{"id":572557,"date":"2025-11-13T13:52:19","date_gmt":"2025-11-13T13:52:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/572557\/"},"modified":"2025-11-13T13:52:19","modified_gmt":"2025-11-13T13:52:19","slug":"entwurf-der-bjarke-ingels-group-gewinnt-wettbewerb-fuer-neue-oper","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/572557\/","title":{"rendered":"Entwurf der Bjarke Ingels Group gewinnt Wettbewerb f\u00fcr neue Oper"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/oper-hamburg-entwurf-106.webp\" alt=\"Eine Visualisierung zeigt den Siegerentwurf f\u00fcr die Hamburger Oper in der Hafencity.\" title=\"Eine Visualisierung zeigt den Siegerentwurf f\u00fcr die Hamburger Oper in der Hafencity. | BIG &amp; Yanis Amasri Sierra\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: Siegerentwurf f\u00fcr die neue Staatsoper in Hamburg vorgestellt (1 Min)<\/p>\n<p>\n            Stand: 13.11.2025 14:44 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Der Sieger des Architektur-Wettbewerbs f\u00fcr das neue Opernhaus in Hamburg steht fest: Der Entwurf des Architekturb\u00fcros Bjarke Ingels Group aus Kopenhagen \u00fcberzeugte die Jury. Bjarke Ingels stellte seinen Entwurf am Donnerstagvormittag in der Hafencity vor.<\/p>\n<p class=\"textauthor\">von Peter Helling mit Informationen vom NDR Kulturportal<\/p>\n<p class=\"\">Bis in den Abend hatte eine Jury aus Vertretern der Stadt, der K\u00fchne-Stiftung sowie externer Experten am Mittwoch getagt und sich in nur einer Sitzung einstimmig auf den Gewinnerentwurf verst\u00e4ndigt. Die Wahl fiel auf die Arbeit der Bjarke Ingels Group, die nun die Grundlage f\u00fcr die folgende vertiefende Vorplanung sein soll. Vertreter des Hamburger Senats und der K\u00fchne-Stiftung erl\u00e4uterten die Entscheidung am Donnerstagmorgen im Kesselhaus in der Hafencity.<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/oper-hamburg-entwurf-104.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/oper-hamburg-entwurf-104.webp\" alt=\"Eine Visualisierung zeigt den Siegerentwurf f\u00fcr die Hamburger Oper in der Hafencity.\" title=\"Umgeben von Wasser und mit viel Gr\u00fcn soll die neue Oper ein Begegnungsort f\u00fcr alle Hamburger*innen werden, betonte B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher. | BIG &amp; Yanis Amasri Sierra\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Umgeben von Wasser und mit viel Gr\u00fcn soll die neue Oper ein Begegnungsort f\u00fcr alle Hamburger*innen werden, betonte B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher.<\/p>\n<p class=\"\">F\u00fcnf weltweit bekannte Architekturb\u00fcros hatten seit Juni ihre Entw\u00fcrfe f\u00fcr das architektonische Qualifizierungsverfahren eingereicht. Mit dabei waren auch zwei Firmen aus Hamburg: die gmp international GmbH sowie das Studio PFP GmbH. Hamburgs Erster B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) sagte: &#8222;Seit gestern Abend sind wir einen gro\u00dfen Schritt weiter&#8220;, und erkl\u00e4rte weiter: &#8222;Die Oper kann mit ihrer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Architektur zu einem weiteren Wahrzeichen der Stadt werden.&#8220;<\/p>\n<p>    Gewinner Bjarke Ingels spricht von &#8222;Arbeit der Liebe&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Der Gewinner Bjarke Ingels erl\u00e4uterte seinen Entwurf und sagte: &#8222;Dies war eine Arbeit der Liebe. Im Namen meiner Kollegen: Ich f\u00fchle mich sehr geehrt.&#8220; Das d\u00e4nische B\u00fcro hat ein markantes Geb\u00e4ude entworfen. Mit begehbaren D\u00e4chern und gro\u00dfen Glasfl\u00e4chen erinnert es an Wellen, die sich ausbreiten. Umgeben ist es von B\u00e4umen und Parkanlagen. Das Opernhaus soll ein Br\u00fcckenkopf zwischen dem noch unfertigen Elbtower und der Elbphilharmonie sein. Entstehen soll das neue Opernhaus auf dem Baakenh\u00f6ft in der Hamburger Hafencity.<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/oper-hamburg-entwurf-100.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/oper-hamburg-entwurf-100.webp\" alt=\"Eine Visualisierung zeigt den Siegerentwurf f\u00fcr die Hamburger Oper in der Hafencity.\" title=\"Vor allem die Transparenz, Leichtigkeit und Zug\u00e4nglichkeit haben die Jury \u00fcberzeugt. | BIG &amp; Yanis Amasri Sierra\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Vor allem die Transparenz, Leichtigkeit und Zug\u00e4nglichkeit haben die Jury \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p class=\"\">J\u00f6rg Dr\u00e4ger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Stiftungsrat der K\u00fchne-Stiftung, die ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Finanzierung verantwortlich ist, spricht von einer zur\u00fcckgenommenen architektonischen Ikone. F\u00fcr Architekt Bjarke Ingels ist der Entwurf eine &#8222;Fabrik der Fantasie&#8220;. Der zentrale Saal wird komplett mit Holz ausgekleidet, das die Wellenform mit aufgreift und eine ideale Akustik erm\u00f6glichen soll. 1.500 Zuschauerinnen und Zuschauer sollen hier Platz finden. Die \u00e4u\u00dferen Terrassen sind den ganzen Tag begehbar. Gekr\u00f6nt wird das Geb\u00e4ude von Pavillons, einem Caf\u00e9, einer Bar, die f\u00fcr alle zug\u00e4nglich sind und einen Blick \u00fcber den Hamburger Hafen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>    Entwurf \u00fcberzeugte mit Transparenz, Leichtigkeit und Zug\u00e4nglichkeit<\/p>\n<p class=\"\">Vor allem die Transparenz, Leichtigkeit und Zug\u00e4nglichkeit haben die Jury \u00fcberzeugt. Alle loben, dass der Entwurf ohne Pathos daherkommt. Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) spricht von einem heiteren Entwurf, der Lust auf Zukunft macht. Der derzeitige Opern-Intendant Tobias Kratzer freut sich auf ein Geb\u00e4ude, das nach allen Seiten offen ist und Oper und Alltag sprichw\u00f6rtlich und sinnlich verbindet &#8211; ein Ansatz, den er auch k\u00fcnstlerisch verfolgt. Entstehen soll keine abgehobene Architektur, sondern eine, die sich organisch einbettet, die einladend ist. B\u00fcrgermeister Tschentscher verspricht sich von dem Entwurf ein Geb\u00e4ude von Weltrang, das Hamburg international als Kulturmetropole noch bekannter machen soll.<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/oper-hamburg-entwurf-102.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/oper-hamburg-entwurf-102.webp\" alt=\"Eine Visualisierung zeigt den Siegerentwurf f\u00fcr die Hamburger Oper in der Hafencity.\" title=\"Eine Visualisierung zeigt den Siegerentwurf f\u00fcr die Hamburger Oper in der Hafencity. | BIG &amp; Yanis Amasri Sierra\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p class=\"\">Der n\u00e4chste Schritt ist nun eine Planungsphase, die etwa zwei Jahre dauern soll. An deren Ende wird final entschieden, ob sich das Geb\u00e4ude kosten- und bautechnisch realisieren l\u00e4sst. Bei den Planungen soll auch Hamburgs Stadtgesellschaft eingebunden werden. Angedacht ist eine gute verkehrstechnische Anbindung an die Innenstadt und das s\u00fcdliche Ufer der Elbe durch Br\u00fccken und eine F\u00e4hrverbindung.<\/p>\n<p>    Gesamtkosten von zirka 500 Millionen Euro veranschlagt<\/p>\n<p class=\"\">Die Hamburgische B\u00fcrgerschaft wird noch in diesem Jahr \u00fcber den Vertrag mit der K\u00fchne-Stiftung und die Finanzierung des st\u00e4dtischen Anteils an dem Geb\u00e4ude abstimmen. Die Kosten sollen sich insgesamt auf ungef\u00e4hr 500 Millionen Euro belaufen. Davon \u00fcbernimmt die Stadt einen nach oben gedeckelten Anteil von 147 Millionen Euro. Au\u00dferdem stellt sie das Gel\u00e4nde zur Verf\u00fcgung und erschlie\u00dft es f\u00fcr den Bau. Nach Fertigstellung des Geb\u00e4udes, mit der optimistisch Mitte der 2030er-Jahre gerechnet wird, geht es in das Eigentum der Stadt \u00fcber.<\/p>\n<p>    Kritik an mangelnder Aufarbeitung von NS-Vergangenheit des K\u00fchne-Unternehmens<\/p>\n<p class=\"\">Im Vorfeld hatte es Kritik an der engen Auswahl der teilnehmenden B\u00fcros und am Stifter selbst gegeben. Klaus-Michael K\u00fchne wird vorgeworfen, <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/kultur\/musik\/klassik\/Einigung-mit-der-Kuehne-Stiftung-Hamburg-bekommt-eine-neue-Oper,kuehneoper108.html\" title=\"Einigung mit der K\u00fchne-Stiftung: Hamburg bekommt eine neue Oper\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die NS-Vergangenheit seines Familienunternehmens<\/a> nicht ausreichend aufgearbeitet zu haben. Zudem hatte die Frage der Finanzierung f\u00fcr Diskussionen in der B\u00fcrgerschaft gesorgt. Kultursenator Brosda hatte unterstrichen, dass eventuelle Risiken bei der Finanzierung bei dem M\u00e4zen liegen w\u00fcrden, nicht bei der Stadt, in deren Eigentum das fertige Geb\u00e4ude \u00fcbergehen wird. Im Februar hatten sich die Stadt Hamburg und die K\u00fchne-Stiftung auf einen Vertrag zum Bau einer neuen Oper verst\u00e4ndigt.<\/p>\n<p>    Geb\u00e4ude wird nicht K\u00fchne-Oper hei\u00dfen<\/p>\n<p class=\"\">Ob das neue Opernhaus einen \u00e4hnlich pr\u00e4gnanten Namen wie die Elbphilharmonie bekommen wird, steht noch nicht fest. Bislang schien sich der Begriff &#8222;K\u00fchne-Oper&#8220; durchzusetzen. An der Verwendung dieses Namens in den Medien hat sich die Stadt Hamburg nicht gest\u00f6rt &#8211; bis heute. Enno Isermann von der Kulturbeh\u00f6rde reagierte auf entsprechende Berichte mit dem Hinweis: &#8222;So hei\u00dft das gute St\u00fcck nicht und wird es auch niemals hei\u00dfen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: Siegerentwurf f\u00fcr die neue Staatsoper in Hamburg vorgestellt (1 Min) Stand: 13.11.2025 14:44 Uhr Der Sieger des&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":572235,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[2250,7601,17421,2306,22845,17857,7782,692,13,642,66859,402,810,14,15,97,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-572557","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-architektur","9":"tag-bauprojekt","10":"tag-debatte","11":"tag-entscheidung","12":"tag-entwurf","13":"tag-gewinner","14":"tag-hafencity","15":"tag-hamburg","16":"tag-headlines","17":"tag-jury","18":"tag-kuehne","19":"tag-kulturpolitik","20":"tag-musik","21":"tag-nachrichten","22":"tag-news","23":"tag-oper","24":"tag-schlagzeilen","25":"tag-top-news","26":"tag-top-meldungen","27":"tag-topmeldungen","28":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115542724052793924","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/572557","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=572557"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/572557\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/572235"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=572557"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=572557"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=572557"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}