{"id":572439,"date":"2025-11-13T12:44:11","date_gmt":"2025-11-13T12:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/572439\/"},"modified":"2025-11-13T12:44:11","modified_gmt":"2025-11-13T12:44:11","slug":"hamburg-buero-bjarke-ingels-group-gewinnt-wettbewerb-fuer-neue-oper-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/572439\/","title":{"rendered":"Hamburg | B\u00fcro Bjarke Ingels Group gewinnt Wettbewerb f\u00fcr neue Oper"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg (dpa) &#8211; Ein gl\u00e4sernes Opernhaus mit einer begehbaren Dachlandschaft: So soll sie einmal aussehen, die neue Oper in der Hamburger Hafencity. Am Donnerstag stellten die Jury, die Architekten, die Stadt und die K\u00fchne-Stiftung den Architektenentwurf vor, der aus f\u00fcnf Vorschl\u00e4gen den Zuschlag gewann. Das d\u00e4nische Architektenb\u00fcro Bjarke Ingels Group soll die neue Oper, f\u00fcr die der Milliard\u00e4r Klaus-Michael K\u00fchne bis zu 330 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung stellen will, auf dem Baakenh\u00f6ft bauen.<\/p>\n<p>\u00abDie neue Oper ist eine Chance, Hamburg als Kulturstadt noch bekannter in der Welt zu machen und ihren Ruf als internationale Metropole zu st\u00e4rken\u00bb, sagte Hamburgs B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD). Der Baakenh\u00f6ft werde mit diesem besonderen Geb\u00e4ude und der \u00f6ffentlichen Parkanlage direkt am Elbufer zu einem \u00abattraktiven, au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ort f\u00fcr alle Hamburgerinnen und Hamburger\u00bb. \u00abDie neue Oper kann neben Elbphilharmonie und Michel zu einem weiteren Wahrzeichen der Stadt werden\u00bb, betonte der B\u00fcrgermeister.<\/p>\n<p>Gl\u00e4sernes Opernhaus mit begehbarer Dachlandschaft<\/p>\n<p>Der Entwurf sieht ein gl\u00e4sernes Opernhaus mit einer einladenden, rundum begehbaren Dachlandschaft vor, die sich zu allen Seiten zur Elbe und in die Stadt hinein \u00f6ffnet. Der Siegerentwurf werde nun in den kommenden zwei Jahren in enger Abstimmung mit der Stiftung, der Stadt und der Hamburgischen Staatsoper als k\u00fcnftiger Nutzerin konkretisiert. Am Ende dieser erweiterten Vorplanung und einer belastbaren Kostensch\u00e4tzung werde die K\u00fchne-Stiftung abschlie\u00dfend \u00fcber die Realisierung des Neubaus entscheiden.<\/p>\n<p>An dem Wettbewerb hatten sich f\u00fcnf international renommierte Architekturb\u00fcros beteiligt: neben Bjarke Ingels Group (Kopenhagen), Gerkan, Marg &amp; Partner (gmp\/Hamburg) mit Diller Scofidio &amp; Renfro (New York), Prof. J\u00f6rg Friedrich\/Studio PFP (Hamburg), das B\u00fcro Sn\u00f8hetta (Oslo) und das B\u00fcro Sou Fujimoto (Tokio\/Paris). Alle B\u00fcros besitzen eine besondere Expertise f\u00fcr Kulturbauten.<\/p>\n<p>Entwurf ist laut Jury eine \u00abgelungene Symbiose\u00bb<\/p>\n<p>Laut Jury ist der Entwurf eine \u00abgelungene Symbiose aus guten Bedingungen f\u00fcr ein Opernhaus und spannendem Wahrzeichen f\u00fcr alle Hamburgerinnen und Hamburger\u00bb. Als besonderes Merkmal wurden die gro\u00dfz\u00fcgigen Dachauskragungen der Fassade gew\u00fcrdigt, aus denen eine Kaskade von eleganten Balkonen resultiere: \u00abDe facto entsteht eine Spirale aus Dachg\u00e4rten, die mit einheimischen B\u00e4umen, B\u00fcschen und Gr\u00e4sern bepflanzt wird und der \u00d6ffentlichkeit als Aufenthaltsort zur Verf\u00fcgung gestellt wird.\u00bb So k\u00f6nne das Operngeb\u00e4ude vollst\u00e4ndig umrundet werden, um Blicke zur Stadt, zur HafenCity und zum Hafen zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Milliard\u00e4r K\u00fchne stellt bis zu 330 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung<\/p>\n<p>Stadt und K\u00fchne-Stiftung hatten sich im Februar auf einen Vertrag zum Bau einer neuen Oper verst\u00e4ndigt. Er sieht vor, dass eine Projektgesellschaft die neue Oper auf dem Baakenh\u00f6ft baut, an der neben der Stiftung noch die Stadt und die Oper beteiligt sind. Der Milliard\u00e4r Klaus-Michael K\u00fchne hatte angek\u00fcndigt, f\u00fcr den Neubau bis zu 330 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung zu stellen. Die Stadt beteiligt sich mit 147,5 Millionen Euro f\u00fcr standortspezifische Mehrkosten, zum Beispiel f\u00fcr Gr\u00fcndung und Flutschutz. Alle weiteren Kosten und Risiken tr\u00e4gt nach Angaben der Stadt die Stiftung.<\/p>\n<p>Mit dem Bau der neuen Oper k\u00f6nnte Anfang 2030 begonnen werden. Die Fertigstellung w\u00e4re 2034 m\u00f6glich. Eine Generalsanierung des alten Opernhauses an der Dammtorstra\u00dfe w\u00e4re nach Angaben des Senats erheblich teurer. Hinzu k\u00e4men hohe Kosten f\u00fcr Bau und Betrieb einer Ausweichspielst\u00e4tte. Das denkmalgesch\u00fctzte Geb\u00e4ude soll als Kulturort erhalten bleiben und k\u00fcnftig anderweitig kulturell genutzt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg (dpa) &#8211; Ein gl\u00e4sernes Opernhaus mit einer begehbaren Dachlandschaft: So soll sie einmal aussehen, die neue Oper&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":572440,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[2250,1605,1160,3364,29,30,692,810,1209,97],"class_list":{"0":"post-572439","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-architektur","9":"tag-bielefeld","10":"tag-daenemark","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-hamburg","15":"tag-musik","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-oper"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115542456096669865","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/572439","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=572439"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/572439\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/572440"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=572439"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=572439"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=572439"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}