{"id":573940,"date":"2025-11-14T03:09:24","date_gmt":"2025-11-14T03:09:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/573940\/"},"modified":"2025-11-14T03:09:24","modified_gmt":"2025-11-14T03:09:24","slug":"die-deutsche-telekom-de0005557508-hat-im-dritten-quartal-einmal-mehr-vom-starken-geschaeft-ih","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/573940\/","title":{"rendered":"Die Deutsche Telekom DE0005557508 hat im dritten Quartal einmal mehr vom starken Gesch\u00e4ft ih"},"content":{"rendered":"<p>(neu: Kursentwicklung aktualisiert, Entwicklung bei Glasfaseranschl\u00fcssen)<\/p>\n<p>BONN (dpa-AFX) &#8211; Die Deutsche Telekom DE0005557508 hat im dritten Quartal einmal mehr vom starken Gesch\u00e4ft ihrer US-Tochter T-Mobile US US8725901040 profitiert. Der Umsatz legte in den Monaten Juli bis September im Vergleich zum Vorjahr zu. Das Plus lag dabei im Rahmen der Vorhersagen von Analysten. Zudem hob das Management die Jahresprognose erwartungsgem\u00e4\u00df leicht an. Gebremst wurde das Wachstum bei dem in Euro ausgewiesenen Umsatz vom schwachen US-Dollar. Die Dividende soll f\u00fcr 2025 von 0,90 Euro auf ein Rekordniveau von 1,00 Euro angehoben werden. Zudem plant das Management f\u00fcr 2026 Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe in H\u00f6he von bis zu 2 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>An der B\u00f6rse legte die Aktie zu Handelsbeginn zun\u00e4chst zu, kam im weiteren Verlauf aber vom bisherigen Tageshoch von 27,74 Euro wieder zur\u00fcck und drehte ins Minus. Zuletzt notierte sie 1,2 Prozent tiefer bei 26,97 Euro. Im laufenden Jahr hat die Aktie rund f\u00fcnf Prozent verloren.<\/p>\n<p>F\u00fcr Experte Paul Sidney vom Analysehaus Berenberg erf\u00fcllten Umsatz und bereinigtes operatives Ergebnis (Ebitda AL) die Erwartungen, allerdings dank der bereits bekannten Gesch\u00e4ftsentwicklung in den USA. Wegen dieser h\u00e4tten die Bonner auch den Ausblick angehoben. Die deutschen Serviceums\u00e4tze h\u00e4tten hingegen entt\u00e4uscht.<\/p>\n<p>Akhil Dattani von JPMorgan verwies darauf, dass die Deutsche Telekom zwar auf dem Heimatmarkt schw\u00e4cher als erwartet abgeschnitten habe. Dies sei aber gr\u00f6\u00dftenteils durch positive \u00dcberraschungen andernorts ausgeglichen worden.<\/p>\n<p>Der Konzernumsatz stieg im dritten Quartal um 1,5 Prozent auf 28,9 Milliarden Euro, wie das im Dax DE0008469008 notierte Unternehmen am Donnerstag in Bonn mitteilte. Dabei belastete der schwache US-Dollar. Bereinigt um Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verk\u00e4ufe von Unternehmensteilen lag das Wachstum bei 3,3 Prozent. Bei den Service-Ums\u00e4tzen &#8211; also ohne Ger\u00e4teverk\u00e4ufe gerechnet &#8211; lag das organische Wachstum bei 3,6 Prozent.<\/p>\n<p>Mittlerweile macht die Deutsche Telekom \u00fcber drei Viertel ihrer Ums\u00e4tze im Ausland, vor allem in den USA. Die US-Tochter T-Mobile US legte im dritten Quartal &#8211; wie bereits bekannt &#8211; kr\u00e4ftig zu.<\/p>\n<p>Auf dem Heimatmarkt sank der Umsatz um 1,8 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro, da zus\u00e4tzliche Einnahmen rund um die Fu\u00dfball-Europameisterschaft im Jahr 2024 diesmal nicht ausgeglichen werden konnten. Die Telekom gewann im dritten Quartal in Deutschland 314.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden unter den eigenen Marken. Die Service-Ums\u00e4tze stiegen organisch leicht um 0,4 Prozent.<\/p>\n<p>Das Gesch\u00e4ft mit Breitbandanschl\u00fcssen war leicht r\u00fcckl\u00e4ufig, was auf einen starken Wettbewerb zur\u00fcckzuf\u00fchren sei. Bei den Glasfaseranschl\u00fcssen verzeichnete die Telekom aber Fortschritte. Im dritten Quartal stieg die Zahl der Kunden von &#8222;Fiber to the Home&#8220; (FTTH) bei der Telekom um 155.000 und damit so stark wie noch nie. &#8222;Man sieht, die Investitionen in Glasfaser sind richtig, [aber] die Monetarisierung ist noch immer zu langsam&#8220;, sagte Finanzchef Christian Illek. Im TV-Segment konnten die Bonner etwas zulegen.<\/p>\n<p>Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebitda AL) legte auf Konzernebene um 0,2 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro zu. Organisch lag das Wachstum hier bei 2,9 Prozent.<\/p>\n<p>Unter dem Strich verbuchte die Deutsche Telekom einen bereinigten Gewinn von rund 2,7 Milliarden Euro &#8211; ein Plus von 14,3 Prozent. Analysten hatten hier mit weniger gerechnet. Ohne Bereinigung ging der Gewinn um 17,9 Prozent auf rund 2,4 Milliarden Euro zur\u00fcck. Als Grund f\u00fcr die Differenz f\u00fchrte das Unternehmen einen positiven Effekt durch Sondereinfl\u00fcsse ein Jahr zuvor an &#8211; diesmal belasteten diese. Der freie Zahlungsmittelfluss (Free Cashflow AL) ging im dritten Quartal um 9,2 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro zur\u00fcck.<\/p>\n<p>F\u00fcr das laufende Jahr erwartet das Management um Telekom-Chef Timotheus H\u00f6ttges beim operativen Ergebnis nun zu konstanten Wechselkursen aus dem Vorjahr (1,08 Dollar je Euro) einen Wert von rund 45,3 Milliarden Euro, beim freien Mittelzufluss (Free Cashflow AL) von rund 20,1 Milliarden Euro. Bisher hatte der Dax-Konzern mehr als 45 Milliarden Euro operatives Ergebnis und mehr als 20 Milliarden Euro an Barmittelzufluss auf dem Zettel. Die wichtige US-Tochter T-Mobile US hatte ihren Ausblick zuvor leicht angehoben.<\/p>\n<p>Allerdings ist bei den Zielen ein durchschnittlicher Wechselkurs von 1,08 Dollar je Euro aus dem Vorjahr unterstellt. Mittlerweile ist dieser deutlich gestiegen und liegt bei \u00fcber 1,15 Dollar. Bei der reinen Umrechnung der Zahlen aus dem US-Gesch\u00e4ft d\u00fcrfte das also auf Jahressicht bremsend wirken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(neu: Kursentwicklung aktualisiert, Entwicklung bei Glasfaseranschl\u00fcssen) BONN (dpa-AFX) &#8211; Die Deutsche Telekom DE0005557508 hat im dritten Quartal einmal&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9969,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[1741,3364,138228,29,5804,2136,30,16164,138227,136313,138226,1209,85122,8932,138229],"class_list":{"0":"post-573940","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-bonn","9":"tag-de","10":"tag-de0005557508","11":"tag-deutschland","12":"tag-dividende","13":"tag-entwicklung","14":"tag-germany","15":"tag-geschaeft","16":"tag-glasfaseranschluessenbonn","17":"tag-jahresprognose","18":"tag-kursentwicklung","19":"tag-nordrhein-westfalen","20":"tag-roundup","21":"tag-telekom","22":"tag-us-tochter"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115545857337713259","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/573940","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=573940"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/573940\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9969"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=573940"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=573940"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=573940"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}