{"id":57634,"date":"2025-04-24T14:35:09","date_gmt":"2025-04-24T14:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/57634\/"},"modified":"2025-04-24T14:35:09","modified_gmt":"2025-04-24T14:35:09","slug":"leipzig-und-halle-die-7-besten-stuecke-im-theater-tipps-im-mai-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/57634\/","title":{"rendered":"Leipzig und Halle: Die 7 besten St\u00fccke im Theater \u2013 Tipps im Mai 2025"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"sprung4\" class=\"jumpLabel\">Tanztheater in Halle: &#8222;Dusk&#8220; im Opernhaus<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nEs ist so unerw\u00fcnscht wie unvermeidbar: Alle Menschen m\u00fcssen sich mit dem Tod auseinandersetzen, nicht nur mit der eigenen Sterblichkeit, sondern auch mit dem Abschied von geliebten Menschen. Die belgische Choreografin Nanine Linnig hat das 2017 mit dem St\u00fcck &#8222;Dusk&#8220; getan, das nun in Halle zu sehen ist. Laut dem Kritiker Rico Stehfest auf &#8222;tanznetz&#8220; ist das gelungen: &#8222;Es ist die gesamte Bandbreite der Gef\u00fchle, die Linning zul\u00e4sst. Sie schafft es bei aller Tragik, keinen Moment in den Kitsch umzukippen.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDas Tanzst\u00fcck besteht aus drei Teilen: Im ersten wird das Leben gezeigt, Menschen, die versuchen, aus der Masse auszubrechen und doch viele Gemeinsamkeiten teilen. Der zweite Teil ist von Einsamkeit in Form von komplexen Soli gepr\u00e4gt. Die Gef\u00fchle stehen vor allem im dritten Teil im Fokus, mit langsamen Szenen und einer wunderbaren Szenografie eines Jenseits. So bietet der Abend die M\u00f6glichkeit, sich selbst mit dem Tod auseinanderzusetzen.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Dusk&#8220;<br \/>Tanzst\u00fcck von Nanine Linning<br \/>Mit Musik von Gustav Mahler, John Adams &amp; Arvo P\u00e4rt<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Opernhaus<br \/>Universit\u00e4tsring 24<br \/>06108 Halle (Saale)<\/p>\n<p>Termine:<br \/>3. Mai, 19:30 Uhr<br \/>10. Mai, 19:30 Uhr<br \/>24. Mai, 19:30 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung5\" class=\"jumpLabel\">Musiktheater in Leipzig: &#8222;Don Giovanni&#8220; im Opernhaus<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nEs ist eine der beliebtesten Opern der Welt: &#8222;Don Giovanni&#8220; von Mozart und seinem Dichter Lorenzo da Ponte. Erz\u00e4hlt wird die Geschichte des Frauenhelden Don Giovanni, vor dessen Liste (die sein Diener Leporello f\u00fchrt) wohl jeder Pick-up-Artist und Flirt-Coach erblassen w\u00fcrde. Doch seine Taten holen ihn ein: Donna Elvira will nicht von ihrem Liebhaber lassen, Donna Anna will sich f\u00fcr den Tod ihres Vaters r\u00e4chen und die junge Zerlina aus einfachen Verh\u00e4ltnissen l\u00e4sst sich nicht mehr so einfach rumkriegen. Am Ende wird er von seinen Taten verfolgt und in die H\u00f6lle gezogen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nIn Leipzig wird dieser Don Giovanni zu einem Besitzer eines Mietshauses, das B\u00fchnenbildner \u00c9tienne Pluss \u00fcberw\u00e4ltigend auf die B\u00fchne gebaut hat. Regisseurin Katharina Thoma erz\u00e4hlt die bekannte Geschichte mit Machtmissbrauch in Mietverh\u00e4ltnissen \u2013 das passt wunderbar zusammen: &#8222;Man k\u00f6nnte denken, Mozart h\u00e4tte hier an der Inszenierung mitgeschrieben, die in ihrer \u00c4sthetik an Wes Anderson oder Quentin Tarantino erinnert, wie Humor und eindeutige Bilder hier ohne Scheu ins Spiel gebracht werden. Regisseurin Katharina Thoma jongliert mit Original und Interpretation, wie es besser nicht geht&#8220;, begeistert sich MDR KULTUR-Theaterredakteur Stefan Petraschewsky. Die Musik tut ihr \u00dcbriges dazu: Die Solistinnen und Solisten \u00fcberzeugen mit ihren Rollengestaltungen und alles wirkt wie aus einem Guss.\u00a0\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Don Giovanni&#8220;<br \/>Oper von Wolfgang Amadeus Mozart<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Opernhaus<br \/>Augustusplatz 12<br \/>04109 Leipzig<\/p>\n<p>Dauer: 180 Minuten, eine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>4. Mai, 17 Uhr<br \/>30. Mai, 19:30 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung6\" class=\"jumpLabel\">Performance-Reihe in Leipzig: Lulu-Komplex an der Schaub\u00fchne<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nEs gibt vielf\u00e4ltige Gr\u00fcnde, warum das Leben von vielen Frauen immer noch so schwer ist. Ein Grund ist eine Form von Doppelmoral, die in weiten Teilen der Gesellschaft verbreitet ist, zwei sich widersprechende Anspr\u00fcche: Frauen sollen gleichzeitig sinnlich und tugendhaft, begehrenswert und zur\u00fcckhaltend sein. Verk\u00f6rpert wird dieser Widerspruch von &#8222;Lulu&#8220;, deren Geschichte der Dramatiker Frank Wedekind und der Komponist Alban Berg erz\u00e4hlten. Viele Menschen, M\u00e4nner wie Frauen, begehrten Lulu f\u00fcr ihre Sch\u00f6nheit und Ausstrahlung, doch sie war viel zu eigensinnig, um sich an einen Menschen zu binden. Schlie\u00dflich wurde sie von Jack the Ripper get\u00f6tet.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Leipziger Schaub\u00fchne beleuchtet diese spannende Figur in mehreren Werken: Das Kollektiv glanz&amp;krawall l\u00e4sst die ber\u00fchmte Dramenfigur Rache \u00fcben in einem wilden und lauten Konzert mit Zirkuseinlagen. Musikalisch beeindruckend, meint Kritiker Tom Mustroph in der &#8222;<a href=\"https:\/\/taz.de\/!6031345\/\" title=\"Zur Kritik zu &quot;Revance im Zirkuszelt&quot; in der &quot;taz&quot;\" data-ctrl-link=\"{&#039;id&#039;: &#039;ffea460f-325e-41f4-b919-db7ca3ba0aeb&#039;,&#039;type&#039;:&#039;external&#039;,&#039;window&#039;:{&#039;type&#039;:&#039;blank&#039;,&#039;config&#039;:{&#039;title&#039;:&#039;Zur Kritik zu &quot;Revance im Zirkuszelt&quot; in der &quot;taz&quot;&#039;,&#039;top&#039;:&#039;0&#039;,&#039;left&#039;:&#039;0&#039;,&#039;width&#039;:&#039;0&#039;,&#039;height&#039;:&#039;0&#039;,&#039;status&#039;:&#039;0&#039;,&#039;menubar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;location&#039;:&#039;0&#039;,&#039;scroll&#039;:&#039;0&#039;,&#039;toolbar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;resizable&#039;:&#039;0&#039;}}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">taz<\/a>&#8220; und nennt die Show ein &#8222;sch\u00f6nes Statement&#8220; gegen Geschlechter-Stereotype. Die Performerin Lulu Obermayer sucht in ihrer Solo-Performance den Kontakt zu ihrer Namenspatronin und versucht, die verschiedenen Bilder der Lulu zu ergr\u00fcnden. Erg\u00e4nzt wird das mit einem Multimedia-Konzert mit Bildern zu der Musik von Zw\u00f6lf-Ton-Meisterkomponist Alban Berg und dem bekannten Stummfilm &#8222;Die B\u00fcchse der Pandora&#8220; von Georg Wilhelm Pabst.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\nLulu-Komplex an der Schaub\u00fchne<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Schaub\u00fchne Lindenfels<br \/>Karl-Heine-Stra\u00dfe 50<br \/>04229 Leipzig<\/p>\n<p>St\u00fccke und Termine:<br \/>Performance &#8222;Lulu: Revanche im Zirkuszelt&#8220;<br \/>2. Mai, 20 Uhr<br \/>3. Mai, 20 Uhr<\/p>\n<p>Stummfilm &#8222;Die B\u00fcchse der Pandora&#8220;<br \/>6. Mai, 21 Uhr<br \/>11. Mai, 15:30 Uhr<\/p>\n<p>Konzert &#8222;1023: Lyrische Suite von Alban Berg&#8220;<br \/>9. Mai, 20 Uhr<br \/>10. Mai, 20 Uhr<\/p>\n<p>Solo &#8222;Lulu&#8220;<br \/>16. Mai, 20 Uhr<br \/>17. Mai, 20 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung7\" class=\"jumpLabel\">F\u00dcR KURZENTSCHLOSSENE<\/a><\/p>\n<p><a name=\"sprung8\" class=\"jumpLabel\">Tanz und Akrobatik: &#8222;Symbiosis&#8220; am Lofft<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Wurzeln im Zirkus sind dieser besonderen Performance gleich anzumerken: F\u00fcr &#8222;Symbiosis&#8220; wurde extra ein spezielles Zelt eingerichtet, das auch an eine futuristische Mars-Kuppel erinnert. Darin finden gleich zwei Performances statt, die sich gegenseitig erg\u00e4nzen: Der Akrobat Luuk Brantjes durchmisst die gesamte Manege, widersetzt sich der Schwerkraft und l\u00e4sst sich dabei unter anderem von Kohlenstaub leiten. Ganz anders ist da Kolja Huneck, der den Gegenst\u00e4nden seinen Willen aufzwingt, um Schallplatten zu Autoparcours zu machen oder die Objekte selbst fliegen zu lassen. Immer wieder spielt die Show auf fossile Brennstoffe und den Raubbau an der Natur an. &#8222;Symbiosis&#8220; erz\u00e4hlt auch vom Verh\u00e4ltnis zwischen Mensch und Natur sowie von der Balance zwischen den Dingen.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Symbiosis&#8220;<br \/>ein zeitgen\u00f6ssisches Zirkus-Diptychon<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Lofft<br \/>Spinnereistra\u00dfe 7, Halle 7<br \/>04179 Leipzig<\/p>\n<p>Termine:<br \/>24. April, 20 Uhr<br \/>25. April, 20 Uhr<br \/>26. April, 20 Uhr<br \/>27. April, 16 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tanztheater in Halle: &#8222;Dusk&#8220; im Opernhaus Es ist so unerw\u00fcnscht wie unvermeidbar: Alle Menschen m\u00fcssen sich mit dem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":57635,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[1516,86,3903,96,3364,29,6909,89,98,92,30,4062,99,95,87,88,91,80,84,90,71,100,101,19358,93,81,85,82,810,97,83,859,6907,94],"class_list":{"0":"post-57634","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-anhalt","9":"tag-artour","10":"tag-ausflug","11":"tag-buehne","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-empfehlung","15":"tag-erlebnis-musik","16":"tag-feature","17":"tag-film","18":"tag-germany","19":"tag-halle","20":"tag-hoerspiele","21":"tag-kino","22":"tag-kino-royal","23":"tag-kinoroyal","24":"tag-klassik","25":"tag-kultur","26":"tag-kulturfernsehen","27":"tag-lebenslaeufe","28":"tag-leipzig","29":"tag-lesezeit","30":"tag-lesung","31":"tag-liste","32":"tag-literatur","33":"tag-mdr","34":"tag-mdr-figaro","35":"tag-mdr-kultur","36":"tag-musik","37":"tag-oper","38":"tag-radio","39":"tag-sachsen","40":"tag-tanz","41":"tag-theater"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114393443496137970","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57634","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57634"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57634\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/57635"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57634"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57634"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57634"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}