{"id":576092,"date":"2025-11-14T23:33:11","date_gmt":"2025-11-14T23:33:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/576092\/"},"modified":"2025-11-14T23:33:11","modified_gmt":"2025-11-14T23:33:11","slug":"epstein-skandal-trump-will-fokus-auf-bill-clinton-lenken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/576092\/","title":{"rendered":"Epstein-Skandal: Trump will Fokus auf Bill Clinton lenken"},"content":{"rendered":"<p>Washington (dpa) &#8211; Der wegen des Epstein-Skandals massiv unter Druck geratene US-Pr\u00e4sident Donald Trump versucht abermals, die Aufmerksamkeit auf den demokratischen Ex-Pr\u00e4sidenten Bill Clinton zu lenken. Das Justizministerium veranlasste Ermittlungen, wie Ministerin Pam Bondi auf der Plattform X mitteilte und damit einer entsprechenden Bitte Trumps zu Clinton nachkam. Konkrete Informationen nannte Bondi nicht.<\/p>\n<p>Der US-Pr\u00e4sident hatte zuvor auf der Plattform Truth Social geschrieben, er bitte das Justizministerium darum, Jeffrey Epsteins Verbindungen und Beziehungen unter anderem zu Clinton, anderen Personen und Firmen zu untersuchen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Druck auf Trump w\u00e4chst im US-Kongress<\/p>\n<p>Trump sieht sich zunehmendem Druck ausgesetzt, alle Akten zur Aff\u00e4re um den Sexualstraft\u00e4ter Epstein offenzulegen. Das war eines seiner Wahlversprechen gewesen, doch seit seinem Amtsantritt im Januar tat sich nichts. In der n\u00e4chsten Woche ist eine Abstimmung im Repr\u00e4sentantenhaus zu den Akten geplant, der genaue Tag ist noch unklar. Einige Republikaner, also Vertreter der Partei Trumps, und die Demokraten haben die Abstimmung forciert.<\/p>\n<p>Worum geht es beim Epstein-Fall?<\/p>\n<p>Der einflussreiche US-Multimillion\u00e4r Epstein hatte \u00fcber viele Jahre einen Missbrauchsring betrieben, dem Dutzende junge Frauen und Minderj\u00e4hrige zum Opfer fielen. Dabei verging er sich auch selbst an seinen Opfern. Der Finanzier aus New York starb 2019 mit 66 Jahren in seiner Gef\u00e4ngniszelle. Im Obduktionsbericht wurde Suizid als Todesursache genannt.<\/p>\n<p>Epsteins Tod und seine Kontakte in die amerikanische High Society l\u00f6sten Spekulationen \u00fcber die m\u00f6gliche Verwicklung einflussreicher Kreise aus. Vor seiner Festnahme waren Prominente und Milliard\u00e4re bei ihm ein und aus gegangen \u2013 auch Trump verbrachte Zeit mit Epstein, wie mehrere Party-Videos belegen.<\/p>\n<p>Clinton wies Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck<\/p>\n<p>Es ist nicht das erste Mal, dass Trump versucht, die Aufmerksamkeit auf Clinton zu lenken. Im Juli hatte er schon einmal gesagt, man solle \u00fcber den Ex-Pr\u00e4sidenten sprechen. Der Demokrat Clinton (79) war von 1993 bis 2001 US-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Ein Clinton-Sprecher hatte vor Jahren mitgeteilt, dass der Demokrat seit mehr als einem Jahrzehnt nichts mehr mit Epstein zu tun gehabt habe und nichts \u00fcber die Verbrechen wisse.<\/p>\n<p>Ber\u00fcchtigte Insel in der Karibik<\/p>\n<p>Epstein besa\u00df eine Privatinsel in der Karibik, die ein Tatort gewesen sein soll. Trump hatte im Sommer behauptet, dass Clinton dort viele Male gewesen sei.<\/p>\n<p>Der Sprecher Clintons hatte vor Jahren hingegen erkl\u00e4rt, Clinton sei \u00abnie auf Little St. James Island, Epsteins Ranch in New Mexico, oder in seiner Residenz in Florida\u00bb gewesen. Clinton habe 2002 und 2003 vier Reisen mit Epsteins Flugzeug unternommen &#8211; auch im Kontext der Arbeit seiner Stiftung. 2002, so der Sprecher, habe es ein Treffen mit Epstein in dessen B\u00fcro in Harlem gegeben, und etwa zur gleichen Zeit sei Clinton mit einem Mitarbeiter und Leibw\u00e4chtern bei einem Besuch in Epsteins New Yorker Wohnung gewesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Washington (dpa) &#8211; Der wegen des Epstein-Skandals massiv unter Druck geratene US-Pr\u00e4sident Donald Trump versucht abermals, die Aufmerksamkeit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":576093,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,30,177,8970,1209,139,64],"class_list":{"0":"post-576092","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-kriminalitt","12":"tag-muenster","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-regierung","15":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115550670638725244","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/576092","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=576092"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/576092\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/576093"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=576092"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=576092"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=576092"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}