{"id":572755,"date":"2025-11-13T15:51:16","date_gmt":"2025-11-13T15:51:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/572755\/"},"modified":"2025-11-13T15:51:16","modified_gmt":"2025-11-13T15:51:16","slug":"alkoholfreies-getraenk-darf-laut-eu-urteil-nicht-als-gin-verkauft-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/572755\/","title":{"rendered":"Alkoholfreies Getr\u00e4nk darf laut EU-Urteil nicht als Gin verkauft werden"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/longdrink-anstossen-100.jpg\" alt=\"Zwei Menschen sto\u00dfen mit Longdrinks an.\" title=\"Zwei Menschen sto\u00dfen mit Longdrinks an. | picture alliance\/dpa\/dpa-Zentral\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 13.11.2025 16:45 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Wann darf ein Gin als Gin bezeichnet werden? Der Europ\u00e4ische Gerichtshof hat entschieden, dass ein alkoholfreies Getr\u00e4nk nicht Gin genannt werden darf. Verbraucher m\u00fcssten vor Verwechslungsgefahr gesch\u00fctzt werden. <\/strong>\n    <\/p>\n<p>Von Robin Mai, ARD-Rechtsredaktion\n                        <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Geklagt hatte der Verband Sozialer Wettbewerb e. V., der sich f\u00fcr Verbraucherrechte einsetzt. Die Klage richtete sich gegen ein Unternehmen, das ein Getr\u00e4nk unter der Bezeichnung &#8222;Virgin Gin Alkoholfrei&#8220; zum Verkauf anbot.\u00a0 Der Verband hielt das f\u00fcr rechtswidrig und argumentierte mit einer EU-Rechtsverordnung, die f\u00fcr Spirituosen gilt und zugleich regelt, welchen Kriterien ein Gin zu entsprechen habe. Dort ist unter anderem geregelt, dass der Mindestalkoholgehalt von Gin 37,5 Prozent betragen muss.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dar\u00fcber hinaus, so der Verband, m\u00fcsse der Verbraucher gesch\u00fctzt werden. Wom\u00f6glich h\u00e4tten die K\u00e4ufer irref\u00fchrende Vorstellungen von einem alkoholfreien Gin. Seine Klage erhob der Verband vorm Landgericht Potsdam. Da es um EU-Recht geht, legte das Gericht den Fall dem Europ\u00e4ischen Gerichtshof in Luxemburg zur Kl\u00e4rung vor.<\/p>\n<p>    EuGH: Wo Gin draufsteht, muss auch Gin drin sein<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der EuGH hat die Ansicht des Verbandes best\u00e4tigt. Aus der EU-Verordnung ergebe sich eindeutig, dass Gin nicht als alkoholfreies Getr\u00e4nk angeboten werden d\u00fcrfe. Es gehe nicht nur darum, dass Gin zu mindestens 37,5 Prozent aus Alkohol bestehen muss. Entscheidend sei auch, dass im EU-Recht der Herstellungsprozess vorgegeben werde. Danach werde Gin durch das Aromatisieren von Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs mit Wacholderbeeren hergestellt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Genau dar\u00fcber k\u00f6nne der Verbraucher aber irren, wenn Gin als alkoholfreies Getr\u00e4nk vermarktet werde. Letztlich gehe es auch darum, den Verbraucher vor einer Verwechslungsgefahr zu sch\u00fctzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 13.11.2025 16:45 Uhr Wann darf ein Gin als Gin bezeichnet werden? 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