{"id":572250,"date":"2025-11-13T11:04:12","date_gmt":"2025-11-13T11:04:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/572250\/"},"modified":"2025-11-13T11:04:12","modified_gmt":"2025-11-13T11:04:12","slug":"technologiekonzern-siemens-feiert-rekordgewinn-stellenabbau-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/572250\/","title":{"rendered":"Technologiekonzern: Siemens feiert Rekordgewinn \u2013 Stellenabbau geht weiter"},"content":{"rendered":"<p>Der Technologiekonzern Siemens hat im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr 10,4 Milliarden Euro verdient \u2013 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Neben starken Industriegesch\u00e4ften sorgte der Verkauf von Innomotics f\u00fcr einen Schub. Doch es sollen weiter Stellen gestrichen werden.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Siemens reiht trotz aller Krisen Rekordgewinn an Rekordgewinn. Unter dem Strich verdiente der Konzern im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr 10,4 Milliarden Euro, wie er in M\u00fcnchen mitteilte. Das sind 16 Prozent mehr als vor einem Jahr. Konzernchef Roland Busch sprach angesichts der Zahlen von einem Meilenstein: \u201eZum dritten Mal in Folge haben wir einen Rekord beim Gewinn nach Steuern erzielt und sind sowohl bei Auftragseingang als auch bei den Umsatzerl\u00f6sen im mittleren einstelligen Prozentbereich gewachsen.\u201c Siemens sei \u201est\u00e4rker denn je\u201c.<\/p>\n<p>Den Gewinnsprung verdankt <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/siemens\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/siemens\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Siemens<\/a> einerseits einem milliardenschweren Sondereffekt aus dem Verkauf von Innomotics, der schon im ersten Quartal wirksam geworden war, andererseits einem brummenden Gesch\u00e4ft in der Sparte Smart Infrastructure. Zudem erholt sich das zuletzt schw\u00e4chelnde Gesch\u00e4ft von Digital Industries mit der Automatisierungstechnik und konnte im vierten Quartal des Gesch\u00e4ftsjahres leicht zulegen. <\/p>\n<p>Auch die Tochter Siemens Healthineers trug zum Gewinn bei. Hier will sich Siemens allerdings von seiner Mehrheit trennen. Wie der Konzern am Mittwochabend mitteilte, will er Aktien im aktuellen Wert von rund 15 Milliarden Euro an seine Aktion\u00e4re abgeben, um den Anteil an Healthineers von derzeit 67 Prozent um 30 Prozentpunkte zu senken. Details dazu sind allerdings noch nicht bekannt. Ziel der Aktion ist, dass Siemens Healthineers sich st\u00e4rker auf schnell wachsende M\u00e4rkte konzentrieren kann. Die Gesch\u00e4fte von Healthineers und Siemens drifteten immer weiter auseinander, auch weil im Gesundheitsbereich die Digitalisierung anders ablaufe, erkl\u00e4rte Busch. <\/p>\n<p>N\u00e4chster Umbau steht an<\/p>\n<p>Und es ist nicht der einzige Umbau: Zusammen mit seinen Jahreszahlen stellte Siemens sein Projekt One Tech Company vor, mit dem der Konzern schneller wachsen will. Unter anderem soll der Umsatz im Digitalgesch\u00e4ft bis 2030 verdoppelt werden. Zudem will Siemens seine Position in Wachstumsregionen ausbauen \u2013 konkret mit erh\u00f6hten Investitionen in den USA, China und Indien -und in den kommenden drei Jahren 1 Milliarde Euro in seine KI-Angebote investieren. <\/p>\n<p>Im Vergleich zu den riesigen Summen, die die gro\u00dfen US-Tech-Unternehmen in KI stecken, wirkt die Summe klein, Busch betonte allerdings, Siemens investiere hier nicht in die teure Rechenleistung, sondern in konkrete Anwendungen f\u00fcr die industrielle KI. Die Investition soll an der US-Westk\u00fcste umgesetzt werden, wie Busch erkl\u00e4rt. Man brauche daf\u00fcr ein unreglementiertes Umfeld und die besten Leute. Das finde man in den USA. <\/p>\n<p>In seiner Prognose f\u00fcr das neue Gesch\u00e4ftsjahr ist Siemens allerdings noch vorsichtig. Beim Gewinn pro Aktie strebt das Unternehmen den gleichen Korridor an, in dem es auch im abgelaufenen Jahr landete. Allerdings ohne die Milliarden aus dem Innomotics-Sondereffekt. Sollte die Prognose so eintreffen, wird es also nichts mit dem vierten Rekordgewinn in Folge.<\/p>\n<p>\u201eKapazit\u00e4tsanpassungen\u201c gehen weiter<\/p>\n<p>Der Stellenabbau allerdings geht auch im laufenden Gesch\u00e4ftsjahr 2025\/26 weiter, wie die Nachrichtenagentur Reutes dem Redetext von Finanzvorstand Ralf Thomas entnahm. Dort hei\u00dft es w\u00f6rtlich: \u201eWir werden weiter an laufenden Kapazit\u00e4tsanpassungen arbeiten, vor allem in unserem Automatisierungs-Gesch\u00e4ft, und daran, Wettbewerbsf\u00e4higkeit in allen Bereich zu sichern.\u201c Der Technologiekonzern hatte im Fr\u00fchjahr einen Abbau von 6000 Stellen angek\u00fcndigt, 2750 davon sollen in Deutschland wegfallen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Abfindungen hat Siemens 2025\/26 (per Ende September) 350 bis 400 Millionen Euro reserviert, davon bis zur H\u00e4lfte in der Automatisierungssparte Digital Industries. Die Kosten w\u00e4ren damit deutlich geringer als im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr, sagte Thomas.<\/p>\n<p>dpa\/Reuters\/kr\u00f6<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Technologiekonzern Siemens hat im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr 10,4 Milliarden Euro verdient \u2013 16 Prozent mehr als im Vorjahr.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":572251,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[15323,175,170,169,29,30,171,174,110,12791,137820,173,172],"class_list":{"0":"post-572250","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-balken-inbox","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-newsteam","17":"tag-siemens","18":"tag-stellenabbau-ks","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115542062913933691","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/572250","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=572250"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/572250\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/572251"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=572250"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=572250"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=572250"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}