{"id":572084,"date":"2025-11-13T09:32:19","date_gmt":"2025-11-13T09:32:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/572084\/"},"modified":"2025-11-13T09:32:19","modified_gmt":"2025-11-13T09:32:19","slug":"kuenstler-gao-zhen-inhaftiert-fuer-laengst-bekannte-kunstwerke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/572084\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstler Gao Zhen &#8211; Inhaftiert f\u00fcr l\u00e4ngst bekannte Kunstwerke"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/gao-brothers-100.jpg\" alt=\"Die Gao Brothers stehen 2010 im Kemper Museum in Kansas City (USA) vor ihrem Werk Standard Hair Style.\" title=\"Die Gao Brothers stehen 2010 im Kemper Museum in Kansas City (USA) vor ihrem Werk Standard Hair Style. | Gao Brothers\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 13.11.2025 09:53 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der K\u00fcnstler Gao Zhen wird wegen Werken, die mehr als ein Jahrzehnt alt sind, in China vor Gericht gestellt. Unter Staatschef Xi ist kritische Kunst kaum noch m\u00f6glich. Und auch im Exil werden K\u00fcnstler eingesch\u00fcchtert.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/joerg-endriss-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"J\u00f6rg Endriss\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/joerg-endriss-102.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zhao Yaliang sitzt am Esstisch ihres winzigen Appartements und zeigt Bilder, die ihr Mann, der chinesische K\u00fcnstler Gao Zhen, in seiner Gef\u00e4ngniszelle gefertigt hat: silhouettenartige Portraits und Szenen, die aussehen, wie ein Scherenschnitt &#8211; allerdings ohne Schere gemacht, sondern per Hand aus Papier gerissen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein Bild zeigt Gaos \u00fcberf\u00fcllte Zelle, ein anderes seinen siebenj\u00e4hrigen Sohn, au\u00dferdem ein Selbstportrait. &#8222;Hier sieht man die Nummer, die er im Gef\u00e4ngnis bekommen hat. In seinen Augen sind die Silhouetten von unserem Sohn zu sehen &#8211; und von mir mit k\u00fcrzeren Haaren&#8220;, erkl\u00e4rt Yaliang.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Bilder sind, neben Briefen, die einzige Verbindung zu ihrem Mann. Sie darf nicht zu ihm, erf\u00e4hrt nur das, was ihr die Anw\u00e4lte weiterleiten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der 68-J\u00e4hrige ist mit 15 anderen H\u00e4ftlingen eingesperrt, wartet seit mehr als einem Jahr auf seinen Prozess.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Gao Zhen sitzt seit August vergangenen Jahres im Gef\u00e4ngnis. Seine Frau und sein Sohn d\u00fcrfen das Land nicht verlassen.\n                    <\/p>\n<p>    Warnungen in den Wind geschlagen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gao Zhen und seine Familie sind eigentlich l\u00e4ngst in die USA ausgewandert, kehrten vergangenes Jahr nur f\u00fcr einen Besuch zur\u00fcck. &#8222;Viele Freunde, auch sein j\u00fcngerer Bruder, wollten nicht, dass wir zur\u00fcck nach China fahren. Sie haben uns gewarnt, dass es ein zu gro\u00dfes Risiko sei. Aber Gao Zhen hat seine gro\u00dfe Werkstatt hier vermisst. Er wollte zur\u00fcckkommen und malen&#8220;, erz\u00e4hlt Zhao Yaliang.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Kurz nach seiner Ankunft st\u00fcrmt die Polizei das Studio und beschlagnahmt mehrere Werke. Die sind mehr als 15 Jahre alt &#8211; l\u00e4ngst bekannt, einige waren weltweit in Museen zu sehen. Doch die Regierung unter Staatschef Xi Jinping geht nun hart dagegen vor.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach einem neuen Gesetz klagten die Beh\u00f6rden Gao Zhen an. Es stellt die &#8222;Verletzung der Ehre von Kriegshelden und M\u00e4rtyrern&#8220; unter Strafe.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Zwei Bilder aus dem Gef\u00e4ngnis &#8211; ein Selbstportr\u00e4t mit der Silhouette des Sohnes in den Augen &#8230;\n                    <\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        &#8230; und das Bild des Sohnes von Gao, in dessen Pupillen sich der Vater spiegelt.\n                    <\/p>\n<p>    Unerw\u00fcnschte Auseinandersetzung mit Mao-\u00c4ra<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Werke, um die es geht, hat Gao Zhen zusammen mit seinem Bruder Qiang erschaffen; drei Plastiken, die sich mit der Verherrlichung von Staatsgr\u00fcnder Mao Zedong auseinandersetzen: eine Statue eines knieenden Mao in B\u00fc\u00dferpose, eine &#8222;Miss Mao&#8220; genannte Plastik mit Pinoccio-Nase und Br\u00fcsten, sowie eine Installation mit Mao-Lookalikes, die als Erschie\u00dfungskommando vor Jesus Christus stehen. \u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es sind drastische Werke, aber f\u00fcr solche Kunst gab es in den ausgehenden 2000er- und beginnenden 2010er-Jahren in der Volksrepublik noch Freir\u00e4ume. Ein kritischer Blick auf die Geschichte war in engen Grenzen noch m\u00f6glich, auch auf Maos Kulturrevolution in den 1960er-Jahren, die das Land ins Chaos st\u00fcrzte. Auch die Gao-Familie hatte darunter gelitten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Schaut man sich alte Aufnahmen von 2009 an, die Gao Zhen mit seinem Bruder in ihren fr\u00fcheren Werkst\u00e4tten zeigen, wirken seine Aussagen zu den Werken wie aus einer fernen Welt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Wir setzen uns mit der Vergangenheit auseinander und der Gehirnw\u00e4sche, der alle unterzogen wurden&#8220;, sagte Gao Zhen damals. Dass jemand heute in China solche S\u00e4tze \u00f6ffentlich sagt, ist nahezu unvorstellbar.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Mao mit Br\u00fcsten und der sehr langen Nase: Diese Mao-Darstellung des Staatsgr\u00fcnders passt nicht zur Parteipropaganda.\n                    <\/p>\n<p>    Appell an Ai Weiwei<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Ausland hat Gao Zhen um Unterst\u00fctzung gebeten, mit einem Brief an seinen fr\u00fcheren Weggef\u00e4hrten, den international bekannten K\u00fcnstler Ai Weiwei, der im Exil lebt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ai hatte vor mehr als einem Jahrzehnt mit Kunstaktionen immer wieder auf Missst\u00e4nde in China hingewiesen und war schlie\u00dflich im Fr\u00fchjahr 2011 festgenommen worden. Viele K\u00fcnstler, auch Gao Zhen und sein Bruder Qiang, gaben damals internationalen Medien Interviews und setzten sich f\u00fcr seine Freilassung ein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Daran erinnert auch Gao in seinem Brief an Ai Weiwei. &#8222;Ich schreibe Dir, um Dich zu fragen, ob Du mir helfen kannst. Falls es m\u00f6glich ist, w\u00fcrde ich hoffen, dass Du Deinen gro\u00dfen Einfluss nutzen kannst und einige internationale K\u00fcnstler einl\u00e4dst, sich f\u00fcr mich einzusetzen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ai hat den Brief auf Chinesisch auf seinen Social-Media-Kan\u00e4len ver\u00f6ffentlicht, ohne weiteren Kommentar. Auf eine Interview-Anfrage der ARD an Ai Weiwei antwortet sein Management, der K\u00fcnstler wolle sich derzeit nicht \u00f6ffentlich dazu \u00e4u\u00dfern.\u00a0Zuletzt hatte sich Ai kaum noch in der \u00d6ffentlichkeit kritisch mit seiner Heimat China auseinandergesetzt.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Von Ai Weiwei hatte sich Gaos Familie eine deutliche Unterst\u00fctzung erhofft &#8211; bislang aber \u00e4u\u00dfert er sich nicht.\n                    <\/p>\n<p>    &#8222;Vielleicht klopft die Polizei an die T\u00fcr&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Viele K\u00fcnstler trauten sich nicht mehr, die Stimme zu erheben, selbst wenn sie im Exil sind, sagt der chinesische Schriftsteller Ma Jian, der in London lebt. Er hatte gleich nach der Verhaftung Gaos im vergangenen Jahr eine Unterschriftenliste auf Facebook initiiert und chinesische Intellektuelle in China und im Ausland um Unterst\u00fctzung gebeten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Viele Antworten, die ich bekommen habe, lauteten in etwa, &#8218;Wir m\u00fcssen an die Sicherheit unserer Familie denken&#8216;. Es gibt so viele chinesische Prominente, Intellektuelle, K\u00fcnstler. Sie alle vermeiden es, \u00f6ffentlich Ihre Meinung zu sagen. Ich wei\u00df, wenn sie unterschreiben, klopft vielleicht die Polizei an die T\u00fcr.&#8220; Oder vielleicht an die T\u00fcr von Verwandten in China.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wie sehr manche chinesische Kunstschaffende auch im Ausland unter Druck stehen, zeigte sich auch am Wochenende. In New York wurde das IndieChina-Film-Festival mit Werken chinesischer Filmemachern abgesagt, die sich mit Themen wie Covid, Queerness und Tibet auseinandersetzen. Die Veranstalter erkl\u00e4rten, 80 Prozent der Einreichungen seien zur\u00fcckgezogen worden, weil Filmemacher unter Druck gesetzt worden seien. \u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In China selbst gibt es kritische Kunst meist nur noch in kleinen Nischen. Kleine Gruppen treffen sich manchmal, ohne dass es eine gr\u00f6\u00dfere \u00d6ffentlichkeit mitbekommt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Manche Kunstwerke sind nur f\u00fcr Eingeweihte erkennbar &#8211; etwa Objekte, die mit einer Inhaftierung zu tun haben, ohne dass dies erstmal ersichtlich ist.<\/p>\n<p>    Kommerz statt Kunst<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auf der bekannten Pekinger Kunstmeile 798, einem ehemaligen Fabrikgel\u00e4nde, das fr\u00fcher viele kritische Geister der Kunstwelt angezogen hat und auf dem auch die Gao-Br\u00fcder eine Werkstatt hatten, zieht immer mehr der Kommerz ein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Caf\u00e9s und Touristenandenkenl\u00e4den verdr\u00e4ngen immer mehr die Galerien &#8211; und die bekommen regelm\u00e4\u00dfig Besuch von Zensurbeh\u00f6rden. Viele K\u00fcnstler wagten nicht mehr, bestimmte Linien zu \u00fcberschreiten, sagt jemand aus der Kunstszene, der lieber anonym bleiben will.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Einige K\u00fcnstler produzieren in China tats\u00e4chlich noch kritische Werke, aber sie k\u00f6nnen sie nicht einer gro\u00dfen \u00d6ffentlichkeit zeigen. Es gibt aber noch kritisches Denken. Das ist das Wichtigste. Auch wenn es im Moment vielleicht der Tiefpunkt f\u00fcr die moderne Kunst in China ist. &#8222;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Viele K\u00fcnstler vermeiden deshalb kritische Themen oder verstecken sie in abstrakter Kunst, um sich und die Familie zu sch\u00fctzen, sagt die Person aus der Kunstszene.<\/p>\n<p>    Warten auf den Prozess<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gao Zhens Frau Yaliang ist inzwischen einmal wieder zum Gef\u00e4ngnis gefahren, in dem ihr Mann einsitzt. Sie kann nur am Gef\u00e4ngnistor auf die Anw\u00e4lte warten. Die haben an diesem Tag wieder keine Neuigkeiten, wann genau der Prozess beginnen soll.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Allen Widerstand aufzugeben w\u00fcrde bedeuten, das Recht eines K\u00fcnstlers auf freie Meinungs\u00e4u\u00dferung aufzugeben&#8220;, hei\u00dft es in Gao Zhens Brief an Ai Weiwei.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Daf\u00fcr bezahlt Gao Zhen einen hohen Preis. Mit drei Jahren Haft rechnen die Anw\u00e4lte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Inzwischen erh\u00e4lt Gao Zhen auch kein Papier und keinen Stift mehr. Die Quelle, aus der er und seine Familie etwas Trost gesch\u00f6pft haben, die Briefe und Kunstwerke aus der Haft, ist damit auch versiegt.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/audio\/audio-328428.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>J\u00f6rg Endriss, ARD Peking, tagesschau, 13.11.2025 06:27 Uhr<\/p>\n<p>    <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 13.11.2025 09:53 Uhr Der K\u00fcnstler Gao Zhen wird wegen Werken, die mehr als ein Jahrzehnt alt sind,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":572085,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[112511,1793,227,29,214,137798,30,2075,1794,215],"class_list":{"0":"post-572084","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-ai-weiwei","9":"tag-art-and-design","10":"tag-china","11":"tag-deutschland","12":"tag-entertainment","13":"tag-gao-zhen","14":"tag-germany","15":"tag-kunst","16":"tag-kunst-und-design","17":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115541701206334464","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/572084","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=572084"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/572084\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/572085"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=572084"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=572084"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=572084"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}