{"id":574374,"date":"2025-11-14T07:22:20","date_gmt":"2025-11-14T07:22:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/574374\/"},"modified":"2025-11-14T07:22:20","modified_gmt":"2025-11-14T07:22:20","slug":"eu-genehmigt-nicht-mehr-koalition-bringt-abgespeckte-gaskraftwerksplaene-auf-den-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/574374\/","title":{"rendered":"EU genehmigt nicht mehr: Koalition bringt abgespeckte Gaskraftwerkspl\u00e4ne auf den Weg"},"content":{"rendered":"<p>EU genehmigt nicht mehrKoalition bringt abgespeckte Gaskraftwerkspl\u00e4ne auf den Weg<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Eine-Hochspannungsleitung-zeichnet-sich-vor-dem-vom-Sonnenaufgang-verfaerbten-Morgenhimmel-ab-Auf-de.webp\" alt=\"Eine-Hochspannungsleitung-zeichnet-sich-vor-dem-vom-Sonnenaufgang-verfaerbten-Morgenhimmel-ab-Auf-dem-europaeischen-Strommarkt-werden-die-Preise-zurzeit-vor-allem-von-Gaskraftwerken-vorgegeben\"\/>Bis 2031 sollen die neuen Gaskraftwerke Strom liefern, wenn Sonne und Wind nichts produzieren. (Foto: picture alliance\/dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Acht Gigawatt Gas, zwei Gigawatt &#8222;technologieoffen&#8220; &#8211; mit dem Zubau weiterer Kraftwerkskapazit\u00e4ten will Schwarz-Rot die Energieversorgung beim Umbau auf Erneuerbare sichern. Doch was Wirtschaftsministerin Reiche mit Br\u00fcssel ausgehandelt hat, bleibt hinter den Ursprungspl\u00e4nen zur\u00fcck &#8211; und dem, was Vorg\u00e4nger Habeck schon mit der EU vereinbart hatte.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD hat sich auf eine neue Kraftwerksstrategie geeinigt. Ziel ist es, die Stromversorgung auch bei ausbleibender Wind- und Sonnenenergie zu sichern. Wie Bundeskanzler Friedrich Merz am Donnerstagabend nach Beratungen des Koalitionsausschusses mitteilte, sollen im Jahr 2026 neue, steuerbare Stromkapazit\u00e4ten im Umfang von insgesamt zehn Gigawatt ausgeschrieben werden. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Davon sollen acht Gigawatt auf neue Gaskraftwerke entfallen, die bis 2031 in Betrieb gehen und als Reserve f\u00fcr sogenannte Dunkelflauten dienen sollen. Die \u00fcbrigen zwei Gigawatt sollen technologieoffen vergeben werden, sodass auch Batteriespeicher zum Zuge kommen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Eine zentrale Bedingung ist, dass die neuen Gaskraftwerke von Beginn an f\u00fcr eine sp\u00e4tere Umr\u00fcstung auf Wasserstoff ausgelegt sein m\u00fcssen (&#8222;H2-Ready&#8220;). Gleichzeitig soll ihre Dekarbonisierung bis sp\u00e4testens 2045 &#8222;technologieoffen&#8220; erfolgen, was neben der Umstellung auf Wasserstoff auch die Abscheidung und Speicherung von CO2 (CCS) offen l\u00e4sst. &#8222;Diese Gaskraftwerke werden so ausgeschrieben, dass sie technisch in der Lage sind, auch Wasserstoff zu nutzen&#8220;, sagte Merz.<\/p>\n<p>Gaskraftwerke m\u00fcssen subventioniert werden<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Um die Dekarbonisierung voranzutreiben, sollen zus\u00e4tzlich in den Jahren 2026 und 2027 mindestens zwei Gigawatt an Kraftwerken ausgeschrieben werden, die 2032 in Betrieb gehen und fr\u00fchzeitig und verpflichtend auf Wasserstoff umstellen sollen. F\u00fcr den Wechsel sei eine Betriebskostenf\u00f6rderung geplant.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Um einen m\u00f6glichen weiteren Strombedarf zu decken, ist laut Beschlusspapier die M\u00f6glichkeit einer kurzfristigen und ebenfalls technologieoffenen Ausschreibung im Jahr 2029 vorgesehen, die &#8222;grenz\u00fcberschreitend ge\u00f6ffnet wird&#8220;. Zudem soll eine regionale Steuerung sicherstellen, dass neue Kraftwerke an netzdienlichen Standorten wie im S\u00fcden Deutschlands entstehen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Da der Betrieb von reinen Reservekraftwerken f\u00fcr die Betreiber nicht wirtschaftlich ist, wird mit Subventionen in Milliardenh\u00f6he gerechnet. Die Finanzierung ist noch offen. Im Koalitionsvertrag war ein Zubau von Gaskraftwerken mit einer Leistung von bis zu 20 Gigawatt statt der nun geplanten acht bis zehn Gigawatt vorgesehen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche von der CDU verhandelt seit Monaten mit der EU-Kommission, da die f\u00fcr den Bau und Betrieb n\u00f6tigen Subventionen als staatliche Beihilfen genehmigt werden m\u00fcssen. Merz zufolge hat die Kommission bereits signalisiert, dass die abgespeckten Pl\u00e4ne genehmigungsf\u00e4hig seien.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Kritik kam von den Gr\u00fcnen. Parteichef Felix Banaszak erkl\u00e4rte: &#8222;Wir danken der EU-Kommission, dass sie die Bundesregierung offenbar auf den Boden der Realit\u00e4t zur\u00fcckgeholt hat.&#8220; Denn: &#8222;Acht Gigawatt neue Gaskraftwerke sind die H\u00e4lfte dessen, was Wirtschaftsministerin Katharina Reiche sich mal als Ziel gesetzt hat.&#8220; Es sei gar noch weniger, als die 12,5 Gigawatt, die der fr\u00fchere Wirtschaftsminister Robert Habeck von den Gr\u00fcnen schon mit der EU ausverhandelt habe. &#8222;Und nat\u00fcrlich werden die neuen Gaskraftwerke, wie schon immer von uns Gr\u00fcnen gefordert, Wasserstoff-Ready sein. Ich will das Bild vom Tiger und dem Bettvorleger nicht \u00fcberstrapazieren. Aber so langsam wird es in der Kanzlerwohnung eng f\u00fcr derartige Auslegeware.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, jog\/rts\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"EU genehmigt nicht mehrKoalition bringt abgespeckte Gaskraftwerkspl\u00e4ne auf den WegBis 2031 sollen die neuen Gaskraftwerke Strom liefern, wenn&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":574375,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,14563,627,9700,548,663,158,3934,3935,1213,13,14,15,12,55],"class_list":{"0":"post-574374","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-energiepreise","11":"tag-energieversorgung","12":"tag-erneuerbare-energien","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europaeische-union","16":"tag-europe","17":"tag-european-union","18":"tag-gas","19":"tag-headlines","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115546852979045923","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/574374","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=574374"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/574374\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/574375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=574374"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=574374"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=574374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}