{"id":575095,"date":"2025-11-14T14:16:22","date_gmt":"2025-11-14T14:16:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/575095\/"},"modified":"2025-11-14T14:16:22","modified_gmt":"2025-11-14T14:16:22","slug":"pleitewelle-in-der-deutschen-wirtschaft-haelt-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/575095\/","title":{"rendered":"Pleitewelle in der deutschen Wirtschaft h\u00e4lt an"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/raeumungsverkauf-112.jpg\" alt=\"Eine Beschriftung zum R\u00e4umungsverkauf an einem Schaufenster.\" title=\"Eine Beschriftung zum R\u00e4umungsverkauf an einem Schaufenster. | picture alliance \/ CHROMORANGE\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 14.11.2025 13:15 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Immer mehr Unternehmen gehen pleite. Auch im vergangenen Oktober legte die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen deutlich zu. Gleichzeitig werden derzeit aber auch mehr neue Firmen gegr\u00fcndet. \u00a0\u00a0<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Zahl der Firmeninsolvenzen ist im Oktober deutlich gestiegen. Das Statistische Bundesamt verzeichnete nach vorl\u00e4ufigen Angaben 6,5 Prozent mehr angemeldete Insolvenzverfahren als im Vorjahreszeitraum.\u00a0Im September hatten die Firmenpleiten um rund zehn Prozent zugenommen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr den August, f\u00fcr den jetzt endg\u00fcltige Daten vorliegen, meldeten die Amtsgerichte 1.979 beantragte Unternehmensinsolvenzen, das waren 12,2 Prozent mehr als im August 2024, wie die Statistiker mitteilten. Die Forderungen der Gl\u00e4ubiger lagen bei rund 5,4 Milliarden\u00a0Euro, das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahresmonat mit 2,3 Milliarden.<\/p>\n<p>    Insolvenzen vor allem in Verkehr und Lagerei<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Seit zehn Jahren mussten in einem August nicht mehr so viele Betriebe ihr Gesch\u00e4ft einstellen und insgesamt aufgeben&#8220;, erkl\u00e4rte der Chefanalyst der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Volker Treier.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bezogen auf 10.000\u00a0Unternehmen gab es im August demnach 5,7 Firmeninsolvenzen, die meisten in Verkehr und Lagerei, gefolgt von Baugewerbe und Gastronomie. Die Zahl der Verbraucherpleiten stieg zugleich um gut acht Prozent auf 6.132 F\u00e4lle.<\/p>\n<p>    DIHK fordert Entlastung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Treier forderte schnelle Entlastung. Die von der Bundesregierung vorgelegten Ma\u00dfnahmen zum B\u00fcrokratieabbau seien nur ein erster Schritt. &#8222;Die versprochene Stromsteuersenkung f\u00fcr alle Betriebe darf nicht l\u00e4nger aufgeschoben werden.&#8220; Zudem m\u00fcssten die steigenden Sozialabgaben begrenzt werden, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit nicht weiter zu gef\u00e4hrden.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Liste der Probleme f\u00fcr Unternehmen ist lang: teure Energie, viel B\u00fcrokratie, Konsumzur\u00fcckhaltung bei Verbrauchern. Zudem sind Ausnahmeregeln ausgelaufen, mit denen der Staat eine Pleitewelle in der Corona-Pandemie abfedern wollte.<\/p>\n<p>    Auch deutlich mehr Gr\u00fcndungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">W\u00e4hrend immer mehr Unternehmen in der aktuellen Konjunkturflaute um das \u00dcberleben k\u00e4mpfen, werden gleichzeitig deutlich mehr neue Unternehmen gegr\u00fcndet. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres bis Ende September gingen rund 99.300 Betriebe an den Start, deren Rechtsform und Besch\u00e4ftigtenzahl auf eine gr\u00f6\u00dfere wirtschaftliche Bedeutung schlie\u00dfen lassen. Das seien 9,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Jedoch stieg auch die Zahl der vollst\u00e4ndigen Aufgabe von Betrieben mit gr\u00f6\u00dferer wirtschaftlicher Bedeutung um 4,8 Prozent auf rund 74.300. Die Zahl der vollst\u00e4ndigen Gewerbeaufgaben insgesamt nahm in den ersten drei Quartalen um 1,1 Prozent zu und stieg auf rund 360.700.<\/p>\n<p>    H\u00f6hepunkt der Insolvenzwelle bald erreicht?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Zahl der Insolvenzen in der deutschen Wirtschaft steigt seit Monaten. Auskunfteien erwarten dieses Jahr mehr Firmenpleiten als 2024. Schon damals war es amtlichen Zahlen zufolge mit 21.812 F\u00e4llen der h\u00f6chste Stand seit 2015.\u00a0Auch die DIHK rechne f\u00fcr das Gesamtjahr mit deutlich mehr als 22.000 Unternehmensinsolvenzen, erkl\u00e4rte Treier.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr das kommende Jahr erwartet der Kreditversicherer Allianz Trade 24.500 Firmeninsolvenzen, was ein leichter Anstieg um ein Prozent w\u00e4re. Die Folgen der Handelskonflikte k\u00f6nnten die Widerstandsf\u00e4higkeit von Unternehmen auf die Probe stellen, hie\u00df es j\u00fcngst in einer Studie.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Jahr 2027 k\u00f6nne sich die Lage in Deutschland aufhellen, auch dank Konjunkturma\u00dfnahmen der Bundesregierung. Dann erwartet Allianz Trade einen R\u00fcckgang der Insolvenzen um etwa vier Prozent auf 23.500 F\u00e4lle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 14.11.2025 13:15 Uhr Immer mehr Unternehmen gehen pleite. 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