{"id":574946,"date":"2025-11-14T12:55:14","date_gmt":"2025-11-14T12:55:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/574946\/"},"modified":"2025-11-14T12:55:14","modified_gmt":"2025-11-14T12:55:14","slug":"idealo-vs-google-suchmaschine-zu-465-millionen-euro-schadenersatz-verurteilt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/574946\/","title":{"rendered":"Idealo vs. Google: Suchmaschine zu 465 Millionen Euro Schadenersatz verurteilt"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Idealo-lawsuit-Google-ordered-to-pay-465-million-euros-in-damages-11078695.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>In dem seit 2019 laufenden, lange unterbrochenen und am gestrigen Donnerstag mit der Hauptverhandlung fortgesetzten Verfahren (Aktenzeichen 16 O 195\/19 Kart (2)), in dem der Preisvergleicher Idealo gegen Google geklagt hat, ist doch noch ein Urteil ergangen. Das hat das Landgericht Berlin II am Freitagmorgen mitgeteilt. Die Richter sprachen dem Preisvergleichsanbieter mit 374.094.751,88 Euro Schadenersatz und 91.126.641,82 Euro Zinsen, und somit einen deutlich geringeren Betrag zu, als dieser gefordert hatte. Trotzdem kommen somit 465 Millionen Euro zusammen. Idealo hatte Google beziehungsweise dessen Mutterkonzern Alphabet eine jahrelange, wettbewerbsrechtswidrige Behandlung vorgeworfen und mindestens 3,3 Milliarden Euro Schadenersatz verlangt.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die Richter folgten in ihrem Urteil damit zwar an entscheidender Stelle den vorgetragenen Argumenten von Idealo, wichen aber bei der Schadensh\u00f6henberechnung deutlich ab. Bei der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Idealo-Verfahren-Richter-sehen-Schaden-durch-Google-11077896.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gestrigen Verhandlung<\/a> hatten die Richter der 16. Zivilkammer bereits angedeutet, wie sie die Lage sehen. Dabei hatte sich abgezeichnet, dass die Schadensh\u00f6he aus ihrer Sicht wom\u00f6glich geringer sein muss. Vertretern beider Parteien wurde Gelegenheit gegeben, ihre Sichtweise darzulegen.<\/p>\n<p>Mit dem nun erfolgten Urteilsspruch d\u00fcrfte die Behandlung der Selbstbevorzugung Googles bei den Preisvergleichsdiensten juristisch aber noch nicht abgeschlossen sein. Das Landgericht Berlin II lie\u00df die Berufung zum Kammergericht ausdr\u00fccklich zu.<\/p>\n<p>Google soll anderem Konkurrenten 103,7 Millionen Euro zahlen<\/p>\n<p>In einem zweiten, \u00e4hnlich gelagerten, aber vom vorgetragenen Schadensvolumen kleineren Verfahren, das ebenfalls am Donnerstag verhandelt wurde, entschieden die Richter auch: Der Producto GmbH, unter anderem Betreiber von Testberichte.de, sprachen die Richter dem aus Gerichtssicht gesch\u00e4digten Unternehmen 103,7 Millionen Euro (Aktenzeichen 16 O 275\/24) zu.<\/p>\n<p>Beide Seiten k\u00fcndigen Rechtsmittel an<\/p>\n<p>Nach dem Bekanntwerden des Urteils \u00e4u\u00dferten sich Vertreter beider Parteien. Ein Googlesprecher betonte, dass das Gericht den Gro\u00dfteil der Klageforderungen abgewiesen habe. Dennoch werde man nun Rechtsmittel zum Kammergericht einlegen, da die Firma ihre Argumente nicht angemessen gew\u00fcrdigt sieht.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Andersherum sieht auch Idealo seine Argumente nicht umfassend ber\u00fccksichtigt. &#8222;Wir begr\u00fc\u00dfen, dass das Gericht Google zur Verantwortung zieht&#8220;, sagt Idealo-Mitgr\u00fcnder Albrecht von Sonntag. &#8222;Aber die Folgen der Selbstbevorzugung gehen weit \u00fcber den zugesprochenen Betrag hinaus.&#8220; Der festgestellte Missbrauch der eigenen Stellung durch Google d\u00fcrfte sich finanziell nicht lohnen.<\/p>\n<p>    Update<\/p>\n<p>    14.11.2025,<\/p>\n<p>  13:36<\/p>\n<p>      Uhr<\/p>\n<p>Aktuelle Stellungnahmen von Google und Idealo erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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