{"id":57307,"date":"2025-04-24T11:45:12","date_gmt":"2025-04-24T11:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/57307\/"},"modified":"2025-04-24T11:45:12","modified_gmt":"2025-04-24T11:45:12","slug":"hannover-berlin-bundesregierung-holt-sudanesische-fluechtlinge-per-flugzeug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/57307\/","title":{"rendered":"Hannover\/Berlin | Bundesregierung holt sudanesische Fl\u00fcchtlinge per Flugzeug"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Hannover\/Berlin (dpa) &#8211; Aus dem Sudan und anderen Krisengebieten sind 141 Gefl\u00fcchtete per Charterflug nach Deutschland gebracht worden. Die Maschine, die in der \u00e4gyptischen Hauptstadt Kairo gestartet war, landete am Vormittag in Hannover. An Bord waren nach Angaben des Bundesinnenministeriums besonders schutzbed\u00fcrftige Fl\u00fcchtlinge, \u00fcberwiegend Sudanesinnen und Sudanesen &#8211; darunter 77 Minderj\u00e4hrige. Sie waren laut Ministerium vom UN-Fl\u00fcchtlingshilfswerk (UNHCR) zur Aufnahme \u00fcber das EU-Resettlement-Programm vorgeschlagen worden.\u00a0<\/p>\n<p>Es handele sich vor allem um Familien und alleinerziehende M\u00fctter mit Kindern. Bei ihnen sei ein besonderer Schutzbedarf festgestellt worden &#8211; etwa aufgrund von Folter- und Gewalterfahrungen, eines medizinischen Bedarfs oder einer drohenden Inhaftierung im Erstzufluchtsstaat.<\/p>\n<p>Zusage aus dem Jahr 2024<\/p>\n<p>Beim Resettlement-Verfahren schl\u00e4gt das UNHCR den Aufnahmestaaten besonders schutzbed\u00fcrftige Menschen vor. Deutsche Beh\u00f6rdenvertreter f\u00fchren dann Befragungen und Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung noch vor Ort durch.\u00a0<\/p>\n<p>Deutschland hatte dem Fl\u00fcchtlingswerk und der EU-Kommission, die die Aufnahmen finanziell unterst\u00fctzt, f\u00fcr 2024 und 2025 insgesamt 13.100 Pl\u00e4tze zugesagt. Davon waren bis zum 8. April nach Daten des UNHCR 5.061 Menschen eingereist. Darunter fallen auch humanit\u00e4re Aufnahmen syrischer Fl\u00fcchtlinge aus der T\u00fcrkei, die EU und T\u00fcrkei 2016 vereinbart haben.<\/p>\n<p>Vorerst keine weiteren Fl\u00fcge geplant<\/p>\n<p>\u00abBis die k\u00fcnftige Bundesregierung Entscheidungen \u00fcber das k\u00fcnftige Vorgehen trifft, sind die Resettlement-Verfahren derzeit ausgesetzt\u00bb, teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums auf Anfrage mit. Ausgenommen seien Aufnahmen, die sehr weit fortgeschritten seien und bei denen &#8211; wie bei der aktuellen Aufnahme &#8211; bereits konkrete Verpflichtungen best\u00fcnden. Weitere Resettlement-Aufnahmen seien derzeit nicht geplant.\u00a0<\/p>\n<p>Union und SPD hatten in ihrem Sondierungspapier festgelegt, freiwillige Bundesaufnahmeprogramme so weit wie m\u00f6glich zu beenden und keine neuen solchen Programme aufzulegen. Diskussionen gab es zuletzt vor allem um 2.600 Afghaninnen und Afghanen, die bereits eine Zusage f\u00fcr eine Aufnahme haben und in Pakistan auf ihre Ausreise nach Deutschland warten.<\/p>\n<p>Kontroverse um Aufnahme von Afghanen<\/p>\n<p>\u00abBei den Aufnahmezusagen handelt es sich um bestandskr\u00e4ftige Verwaltungsakte &#8211; und an ihnen h\u00e4ngen Menschenleben\u00bb, sagte Nele Allenberg vom Deutschen Institut f\u00fcr Menschenrechte (DIMR). Daran \u00e4ndere auch ein Regierungswechsel nichts. Viele dieser Menschen h\u00e4tten im Vertrauen auf die Zusage ihr Hab und Gut in Afghanistan verkauft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hannover\/Berlin (dpa) &#8211; Aus dem Sudan und anderen Krisengebieten sind 141 Gefl\u00fcchtete per Charterflug nach Deutschland gebracht worden.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":57308,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[3364,29,12148,30,46,382,1411,17003],"class_list":{"0":"post-57307","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-flachtling","11":"tag-germany","12":"tag-hannover","13":"tag-migration","14":"tag-niedersachsen","15":"tag-sudan"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114392775008044209","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57307","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57307"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57307\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/57308"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}