\u00dfern.\u201c<\/p>\n<p>Auch bei ihm glaubt Bleicher aber eher an Kalk\u00fcl als an zu viel Alkohol. \u201eEs geht ja um Sendezeit. Die ist bei einem solchen Tabubruch nat\u00fcrlich garantiert. Ansonsten hat sich Petrovi\u0107 ja schon in anderen Formaten als r\u00fccksichtsloser, narzisstischer Macho inszeniert.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dass im Reality-Fernsehen oft Grenzen \u00fcberschritten werden, ist nicht neu. Was RTL+ jetzt aber bei \u201eTemptation Island VIP\u201c&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":570036,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1776],"tags":[1801,29,214,441,30,110,1802,640,43760,215],"class_list":{"0":"post-570035","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-prominente","8":"tag-celebrities","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-fernsehen","12":"tag-germany","13":"tag-newsteam","14":"tag-prominente","15":"tag-rtl","16":"tag-trash-tv","17":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115536652369227959","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/570035","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=570035"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/570035\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/570036"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=570035"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=570035"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=570035"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}