{"id":57260,"date":"2025-04-24T11:21:08","date_gmt":"2025-04-24T11:21:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/57260\/"},"modified":"2025-04-24T11:21:08","modified_gmt":"2025-04-24T11:21:08","slug":"muenster-zweiter-bauabschnitt-der-batterieforschung-startet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/57260\/","title":{"rendered":"M\u00fcnster: Zweiter Bauabschnitt der Batterieforschung startet"},"content":{"rendered":"<p> Als europ\u00e4isches Leuchtturmprojekt gedacht <\/p>\n<p>Neben Vertreterinnen des Ministeriums f\u00fcr Kultur und Wissenschaft und des Ministeriums f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen w\u00fcrdigen Vertreter des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF), der Fraunhofer FFB als zuk\u00fcnftige Nutzerin, der Stadt M\u00fcnster, der Carpus + Partner AG als verantwortlicher Generalplaner, der Assmann M\u00fcnster GmbH als Projektsteuerer und der landeseigenen NRW.URBAN als Bauherrin vor Ort diesen Meilenstein f\u00fcr das f\u00fcr Deutschland und Europa wichtige Leuchtturmprojekt der Batterieforschung.<br \/>Weltweit einzigartiges Innovationsinstrument<\/p>\n<p>Mit der Errichtung der FFB Fab wird die vor Ort verf\u00fcgbare Anlagenkapazit\u00e4t f\u00fcr die Produktionsforschung an Batterien bis in den gro\u00dfindustriellen Ma\u00dfstab ausgebaut. Bis zur geplanten Fertigstellung des Forschungsgeb\u00e4udes Ende 2027 werden zus\u00e4tzliche 20.000 Quadratmeter Nutzfl\u00e4chen f\u00fcr die Forschung bereitgestellt. Bereits im April 2024 wurde der erste Bauabschnitt, die FFB PreFab, er\u00f6ffnet und in Betrieb genommen. Dort wurde zwischenzeitlich von der Fraunhofer FFB eine Musterlinie f\u00fcr die komplette Batteriezellproduktion im Pilotma\u00dfstab aufgebaut. Zus\u00e4tzlich stehen sogenannte Innovationsmodule als Erprobungsfl\u00e4chen zur Weiterentwicklung und Umsetzung neuer Batteriekonzepte und Fertigungsverfahren f\u00fcr die Industrie zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>&#8222;W\u00e4hrend wir in der \u201aFFB PreFab&#8216; eine komplette Batteriezellproduktion im Pilotma\u00dfstab erm\u00f6glichen, lassen sich in der \u201aFFB Fab&#8216; diese Prozesse skalieren, indem zum Beispiel der Durchsatz erh\u00f6ht oder Produktionsschritte automatisiert und unter realen Industriebedingungen optimiert werden\u00ab, erl\u00e4utert Professor Simon Lux. \u00bbIn beiden Fabriken k\u00f6nnen Unternehmen entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette der Batteriezellproduktion ihre Innovationen praxisnah testen, erproben, weiterentwickeln und so schneller zur Marktreife bringen&#8220;, f\u00fchrt Lux fort.<\/p>\n<p>Die Fraunhofer FFB ist mit beiden Anlagen \u2013 PreFab und FFB Fab \u2013 eines der aktuell gr\u00f6\u00dften Forschungsbauvorhaben in Deutschland und in ihrer Konzeption und Ausrichtung weltweit einmalig.<\/p>\n<p>In dem Forschungsgeb\u00e4ude werden zuk\u00fcnftig \u00f6konomische und \u00f6kologisch nachhaltige Fertigungsverfahren f\u00fcr aktuelle sowie k\u00fcnftige Zelltechnologien an Produktionslinien bis in den Gigawatt-Ma\u00dfstab erforscht und weiterentwickelt. Entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette der Batteriezellproduktion k\u00f6nnen dann Industrieunternehmen unter wissenschaftlicher Begleitung ausgew\u00e4hlte Prozessschritte erproben und optimieren.\u00a0<\/p>\n<p>Die Fraunhofer FFB wird damit eine Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr die Entwicklung der n\u00e4chsten Generation von Batteriezellen spielen und die L\u00fccke zwischen Grundlagenforschung und der Anwendung im industriellen Ma\u00dfstab schlie\u00dfen. Sie ist damit von entscheidender Bedeutung f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung der Elektromobilit\u00e4t und der Energiewende. Die Anlage wird nicht nur in der Forschung neue Ma\u00dfst\u00e4be setzen, sondern auch als Innovationszentrum f\u00fcr Industriepartner dienen.<\/p>\n<p> \u00a0 <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als europ\u00e4isches Leuchtturmprojekt gedacht Neben Vertreterinnen des Ministeriums f\u00fcr Kultur und Wissenschaft und des Ministeriums f\u00fcr Wirtschaft, Industrie,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":57261,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[26593,3364,29,30,8970,1209,26592,26594],"class_list":{"0":"post-57260","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-batterieforschung","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-muenster","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-prefab","15":"tag-spatenstich"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114392680612435116","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57260"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57260\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/57261"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}