{"id":574743,"date":"2025-11-14T10:55:24","date_gmt":"2025-11-14T10:55:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/574743\/"},"modified":"2025-11-14T10:55:24","modified_gmt":"2025-11-14T10:55:24","slug":"insolvenzen-im-oktober-65-prozent-mehr-als-im-vorjahreszeitraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/574743\/","title":{"rendered":"Insolvenzen im Oktober: 6,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum"},"content":{"rendered":"<p>In der stagnierenden deutschen Wirtschaft geht vielen Firmen die Luft aus. Auch im Oktober w\u00e4chst die Zahl der Insolvenzen \u2013 etwa am Bau und in der Gastronomie. Experten erwarten auch dank Konjunkturma\u00dfnahmen der Bundesregierung erst 2027 Besserung.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Pleitewelle in der deutschen Wirtschaft rei\u00dft nicht ab. Die Zahl der Insolvenzen ist auch im Oktober deutlich gestiegen. F\u00fcr den Monat verzeichnet das Statistische Bundesamt nach vorl\u00e4ufigen Angaben 6,5 Prozent mehr angemeldete Insolvenzverfahren als im Vorjahreszeitraum. <\/p>\n<p>Die Verfahren flie\u00dfen allerdings erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik ein. Der Zeitpunkt des Insolvenzantrags liege oft ann\u00e4hernd drei Monate davor.<\/p>\n<p>Im August, f\u00fcr den endg\u00fcltige Daten vorliegen, schnellten die Zahlen noch deutlicher hoch: Demnach meldeten die Amtsgerichte 1979 beantragte Firmeninsolvenzen \u2013 gut 12 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Forderungen der Gl\u00e4ubiger lagen bei rund 5,4 Milliarden Euro, mehr als das doppelte als im Vorjahresmonat (2,3 Mrd. Euro).<\/p>\n<p>Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es im August 5,7 Firmeninsolvenzen, die meisten in den Branchen Verkehr und Lagerei, gefolgt von Baugewerbe und Gastronomie. Die Zahl der Verbraucherpleiten stieg zugleich um gut acht Prozent auf 6132 F\u00e4lle.<\/p>\n<p>In der anhaltenden Wirtschaftskrise m\u00fcssen viele Unternehmen aufgeben. Auskunfteien erwarten dieses Jahr mehr Firmenpleiten als 2024. Schon damals gab es amtlichen Zahlen zufolge mit 21.812 F\u00e4llen einen H\u00f6chststand seit 2015. <\/p>\n<p>Die Liste der Probleme f\u00fcr Unternehmen ist lang: teure Energie, viel B\u00fcrokratie, Konsumzur\u00fcckhaltung bei Verbrauchern. Zudem sind Ausnahmeregeln ausgelaufen, mit denen der Staat eine Pleitewelle in der Corona-Pandemie abfedern wollte.<\/p>\n<p>F\u00fcr das n\u00e4chste Jahr erwartet der Kreditversicherer Allianz Trade 24.500 Firmeninsolvenzen, was ein leichter Anstieg um ein Prozent w\u00e4re. Die Folgen der Handelskonflikte k\u00f6nnten bald die Widerstandsf\u00e4higkeit von Unternehmen auf die Probe stellen, hie\u00df es j\u00fcngst in einer Studie.<\/p>\n<p>2027 k\u00f6nnte sich demnach die Lage in Deutschland aufhellen, auch dank Konjunkturma\u00dfnahmen der Bundesregierung, so die Experten. Dann erwartet Allianz Trade einen R\u00fcckgang der Insolvenzen um etwa vier Prozent auf 23.500 F\u00e4lle.<\/p>\n<p>AFP\/dol<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der stagnierenden deutschen Wirtschaft geht vielen Firmen die Luft aus. 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