{"id":57447,"date":"2025-04-24T12:57:14","date_gmt":"2025-04-24T12:57:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/57447\/"},"modified":"2025-04-24T12:57:14","modified_gmt":"2025-04-24T12:57:14","slug":"konjunkturprognose-gesenkt-bundesregierung-sieht-null-wachstum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/57447\/","title":{"rendered":"Konjunkturprognose gesenkt: Bundesregierung sieht null Wachstum"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 24.04.2025 13:43 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose nochmals gesenkt. Sie erwartet f\u00fcr das laufende Jahr nun eine Stagnation des Bruttoinlandsprodukts. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundesregierung hat ihre Prognose zur wirtschaftlichen Entwicklung erneut nach unten korrigiert. Sie erwartet f\u00fcr das laufende Jahr eine Stagnation des Bruttoinlandsprodukts (BIP), wie der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Wirtschaftsminister Robert Habeck (Gr\u00fcne) in Berlin mitteilte. Der heute vorgestellten Fr\u00fchjahrsprojektion zufolge wird die deutsche Wirtschaft damit das dritte Jahr in Folge nicht wachsen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Januar hatte die Bundesregierung noch mit einem Wachstum von 0,3 Prozent gerechnet &#8211; schon das war bereits eine deutliche Korrektur nach unten von den zuvor prognostizierten 1,1 Prozent gewesen. Die deutsche Wirtschaft befindet sich aus Sicht des Wirtschaftsministeriums in &#8222;schwierigem Fahrwasser&#8220;, die Wirtschaftspolitik stehe vor &#8222;gro\u00dfen Herausforderungen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><strong>US-Zollpolitik belastet deutsche Wirtschaft<\/strong><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach mehreren Krisenjahren, gepr\u00e4gt von der Corona-Pandemie und Russlands Angriff auf die Ukraine, sorge nun die &#8222;unberechenbare Handelspolitik der Vereinigten Staaten&#8220; f\u00fcr zus\u00e4tzliche Unsicherheit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer neue US-Protektionismus d\u00fcrfte &#8222;deutliche direkte und indirekte Auswirkungen&#8220; auf das deutsche Wirtschaftswachstum haben. &#8222;Es ist deshalb in unserem starken Interesse, dass die EU und die USA im Rahmen der laufenden Verhandlungen eine L\u00f6sung des Zollkonflikts finden&#8220;, betonte Habeck.<\/p>\n<p>    Wachstum von 1,0 Prozent f\u00fcr 2025 erwartet<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWeltweit habe sich die wirtschaftliche Unsicherheit durch die von US-Pr\u00e4sident Donald Trump angek\u00fcndigten und zum Teil wieder ausgesetzten Z\u00f6lle stark erh\u00f6ht, so das Ministerium. In der Folge sei es zu Turbulenzen an den internationalen Finanzm\u00e4rkten und einer Eintr\u00fcbung der globalen Wachstumsaussichten gekommen. Dies treffe die exportstarke deutsche Wirtschaft &#8211; die Auslandsnachfrage sei ohnehin schwach.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch im kommenden Jahr erwartet die Regierung keinen sp\u00fcrbaren Aufschwung. Sie rechnet mit einem Wachstum des BIP von 1,0 Prozent. &#8222;Von den finanzpolitischen Weichenstellungen der k\u00fcnftigen Bundesregierung werden positive Impulse ausgehen, die allerdings erst in den kommenden Jahren sp\u00fcrbar zum Wachstum beitragen werden.&#8220;<\/p>\n<p>    Inflation sinkt &#8211; mehr Arbeitslose erwartet<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnterdessen d\u00fcrfte die Inflationsrate laut der Fr\u00fchjahrsprojektion von 2,2 Prozent im vergangenen Jahr auf 2,0 Prozent im laufenden Jahr und 1,9 Prozent im Jahr 2026 zur\u00fcckgehen.Die Bundesregierung rechnet mit einem eher inflationsd\u00e4mpfenden Effekt der US-Handelspolitik &#8211; vorausgesetzt, China lenkt von den Z\u00f6llen betroffene Exportg\u00fcter von den USA verst\u00e4rkt in andere L\u00e4nder wie Deutschland um.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAngesichts des weiterhin eingetr\u00fcbten Konjunkturausblicks f\u00e4llt aus Sicht des Ministeriums die sonst \u00fcbliche Fr\u00fchjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt schwach aus. Die Besch\u00e4ftigung d\u00fcrfte in diesem Jahr zur\u00fcckgehen, die Arbeitslosigkeit ansteigen. Im n\u00e4chsten Jahr kommt es laut Prognose wieder zu mehr Besch\u00e4ftigung und weniger Arbeitslosen.<\/p>\n<p>    Wirtschaftsinstitute sehen Plus von 0,1 Prozent<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nErst vor zwei Wochen hatten die f\u00fchrenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute ihr Fr\u00fchjahrsgutachten vorgestellt. Darin prognostizierten sie eine Zunahme des BIP von lediglich 0,1 Prozent f\u00fcr das laufende Jahr. F\u00fcr das Jahr 2026 erwarten die Institute einen Anstieg des BIP um 1,3 Prozent. Den Experten zufolge belasten kurzfristig vor allem die US-Zollpolitik und die wirtschaftspolitische Unsicherheit die Wirtschaft in Deutschland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 24.04.2025 13:43 Uhr Die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose nochmals gesenkt. 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