{"id":570334,"date":"2025-11-12T16:34:16","date_gmt":"2025-11-12T16:34:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/570334\/"},"modified":"2025-11-12T16:34:16","modified_gmt":"2025-11-12T16:34:16","slug":"diese-tv-und-hoerfunksender-sollen-kuenftig-leichter-zu-finden-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/570334\/","title":{"rendered":"Diese TV- und H\u00f6rfunksender sollen k\u00fcnftig leichter zu finden sein"},"content":{"rendered":"<p>            <img decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\" width=\"696\" height=\"400\" data-no-lazy=\"\" class=\"entry-thumb\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/121125-Public-Value-Status-Medienanstalten-696x400.jpg\" alt=\"Diese TV- und H\u00f6rfunksender sollen k\u00fcnftig leicht zu finden sein.\" title=\"121125 Public-Value-Status Medienanstalten\"\/><\/p>\n<p><strong>Medienanstalten empfehlen private und \u00f6ffentlich-rechtliche Angebote, die mit ihren Informationen die Demokratie st\u00e4rken \u2013 Ger\u00e4tehersteller sollen Benutzeroberfl\u00e4chen entsprechend anpassen.<\/strong><\/p>\n<p>Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) in Deutschland will demokratiest\u00e4rkende Medienangebote f\u00f6rdern und besser sichtbar machen. Die Medienanstalten legen deshalb alle drei Jahre fest, welche privaten Bewegtbild-, Audio- und Telemedienangebote einen besonderen Beitrag zur Meinungs- und Angebotsvielfalt leisten. Sie erhalten damit den so genannten Public-Value-Status. Die entsprechenden Listungen entstanden in enger Abstimmung mit dem \u00d6RR und verzahnen private und \u00f6ffentlich-rechtliche Medienangebote. Heute wurden sie <a href=\"https:\/\/www.die-medienanstalten.de\/fileadmin\/user_upload\/die_medienanstalten\/Aufgaben\/Vielfaltssicherung\/Public_Value\/Listungen_2025\/Public-Value-Empfehlungen_Listungen.pdf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ver\u00f6ffentlicht<\/a>.<\/p>\n<p>Insgesamt erhielten 324 Angebote die Auszeichnung mit dem Public-Value-Status. Darunter befinden sich 72 bundesweite private Bewegtbild-, Audio- und Telemedienangebote. Hinzu kommen 252 lokal, regional und landesweit relevante Formate. Diese haben den Status jeweils f\u00fcr ihr Versorgungsgebiet erhalten und deren Status gilt nur f\u00fcr diese jeweilige Region. Gesetzliche Grundlage dieser Bestimmung ist \u00a7 84 Medienstaatsvertrag (MStV).<\/p>\n<p>Beim Radio zeigt sich starke regionale Verankerung<\/p>\n<p>Besonders im Bereich Radio zeigt sich die starke regionale Verankerung vieler Angebote. \u201eDiese f\u00f6derale Vielfalt unterstreicht die zentrale Rolle regionaler Medien f\u00fcr eine ausgewogene und demokratische Meinungsbildung.\u201c So hei\u00dft es in der Pressemitteilung der DLM. \u201eEs ist unsere Aufgabe, als Medienanstalten daf\u00fcr Sorge zu tragen, dass die Menschen die M\u00f6glichkeit haben, sich durch eine Vielzahl von Medien unabh\u00e4ngig zu informieren. Mit dem erneuten Abschluss des Public-Value-Verfahrens sichern wir die Auffindbarkeit gesellschaftlich relevanter Angebote.\u201c Das sagte Albrecht B\u00e4hr, Vorsitzender der Gremienvorsitzendenkonferenz der Landesmedienanstalten.<\/p>\n<p>Das Bestimmungsverfahren zum Erhalt des Public-Value-Status wurde bereits im Juni 2025 abgeschlossen. Im n\u00e4chsten Schritt liegt es an den Ger\u00e4teherstellern bzw. Benutzeroberfl\u00e4chen, ihre Verantwortung wahrzunehmen. Die ausgezeichneten Angebote m\u00fcssen f\u00fcr den Zeitraum von drei Jahren leicht auffindbar gemacht werden. Das gilt etwa auf Smart-TVs, In-Car-Audio-Systemen, Radios, Streaming-Plattformen oder in Mediatheken.<\/p>\n<p>Anbieter von Benutzeroberfl\u00e4chen m\u00fcssen handeln<\/p>\n<p>Verbunden mit den nun ver\u00f6ffentlichten Listungen, ist auch eine Empfehlung f\u00fcr die Reihenfolgen. Diese sollen die Anbieter von Benutzeroberfl\u00e4chen f\u00fcr Bewegtbild-, Audioangebote und Telemedien umsetzen. Sie sind auf der Website der Medienanstalten abrufbar. Zeitgleich ver\u00f6ffentlichen die Medienanstalten dort zudem die \u201eGrunds\u00e4tze zur leichten Auffindbarkeit\u201c. Diese sind in Form von FAQs f\u00fcr Anbieter gestaltet, die praktische Hinweise zur Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen geben.<\/p>\n<p>\u201eOhne Auffindbarkeit keine Nutzung und ohne Nutzung keine Refinanzierung. Das ist die simple Logik des Medien\u00f6kosystems, umso mehr in der digitalen Welt. Deswegen sorgen wir mit dem Public-Value-Verfahren daf\u00fcr, dass Angebote, die einen wesentlichen Beitrag zur Meinungsbildung leisten und damit eine besondere Stellung in der Demokratiesicherung einnehmen, auch wahrgenommen werden k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rte Dr. Eva Flecken, Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten.<\/p>\n<p>Gesellschaftlich relevante Inhalte sollen sichtbar bleiben<\/p>\n<p>\u201eAls demokratische Gesellschaft k\u00f6nnen wir es uns nicht leisten, die Auffindbarkeit verl\u00e4sslicher Informationen dem Zufall oder Plattformlogiken zu \u00fcberlassen. Das Public-Value-Verfahren stellt sicher, dass gesellschaftlich relevante Inhalte sichtbar bleiben und nicht im digitalen Grundrauschen untergehen\u201c, so Dr. Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt f\u00fcr Medien NRW, der in dem Verfahren federf\u00fchrenden Medienanstalt.<\/p>\n<p>\u201eDass auch diesmal eine gemeinsame Listung aller Public Value-Angebote \u2013 der \u00f6ffentlich-rechtlichen und der kommerziellen Angebotsseite \u2013 im Konsens festgelegt werden konnte, ist erneut ein gutes Zeichen f\u00fcr das Funktionieren unseres dualen Rundfunksystems. Damit erh\u00f6hen wir die Wirksamkeit f\u00fcr die Auffindbarkeit unserer Inhalte ganz deutlich\u201c, so Florian Hager, Vorsitzender der ARD.<\/p>\n<p>Public-Value-Status f\u00fcr maximal drei Jahre vergeben<\/p>\n<p>Das Public-Value-Verfahren gem\u00e4\u00df \u00a7 84 Medienstaatsvertrag soll sicherstellen, dass besonders vielf\u00e4ltige und meinungsrelevante Medienangebote leicht auffindbar sind. Ziel ist es, die Erstellung solcher Inhalte zu bef\u00f6rdern und deren Auffindbarkeit auf Benutzeroberfl\u00e4chen zu verbessern und damit die Medienvielfalt zu st\u00e4rken. Erstmals haben die Medienanstalten 2022 Listungen mit Public-Value-Angeboten ver\u00f6ffentlicht. Die erneute Durchf\u00fchrung des Verfahrens war notwendig, da der Gesetzgeber die Vergabe des Public-Value-Status f\u00fcr eine Dauer von maximal drei Jahren vorsieht.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem interessant:<\/p>\n<p class=\"isc_image_list_title\">Bildquelle:<\/p>\n<ul class=\"isc_image_list\">\n<li>121125 Public-Value-Status Medienanstalten: Medienanstalten<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Medienanstalten empfehlen private und \u00f6ffentlich-rechtliche Angebote, die mit ihren Informationen die Demokratie st\u00e4rken \u2013 Ger\u00e4tehersteller sollen Benutzeroberfl\u00e4chen entsprechend&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":570335,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1773],"tags":[137461,29,214,30,137460,109494,137462,471,1780,215],"class_list":{"0":"post-570334","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-serien","8":"tag-ffentlich-rechtliche-sender","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-medienanstalten","13":"tag-privatsender","14":"tag-public-value-status","15":"tag-serien","16":"tag-series","17":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115537699056516547","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/570334","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=570334"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/570334\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/570335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=570334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=570334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=570334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}