{"id":570100,"date":"2025-11-12T13:05:58","date_gmt":"2025-11-12T13:05:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/570100\/"},"modified":"2025-11-12T13:05:58","modified_gmt":"2025-11-12T13:05:58","slug":"axel-springer-hat-es-auf-cnn-und-wall-street-journal-abgesehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/570100\/","title":{"rendered":"Axel Springer hat es auf CNN und Wall Street Journal abgesehen"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspBPll tspBPlm\">Die US-Medienbranche wird gerade massiv durcheinander gewirbelt, bekannte Marken stehen zum Verkauf und Gro\u00dfkonzerne ver\u00e4ndern sich, beeinflusst durch die Trump-Regierung. Und ein deutscher Medienkonzern will unbedingt mitmischen, koste es, was es wolle. <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">Wie <a href=\"https:\/\/www.semafor.com\/article\/11\/09\/2025\/axel-springers-ceo-and-biggest-star-is-chasing-his-next-deal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">das Wirtschaftsnachrichten-Portal Semafor berichte<\/a>t, w\u00fcrde der Berliner Medienkonzern gerne nicht nur den Nachrichtensender CNN, sondern auch das \u201eWall Street Journal\u201c \u00fcbernehmen. Bei beiden Marken stehen derzeit gro\u00dfe Umstrukturierungen an.<\/p>\n<p> Was spr\u00e4che f\u00fcr einen Verkauf? <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">Der weltber\u00fchmte und angesehene Nachrichtensender CNN mit seinen Tochterprogrammen geh\u00f6rt aktuell dem Medienkonzern Warner Bros. Discovery. Der Medienriese hat nach eigenen Angaben mehrere \u00dcbernahmeinteressenten und pr\u00fcft einen Verkauf, hie\u00df es Mitte Oktober aus dem Unternehmen. Es gebe Anw\u00e4rter sowohl f\u00fcr das gesamte Unternehmen als auch nur f\u00fcr das Warner-Hollywood-Studio. Namen wurden nicht genannt, jedoch hatte Netflix Interesse am Studio- und Streaming-Gesch\u00e4ft bekundet. <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">Von Warner Bros. Discovery hie\u00df es lediglich, man pr\u00fcfe verschiedene Varianten f\u00fcr die Zukunft. Darunter sei neben dem Verkauf des gesamten Unternehmens auch eine Fusion f\u00fcr das Hollywood-Studio und eine Abspaltung der Fernsehsender in der Sparte Discovery. Der Konzern hatte bereits Schritte zur Abtrennung der klassischen TV-Sender vom Film- und Streaming-Gesch\u00e4ft bis Mitte 2026 eingeleitet. Diese werden nun zwar weiter vorangetrieben, es sei aber nur noch eine der Optionen.<\/p>\n<p class=\"tspBPll\">Wenn CNN vom restlichen Konzern abgespalten w\u00fcrde, w\u00e4re Axel Springer als K\u00e4ufer tats\u00e4chlich denkbar. Springer-Chef Mathias D\u00f6pfner soll, so berichtet Semafor unter Berufung auf eine Person aus dessen Umfeld, in den letzten Monaten \u00fcber einen Kauf nachgedacht haben. <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">Wie Semafor weiter berichtet, sei D\u00f6pfner auch an einer \u00dcbernahme von Bloomberg Media interessiert. Voraussetzung daf\u00fcr w\u00e4re jedoch, dass es vom Finanzinformationsgesch\u00e4ft von Bloomberg abgekoppelt w\u00fcrde. Das wiederum w\u00fcrde erst passieren, wenn der Gr\u00fcnder und New Yorker Ex-B\u00fcrgermeister Michael Bloomberg das Unternehmen verl\u00e4sst und es Teil seines Stiftungsimperiums \u201eBloomberg Philanthropies\u201c wird. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/michael-bloomberg-speaks-during-one-on-one-discussion-panel-with-imf-managing-director-lagarde.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14818706\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAWig\"\/> Wenn Michael Bloomberg sich zur\u00fcckzieht, k\u00f6nnte Springer zuschlagen. <\/p>\n<p class=\"tspAFf9\"> \u00a9 REUTERS\/YURI GRIPAS <\/p>\n<p class=\"tspBPll\"><a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/3000000295667\/expansionskurs-axel-springer-soll-cnn-im-visier-haben\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">Das wichtigste Ziel von Axel Springer ist laut Branchen-Insidern jedoch das etablierte \u201eWall Street Journal\u201c (WSJ) <\/a>\u2013 die auflagenst\u00e4rkste Zeitung der USA, was die gedruckte Form angeht. Sie geh\u00f6rt seit Jahrzehnten zum Unternehmen NewsCorp. In den vergangenen Jahren hatte Unternehmensgr\u00fcnder Rupert Murdoch kein Interesse an einem Verkauf der m\u00e4chtigen Marke. Der heute 94-J\u00e4hrige hatte die Gesch\u00e4fte jedoch 20<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2023\/09\/21\/opinion\/rupert-murdoch-fox-news.html?smid=nytcore-android-share\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">23 an seinen Sohn Lachlan \u00fcbergeben. Dieser gilt als noch konservativer als sein Vater, doch laut Branchen-Insidern ist er auch sehr viel offener Fusionen und Abspaltungen gegen\u00fcbe<\/a>r.  <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">F\u00fcr einen Verkauf des \u201eWall Street Journal\u201c spricht au\u00dferdem die <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/verweis-auf-hohes-alter-trump-fordert-nach-klage-gegen-murdoch-rasche-aussage-des-medienzars-14098787.html?icid=in-text-link_14816816\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klage von US-Pr\u00e4sident Donald Trump gegen die Zeitung<\/a>. Im Juli dieses Jahres hatte Trump das WSJ auf zehn Milliarden Dollar Schadenersatz verklagt. Das Blatt hatte \u00fcber Trumps Verbindungen zu dem <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/ghislaine-maxwell-soll-begnadigung-anstreben-wirbel-wegen-angeblicher-privilegien-fur-epstein-komplizin-14804795.html?icid=in-text-link_14816816\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">inzwischen verstorbenen Sexualstraft\u00e4ter Jeffrey Epstein <\/a>berichtet. Trumps Klage richtet sich gegen den \u201eWall Street Journal\u201c-Herausgeber Dow Jones and Company, Rupert Murdoch pers\u00f6nlich sowie gegen zwei Journalisten der Zeitung. Mit einem Verkauf des WSJ w\u00e4re Lachlan Murdoch alle Sorgen um Trumps Klage mit einem Mal los. <\/p>\n<p> Was will D\u00f6pfner in den USA? <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">Im Juni dieses Jahres hatte D\u00f6pfner <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000275026\/axel-springer-chef-doepfner-will-neues-gold-finden-und-firmenwert-verdoppeln?_gl=1*172e5t9*_ga*NzAyNTk1Nzg2LjE3NjI5Mzc2ODk.*_ga_TQ3BNDRZZ9*czE3NjI5Mzc2ODkkbzEkZzEkdDE3NjI5MzkxMjEkajYwJGwwJGgyMDAyNTUyMTQ0*_fplc*OXhyd05kSURlUHZHT2pPMG4lMkZyUXk0WjQ1amNmbSUyRndDeUVtNUVoNkZVZTc3Q2R6M0x6TWViREpGclJxQ2c1N2JIWWppekhIJTJGRDZGdE9vRVlQNFZHaVFHdnNuQ3E2V2hBY3ZEQllIZHdCSkVqWGJjb0IlMkYlMkJ2ODMlMkZkc3hOQ0JRJTNEJTNE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">angek\u00fcndigt, den Firmenwert seines Konzerns innerhalb von f\u00fcnf Jahren verdoppeln zu wollen<\/a>. Das ist ohne gr\u00f6\u00dfere Zuk\u00e4ufe nicht zu schaffen und dabei kommen f\u00fcr D\u00f6pfner offenbar diverse Marken infrage. Das deutsche Mediengesch\u00e4ft interessiert den in Potsdam lebenden Manager immer weniger, hei\u00dft es aus Konzernkreisen und auch aus der Branche.  <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/files-us-media-murdoch.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14365661\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAWig\"\/> Wenn der Vater mit dem Sohne: Patriarch Rupert Murdoch (l.) und sein Sohn Lachlan <\/p>\n<p class=\"tspAFf9\"> \u00a9 AFP\/SCOTT OLSON <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">In den letzten Monaten soll D\u00f6pfner leitenden Mitarbeitern gegen\u00fcber privat ge\u00e4u\u00dfert haben, dass Axel Springer offen f\u00fcr den Verkauf einiger seiner Medienmarken w\u00e4re. Voraussetzung sei ein \u00fcberzeugendes Angebot, berichtete Semafor. Die \u00c4u\u00dferung hatte im Unternehmen die Runde gemacht und f\u00fcr Aufsehen und Besorgnis in der Belegschaft gesorgt.<\/p>\n<p class=\"tspBPll\">Im April 2024 hatte D\u00f6pfner das lukrative deutsche Kleinanzeigengesch\u00e4ft mit den Marken The Stepstone Group, AVIV, finanzen.net und Awin an die Hedgefond-Partner KKR und CPP Investments abgetreten. Geld f\u00fcr Zuk\u00e4ufe aus diesem Deal hat Axel Springer also. Auch der<a href=\"https:\/\/www.new-business.de\/_rubric\/detail.php?rubric=MEDIEN&amp;nr=828962\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\"> Verkauf seines Corporate Publishing Gesch\u00e4fts an die W\u00fcrzburger Vogel Communications Group<\/a> (VCG) vor wenigen Tagen sp\u00fclte weiteres Geld in die Kassen. <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">Mit Politico besitzt Springer bereits eine erfolgreiche Marke am US-Nachrichtenmarkt: 2021 f\u00fcr, laut Medienberichten, rund eine Milliarde US-Dollar (ca. 850 Millionen Euro) gekauft, war die Marke der teuerste Zukauf der Springer Unternehmensgeschichte. <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">D\u00f6pfner und Springer hatten seit Jahrzehnten versucht, im US-Newsgesch\u00e4ft mitzumischen. 2015 w\u00e4re es beinahe so weit gewesen: D\u00f6pfner wollte die \u201eFinancial Times\u201c kaufen. Doch der Deal platzte, D\u00f6pfner verlor die FT an Nikkei und \u00fcbernahm stattdessen f\u00fcr 343 Millionen Dollar \u201eBusiness Insider\u201c \u2013 einem damals f\u00fchrenden Unternehmen auf dem Markt f\u00fcr neue Medien, das im Springer-Portfolio jedoch seitdem ein k\u00fcmmerliches Dasein fristet. 20 Prozent der Business-Insider-Belegschaft wurden seitdem entlassen und Business Insider redaktionell mit Springers Welt zusammengelegt. <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">D\u00f6pfners Interesse in den USA gilt daher nicht nur etablierten Medienmarken, sondern auch Start-ups. Der 62-J\u00e4hrige sucht zudem seit Jahren die N\u00e4he zur amerikanischen und internationalen Tech-Oligarchie. Mark Zuckerberg von Meta, Sam Altman von OpenAI, Daniel Ek von Spotify, Jeff Bezos von Amazon, Tim Cook von Apple und Elon Musk, der in der Welt sogar AfD-Wahlkampf machen durfte \u2013 sie sind D\u00f6pfners Vorbilder und Leute, deren N\u00e4he er sucht.  <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/empfang-bild-nfl-touchdown-berlin-.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14818634\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAWig\"\/> Kontakte, wie sie D\u00f6pfner (mit Bild-Gruppen-Leiterin Carolin Hulshoff Pol) liebt: Mediengigant Roger Goodell, Commissioner der National Football League, war wegen des Spiels zwischen den Atlanta Falcons und den Indianapolis Colts in Berlin. Bild hat einen Vertrag f\u00fcr die \u00dcbertragung von NFL-Spielhighlights in Deutschland. <\/p>\n<p class=\"tspAFf9\"> \u00a9 IMAGO\/Eventpress\/IMAGO\/Eventpress Kochan <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">Letzte Woche, bei einem Termin in der Springer-Repr\u00e4sentanz in New York, traf D\u00f6pfner mit David Rubenstein, dem Vorsitzenden der Carlyle Group zusammen. Diese ist eine der gr\u00f6\u00dften\u00a0Private-Equity-Gesellschaften und verwaltet Assets in H\u00f6he von 441 Milliarden US-Dollar. F\u00fcr D\u00f6pfners \u00dcbernahme-Pl\u00e4ne w\u00e4re Carlyle somit ein lohnender Gesch\u00e4ftspartner. Auch die amerikanische Investment-Bank JPMorgan Chase k\u00f6nnte eine Rolle spielen. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/berliner-wirtschaft\/new-yorker-bank-will-deutschen-markt-aufmischen-jb-morgan-chase-setzt-in-berlin-auf-ki-statt-krawatte-14671130.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">Nahe ist sie D\u00f6pfner zumindest<\/a>. K\u00fcrzlich hat sie B\u00fcror\u00e4ume in der fr\u00fcheren <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/berliner-wirtschaft\/kantinencheck-im-x8-preisgekrontes-angebot--nicht-nur-fur-journalisten-9864824.html?icid=in-text-link_14816816\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Axel-Springer-Passage <\/a>bezogen. <\/p>\n<p> Springer setzt voll auf KI <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">In einer Zeit, in der sich das Nachrichtenmediengesch\u00e4ft mehr und mehr in Nischen aufteilt, schl\u00e4gt Axel Springer den entgegengesetzten Weg ein. Viele US-Medienunternehmen versuchen aktuell, ihr Gesch\u00e4ft zu diversifizieren und sich von teuren und insbesondere unter der Trump-Regierung haftungsintensiven Redaktionen zu trennen.<\/p>\n<p class=\"tspBPll\">Springer teilte im August mit, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien-_-ki\/artikel-nur-noch-mit-ki-bei-axel-springer-ist-die-kunstliche-intelligenz-nun-uberall-14254082.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">voll auf KI-gest\u00fctzten Journalismus zu setzen<\/a>. Das bekr\u00e4ftigte D\u00f6pfner, laut Semafor-Bericht, vergangene Woche nochmals bei einer Mitarbeiterversammlung im Hauptquartier von Business Insider. Es werde zwei Arten von Unternehmen geben, so D\u00f6pfner: solche, die KI begr\u00fc\u00dfen, und solche, die untergehen.<\/p>\n<p class=\"tspBPll\">Und w\u00e4hrend D\u00f6pfner gro\u00dfe \u00dcbernahmen plant, dr\u00fcckt er gleichzeitig die Kosten bei den deutschen Medienmarken. Zu den Entlassungen bei Business Insider kam die Einf\u00fchrung strenger Ausgabenobergrenzen bei Politico. Diese f\u00fchrten in der Belegschaft zu einigem Unmut, da Springer nun, wie es aus Politico-Kreisen hei\u00dft, nicht mehr in der Lage sei, mit den Geh\u00e4ltern der Konkurrenzmarken mitzuhalten. Zudem stellte die Bild-Zeitung, ein weites Springer-Flaggschiff, 2023 sechs ihrer 18 Regionalausgaben ein, schloss Regionalb\u00fcros und entlie\u00df hunderte Mitarbeiter.<\/p>\n<p> Entwicklungen am US-Medienmarkt <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">Wie es indes f\u00fcr Trump-kritische US-Medienmarken weitergeht, ist offen. Wenn CNN bei einer wahrscheinlichen Aufspaltung des Warner-Konzerns nicht an Axel Springer geht, w\u00e4re Filmproduzent David Ellison ein weiterer Interessent. Ellison, der vor kurzem den Konkurrenten Paramount \u00fcbernahm, hatte Interesse am Warner-Konzern bekundet. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/president-trump-signs-executive-orders-at-the-white-house.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14313773\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAWig\"\/> Oracle-Gr\u00fcnder und Trump-Freund Larry Ellison <\/p>\n<p class=\"tspAFf9\"> \u00a9 Getty Images\/ANNA MONEYMAKER <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">Das hatte den Fokus auf die Zukunft von CNN gelenkt. Denn der Vater von David Ellison ist Larry Ellison, milliardenschwerer Mitgr\u00fcnder des Software-Konzerns Oracle und ein Unterst\u00fctzer von US-Pr\u00e4sident Trump. Schon Paramount wurde ma\u00dfgeblich mit dem Geld von Ellison-Senior gekauft und er w\u00fcrde Medienberichten zufolge auch eine \u00dcbernahme von Warner finanzieren.<\/p>\n<p class=\"tspBPll\">In diese Kreise passt Springer-Chef D\u00f6pfner wunderbar. Laut Insidern soll D\u00f6pfner Anfang des Jahres mit der ehemaligen New York-Times-Autorin Bari Weiss \u00fcber den Kauf ihrer Meinungsseite \u201eThe Free Press\u201c verhandelt haben. Paramount kaufte \u201eThe Free Press\u201c schlie\u00dflich f\u00fcr mehr als Axel Springer laut Medienberichten zu zahlen bereit war. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/files-us-politics-media-cbs-paramount.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14508548\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAWig\"\/> Bari Weiss soll CBS konservativer und Trump-freundlicher machen. <\/p>\n<p class=\"tspAFf9\"> \u00a9 AFP\/Patrick T. Fallon <\/p>\n<p class=\"tspBPll\">Weiss ist heute Chefredakteurin der zu Ellisons Paramount geh\u00f6renden CBS News und soll dort einen konservativeren und Trump gef\u00e4lligeren Geist einbringen. Aus Protest hatten diverse bekannte Journalisten CBS verlassen. Auch die Late-Night-Show des Trump-kritischen Entertainers Stephen Colbert wird eingestellt. <\/p>\n<p> Mehr aus dem Springer-Universum <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/zum-tod-von-bild-kolumnist-franz-josef-wagner-der-auf-dem-boulevard-tanzte-14493476.html?icid=topic-list_14816816___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCFn4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zum Tod von \u201eBild\u201c-Kolumnist Franz Josef Wagner Der auf dem Boulevard tanzte <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien\/verdacht-der-volksverhetzung-nius-chefredakteur-reichelt-wegen-x-posting-im-visier-der-staatsanwaltschaft-14672705.html?icid=topic-list_14816816___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCFn4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verdacht der Volksverhetzung \u201eNius\u201c-Chefredakteur Reichelt wegen X-Posting im Visier der Staatsanwaltschaft <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien\/meine-perspektive-ist-wichtig-constantin-schreiber-will-doch-wieder-islam-und-islamismus-thematisieren-14349428.html?icid=topic-list_14816816___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCFn4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eMeine Perspektive ist wichtig\u201c Constantin Schreiber will doch wieder Islam und Islamismus thematisieren <\/a><\/p>\n<p class=\"tspBPll\">D\u00f6pfner und Weiss sollen sich in den vergangenen Jahren aufgrund ihrer gemeinsamen politischen Ansichten \u00fcber Meinungsfreiheit und die Rolle Israels angefreundet haben. Weiss hatte mehrfach f\u00fcr Die Welt geschrieben und D\u00f6pfner um Rat gefragt, als sie ihr unabh\u00e4ngiges Medienunternehmen \u201eThe Free Press\u201c aufbaute. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die US-Medienbranche wird gerade massiv durcheinander gewirbelt, bekannte Marken stehen zum Verkauf und Gro\u00dfkonzerne ver\u00e4ndern sich, beeinflusst durch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":570101,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,2483,231,137399,83375,5691,106,444,25560,13,411,23542,670,14,2846,944,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020,843],"class_list":{"0":"post-570100","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-amazon","11":"tag-apple","12":"tag-axel-springer-verlag","13":"tag-beteiligungen","14":"tag-digitalisierung-ki","15":"tag-donald-trump","16":"tag-elon-musk","17":"tag-fusion","18":"tag-headlines","19":"tag-israel","20":"tag-jeffrey-epstein","21":"tag-meta","22":"tag-nachrichten","23":"tag-netflix","24":"tag-new-york","25":"tag-news","26":"tag-schlagzeilen","27":"tag-united-states","28":"tag-united-states-of-america","29":"tag-us","30":"tag-usa","31":"tag-vereinigte-staaten","32":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","33":"tag-verkauf"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115536881495699285","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/570100","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=570100"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/570100\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/570101"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=570100"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=570100"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=570100"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}