{"id":574140,"date":"2025-11-14T05:04:11","date_gmt":"2025-11-14T05:04:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/574140\/"},"modified":"2025-11-14T05:04:11","modified_gmt":"2025-11-14T05:04:11","slug":"elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg-wie-ein-hamburger-klimaforscher-die-cop30-in-brasilien-erlebt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/574140\/","title":{"rendered":"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: Wie ein Hamburger Klimaforscher die COP30 in Brasilien erlebt"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">\u00a0<strong>Liebe<br \/>\nLeserin, lieber Leser,<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">heute sind wir im Amazonas-Gebiet, zumindest in Gedanken.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Seit diesem Montag l\u00e4uft dort, in der brasilianischen Stadt Bel\u00e9m, der<br \/>\n<a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/klimakonferenz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weltklimagipfel<\/a>. Zehn Jahre sind vergangen seit der historischen Pariser<br \/>\nKonferenz 2015 \u2013 sicher erinnern Sie sich noch an die Bilder aus den<br \/>\nNachrichten, die gl\u00fccklichen Gesichter, die Jubelrufe. Damals einigte sich die<br \/>\ninternationale Staatengemeinschaft darauf, die Erderw\u00e4rmung auf m\u00f6glichst 1,5<br \/>\nGrad zu begrenzen. Tja, in zehn Jahren kann weltweit viel passieren, lassen wir<br \/>\ndie Details, Sie waren ja dabei. Klimapolitisch ist leider nicht so viel<br \/>\npassiert wie erhofft, die 1,5 Grad werden wir bald rei\u00dfen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eine Gruppe Hamburger Forscherinnen und Forscher ist gerade in Bel\u00e9m, sie<br \/>\narbeiten f\u00fcr das Exzellenzcluster f\u00fcr Klimaforschung CLICCS an der Uni Hamburg<br \/>\nund beobachten die Konferenz. Mit einem von ihnen konnte ich gestern sprechen:<br \/>\nEduardo Gon\u00e7alves Gresse ist Soziologieprofessor und stammt selbst aus S\u00e3o Paulo. F\u00fcr ihn war morgens,<br \/>\nf\u00fcr mich nachmittags, als wir uns per Zoom zusammenschalteten. Gresse hatte<br \/>\nschon lange Kongresstage hinter sich und wirkte trotzdem hellwach. Und<br \/>\ngar nicht pessimistisch. Dabei sind die Vorzeichen dieses Gipfels mies \u2013 nach<br \/>\ndem R\u00fcckzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen fahren andere Staaten ihre<br \/>\nBem\u00fchungen um den Klimaschutz ebenfalls zur\u00fcck. Trotzdem betonte Gresse, wie<br \/>\nwichtig solche Treffen seien. Nicht nur wegen der gro\u00dfen Reden, sondern wegen<br \/>\nallem, was zwischen ihnen passiert. In den Foren, in den Zwischeng\u00e4ngen, in den<br \/>\nkleinen Runden, in denen <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ngo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NGOs<\/a>, indigene Gruppen, Aktivisten und Wissenschaftlerinnen<br \/>\nzusammensitzen. &#8222;Dort entstehen Ideen und Allianzen, die es ohne pers\u00f6nliche<br \/>\nBegegnung oft gar nicht g\u00e4be&#8220;, sagte er.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">W\u00e4hrend ich ihm zuh\u00f6rte, habe ich ihn fast ein bisschen beneidet um diese<br \/>\nunmittelbare Erfahrung von Engagement und Ernsthaftigkeit, die man in der<br \/>\ndeutschen Klimapolitik gerade selten sp\u00fcrt. Gresse hat mit seinem Hamburger<br \/>\nTeam \u00fcbrigens k\u00fcrzlich den Klimawende-Ausblick 2025 vorgelegt \u2013 eine Analyse,<br \/>\ndie zeigt, warum Deutschland seine Klimaziele unter den aktuellen Bedingungen<br \/>\nwohl verfehlt und wo es trotz allem vorangeht.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wir sprachen \u00fcbrigens auch dar\u00fcber, wie er aus Bel\u00e9m auf den Hamburger<br \/>\nKlimaentscheid blickt. Man k\u00f6nnte ja meinen: Lokale Initiativen verpuffen, wenn<br \/>\nes auf internationaler B\u00fchne schon hakt. Der Forscher sieht das anders.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-11\/eduardo-gresse-klimaforscher-weltklimakonferenz-belem-klimaziele-deutschland?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier geht\u2019s zum Interview (Z+)<\/a>.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Und jetzt: Sch\u00f6nes Wochenende!\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ihre Annika<br \/>\nLasarzik<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen,<br \/>\nwissen Sie etwas, wor\u00fcber wir berichten sollten? Schreiben Sie uns eine E-Mail<br \/>\nan <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-11\/mailto:hamburg@zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hamburg@zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>                        WAS HEUTE WICHTIG IST            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Sven Hoppe\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburgs<\/a> Schulsenatorin Ksenija Bekeris setzt statt eines pauschalen<br \/>\nHandyverbots auf <strong>Regeln zum Umgang mit Handys,<\/strong> die jede Schule selbst<br \/>\nfestlegt. Gemeinsam mit Niedersachsen hat die Schulbeh\u00f6rde nun Leitlinien<br \/>\nver\u00f6ffentlicht, die den mehr als 380 staatlichen Schulen rechtssichere,<br \/>\npraxisnahe und p\u00e4dagogisch fundierte Orientierung bieten sollen. In<br \/>\nGrundschulen soll die Nutzung von Smartphones grunds\u00e4tzlich nicht erlaubt sein,<br \/>\nan weiterf\u00fchrenden Schulen empfehlen die L\u00e4nder handyfreie Zeiten oder Zonen<br \/>\nstatt strikter Verbote.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In Hamburg ist erstmals seit Jahrzehnten wieder das <strong>Poliovirus <\/strong>vom<br \/>\nWildtyp in einer Abwasserprobe entdeckt worden, wie die Gesundheitsbeh\u00f6rde<br \/>\nmitteilt. Hinweise auf einen erkrankten Menschen gibt es bislang nicht, das<br \/>\nRisiko f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung wird wegen der grunds\u00e4tzlich hohen Impfquoten<br \/>\naktuell als gering eingesch\u00e4tzt. Unklar ist noch, wie der Erreger \u2013 der<br \/>\nweltweit fast nur noch in Afghanistan und Pakistan zirkuliert \u2013 in die Stadt<br \/>\ngelangt ist; die Probe stammt von Anfang Oktober. Was Experten zu dem Fund sagen,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesundheit\/2025-11\/hamburg-abwasser-polio-wildviren-risiko-impfung?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lesen Sie hier<\/a>.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Stadt Hamburg \u00fcbernimmt das <strong>insolvente Werftgel\u00e4nde von Pella Sietas<\/strong><br \/>\nim Alten Land und zahlt daf\u00fcr rund 20 Millionen Euro \u2013 inklusive des<br \/>\ndenkmalgesch\u00fctzten Portalkrans Jucho. Das rund 148.000 Quadratmeter gro\u00dfe Areal<br \/>\nsoll gr\u00f6\u00dftenteils im Erbbaurecht f\u00fcr industrielle Nutzung vergeben werden;<br \/>\nweitere Fl\u00e4chen sind f\u00fcr Hochwasserschutz und neue Unterk\u00fcnfte an einem<br \/>\nbestehenden Fl\u00fcchtlingsstandort vorgesehen. Die Werft war bereits 2021 nach<br \/>\nJahren wirtschaftlicher Probleme und pandemiebedingten Einbu\u00dfen in die<br \/>\nInsolvenz geraten.\n<\/p>\n<p>        In aller K\u00fcrze        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>\u2022<\/strong> Die <strong>K\u00f6hlbrandbr\u00fccke<\/strong> wird wegen finaler<br \/>\nSanierungsarbeiten von heute an ab 22 Uhr bis Montag um 5 Uhr erneut<br \/>\nvollst\u00e4ndig gesperrt \u2013 betroffen ist nur die Br\u00fccke, nicht die A7; Umleitungen<br \/>\nsind ausgeschildert <strong>\u2022<\/strong> Die Gruppe Fridays for Future ruft f\u00fcr heute<br \/>\nwieder zu einem <strong>Klimastreik<\/strong> auf, demonstriert wird ab 14 Uhr auf der<br \/>\nM\u00f6nckebergstra\u00dfe <strong>\u2022<\/strong> In Hamburg mussten bis Ende August dieses Jahres<br \/>\nbereits 71 <strong>Gastronomiebetriebe Insolvenz<\/strong> anmelden \u2013 deutlich mehr als in<br \/>\nden Vorjahren (87 waren es im Gesamtjahr 2024, 64 in 2023), wie aus einer<br \/>\nSenatsantwort auf eine Kleine Anfrage der CDU hervorgeht\n<\/p>\n<p>                        THEMA DES TAGES            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0BIG &amp; Yanis Amasri Sierra, Madrid, Spain<\/p>\n<p>        Hier ist Sommer, auch im Winter        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das hat die Welt noch nicht<br \/>\ngesehen: ein Opernhaus f\u00fcr Hamburg, verspielt, verwegen und wunderbar offen.<br \/>\nWas spricht denn jetzt noch dagegen? Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Artikel von ZEIT-Redakteur Hanno Rauterberg.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bis eben war es nur eine abstrakte Idee, die<br \/>\nreine Behauptung. Jetzt aber gibt es ein Bild, gibt es viele Bilder. Und mit<br \/>\neinem Mal ist Verlockung im Spiel, denn so spielerisch und verwegen sind die<br \/>\nIdeen der Architekten, als sollte hier, auf einem alten Hafenkai in Hamburg,<br \/>\nnicht nur eine neue <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/oper\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Oper<\/a> entstehen, sondern auch ein neuer Geist um sich<br \/>\ngreifen. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2025-11\/hamburg-kuehne-oper-architekturwettbewerb-gewinner\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der d\u00e4nische<br \/>\nArchitekt Bjarke Ingels<\/a> hat, wie jetzt bekannt wurde, einen Entwurf entwickelt,<br \/>\nden man ganz unbescheiden epochal nennen darf.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Was aber sagt der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda, als er die Pl\u00e4ne<br \/>\nvorstellt? Er wisse, sagt er mit hochgezogenen Schultern, es sei nicht<br \/>\nbesonders hanseatisch, so zu f\u00fchlen, aber: &#8222;Man darf sich auch freuen.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Tats\u00e4chlich war das Vorhaben in der Stadt zun\u00e4chst scheel, sp\u00e4ter mit<br \/>\nwachsendem Missmut be\u00e4ugt worden. Was sollte man davon schon halten: dass sich<br \/>\nein ultrareicher M\u00e4zen anschickt, den Hamburgern mir nichts, dir nichts ein<br \/>\nkolossales Geschenk machen zu wollen, ein neues Opern- und Balletthaus im Wert<br \/>\nvon mehreren Hundert Millionen Euro? Da reagieren die Leute, wie die Leute in <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> oft reagieren: reserviert<br \/>\nund mit gespitzter Oberlippe. Freude? Welche Freude?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dabei ist das, was nun entstehen k\u00f6nnte, wirklich verbl\u00fcffend: nicht weil<br \/>\nder Entwurf besonders irre und unbesonnen in der Gegend herumfuchtelt. Auch<br \/>\nfindet Ingels mit seinem B\u00fcro BIG keine architektonische Idee f\u00fcr eine ganz<br \/>\nandere, in die Zukunft st\u00fcrmende Form von <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/oper\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Oper<\/a>. Nein, das eigentlich<br \/>\nSpektakul\u00e4re des Entwurfs ist das Gem\u00e4\u00dfigte. Auf verhaltene Weise ungew\u00f6hnlich,<br \/>\nun\u00fcbersehbar, aber nicht triumphal. Ein Wahrzeichen, das weniger Zeichen sein<br \/>\nm\u00f6chte als eine gelebte gesellschaftliche Wahrheit \u2013 dieses paradoxe<br \/>\nVersprechen bestimmt den Plan. Und k\u00f6nnte eine neue architektonische Gattung<br \/>\nbegr\u00fcnden. Ingels spricht vom &#8222;humble icon&#8220;, einer dem\u00fctigen<br \/>\nIkone.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zuletzt war die Manie der Spektakelbauten ja<br \/>\ndeutlich aus der Mode gekommen. Der sogenannte Bilbao-Effekt, den man \u00fcberall<br \/>\nauf der Welt wiederholen wollte, hatte sich rasch inflationiert. Auch gibt es<br \/>\nunter den j\u00fcngeren Architekten kaum noch jemanden, der wie einst Frank Gehry,<br \/>\nDaniel Libeskind oder Zaha Hadid einen Wunderbau nach dem anderen in die<br \/>\nStadtbilder stellt.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eigentlich gibt es sogar nur noch einen: Bjarke Ingels. Der 51-J\u00e4hrige<br \/>\nspart nicht mit Ehrgeiz, auch Gr\u00f6\u00dfenwahn ist ihm nicht fremd.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wo sich dieser Gr\u00f6\u00dfenwahn zeigt und warum dieses neue<br \/>\nHamburger Opernhaus gar kein Haus sein will, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2025-11\/hamburger-oper-architektur-plaene-bjarke-ingels-group?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lesen Sie weiter in der ungek\u00fcrzten Fassung auf zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>        DER SATZ            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Christian Charisius\/\u200bdpa\/\u200bpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Wer ist Rodolphe Saad\u00e9 und wie kam es zu dem Deal?&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mittwochabend<br \/>\nhat die franz\u00f6sische Reederei CMA CGM angek\u00fcndigt, im Hamburger Hafen<br \/>\neinzusteigen \u2013 um genau zu sein, bei Eurogate. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-11\/hamburger-hafen-cma-cgm-eurogate-reederei-investition?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZEIT:Hamburg-Autorin Kristina L\u00e4sker ordnet diese Entwicklung<br \/>\nein<\/a>.\n<\/p>\n<p>        MAHLZEIT &#8211; Die Gastrokritik        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Gr\u00fcnderinnen des <strong>Tao<br \/>\nTao<\/strong> sind keine Frauen leiser Worte. Nach Pulled Noodles (im Cyn Cyn) und<br \/>\nBanh Mi im (Banh Banh) wenden sie sich nun der vietnamesischen Nationalsuppe<br \/>\nzu. Was bei ihnen so klingt: &#8222;Das Tao Tao feiert die stolze, starke Frau, die<br \/>\nsich nicht \u00fcber Luxus definiert, sondern in der Haltung zeigt \u2013 und genau<br \/>\ndeshalb ein einfaches Gericht wie Pho mit derselben W\u00fcrde genie\u00dft wie alles im<br \/>\nLeben.&#8220; Gefeiert wird das im Neuen Pferdemarkt, in einem betont schlichten,<br \/>\ngesch\u00e4ftsm\u00e4\u00dfigen Ambiente. Bier<br \/>\ntrinkt man hier aus der Flasche; Wein gibt es nicht.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auf der Speisekarte steht<br \/>\nkonsequenterweise vor allem Pho \u2013 und auch die nur in wenigen Varianten (eine<br \/>\ndavon vegan). Die klassische Version auf Rinderbr\u00fchebasis ist hervorragend \u2013<br \/>\ntief, ein wenig s\u00fc\u00df und mit dem typischen &#8222;Weihnachtsaroma&#8220; von Sternanis und<br \/>\nZimt. Ist das jetzt die, Eigenwerbung: beste Pho der Stadt? Vielleicht, wenn<br \/>\ndas blanchierte Fleisch darin etwas weniger sehnig ausf\u00e4llt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Apropos: Die &#8222;zarten<br \/>\nReispapierstreifen&#8220; im Salat B\u00e1nh tr\u00e1ng tr\u1ed9n erweisen sich als klebrig und z\u00e4h wie Gummi. Was<br \/>\nauch genau richtig ist: So kann man lange herumkauen auf den komplexen Frucht-<br \/>\nund Fischaromen dieses hierzulande wenig bekannten Snacks. Er w\u00e4re dennoch nicht<br \/>\nweniger spannend, wenn man den G\u00e4sten klarer beschriebe, was sie erwartet.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Michael Allmaier\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/taotao_pho\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tao Tao<\/a>, Bei der Schilleroper 1\u20133, St. Pauli\n<\/p>\n<p>        DARAUF K\u00d6NNEN SIE SICH FREUEN        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Heute Abend findet im<br \/>\nTschaikowsky-Saal ein Tangosalon mit der Berliner S\u00e4ngerin Helena Goldt statt.<br \/>\nBegleitet wird sie von dem Pianisten Michael Kornas. Nicht der bekannte Astor<br \/>\nPiazzolla-Tango wird aufgef\u00fchrt, sondern in ihrem Programm &#8222;Tangosalon Europa \u2013<br \/>\nzwischen Chanson und osteurop\u00e4ischen Melodien&#8220; geht es um Tango aus Frankreich,<br \/>\nDeutschland, Ungarn und Finnland. Auch Eigenkompositionen Goldts sind dabei.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/freitag-14-november-2025-19-30-uhr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Tangosalon Europa&#8220;<\/a>, 14.11., 19.30<br \/>\nUhr; Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2\n<\/p>\n<p>        MEINE STADT            <\/p>\n<p>                            Gesichter des Herbstes (aufgenommen in Rissen)            \u00a9\u00a0Elisa M\u00fclleder<\/p>\n<p>        HAMBURGER SCHNACK        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein regnerischer<br \/>\nNovembermorgen, \u00fcberall nasses Laub. Ich warte auf die S-Bahn, die mal wieder<br \/>\nversp\u00e4tet ist. Durchsage: &#8222;Wegen der schlechten Haftung der Schienen fahren die<br \/>\nZ\u00fcge auf diesem Streckenabschnitt derzeit nur unregelm\u00e4\u00dfig.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Geh\u00f6rt von Hilke Suhr\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Das war die Elbvertiefung, der t\u00e4gliche<br \/>\nHamburg-Newsletter der ZEIT. Wenn Sie m\u00f6chten, dass er t\u00e4glich um 6 Uhr in<br \/>\nIhrem Postfach landet, k\u00f6nnen Sie ihn <\/strong><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/elbvertiefung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>hier<br \/>\nkostenlos abonnieren<\/strong><\/a><strong>.<\/strong>\n<\/p>\n<p><script async src=\"\/\/www.instagram.com\/embed.js\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00a0Liebe Leserin, lieber Leser, heute sind wir im Amazonas-Gebiet, zumindest in Gedanken. 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