{"id":571628,"date":"2025-11-13T05:03:17","date_gmt":"2025-11-13T05:03:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/571628\/"},"modified":"2025-11-13T05:03:17","modified_gmt":"2025-11-13T05:03:17","slug":"krankenhausreform-land-staerkt-gesundheitsversorgung-in-hessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/571628\/","title":{"rendered":"Krankenhausreform: Land st\u00e4rkt Gesundheitsversorgung in Hessen"},"content":{"rendered":"<p>12.11.25 &#8211; <strong>In der vergangenen Woche hat die Hessische Landesregierung in einer Pressekonferenz bekanntgegeben, wie die Mittel aus dem Sonderverm\u00f6gen &#8222;Infrastruktur&#8220; verteilt werden. Insgesamt 950 Millionen Euro flie\u00dfen in die Transformation der Krankenh\u00e4user \u2013 ein zentraler Schritt f\u00fcr die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Hessen.<\/strong> <\/p>\n<p>Die Hessische Krankenhausgesellschaft (HKG) lobt ausdr\u00fccklich das Engagement des Landes und hebt dabei insbesondere das Hessische Ministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG) unter der Leitung von Staatsministerin Diana Stolz hervor. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen setze die Landesregierung mit dieser Entscheidung ein starkes Signal f\u00fcr die nachhaltige Stabilit\u00e4t und Weiterentwicklung der hessischen Krankenhauslandschaft.<\/p>\n<p>Prof. Dr. H\u00f6ftberger, Pr\u00e4sident der HKG, erkl\u00e4rt: &#8222;Gerade in einer Zeit, in der finanzielle Mittel \u00fcberall knapp sind, ist es keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, dass die hessischen Krankenh\u00e4user in dieser Weise unterst\u00fctzt werden. Die 950 Millionen Euro sind ein starkes Signal des Gestaltungswillens des Landes und ein wichtiger Beitrag, um die Krankenhausreform in Hessen voranzubringen und damit die Versorgung im Land zu sichern. Daf\u00fcr danken wir der Hessischen Landesregierung und insbesondere Frau Staatsministerin Diana Stolz.&#8220; Es bleiben dennoch Wermutstropfen: Die Bereitstellung der 950 Millionen Euro \u00fcber die kommenden 10 Jahre l\u00f6st die finanziellen Herausforderungen der Reform nicht vollst\u00e4ndig. Trotz der zugesagten Landesmittel bleibt f\u00fcr die Krankenh\u00e4user ein erheblicher Eigenanteil im Gesamtumfang von mehr als 500 Millionen Euro bestehen. F\u00fcr den vollst\u00e4ndigen Abruf der zur Verf\u00fcgung stehenden Gelder von Bund und Land stellt dies eine zus\u00e4tzliche Belastung in ohnehin schwierigen wirtschaftlichen Zeiten dar. <\/p>\n<p><a class=\"fancybox\" data-fancybox=\"galerie\" data-caption=\"Archivbild: O|N  - Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU). \" rel=\"on_group\" title=\"Archivbild: O|N  - Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU). \" href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/11784291-11783665-11779955-250801-dreieich-gesundheitsministerin-nina-warken-28.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"imgbdr\" style=\"max-width: 98%;\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/11784291-11783665-11779955-250801-dreieich-gesundheitsministerin-nina-warken-28.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"img-text\">Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU).  Archivbild: O|N <\/p>\n<p>Die HKG setzt sich daf\u00fcr ein, dass diese finanzielle Herausforderung so gering wie m\u00f6glich gehalten wird und die Unterst\u00fctzung alle Krankenh\u00e4user in Hessen gleicherma\u00dfen erreicht. Vor diesem Hintergrund \u00e4u\u00dfert die HKG deutliche Kritik an einer fragw\u00fcrdigen Entscheidung des Landes. Der Universit\u00e4tsklinik Frankfurt soll \u2013 als einzige Klinik und damit beispiellos \u2013 aus dem Nachtragshaushalt zus\u00e4tzlich 200 Millionen Euro erhalten. Diese Summe entspricht rund 50 Prozent des regul\u00e4ren j\u00e4hrlichen Investitionsetats, der f\u00fcr alle 127 Krankenh\u00e4user im Land zur Verf\u00fcgung steht und \u00fcbersteigt in einem einzigen Jahr mehr als ein F\u00fcnftel des gesamten 10-j\u00e4hrigen Transformationsfondsvolumens. &#8222;Wer nachhaltige Versorgungssicherheit will, muss alle notwendigen Versorger st\u00e4rken \u2013 nicht nur eine einzelne Uniklinik in Landestr\u00e4gerschaft&#8220;, so der Pr\u00e4sident der HKG. &#8222;Es ist nicht nachvollziehbar, dass eine einzige Einrichtung \u2013 und dazu noch jene, die im neuen Krankenhausplan als am wenigsten ver\u00e4nderungsbed\u00fcrftig gelten d\u00fcrfte \u2013 eine solche Bevorzugung erh\u00e4lt&#8220;, erkl\u00e4rt auch der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktor, Prof. Dr. Gramminger. &#8222;W\u00e4hrend alle \u00fcbrigen Krankenh\u00e4user ihre Transformation allein aus den regul\u00e4ren Krankenhausfinanzierungsinstrumenten stemmen m\u00fcssen, wird hier mit Steuergeld ein Ungleichgewicht geschaffen. Das ist nicht im Sinne der Hessischen Krankenhausgesellschaft, die alle Krankenh\u00e4user \u2013 ob gro\u00df, ob klein, ob l\u00e4ndlich oder urban und gleich welcher Tr\u00e4gerschaft &#8211; im Sinne einer guten Patientenversorgung vertritt.&#8220; <\/p>\n<p><a class=\"fancybox\" data-fancybox=\"galerie\" data-caption=\"Archivbild: O|N  - Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz (CDU).\" rel=\"on_group noopener\" title=\"Archivbild: O|N  - Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz (CDU).\" href=\"https:\/\/oshessen-news.b-cdn.net\/images\/25\/11\/xl\/11784291-11783940-11769022-11755242-dsc-9103-2-.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"img220 imgh159 imgbdr\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/11784291-11783940-11769022-11755242-dsc-9103-2-.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"img-text\">Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz (CDU). Archivbild: O|N <\/p>\n<p>In seiner Rede zum Nachtragshaushalt hatte Finanzminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz letzte Woche betont, das Land zeige mit der Unterst\u00fctzung der Universit\u00e4tsklinik Frankfurt, dass es ein &#8222;verl\u00e4sslicher Partner der Gesundheitsversorgung im Land&#8220; sei. Diese Aussage greift nach Einsch\u00e4tzung der Krankenhausgesellschaft jedoch zu kurz: &#8222;Gesundheitsversorgung ist Teamarbeit&#8220;, betont Prof. Dr. Gramminger. &#8222;Alle 127 Krankenh\u00e4user \u2013 unabh\u00e4ngig von Tr\u00e4gerschaft und Gr\u00f6\u00dfe \u2013 tragen gemeinsam die Verantwortung f\u00fcr die rund 6 Millionen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Hessen. Ohne eine ausk\u00f6mmliche Finanzierung dieser Einrichtungen ist die fl\u00e4chendeckende Versorgung gef\u00e4hrdet.&#8220; Prof. Dr. Gramminger weiter: &#8222;Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass die Versorgung nicht allein durch eine Universit\u00e4tsklinik gesichert werden kann. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend dort die schwersten F\u00e4lle behandelt wurden, haben die anderen Krankenh\u00e4user einen gro\u00dfen Teil der station\u00e4ren und intensivmedizinischen Versorgung \u00fcbernommen.&#8220; &#8222;Das Land hat mit der Widmung der 950 Millionen Euro f\u00fcr den Transformationsfonds einen wichtigen Schritt f\u00fcr die Versorgungssicherung durch die hessischen Krankenh\u00e4user gemacht. Jetzt gilt es, diesen Weg gemeinsam fortzusetzen, damit die Krankenhausreform in Hessen f\u00fcr alle Kliniken fair, solidarisch und zukunftsfest werden kann&#8220;, so Prof. Dr. H\u00f6ftberger abschlie\u00dfend. <\/p>\n<p><strong>\u00dcber die HKG:<\/strong> Die Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. (HKG) ist der Dachverband der Krankenhaustr\u00e4ger in Hessen. Sie ist Interessenvertretung der Krankenh\u00e4user in der gesundheitspolitischen Diskussion, nimmt gesetzlich \u00fcbertragene Aufgaben im Gesundheitswesen wahr und unterst\u00fctzt ihre Mitglieder durch individuelle Beratung. Des Weiteren nimmt sie die durch Satzung oder Vertrag \u00fcbernommenen Aufgaben wahr. Die Hessische Krankenhausgesellschaft unterst\u00fctzt ihre Mitglieder bei der Erf\u00fcllung ihrer Aufgaben und pflegt und f\u00f6rdert den Erfahrungsaustausch der Mitglieder untereinander. (pm\/ems) +++<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"12.11.25 &#8211; In der vergangenen Woche hat die Hessische Landesregierung in einer Pressekonferenz bekanntgegeben, wie die Mittel aus&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":571629,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[6193,6195,29,6197,2050,2051,6192,30,2052,1381,14,6196,15,6194],"class_list":{"0":"post-571628","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-alsfeld","9":"tag-bad-hersfeld","10":"tag-deutschland","11":"tag-flieden","12":"tag-frankfurt","13":"tag-frankfurt-am-main","14":"tag-fulda","15":"tag-germany","16":"tag-hessen","17":"tag-lauterbach","18":"tag-nachrichten","19":"tag-neuhof","20":"tag-news","21":"tag-osthessen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115540643452612818","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/571628","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=571628"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/571628\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/571629"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=571628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=571628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=571628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}