{"id":576492,"date":"2025-11-15T03:30:39","date_gmt":"2025-11-15T03:30:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/576492\/"},"modified":"2025-11-15T03:30:39","modified_gmt":"2025-11-15T03:30:39","slug":"droht-jetzt-der-grosse-absturz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/576492\/","title":{"rendered":"Droht jetzt der gro\u00dfe Absturz?"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem dynamischen Start in diese Handelswoche konnten sich die Kurse beider Metalle bis zum gestrigen Donnerstag deutlich erholen. Der Silberpreis verfehlte dabei mit einem Hoch von 54,39 US-Dollar sein neues <a href=\"https:\/\/www.gold.de\/silber-allzeithoch\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Allzeithoch<\/a> bei 54,48 US-Dollar nur ganz knapp.<\/p>\n<p>Am heutigen Freitag melden sich jedoch die B\u00e4ren mit Nachdruck zur\u00fcck. Bereits im Verlauf des gestrigen Handelstages hatte sich ein erster R\u00fccksetzer abgezeichnet, allerdings kamen neue K\u00e4ufer zun\u00e4chst schnell wieder in die Edelmetall-M\u00e4rkte zur\u00fcck. Ausgehend von einem Hoch bei 4.211 US-Dollar im fr\u00fchen asiatischen Handel fiel der <a href=\"https:\/\/www.gold.de\/kurse\/goldpreis\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Goldpreis<\/a> heute jedoch zwischenzeitlich um 4,26 %. Der <a href=\"https:\/\/www.gold.de\/kurse\/silberpreis\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Silberpreis<\/a> b\u00fc\u00dfte von seinem gestrigen Hoch in der Spitze sogar fast -8 % ein.<\/p>\n<p><strong>Die Volatilit\u00e4t bleibt damit weiterhin au\u00dfergew\u00f6hnlich hoch.<\/strong><\/p>\n<p>Gleichzeitig geraten auch die Aktien- und Krypto-M\u00e4rkte zunehmend unter Druck. Der Bitcoin konnte die 100.000 US-Dollar Marke zuletzt nicht mehr behaupten und verliert -4,2 %. Die Marke von 95.000 US-Dollar muss jetzt auf Wochenschlusskurs-Basis verteidigt werden, andernfalls drohen weitere R\u00fcckschl\u00e4ge. Und auch der DAX gab von seinem gestrigen Hoch vor\u00fcbergehend und 3,67 % ab.<\/p>\n<p>Insgesamt blicken die Finanzm\u00e4rkte seit dem neuen <a href=\"https:\/\/www.gold.de\/gold-allzeithoch\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Allzeithoch<\/a> beim Goldpreis (4.380 US-Dollar) und dem anschlie\u00dfenden scharfen R\u00fccksetzer in den letzten Wochen immer wieder in den Abgrund. Insbesondere die hohen und teilweise \u00e4u\u00dferst fragw\u00fcrdigen Bewertungen im US-Tech-Sektor geben Anlass zu Unsicherheit und Sorge. Es wirkt, als wollten die Aktienm\u00e4rkte daher die n\u00e4chste US-Zinssenkung im Dezember regelrecht erzwingen.<\/p>\n<p>Bisher folgte auf jede Schw\u00e4chephase aber eine rasche Erholung bzw. Gegenbewegung. Wir gehen angesichts der insgesamt g\u00fcnstigen saisonalen Komponente (Jahresendrally) daher davon aus, dass die M\u00e4rkte nicht vor einem Crash stehen.<\/p>\n<p>Goldpreis f\u00e4llt binnen 26 Stunden um \u00fcber 210 USD<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Gold-US-Dollar-tageschart-14112025.jpg\" alt=\"Gold in US-Dollar, Tageschart vom 14. November 2025\" width=\"1200\" height=\"800\" loading=\"lazy\" class=\"img-responsive zoomimg\"\/>Gold in US-Dollar, Tageschart vom 14. November 2025. \u00a9 GOLD.DE<\/p>\n<p>Der Goldpreis hat in den letzten 26 Stunden einen dramatischen Einbruch hingelegt und ist vom gestrigen Tageshoch bei 4.245 US-Dollar bis auf 4.032 US-Dollar regelrecht abgest\u00fcrzt. Im gro\u00dfen Bild l\u00e4uft der Aufw\u00e4rtstrend am <a href=\"https:\/\/www.gold.de\/goldmarkt\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Goldmarkt<\/a> weiterhin wie auf Schienen und ist v\u00f6llig ungef\u00e4hrdet. <strong>Dennoch macht der scharfe und schnelle R\u00fccksetzer von \u00fcber 210 US-Dollar klar, dass die Ende Oktober begonnen Konsolidierung noch nicht ausgestanden ist<\/strong>.<\/p>\n<p>Auf dem Tageschart sorgt die rote Tageskerze jedenfalls f\u00fcr ein neues Stochastik-Verkaufssignal. Kurzfristig ist die Lage aber stark \u00fcberverkauft, so dass die psychologische Marke von 4.000 US-Dollar zun\u00e4chst nicht in den Blickpunkt r\u00fccken d\u00fcrfte. Mit 3.855 US-Dollar verl\u00e4uft das untere Bollinger Band allerdings deutlich unterhalb des aktuellen Preisgeschehens. Im \u201eworst case\u201c will der Goldpreis diese Unterst\u00fctzung noch testen. Ein m\u00f6gliches Szenario w\u00e4re zum Beispiel ein zweites Standbein im Bereich um 3.885 US-Dollar.<\/p>\n<p>Fazit:<\/p>\n<p>Trotz der heftigen R\u00fccksetzer kurz vor dem Wochenende bleibt der \u00fcbergeordnete Aufw\u00e4rtstrend bei den Edelmetallpreisen klar intakt. Nach der dynamischen Erholung zu Wochenbeginn haben beide Metalle zwar deutlich an Boden verloren, doch deuten die <strong>j\u00fcngsten Bewegungen weniger auf einen Trendwechsel als vielmehr auf eine technische Konsolidierung hin<\/strong>. Diese Konsolidierungsphase, begleitet von hoher Volatilit\u00e4t, k\u00f6nnte sich noch bis Mitte Dezember hinziehen.<\/p>\n<p><strong>Auf kurzfristiger Ebene erscheinen die Gold- und Silberkurse \u00fcberverkauft, was in der kommenden Woche eine erneute Stabilisierung und m\u00f6gliche Gegenbewegungen beg\u00fcnstigen k\u00f6nnte.<\/strong><\/p>\n<p>Im breiteren Marktumfeld herrscht weiterhin Unsicherheit: Aktien- und <a href=\"https:\/\/www.gold.de\/kurse\/bitcoinpreis\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kryptom\u00e4rkte<\/a> zeigen Schw\u00e4che, w\u00e4hrend Investoren auf die n\u00e4chste US-Zinssenkung im Dezember spekulieren. Die aktuelle Nervosit\u00e4t erinnert daran, wie fragil das Vertrauen in die Bewertungen insbesondere im Tech-Sektor bleibt. Gleichwohl spricht die traditionelle saisonale St\u00e4rke zum Jahresende gegen ein unmittelbares Crash-Szenario. Vielmehr d\u00fcrfte die laufende Korrektur als notwendige Bereinigung im Kontext eines intakten Bullenmarktes zu sehen sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit einem dynamischen Start in diese Handelswoche konnten sich die Kurse beider Metalle bis zum gestrigen Donnerstag deutlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":576493,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,173,172],"class_list":{"0":"post-576492","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-unternehmen","16":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115551602289564907","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/576492","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=576492"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/576492\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/576493"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=576492"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=576492"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=576492"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}