{"id":570841,"date":"2025-11-12T21:20:23","date_gmt":"2025-11-12T21:20:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/570841\/"},"modified":"2025-11-12T21:20:23","modified_gmt":"2025-11-12T21:20:23","slug":"uk-sagt-850-mio-pfund-im-kampf-gegen-malaria-tuberkulose-und-aids-zu-15-weniger-als-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/570841\/","title":{"rendered":"UK sagt 850 Mio. Pfund im Kampf gegen Malaria, Tuberkulose und Aids zu: 15 % weniger als 2022"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            12\/11\/2025 &#8211; 12:04 MEZ\n            <\/p>\n<p>Das Vereinigte K\u00f6nigreich will 850 Millionen Pfund (966 Millionen Euro) in den Kampf gegen Aids, Tuberkulose (TB) und Malaria investieren. Das sind 15 Prozent weniger als bei der letzten Zusage. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund weitergehender K\u00fcrzungen bei der globalen Gesundheitsfinanzierung.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten drei Jahren soll das Geld die Arbeit des Globalen Fonds zur Bek\u00e4mpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria unterst\u00fctzen, kurz Global Fund. Er geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Organisationen, die diese t\u00f6dlichen Krankheiten weltweit auszurotten versuchen.<\/p>\n<p>Zuvor waren es 2022 1 Milliarde Pfund (1,1 Milliarden Euro) und 2019 1,46 Milliarden Pfund (1,67 Milliarden Euro). London verlagert seine Priorit\u00e4ten weg von der Entwicklungszusammenarbeit hin zur Verteidigung. Zugleich k\u00fcrzen gro\u00dfe Geber weltweit ihre Mittel f\u00fcr die globale Gesundheit, darunter die USA und wohlhabende europ\u00e4ische L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Hilfsorganisationen hatten K\u00fcrzungen aus Gro\u00dfbritannien von bis zu 200 Millionen Pfund (227 Millionen Euro), also 20 Prozent, erwartet und begr\u00fc\u00dften die Zusage \u00fcber 850 Millionen Pfund.<\/p>\n<p>Sie warnten jedoch vor gravierenden Folgen in L\u00e4ndern, die auf die Programme des Global Fund angewiesen sind. Ihnen wird zugeschrieben, die kombinierte Sterblichkeit durch Aids, Tuberkulose und Malaria seit 2002 um 63 Prozent gesenkt zu haben.<\/p>\n<p>\u201eWie bei anderen K\u00fcrzungen wird sich die Wirkung schnell vor Ort zeigen: durch verlorene Leben, Millionen neuer Infektionen und geschw\u00e4chte Gesundheitsstrukturen\u201c, sagte Katie Husselby, Netzwerkdirektorin von Action for Global Health mit Sitz im Vereinigten K\u00f6nigreich.<\/p>\n<p>Gideon Rabinowitz, Leiter Politik und Advocacy beim britischen Dachverband Bond, sagte, die K\u00fcrzungen gef\u00e4hrdeten auch die Gesundheit der Menschen im eigenen Land.<\/p>\n<p>\u201eAuch unsere F\u00e4higkeit, auf k\u00fcnftige Gesundheitsgefahren einschlie\u00dflich Pandemien zu reagieren, wird geschw\u00e4cht\u201c, sagte Rabinowitz.<\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigung kommt zu einem heiklen Zeitpunkt. Noch in diesem Monat richtet London gemeinsam mit S\u00fcdafrika eine Geberkonferenz aus, um die Kassen des Global Fund bis 2028 aufzuf\u00fcllen. Nach Angaben von Bond ist es das erste Mal, dass ein Gastgeberland seine Zusage senkt.<\/p>\n<p>Der Global Fund will 18 Milliarden Dollar einwerben. Nach eigenen Angaben k\u00f6nnten damit zwischen 2027 und 2029 sch\u00e4tzungsweise 23 Millionen Menschenleben gerettet werden.<\/p>\n<p>Die britische Investition k\u00f6nnte bis zu 1,3 Millionen Menschenleben retten, so die britische Au\u00dfenministerin Yvette Cooper.<\/p>\n<p>\u201eDie neue Unterst\u00fctzung des Vereinigten K\u00f6nigreichs f\u00fcr den Global Fund ist eine Investition in unsere gemeinsame Sicherheit und in unseren Wohlstand\u201c, sagte Cooper und f\u00fcgte hinzu: \u201eKeine Nation kann globale Gesundheitsgefahren allein bew\u00e4ltigen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 12\/11\/2025 &#8211; 12:04 MEZ Das Vereinigte K\u00f6nigreich will 850 Millionen Pfund (966 Millionen Euro) in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":570842,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3976],"tags":[331,332,9196,141,13,14,15,26464,12,3992,3993,3994,3995,3996,3997],"class_list":{"0":"post-570841","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-vereinigtes-koenigreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-entwicklungshilfe","11":"tag-gesundheit","12":"tag-headlines","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-public-health","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-uk","18":"tag-united-kingdom","19":"tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","20":"tag-vereinigtes-koenigreich","21":"tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","22":"tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115538822662428226","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/570841","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=570841"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/570841\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/570842"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=570841"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=570841"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=570841"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}