{"id":57384,"date":"2025-04-24T12:25:08","date_gmt":"2025-04-24T12:25:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/57384\/"},"modified":"2025-04-24T12:25:08","modified_gmt":"2025-04-24T12:25:08","slug":"us-tech-aktien-norwegischer-staatsfonds-schreibt-milliardenverlust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/57384\/","title":{"rendered":"US-Tech-Aktien: Norwegischer Staatsfonds schreibt Milliardenverlust"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 24.04.2025 13:35 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der norwegische Staatsfonds hat im ersten Quartal einen Verlust von knapp 35 Milliarden Euro eingefahren. Das liegt vor allem an den deutlichen Kursverlusten von US-Technologie-Aktien wie Apple, Amazon und Microsoft.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer norwegische Staatsfonds hat wegen der Kursst\u00fcrze an den weltweiten B\u00f6rsen im ersten Quartal einen massiven Verlust eingefahren. Das Minus bel\u00e4uft sich auf 415 Milliarden Kronen, wie der Fonds mitteilte. Das entspricht rund 35 Milliarden Euro. &#8222;Das Quartal war von starken Marktschwankungen gepr\u00e4gt&#8220;, erkl\u00e4rte Fonds-Chef Nicolai Tangen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDoch welche Anlagen waren in erster Linie f\u00fcr den Milliardenverlust verantwortlich? Fonds-Chef Tangen \u00e4u\u00dferte sich hierzu nur vage: &#8222;Unsere Aktienanlagen verzeichneten eine negative Rendite.&#8220; Bekannt ist allerdings, dass der norwegische Staatsfonds einen starken US-Fokus hat. Laut Fondsangaben befand sich Ende 2024 mehr als die H\u00e4lfte seiner Verm\u00f6genswerte in den USA.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>Kurssturz der &#8222;Glorreichen Sieben&#8220; <\/strong><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Fonds h\u00e4lt bedeutende Anteile an den Tech-Konzernen Apple, Amazon, Alphabet, Meta, Microsoft, Nvidia und Tesla. An der B\u00f6rse sind diese Unternehmen auch als &#8222;Glorreiche Sieben&#8220; (&#8222;Magnificent Seven&#8220;) bekannt. Bis zum Amtsantritt von Donald Trump als US-Pr\u00e4sident waren sie die gro\u00dfen Zugpferde der US-Technologieb\u00f6rse Nasdaq, aber auch des marktbreiten S&amp;P 500 gewesen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDoch im Zuge des von Trump angezettelten Handelskonflikts sowie wegen der wachsenden Konkurrenz aus China im Bereich der K\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) hatten diese Anlegerlieblinge zuletzt massiv an Wert verloren.<\/p>\n<p>    Negative W\u00e4hrungseffekte durch starke norwegische Krone<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnterm Strich lag die Rendite der Kapitalanlagen des Fonds im ersten Quartal bei minus 0,6 Prozent. Dabei verringerte sich die Rendite der Aktienanlagen um 1,6 Prozent, w\u00e4hrend die Rendite der festverzinslichen Wertpapiere um 1,6 Prozent stieg. Zum Quartalsende waren 70 Prozent des Fondsverm\u00f6gens in Aktien angelegt, Anleihen machten 27,7 Prozent des Portfolios aus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDem norwegischen Staatsfonds machten nicht zuletzt auch W\u00e4hrungseffekte zu schaffen, hatte die norwegische Krone doch gegen\u00fcber einigen anderen W\u00e4hrungen, darunter dem Dollar, an Wert gewonnen. &#8222;Diese Wechselkursbewegungen trugen dazu bei, dass der Wert des Fonds um 879 Milliarden Kronen sank&#8220;, erkl\u00e4rte der Staatsfonds.<\/p>\n<p>    Anteile von fast 9.000 Unternehmen weltweit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit 18,526 Milliarden Kronen (1,56 Milliarden Euro) ist der norwegische Staatsfonds jedoch weiterhin der gr\u00f6\u00dfte Staatsfonds der Welt. Er wird aus den Einnahmen der staatlichen \u00d6l- und Gasunternehmen gespeist und soll die Ausgaben f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen im norwegischen Sozialstaat finanzieren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Fonds investiert unter anderem in Aktien, Anleihen und Immobilien &#8211; allerdings nur im Ausland. Dabei unterliegt er strengen Richtlinien etwa in Bezug auf Ethikfragen, Menschenrechte und den Umweltschutz. Aktuell ist er an fast 9.000 Unternehmen auf der ganzen Welt beteiligt &#8211; und damit im Besitz von rund 1,5 Prozent aller gelisteten Aktien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 24.04.2025 13:35 Uhr Der norwegische Staatsfonds hat im ersten Quartal einen Verlust von knapp 35 Milliarden Euro&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":57385,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[231,665,175,170,169,9129,29,1213,30,26663,5801,171,174,199,913,1510,26662,760,173,172],"class_list":{"0":"post-57384","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-apple","9":"tag-boerse","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-crash","14":"tag-deutschland","15":"tag-gas","16":"tag-germany","17":"tag-glorreiche-sieben","18":"tag-kurssturz","19":"tag-markets","20":"tag-maerkte","21":"tag-microsoft","22":"tag-norwegen","23":"tag-oel","24":"tag-staatsfonds","25":"tag-tesla","26":"tag-unternehmen","27":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114392932329199033","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57384","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57384"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57384\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/57385"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57384"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57384"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57384"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}