{"id":571037,"date":"2025-11-12T23:19:24","date_gmt":"2025-11-12T23:19:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/571037\/"},"modified":"2025-11-12T23:19:24","modified_gmt":"2025-11-12T23:19:24","slug":"antibiotika-richtig-einnehmen-antibiotikaresistenzwoche-vom-17-bis-23-november","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/571037\/","title":{"rendered":"Antibiotika richtig einnehmen \/ Antibiotikaresistenzwoche vom 17. bis 23. November: &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">12.11.2025 \u2013 15:54<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Apothekerkammer Nordrhein\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/15266\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Apothekerkammer Nordrhein<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/47d11305-905d-41ad-8286-80425db42ec1\/2025-11-Antibiotika.jpg.jpg\" data-description=\"In der Apotheke vor Ort gibt es Beratung rund um das Thema Antibiotika. \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/15266 \/ Die Verwendung dieses Bildes f\u00fcr redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zul\u00e4ssig und dann auch honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung ausschlie\u00dflich mit Bildrechte-Hinweis.\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"69149b20270000fd2cf59302\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/antibiotika-richtig-einnehmen-antibiotikaresistenzwoche-vom-17-bis-23-november-mehr-bewusstsein-f-r-.jpeg\"   alt=\"Antibiotika richtig einnehmen \/ Antibiotikaresistenzwoche vom 17. bis 23. November: Mehr Bewusstsein f\u00fcr verantwortungsvollen Einsatz\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/D%FCsseldorf\" title=\"News aus D\u00fcsseldorf \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">D\u00fcsseldorf<\/a> (ots)<\/p>\n<p> Milchprodukte, Mineralwasser, Medikamente &#8211; vieles kann die Wirkung von Antibiotika beeinflussen. Mit ein paar einfachen Tipps l\u00e4sst sich das vermeiden. Wie das funktioniert, verr\u00e4t die Apothekerkammer Nordrhein. <\/p>\n<p> &#8222;Generell lassen sich Antibiotika nicht \u00fcber einen Kamm schweren&#8220;, erkl\u00e4rt Kathrin Luboldt, Vizepr\u00e4sidentin der Apothekerkammer Nordrhein. Mehr als 80 verschiedene Wirkstoffe kommen zum Einsatz, wei\u00df die Apothekerin. Antibiotika bek\u00e4mpfen Bakterien, indem sie diese abt\u00f6ten oder ihr Wachstum hemmen. Sie wirken nicht bei Infektionen, die durch Viren verursacht sind, zum Beispiel eine klassische Erk\u00e4ltung oder eine Grippe. <\/p>\n<p> &#8222;Es gibt einige Mineralstoffe, die viele Antibiotika beeinflussen&#8220;, erkl\u00e4rt Luboldt. Im Zentrum der &#8222;\u00dcbelt\u00e4ter&#8220; stehen Mineralstoffe, vor allem das Calcium. Dieses findet sich zum Beispiel in Milch und daraus verarbeiteten Produkten wie Joghurt, K\u00e4se oder Butter. Calcium verz\u00f6gert oder verringert in vielen F\u00e4llen die Aufnahme von Antibiotika. &#8222;Sicherheitshalber empfehle ich, vor und nach der Einnahme mindestens drei Stunden auf Milchprodukte zu verzichten.&#8220; \u00c4hnliches gelte auch f\u00fcr Zitrusfr\u00fcchte, insbesondere Grapefruit. <\/p>\n<p> Auch Aluminium, Eisen, Magnesium oder Zink vertragen sich oft nicht mit Antibiotika. Magnesium findet sich etwa in Pr\u00e4paraten gegen Wadenkr\u00e4mpfe und Zink in vielen Produkten, die das Immunsystem unterst\u00fctzen sollen. Auch bei Mineralwasser lohnt sich ein Blick auf die Menge der darin enthaltenen Mineralstoffe. <\/p>\n<p> Kathrin Luboldt: &#8222;Nehmen Sie mehrere Medikamente ein? Dann fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach m\u00f6glichen Wechselwirkungen mit Antibiotika und wann man sie einnimmt. W\u00e4hrend die Liste der Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln eher kurz ausf\u00e4llt, ist die Liste der Wechselwirkungen von Antibiotika mit anderen Medikamenten daf\u00fcr umso l\u00e4nger.&#8220; Das gilt zum Beispiel f\u00fcr ohne Rezept in der Apotheke erh\u00e4ltliche Arzneimittel gegen Sodbrennen, sogenannte Antazida. &#8222;Nimmt man diese zeitnah mit Chinolon- oder Tetracyclin-Antibiotika ein, verbinden sich die in Antazida enthaltenen Mineralstoffe mit ihnen zu schwer l\u00f6slichen Substanzen. Die Wirkstoffe gelangen nicht mehr ins Blut, um dort gegen krank machende Bakterien zu wirken.&#8220; Zu den am h\u00e4ufigsten betroffenen Antibiotika der beiden Gruppen z\u00e4hlen Doxycyclin und Tetracyclin sowie Ciprofloxacin, Levofloxacin und Moxifloxacin. Auch hier ist wie bei den Milchprodukten eine zeitversetzte Einnahme zu beachten: also nach der Einnahme des Antibiotikums mindestens drei Stunden warten, bis der S\u00e4ureblocker angewendet wird. <\/p>\n<p> Generell nimmt man Antibiotika wie viele andere Arzneimittel auch am besten mit einem Glas Leitungswasser ein. Im Gegensatz zu Mineralwasser enth\u00e4lt es weniger Mineralstoffe. Das minimiert m\u00f6gliche Wechselwirkungen. Alkohol beeinflusst die Wirkung vieler Arzneimittel. Das gilt besonders f\u00fcr das Antibiotikum Metronidazol. &#8222;Hier darf man nicht nur w\u00e4hrend der Therapie, sondern auch noch einige Tage danach keinen Alkohol trinken&#8220;, wei\u00df Luboldt. Grund: Metronidazol verhindert, dass der K\u00f6rper ein giftiges Abbauprodukt des Alkohols im K\u00f6rper unsch\u00e4dlich macht. Zu den m\u00f6glichen Folgen z\u00e4hlen ein roter Kopf, Schwindel, \u00dcbelkeit, Erbrechen, Bauchkr\u00e4mpfe und ein beschleunigter Herzschlag. <\/p>\n<p> &#8222;Alle Antibiotika sind verschreibungspflichtig. Das hat einen wichtigen Grund&#8220;, berichtet Luboldt. Nicht jedes Antibiotikum wirkt gegen jede bakterielle Infektion. Manche eignen sich besonders bei Blasenentz\u00fcndungen, andere wiederum bei akuten Atemwegserkrankungen. &#8222;Nur die \u00c4rztin oder der Arzt kann beurteilen, welches Antibiotikum im jeweiligen Einzelfall sinnvoll ist. Deshalb rate ich dringend davon ab, sich &#8222;f\u00fcr den Notfall&#8220; ein Antibiotikum in die Hausapotheke zu legen. Dieses wahllose Einnehmen nutzt im Zweifelsfall nichts, kann aber zu Resistenzen f\u00fchren und somit Schaden anrichten.&#8220; <\/p>\n<p> Stichwort Resistenzen: Bakterien k\u00f6nnen &#8222;lernen&#8220;, gegen Antibiotika unempfindlich zu werden. Das passiert zum Beispiel, wenn Patienten diese in zu geringer Dosis einnehmen. Oder wenn sie die Einnahme vergessen oder diese auf eigene Faust vorzeitig beenden. &#8222;Die dann \u00fcberlebenden Bakterien sind dann resistent. Das Antibiotikum wirkt bei ihnen nicht mehr. Daher sollte man Antibiotika in der verordneten Dosierung einnehmen und immer so lange, wie von der \u00c4rztin oder dem Arzt vorgesehen.&#8220; <\/p>\n<p> Einige Antibiotika gibt es in Form von Trockens\u00e4ften. Es findet es sich mit einigen Hilfsstoffen als Pulver in einer Flasche. Vorteil: Dieses Pulver l\u00e4sst sich gut lagern. Unmittelbar vor der ersten Anwendung f\u00fcllt man die Flasche mit Wasser auf. Dadurch entsteht ein Antibiotikasaft. Wasser einf\u00fcllen &#8211; das klingt einfach. Aber wenn man zu wenig hineinf\u00fcgt, bildet sich mitunter ein z\u00e4her Bodensatz. Er l\u00e4sst sich nur schwer wieder aufsch\u00fctteln. Die Fl\u00fcssigkeit enth\u00e4lt dann zu wenig Antibiotikum und das Medikament ist unterdosiert. Manchmal l\u00e4sst sich die Markierung, bis wohin man das Wasser einf\u00fcllen muss, nicht so gut erkennen. Gelegentlich bildet sich beim Sch\u00fctteln auch ein Schaum, der das Abf\u00fcllen der richtigen Wassermenge erschwert. Die Apotheke vor Ort ber\u00e4t auch bei Trockens\u00e4ften gerne zur richtigen Zubereitung, Lagerung und Anwendung. Viele, aber nicht alle Antibiotikas\u00e4fte m\u00fcssen nach der Zubereitung im K\u00fchlschrank aufbewahrt werden. <\/p>\n<p> Und was macht man mit Antibiotikaresten? &#8222;Diese entsorgt man am besten \u00fcber den Restm\u00fcll. Bitte nicht in der Toilette wegsp\u00fclen oder in das Waschbecken kippen&#8220;, mahnt Apothekerin Kathrin Luboldt. Antibiotika im Abwasser bereiten zunehmend Probleme. Unter anderem f\u00f6rdert dies zus\u00e4tzlich die bereits bestehenden Resistenzen. <\/p>\n<p><b>\u00dcber uns: Apothekerkammer Nordrhein<\/b><\/p>\n<p> Die Apothekerkammer Nordrhein (AKNR) ist als K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts Tr\u00e4gerin der berufsst\u00e4ndischen Selbstverwaltung der Apothekerinnen und Apotheker, die in den Regierungsbezirken K\u00f6ln und D\u00fcsseldorf arbeiten oder leben. Sie vertritt die Interessen der \u00fcber 12.100 Kammerangeh\u00f6rigen, die in \u00f6ffentlichen Apotheken, Krankenh\u00e4usern, Wissenschaft, Industrie und Verwaltung oder bei der Bundeswehr t\u00e4tig sind. Die Apotheke vor Ort \u00fcbernimmt eine hoheitliche Aufgabe: die sichere, vom Heilberuf getragene, wohnortnahe Versorgung der Menschen mit Arznei- und Hilfsmitteln, 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Jens A. Kr\u00f6mer<br \/>Leiter Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>Apothekerkammer Nordrhein<br \/>Poststr. 4<br \/>40213 D\u00fcsseldorf<br \/>Tel. 0211 8388119<\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Apothekerkammer Nordrhein, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"12.11.2025 \u2013 15:54 Apothekerkammer Nordrhein D\u00fcsseldorf (ots) Milchprodukte, Mineralwasser, Medikamente &#8211; vieles kann die Wirkung von Antibiotika beeinflussen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":571038,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[46982,3283,3477,3364,29,3405,30,141,1209,178,180,179,181,624],"class_list":{"0":"post-571037","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-antibiotika","9":"tag-arzneimittel","10":"tag-bild","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-duesseldorf","14":"tag-germany","15":"tag-gesundheit","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-presse","18":"tag-pressemeldung","19":"tag-pressemitteilung","20":"tag-pressemitteilungen","21":"tag-ratgeber"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115539291647504162","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/571037","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=571037"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/571037\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/571038"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=571037"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=571037"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=571037"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}