{"id":575821,"date":"2025-11-14T20:58:36","date_gmt":"2025-11-14T20:58:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/575821\/"},"modified":"2025-11-14T20:58:36","modified_gmt":"2025-11-14T20:58:36","slug":"lage-in-der-ukraine-eine-neue-region-in-gefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/575821\/","title":{"rendered":"Lage in der Ukraine: Eine neue Region in Gefahr"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Donezk, Luhansk, Charkiw, Sumy: In vier ostukrainischen Regionen hat Russland in den mehr als zwei Jahren, in denen sein Milit\u00e4r ununterbrochen in der Offensive ist, regelm\u00e4\u00dfig Vorst\u00f6\u00dfe erzielt und neue Fronten er\u00f6ffnet. In einer Region aber \u2013 abseits Chersons, wo das Dnipro-Delta die gleichnamige Regionalhauptstadt vor Bodenangriffen sch\u00fctzt \u2013 bildeten s\u00e4mtliche Karten des Frontverlaufs in all der Zeit weitgehend Stillstand ab: Saporischschja. War dieser Stillstand im Sommer 2023 Zeugnis der gescheiterten ukrainischen Gegenoffensive, ist er seither ein Zeichen dessen, dass die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-news-liveblog\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> an mindestens einer Front keine russischen Durchbr\u00fcche zu bef\u00fcrchten hatte. Bislang \u2013 denn das hat sich nun ge\u00e4ndert.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Noch im August lagen nicht mal 15 Prozent des von <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> neu eroberten Gebiets im S\u00fcden der Ukraine; im September waren es bereits 40 Prozent. Im vergangenen Monat eroberte das russische Milit\u00e4r schlie\u00dflich 267 Quadratkilometer, von denen 165, also mehr als die H\u00e4lfte, in Saporischschja oder der angrenzenden Region Dnipropetrowsk lagen. In den ersten beiden Novemberwochen, in denen die Angreifer fast genauso viel Territorium besetzt haben wie im gesamten Oktober, war der S\u00fcden ebenfalls das Gebiet mit dem gr\u00f6\u00dften russischen Vormarsch. W\u00e4hrend die Aufmerksamkeit zuletzt vor allem auf <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-10\/ukraine-lage-pokrowsk-front-russland-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">den erbitterten K\u00e4mpfen um Pokrowsk<\/a> lag, ist Russland nun kurz davor, in Saporischschja einen g\u00e4nzlich neuen Schwerpunkt der Angriffe zu setzen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im Sommer hatten russische Truppen \u00f6stlich der Stadt Huljajpole nahe der Grenze zwischen Saporischschja und <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/donezk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donezk<\/a> im Rahmen der Pokrowsk-Offensive den gesamten S\u00fcdwesten des Donbass besetzt. Ein Fluss sowie dahinter liegende Anh\u00f6hen hielten die Angreifer dort bei ihrem Vormarsch in n\u00f6rdlicher Richtung auf \u2013 nicht aber bei ihren Attacken in westlicher Richtung auf Huljajpole. Diese schienen lange als Nebenschauplatz. Schlie\u00dflich entsprach das Vormarschtempo dort auch in dieser Zeit zun\u00e4chst\u00a0dem auch an anderen Frontabschnitten \u00fcblichen Vormarsch um wenige hundert Meter pro Tag.\u00a0\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Doch schon am Dienstag musste das <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/militaer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Milit\u00e4r<\/a> der eigenen Mitteilung <a href=\"https:\/\/t.me\/SJTF_Odes\/13380\" class=\"\" target=\"_blank\">widersprechen<\/a>: Man habe sich &#8222;auf vorteilhaftere Positionen&#8220; zur\u00fcckziehen m\u00fcssen, teilte das Kommando mit. Innerhalb von nur einer Woche kam das russische Milit\u00e4r somit um insgesamt fast zehn Kilometer voran. Das Ergebnis: Huljajpole, monatelang lediglich aus dem S\u00fcden, also aus schon seit Kriegsbeginn besetztem Gebiet heraus bedroht, k\u00f6nnte nun eingekreist werden.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die f\u00fcr die Verteidigung in dem Gebiet bedeutende Stadt befindet sich in einer \u00e4hnlichen Situation wie Pokrowsk vor wenigen Monaten: nicht umzingelt, aber von mehreren Seiten bedroht und nur noch unter Risiken zu versorgen. Denn geolokalisierte <a href=\"https:\/\/t.me\/voin_dv\/17671\" class=\"\" target=\"_blank\">Videos<\/a> belegen, dass der j\u00fcngste russische Vorsto\u00df in das Dorf Danyliwka eine Nachschubroute unterbrochen hat, die vom Knotenpunkt Pawlohrad, 100 Kilometer n\u00f6rdlich, nach Huljajpole f\u00fchrt. Die Stadt kann zwar weiterhin \u00fcber eine Stra\u00dfe Richtung Westen \u00fcber die Stadt Orichiw versorgt werden. Doch diese liegt nur wenige Kilometer n\u00f6rdlich der S\u00fcdfront und kann damit auch von kleinen russischen Drohnen erreicht werden. Zu den beiden Routen gibt es nur wenige Alternativen. Ukrainische Milit\u00e4rblogger und Soldaten warnen vor einem \u00e4hnlichen Kontrollverlust wie im Fr\u00fchling 2024 nach der Eroberung von Awdijiwka. Das ebnete Russland <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-08\/ukraine-lage-front-russland-tschassiw-jar-pokrowsk-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">damals den Weg zur Einnahme gro\u00dfer Teile von Donezk<\/a>.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wie konnte es dazu kommen und vor allem, so schnell? Eine Antwort findet sich zwischen den Zeilen <a href=\"https:\/\/t.me\/DeepStateUA\/22685\" class=\"\" target=\"_blank\">einer Mitteilung<\/a> des milit\u00e4rnahen ukrainischen Kartendiensts DeepState vom 1. November, noch vor dem nicht mehr zu \u00fcbersehenden russischen Vormarsch der vergangenen Tage. Mehr als zwei Drittel des im Oktober besetzten oder von russischen Soldaten attackierten Gebiets in der gesamten Ukraine entfielen auf den Sektor Huljajpole, schrieben die Analysten von DeepState \u2013 obwohl nur jeder sechste Angriff in diesem Frontabschnitt stattfand. Die naheliegende Schlussfolgerung: Die Ukraine hatte, ausgelastet mit der Verteidigung von Pokrowsk, bei Huljajpolje einfach nicht genug Soldaten zur Verf\u00fcgung, um nennenswerten Widerstand zu leisten; der Aufwand f\u00fcr die Angreifer war geringer als woanders. Der keine zwei Wochen sp\u00e4ter vom Milit\u00e4r best\u00e4tigte R\u00fcckzug belegt das.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Weitere Angaben von Milit\u00e4rexperten und -bloggern sprechen ebenfalls daf\u00fcr. Sp\u00e4testens im September <a href=\"https:\/\/x.com\/WarUnitObserver\/status\/1970924591393722571\" class=\"\" target=\"_blank\">registrierten Milit\u00e4rblogger<\/a> gr\u00f6\u00dfere Verschiebungen russischer Truppen in das Gebiet hinein; das ukrainische Analystenteam Frontelligence Insight <a href=\"https:\/\/x.com\/Tatarigami_UA\/status\/1980673539431903381\" class=\"\" target=\"_blank\">sieht sie sogar<\/a> als so bedeutend an, dass es davon ausgeht, der Angriff auf Saporischschja \u00fcber Huljajpole werde noch bis ins kommende Jahr hinein ein Schwerpunkt der russischen Offensive werden. Der ukrainische Milit\u00e4rexperte Konstantin Maschowez, der f\u00fcr seine detaillierten Auflistungen der russischen Einheiten entlang der Frontlinie bekannt ist, <a href=\"https:\/\/t.me\/zvizdecmanhustu\/3087\" class=\"\" target=\"_blank\">geht von neun russischen Brigaden aus<\/a>, die derzeit dort stationiert seien.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auf ukrainischer Seite hingegen wird der Sektor vor allem von der 110. mechanisierten Brigade verteidigt \u2013 die erst Anfang Juli bei einem russischen Raketenangriff auf einen Kommandoposten <a href=\"https:\/\/nv.ua\/ukraine\/events\/110-brigada-komandir-sergey-zaharevich-pogib-v-rezultate-raketnogo-udara-po-gulyaypolyu-50526474.html\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ihren Kommandeur und mutma\u00dflich weitere Angeh\u00f6rige ihrer F\u00fchrung verlor<\/a> und daher noch nicht vollst\u00e4ndig reorganisiert sein d\u00fcrfte. Russland sei in dem Gebiet in klarer \u00dcberzahl, <a href=\"https:\/\/t.me\/zvizdecmanhustu\/3089\" class=\"\" target=\"_blank\">schreibt der Experte Maschowez<\/a>, die Prognose f\u00fcr die Ukraine sei &#8222;unvorteilhaft&#8220;. Die russischen Truppen seien &#8222;kurz davor, den gesamten Verteidigungssektor Huljajpole aus n\u00f6rdlicher Richtung zu umgehen und sich seiner Eroberung zu widmen&#8220;.\n<\/p>\n<p>    Russische BefestigungsanlagenRussische Kontrolle Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn vor\u00a0KriegsbeginnZur\u00fcckerobert Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn Zus\u00e4tzl. erobertQuelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Konsequenzen k\u00f6nnten f\u00fcr die Ukraine weit \u00fcber das betroffene<br \/>\nGebiet hinaus problematisch sein. Zwar hat das ukrainische Milit\u00e4r,<br \/>\nanalog zu Russlands Verteidigungsbollwerk in Saporischschja, in dem die<br \/>\nGegenoffensive 2023 stecken blieb, gestaffelte Befestigungen in Saporischschja angelegt. Doch diese sind vor allem auf<br \/>\ndie Abwehr eines Angriffs aus dem S\u00fcden ausgerichtet. Sollte Russland<br \/>\naber Huljajpole erobern, w\u00fcrden lediglich ein kleiner Fluss und <a href=\"https:\/\/x.com\/clement_molin\/status\/1986041999019913687\" class=\"\" target=\"_blank\">derzeit<br \/>\nnur eine intakte Verteidigungslinie<\/a> die Angreifer daran hindern, in<br \/>\nRichtung der dann 50 Kilometer weiter westlich liegenden Regionalhauptstadt<br \/>\nSaporischschjas, die ebenso hei\u00dft, zu marschieren. Dann m\u00fcsste die Ukraine nicht mehr um Festungsst\u00e4dte k\u00e4mpfen, in denen dichter besiedeltes Hinterland verteidigt wird. Dann w\u00fcrde auch die Gefahr bestehen, eine Gro\u00dfstadt mit einer halben Million Einwohnern sch\u00fctzen zu m\u00fcssen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eine Stadt dieser Gr\u00f6\u00dfe zu erobern, ist Russland in diesem Krieg bislang nur einmal gelungen: Mariupol im Fr\u00fchjahr 2022. F\u00fcr die Stadt Saporischschja ist ein solches Szenario sehr unwahrscheinlich. Doch Russland m\u00fcsste sie auch nicht einnehmen, um f\u00fcr eine humanit\u00e4re Katastrophe zu sorgen und die Ukraine zu destabilisieren. So ist etwa Cherson, ebenfalls eine Regionalhauptstadt, zwar von der Ukraine zur\u00fcckerobert worden, wird seitdem aber t\u00e4glich von russischer Artillerie bombardiert, mit kleinen Drohnen machen russische Soldaten geradezu Jagd auf Zivilisten. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-08\/ukraine-lage-cherson-putin-trump-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Cherson ist zwar frei, aber nur ein Viertel der Vorkriegsbev\u00f6lkerung lebt noch dort.<\/a>\u00a0F\u00fcr Charkiw, die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt des Landes, hatte die Ukraine <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-04\/ukraine-lage-charkiw-beschuss-flugabwehr-mobilmachung-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein solches Szenario<\/a> mit der Charkiw-Offensive im September 2022 abwenden k\u00f6nnen \u2013 doch ob den ukrainischen Truppen in diesem Krieg noch jemals derartig erfolgreiche Offensivaktionen gelingen, darf bezweifelt werden.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Sollte Russland einmal Saporischschja nahe genug kommen, um die Stadt \u00e4hnlich intensiv zu bombardieren wie seinerzeit Charkiw und derzeit Cherson, m\u00fcsste sie wom\u00f6glich teilweise evakuiert werden. Das liegt im Bereich des M\u00f6glichen, falls die Ukraine keinen Weg findet, den Vormarsch Russlands im Osten Saporischschjas zu stoppen. Derartige Sorgen k\u00f6nnten wom\u00f6glich auch zur Weigerung der ukrainischen Milit\u00e4rf\u00fchrung beitragen, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-11\/pokrowsk-offensive-russland-eroberung-ukrainekrieg\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das nahezu umzingelte Pokrowsk aufzugeben<\/a>: Zehntausende russische Soldaten, die derzeit um die Stadt oder die Kontrolle der Gebiete um sie herum k\u00e4mpfen, w\u00e4ren dann auch f\u00fcr Saporischschja verf\u00fcgbar.\n<\/p>\n<p>    Russische BefestigungsanlagenRussische Kontrolle Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn vor\u00a0KriegsbeginnZur\u00fcckerobert Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn Zus\u00e4tzl. erobertQuelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zwar w\u00fcrde das dem russischen Ziel widersprechen, den sogenannten<br \/>\nukrainischen Festungsg\u00fcrtel nord\u00f6stlich von Pokrowsk anzugreifen und die<br \/>\n Region Donezk komplett zu erobern \u2013 jenes Szenario, das als Wladimir<br \/>\nPutins Plan f\u00fcr die kommenden Monate gilt. Doch die politische Dimension<br \/>\n der von seiner Armee eroberten Quadratkilometer bereinigt diesen<br \/>\nWiderspruch.\u00a0Denn Russlands Staatschef f\u00fchrt den Krieg nicht, um konkrete Gebiete unter Kontrolle zu bringen. Er versucht, die ukrainische Armee, Wirtschaft, Bev\u00f6lkerung und politische F\u00fchrung \u2013 sowie den Willen ihrer westlichen Unterst\u00fctzer \u2013 durch einen Abnutzungskampf aufzureiben.\u00a0Ob das nun in Donezk oder in<br \/>\nSaporischschja passiert, ist zweitrangig.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein weiterer politischer Aspekt der neuen Front: Bedeutende Gebietsgewinne in der S\u00fcdukraine w\u00fcrden Putins Forderung mehr Gewicht verleihen, wonach die Ukraine f\u00fcr eine Waffenruhe nicht nur den Rest der Region Donezk kampflos an Russland \u00fcbergeben soll. Sondern auch Saporischschja \u2013 samt ihrer Hauptstadt und Hunderttausenden dort lebenden Menschen.\n<\/p>\n<p>                            Polizisten evakuieren Einwohner der Stadt Huljajpole. Russlands Truppen kommen ihr inzwischen auch vom Osten her gef\u00e4hrlich nahe.            \u00a9\u00a0Sergiy Chalyi\/\u200bReuters<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" class=\"zg-counticle__picture\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/square__180x180__desktop.jpeg\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>                        \u00a9\u00a0Valentyn Ogirenko\/\u200bReuters<\/p>\n<p class=\"zg-counticle__text\">\n        <strong class=\"zg-counticle__number-wrapper\"><br \/>\n            1360  Tage        <\/strong><\/p>\n<p>                    <strong class=\"zg-counticle__title\"><br \/>\n                seit Beginn der russischen Invasion<br \/>\n            <\/strong><\/p>\n<p>        Die Zitate: Merz f\u00fcr mehr Mobilmachung in der Ukraine        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach Kriegsbeginn durften erwachsene M\u00e4nner die Ukraine lange Zeit nur mit wenigen Ausnahmen verlassen \u2013 obwohl M\u00e4nner unter 25 Jahren nicht zum Kriegsdienst verpflichtet werden. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-08\/ukrainekrieg-ausreiseverbot-junge-maenner-aufgehoben\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Doch Ende August lockerte die ukrainische Regierung die Regelungen<\/a><strong>.\u00a0Seitdem d\u00fcrfen auch 18- bis 22-J\u00e4hrige ausreisen.\u00a0<\/strong>Das Ergebnis:<strong> Zehntausende junge M\u00e4nner verlassen das Land<\/strong>. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2025-11\/ukraine-krieg-gefluechtete-eu-schutzstatus-junge-maenner-gxe\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">So hat die EU im September fast 80.000 Ukrainern Asyl<\/a> gew\u00e4hrt, ein <strong>Anstieg um fast die H\u00e4lfte <\/strong>gegen\u00fcber dem Vormonat. Der Anteil vollj\u00e4hriger M\u00e4nner stieg dabei auf 47 Prozent,<strong> erstmals erhielten mehr M\u00e4nner als Frauen aus der Ukraine in der EU Schutz.\u00a0<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Lockerung der Ausreiseregelung st\u00f6\u00dft auch auf Kritik, da der <strong>ukrainischen Armee Soldaten<\/strong> fehlen. Bereits im vergangenen Jahr <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-12\/ukraine-lage-mobilmachung-soldaten-verluste-usa-donald-trump-verhandlungen-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">forderten die USA das Land dazu auf, auch j\u00fcngere M\u00e4nner einzuziehen<\/a>.<strong>\u00a0<\/strong>Anl\u00e4sslich des j\u00fcngsten Anstiegs an Fl\u00fcchtlingen\u00a0<strong>forderte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) <\/strong>den ukrainischen Pr\u00e4sidenten <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/wolodymyr-selenskyj\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> zu einem Kurswechsel auf:\n<\/p>\n<blockquote class=\"quote__text\"><p>Ich habe heute in einem l\u00e4ngeren Telefonat den ukrainischen Pr\u00e4sidenten gebeten, daf\u00fcr zu sorgen, dass insbesondere die jungen M\u00e4nner aus der Ukraine nicht in gro\u00dfer Zahl (\u2026) nach Deutschland kommen, sondern dass sie den Dienst in ihrem Land versehen. Da werden sie gebraucht.<\/p><\/blockquote>\n<p>    <a class=\"quote__link\" href=\"https:\/\/youtu.be\/oH7u87BKUts?si=aSJzPEXHNuhrTPjI&amp;t=1080\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friedrich Merz<\/a><\/p>\n<p>                            Werbeplakat des Milit\u00e4rs an einer Bushaltestelle in Kyjiw. Nach fast vier Jahren des Krieges treten der ukrainischen Armee kaum noch Freiwillige bei.            \u00a9\u00a0Sergei Supinsky\/\u200bAFP\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Selenskyj r\u00e4umte\u00a0<\/strong>derweil in einem Gespr\u00e4ch mit dem US-Portal Bloomberg ein, dass die\u00a0<strong>Forderung nach mehr Rekruten auch aus dem Milit\u00e4r komme<\/strong>.<strong>\u00a0<\/strong>Dennoch m\u00fcsse das <strong>Ausma\u00df der Mobilmachung &#8222;ausbalanciert&#8220; <\/strong>sein. Angesichts der <strong>Forderungen von Partnerl\u00e4ndern der Ukraine, mehr Soldaten einzuziehen<\/strong>, sagte Selenskyj:\n<\/p>\n<blockquote class=\"quote__text\"><p>Unsere Partner sind nicht auf dem Schlachtfeld \u2013 bei allem Respekt.<\/p><\/blockquote>\n<p>    <a class=\"quote__link\" href=\"https:\/\/youtu.be\/7DP39wPqZ24?si=c0-qY3dB8BwJfxYi&amp;t=250\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wolodymyr Selenskyj <\/a><\/p>\n<p>        Die wichtigste Meldung: Der Korruptionsskandal ist nicht vorbei        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Als Reaktion auf <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-11\/ukraine-korruption-wolodymyr-selenskyj-ruecktritte-minister\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">den <strong>Korruptionsskandal beim ukrainischen AKW-Betreiber Enerhoatom<\/strong><\/a>, bei dem die Beschuldigten Schmiergeld von insgesamt mindestens 100 Millionen Dollar (86 Millionen Euro) gewaschen haben sollen, will sich die ukrainische Regierung konsequent zeigen: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-11\/selenskyj-wolodymyr-ukraine-ruecktritt-minister-korruption\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zwei Minister wurden<\/a> <strong>zum R\u00fccktritt gedr\u00e4ngt<\/strong>; <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-11\/ukraine-korruption-swyrydenko-selenskyj-energie-staatskonzerne\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Regierungschefin Julija Swyrydenko will<\/a> die <strong>Einkaufs- und Ausschreibungsverfahren in Staatskonzernen \u00fcberpr\u00fcfen<\/strong>; Pr\u00e4sident <strong>Wolodymyr Selenskyj verh\u00e4ngte Sanktionen<\/strong> gegen <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-11\/ukraine-korruption-ermittlung-minditsch-selenskyj\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">seinen<strong> fr\u00fcheren Gesch\u00e4ftspartner Tymur Minditsch<\/strong><\/a>, der im Zentrum der Aff\u00e4re steht und die Ukraine kurz vor einer Razzia der Antikorruptionsbeh\u00f6rde Nabu verlassen hat.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Doch dass der Skandal damit verarbeitet ist, scheint sehr unwahrscheinlich. <\/strong>Denn die Antikorruptionsermittler haben nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Stunden an Gespr\u00e4chen der Beschuldigten untereinander abgeh\u00f6rt und <strong>bislang nur einen Bruchteil davon ver\u00f6ffentlicht<\/strong>. Damit ist denkbar, dass weitere Ermittlungsergebnisse zu neuen Anschuldigungen f\u00fchren k\u00f6nnten \u2013 und wom\u00f6glich auch <strong>au\u00dferhalb des bisher betroffenen Energiebereichs.<\/strong>\n<\/p>\n<p>                            Proteste gegen Selenskyjs Versuch vom Juli, die Antikorruptionsbeh\u00f6rden Nabu und Sapo zu entmachten. Jetzt belasten deren Ermittlungen einen fr\u00fcheren Gesch\u00e4ftspartner des Pr\u00e4sidenten.             \u00a9\u00a0Tetiana Dzhafarova\/\u200bAFP\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Denn wie mehrere ukrainische Medien berichten, soll der<strong>\u00a0mitbeschuldigte Enerhoatom-Mitarbeiter <\/strong>Ihor Fursenko nach Angaben der Ankl\u00e4ger auch <strong>beim Drohnenhersteller Fire Point angestellt <\/strong>gewesen sein. Aus Mitschnitten von Gespr\u00e4chen der Beschuldigten untereinander gehe hervor, dass Fursenko eine Scheinanstellung bei Fire Point erhalten habe.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Damit weitet sich die Aff\u00e4re nach dem Verdacht der Ankl\u00e4ger potenziell auf die <strong>Verteidigungsbranche<\/strong> aus. <a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/exclusive-maker-of-ukraines-prized-flamingo-cruise-missile-facing-corruption-probe\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bereits im August hatte der Kyiv Independent berichtet<\/a>, dass der bedeutende Drohnenhersteller<strong> Fire Point im Visier der Antikorruptionsermittler<\/strong> stehe. Demnach w\u00fcrden sie <strong>Verbindungen des Unternehmens zu Minditsch vermuten, <\/strong>dem Hauptbeschuldigten im aktuellen Verfahren.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Sowohl ein Anwalt Minditschs als auch Fire Point haben dem Bericht zufolge <strong>jegliche gesch\u00e4ftliche Verbindungen dementiert. <\/strong>Doch schon die <strong>Erw\u00e4hnung von Fire Point in den Ermittlungen kann f\u00fcr Unruhe sorgen<\/strong>: Ein Korruptionsverdacht im f\u00fcr das Land \u00fcberlebenswichtigen Verteidigungssektor d\u00fcrfte den Druck auf die Regierung weiter vergr\u00f6\u00dfern.\n<\/p>\n<p>        Weitere Nachrichten: B\u00fcrgergeld, deutsche Finanzierung und Hilfe Nordeuropas        <\/p>\n<ul class=\"list article__item\">\n<li>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2025-11\/ukraine-buergergeld-integration\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die <strong>Bundesregierung<\/strong> plant<\/a> nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa und der Bild-Zeitung <strong>Leistungsk\u00fcrzungen<\/strong> f\u00fcr Ukrainer, die <strong>nach dem 1. April <\/strong>nach Deutschland gefl\u00fcchtet sind. <strong>Anstatt des B\u00fcrgergeld-Satzes <\/strong>von 563 Euro pro Monat sollen sie <strong>Hilfe nach dem Asylbewerberleistungsgesetz<\/strong> in H\u00f6he von 441 Euro erhalten. \u00dcber eine <strong>m\u00f6gliche Verpflichtung zur Arbeit <\/strong>wird demnach noch diskutiert.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"list article__item\">\n<li>\n<strong>Deutschland<\/strong> stockt im kommenden Jahr seine <strong>Milit\u00e4rhilfen f\u00fcr die Ukraine<\/strong> auf. Anstelle von 8,5 Milliarden Euro sind <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-11\/haushaltsausschuss-etat-2026\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">laut dem vom Haushaltsausschuss gebilligten Etat<\/a> f\u00fcr 2026 nun <strong>11,5 Milliarden Euro<\/strong> daf\u00fcr vorgesehen \u2013 etwa zwei Prozent des vorgesehenen Bundeshaushalts. Mit den zus\u00e4tzlichen Mitteln sollen <strong>Raketenabwehrsysteme, Artillerie, Drohnen und gepanzerte Fahrzeuge <\/strong>finanziert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"list article__item\">\n<li>Die <strong>baltischen und skandinavischen Staaten<\/strong> haben <strong>500 Millionen Dollar<\/strong> (knapp 430 Millionen Euro) <a href=\"https:\/\/www.nato.int\/en\/news-and-events\/articles\/news\/2025\/11\/13\/nordic-and-baltic-allies-to-fund-joint-500m-purl-package-for-ukraine?selectedLocale=\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">f\u00fcr das sogenannte <strong>Purl-Programm der Nato<\/strong> zugesagt<\/a>. <strong>Deutschland<\/strong><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-11\/boris-pistorius-finanzierung-usa-waffen-ukraine\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">beteiligt sich<\/a> mit weiteren <strong>150 Millionen Euro <\/strong>daran. Der im Sommer aufgesetzte Mechanismus, in dessen Rahmen<strong> europ\u00e4ische L\u00e4nder Waffen aus US-Best\u00e4nden f\u00fcr die Ukraine kaufen<\/strong>, ersetzt die fr\u00fcheren US-Waffenlieferungen aus der Regierungszeit von Joe Biden. Die bislang von den europ\u00e4ischen Staaten beigesteuerten<strong> Summen liegen aber weit unterhalb der damaligen US-Beitr\u00e4ge.<\/strong>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>            Krieg gegen die Ukraine        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-11\/ukraine-korruption-wolodymyr-selenskyj-ruecktritte-minister\" data-ct-label=\"Korruption in der Ukraine: Ein Skandal, der selbst Selenskyj in Bedr\u00e4ngnis bringt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Korruption in der Ukraine:<br \/>\n                        Ein Skandal, der selbst Selenskyj in Bedr\u00e4ngnis bringt<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/47\/stromversorgung-ukraine-kyjiw-winter-angst\" data-ct-label=\"Stromversorgung in der Ukraine: &quot;Dann lege ich mich ins Bett und warte, bis das Licht wieder angeht&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Stromversorgung in der Ukraine:<br \/>\n                        &#8222;Dann lege ich mich ins Bett und warte, bis das Licht wieder angeht&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/47\/irina-scherbakowa-ukrainekrieg-russland-moskau-exil-berlin\" data-ct-label=\"Irina Scherbakowa: &quot;Ich wei\u00df, was der Krieg mit den Siegern macht&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Irina Scherbakowa:<br \/>\n                        &#8222;Ich wei\u00df, was der Krieg mit den Siegern macht&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die vergangene Folge des Wochenr\u00fcckblicks <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-10\/ukraine-lage-pokrowsk-front-russland-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">finden Sie hier<\/a>.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Verfolgen Sie alle aktuellen Entwicklungen im russischen Krieg gegen die Ukraine <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-news-liveblog\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in unserem Liveblog.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Donezk, Luhansk, Charkiw, Sumy: In vier ostukrainischen Regionen hat Russland in den mehr als zwei Jahren, in denen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":575822,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,4960,6077,1478,158,13,1435,7418,12256,451,14,15,16,307,12,317,306,107],"class_list":{"0":"post-575821","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-charkiw","11":"tag-donezk","12":"tag-drohne","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-headlines","15":"tag-krieg-in-der-ukraine","16":"tag-lage-in-der-ukraine","17":"tag-luhansk","18":"tag-militaer","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-politik","22":"tag-russland","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-ukraine","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115550061165014318","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/575821","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=575821"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/575821\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/575822"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=575821"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=575821"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=575821"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}