{"id":574890,"date":"2025-11-14T12:23:15","date_gmt":"2025-11-14T12:23:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/574890\/"},"modified":"2025-11-14T12:23:15","modified_gmt":"2025-11-14T12:23:15","slug":"sudan-rsf-kaempfer-prahlen-mit-graeueltaten-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/574890\/","title":{"rendered":"Sudan: RSF-K\u00e4mpfer prahlen mit Gr\u00e4ueltaten | Politik"},"content":{"rendered":"<p><b>Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein gem\u00fctliches Picknick. Wenn man jedoch zuh\u00f6rt, wird einem schlecht. In einem Video, das BILD vorliegt, sind mehrere M\u00e4nner in der Region um die sudanesische Stadt al-Faschir zu sehen. Es handelt sich um <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/er-serviert-den-tod-mit-einem-laecheln-der-brutale-tiktok-schlaechter-aus-dem-sudan-6905c4b2a6bc3e9242fc8c2c\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>K\u00e4mpfer der brutalen Miliz RSF<\/b><\/a><b> (Rapid Support Forces), die im Sudan bereits Tausende Menschen get\u00f6tet, gefoltert, vergewaltigt und gequ\u00e4lt haben.  <\/b><\/p>\n<p>Niemand ist vor ihnen sicher. In der Unterhaltung br\u00fcsten sie sich damit, wie viele Menschen sie im seit 2023 andauernden B\u00fcrgerkrieg bereits get\u00f6tet haben. Sie sprechen den arabischen Dialekt der Nomadenst\u00e4mme Rezagat, Mesiria und Taaisha im westlichen Sudan und sehen erschreckend jung aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"1485\" alt=\"Wie alt mag er sein? Unter 20 Jahre, vielleicht kurz dar\u00fcber?\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/159a3129a483b49e539410c9d4448a3f,fcc2282\"   class=\"dynamic\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Wie alt mag er sein? Unter 20 Jahre, vielleicht kurz dar\u00fcber?<\/p>\n<p>Foto: Facebook <\/p>\n<p><b>\u25b6\ufe0e Ein Interviewer befragt jeden von ihnen zu seinen Horror-Taten. Der Erste sagt, er habe 115 Menschen get\u00f6tet. Daraufhin w\u00fcnscht ihm der Reporter, dass er hoffentlich 120 erreichen m\u00f6ge. Ein Mann mit Sonnenbrille antwortet als N\u00e4chstes: 70 habe er get\u00f6tet. Dann folgt ein \u201eAllahu Akbar\u201c und im Verlauf folgen weitere Zwischenrufe des Interviewers.<\/b><\/p>\n<p>Der Dritte sagt, dass er allein in al-Faschir 214 umgebracht habe. Aber seit Ausbruch des Krieges k\u00f6nne er es nicht mehr aufz\u00e4hlen, es seien zu viele. Der Vierte sagte, in Aljazira, einer anderen Region im Sudan, die im Zentrum des Landes liegt, seien es 72. Aber in al-Faschir habe er allein schon 54 get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Nachfolgend w\u00fcnscht der Vierte sich, in der Stadt al-Ubayyid noch viele weitere zu t\u00f6ten, wenn sie dorthin weiterziehen. al-Ubayyid ist eine Stadt in Kordofan im s\u00fcdlichen Sudan. Dort besteht aktuell gro\u00dfe Gefahr, dass sich weitere Massaker ereignen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"1815\" alt=\"Er sagt, er habe 70 Menschen get\u00f6tet\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/6d647df5e8fa4e89e343b7727891feee,e024283d\"   class=\"dynamic\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Er erz\u00e4hlt im Interview, er habe 70 Menschen get\u00f6tet<\/p>\n<p>Foto: Facebook <\/p>\n<p><b>Sie sagen au\u00dferdem, dass sie die Leute auf eine Weise erschie\u00dfen, die den Opfern einen besonders qualvollen Tod bereitet. Unz\u00e4hlige Videos, die die M\u00f6rder-Miliz im Internet postet, belegen ihre Grausamkeit.<\/b><\/p>\n<p>Die Stadt al-Faschir belagerte die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/massenmord-genozid-die-heimlichen-geldgeber-der-sudan-schlaechter-690b28a7154e6f61444c62f8\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RSF<\/a> 18 Monate und veranstaltete bei ihrer Eroberung Anfang November ein furchtbares Blutbad. Allein in einem Geburtskrankenhaus ermordeten sie mehr als 460 Menschen. Auch das stellten sie auf ihre Social-Media-Plattformen.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Wer fliehen konnte und den circa 60 Kilometer langen Weg durch die W\u00fcste nach Tawila schaffte, ist f\u00fcrs Erste gerettet. Dort hat UNICEF ein Fl\u00fcchtlingslager aufgebaut. Etwa 26.000 kommen aus al-Faschir. Doch die Stadt al-Faschir hatte vor der Eroberung durch die RSF um die 260.000 Einwohner. Wie viele, abz\u00fcglich der Gefl\u00fcchteten, davon noch leben, ist nicht bekannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein gem\u00fctliches Picknick. 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