{"id":576570,"date":"2025-11-15T04:18:16","date_gmt":"2025-11-15T04:18:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/576570\/"},"modified":"2025-11-15T04:18:16","modified_gmt":"2025-11-15T04:18:16","slug":"ein-bremer-als-ehrenbuerger-des-ostpreussischen-schirwindt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/576570\/","title":{"rendered":"Ein Bremer als Ehrenb\u00fcrger des ostpreu\u00dfischen Schirwindt"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Schirwindt wurde im Ersten Weltkrieg zerst\u00f6rt; Bremen half beim Wiederaufbau ma\u00dfgeblich durch das Engagement des K\u00fcnstlers und M\u00e4zens Leopold Biermann.<\/li>\n<li>Der 1914 gegr\u00fcndete &#8218;Kriegshilfsverein Bremen f\u00fcr Schirwindt&#8216;, unter Biermanns Leitung, sammelte bis 1917 rund 500.000 Mark f\u00fcr den Wiederaufbau und setzte moderne soziale Ziele um.<\/li>\n<li>Nach Biermanns Tod 1922 w\u00fcrdigten Stra\u00dfen in Bremen und Schirwindt seinen Einsatz, jedoch wurde Schirwindt 1944 erneut zerst\u00f6rt und existiert heute nicht mehr.<\/li>\n<\/ul>\n<p>            Mehr anzeigen<br \/>\n            Weniger anzeigen<\/p>\n<p>Im \u00e4u\u00dfersten Osten des Deutschen Reichs lag die ostpreu\u00dfische Kleinstadt Schirwindt. Seit 1725 besa\u00df sie das Stadtrecht. 150 Jahre sp\u00e4ter, im Sommer 1875, erblickte Leopold Biermann als Sohn des Bremer Zigarrenfabrikanten Friedrich Biermann und seiner Frau Bertha das Licht der Welt. Ziemlich genau 1000 Kilometer trennten Bremen, damals das Tor nach Amerika, von der Grenzstadt zu Litauen. Mit der Eisenbahn war man einen ganzen Tag unterwegs, zun\u00e4chst acht bis neun Stunden mit der von Auswanderern bevorzugten &#8222;Amerikalinie&#8220; \u00fcber Uelzen und Stendal nach Berlin.<\/p>\n<p>Weiter ging es elf bis 13 Stunden mit der &#8222;Preu\u00dfischen Ostbahn&#8220; bis Pillkallen, zuletzt zockelte man noch mal zwei Stunden mit der Pillkaller Kleinbahn \u00fcber Gro\u00df Naujehnen, Gro\u00df Warup\u00f6hnen und Jodup\u00f6hnen nach Schirwindt. Der Ort lag also f\u00fcr Bremer &#8222;hinter dem Mond&#8220;. Erst seine Zerst\u00f6rung im Ersten Weltkrieg brachte Bremen und Schirwindt zusammen. Eine entscheidende Rolle spielte dabei der wohlhabende K\u00fcnstler und M\u00e4zen Leopold Biermann.<\/p>\n<p>Schneller als erwartet waren die russischen Truppen im August 1914 nach Ostpreu\u00dfen eingedrungen. Die \u00fcberraschten deutschen Streitkr\u00e4fte mussten gro\u00dfe Teile der Provinz vor\u00fcbergehend r\u00e4umen. Nach der R\u00fcckeroberung fanden sie ein verw\u00fcstetes Land vor. Viele Einwohner waren geflohen; St\u00e4dte und D\u00f6rfer waren gepl\u00fcndert, H\u00e4user verbrannt oder zerschossen, gro\u00dfe Teile des Viehbestands waren verloren. Am st\u00e4rksten getroffen hatte es das grenznahe Schirwindt mit seinen etwa 1300 Einwohnern. Zeitgen\u00f6ssische Fotos zeigen eine Tr\u00fcmmerlandschaft, man sieht fast nur Ruinen.<\/p>\n<p>Keine Hilfe vom Bremer Senat<\/p>\n<p>Der Kaiser versprach zwar Anfang 1915, &#8222;da\u00df das, was Menschenkraft vermag, geschehen wird, um neues, frisches Leben aus den Ruinen entstehen zu lassen&#8220;. Doch die staatlichen Gelder reichten nur f\u00fcr die schlimmsten Sch\u00e4den. Kommunale und private Initiativen waren gefordert. Gut 60 St\u00e4dte verpflichteten sich als Paten von zerst\u00f6rten Orten oder Landkreisen im Osten. Hilfsvereine sammelten Gebrauchtm\u00f6bel und Geld f\u00fcr den Wiederaufbau. Hamburg und L\u00fcbeck beteiligten sich nicht; auch der Bremer Senat lehnte es trotz einer Anfrage aus Schirwindt zun\u00e4chst ab, bei der &#8222;Ostpreu\u00dfenhilfe&#8220; mitzumachen. Das sei eine preu\u00dfische Angelegenheit, argumentierte der Senat, \u00fcberdies habe man bereits 100.000 Mark an Hilfen zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Da schlug die Stunde von Leopold Biermann. Der 39-J\u00e4hrige war das, was man heute einen reichen Erben nennt. Sein Vater Friedrich hatte mit Zigarrenfabriken ein Verm\u00f6gen gemacht. Mit \u00fcber 70 Betrieben war er in Deutschland f\u00fchrend, seine Zigarren wurden in ganz Europa geraucht. Leopold war sein sechstes Kind. Der Junge wuchs zwar im Wohlstand auf, doch schon fr\u00fch litt er an einer Wachstumshemmung. Nach dem Besuch des Alten Gymnasiums entwickelte er keine unternehmerischen Ambitionen, sondern f\u00fchlte sich zum K\u00fcnstler berufen. Er studierte in D\u00fcsseldorf Malerei, erkannte jedoch, dass sein Talent zu einer k\u00fcnstlerischen Karriere nicht ausreichte. Zur\u00fcck in Bremen widmete er sich fortan seiner Gem\u00e4ldesammlung und f\u00f6rderte Kunsthalle und Theater.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" data-w=\"1200 1 Portrait\" alt=\"Engagierte sich f\u00fcr das zerst\u00f6rte ostpreu\u00dfische St\u00e4dtchen Schirwindt: der Bremer M\u00e4zen Leopold Biermann.\" class=\"inline-gallery__image withsrc\" style=\"width:auto;max-height:none;object-fit:cover;\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Portraitdoc837vo5cuctvfkifb9eg-png.webp.webp\"\/><\/p>\n<p>Engagierte sich f\u00fcr das zerst\u00f6rte ostpreu\u00dfische St\u00e4dtchen Schirwindt: der Bremer M\u00e4zen Leopold Biermann.<\/p>\n<p>                    Foto:<br \/>\n     STAATSARCHIV BREMEN <\/p>\n<p>In seiner Villa an der Blumenthalstra\u00dfe verkehrten K\u00fcnstler wie Max Liebermann, Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Mit Rudolf Alexander Schr\u00f6der und Alfred Walter Heymel war er befreundet. Die Kunsthalle beschenkte er mit Werken von Max Liebermann, Ernst Barlach, Lovis Corinth und Emil Nolde. Beim Streit um den Ankauf von Vincent van Goghs Mohnfeld oder franz\u00f6sischer Impressionisten stand er auf der Seite des Kunsthallenleiters Gustav Pauli.<\/p>\n<p>Im Ersten Weltkrieg erwies sich Biermann als Patriot. F\u00fcr den Milit\u00e4rdienst war er untauglich. Stattdessen sorgte er mit gro\u00dfem pers\u00f6nlichem Einsatz f\u00fcr verwundete oder kranke Marinesoldaten. Er gr\u00fcndete in Bremen zwei Marine-Lazarette, deren Kosten er zur H\u00e4lfte \u00fcbernahm. Biermann beschr\u00e4nkte sich nicht auf das \u00d6ffnen des Geldbeutels. Wie Wilhelm L\u00fchrs vom Staatsarchiv 1960 schrieb, k\u00fcmmerte er sich &#8222;um alle Einzelheiten und bewies sein hervorragendes Organisationstalent. Oft kam er zu \u00fcberraschenden Inspektionsbesuchen, meistens teilte er selbst das Mittagessen an die Mannschaften aus und f\u00fchrte, wie bei ihm \u00fcblich, ein straffes Regiment&#8220;. Dar\u00fcber hinaus richtete er in den Familieng\u00fctern &#8222;Gut Weilen&#8220; und &#8222;Hoher Kamp&#8220; in St. Magnus Marinegenesungsheime ein, die er aus privaten Mitteln finanzierte.<\/p>\n<p>So nimmt es auch nicht wunder, dass Leopold Biermann das Schicksal Schirwindts und die Absage des Senats nicht ruhen lie\u00dfen. Er war die treibende Kraft des &#8222;Kriegshilfsvereins Bremen f\u00fcr Schirwindt&#8220;, den er mit anderen Honoratioren gr\u00fcndete. Er brachte auch die Stadtv\u00e4ter dazu, schlie\u00dflich doch die Patenschaft zu \u00fcbernehmen. In der Satzung des Vereins standen erstaunlich moderne Ziele. Der Anfang war noch konventionell: Ziel sei es, &#8222;die staatlichen Hilfsma\u00dfnahmen f\u00fcr den Wiederaufbau der durch den Krieg zerst\u00f6rten ostpreu\u00dfischen Stadt Schirwindt im Wege privater F\u00fcrsorge zu erg\u00e4nzen&#8220;.<\/p>\n<p>Was dann folgte, liest sich wie ein Programm zu Infrastruktur und sozialem Wohnungsbau. Gef\u00f6rdert werden sollten &#8222;Ma\u00dfnahmen zur besseren Gestaltung des Wohnungswesens, der Stadtanlage und des Stadtbildes, [\u2026] die Errichtung wohnlicher Eigenheime mit gr\u00f6\u00dferen Gartengrundst\u00fccken als Ersatz f\u00fcr unhygienische und unsoziale Mietswohnungen&#8220;. Dort sollten bevorzugt Kriegsinvaliden und Kriegerwitwen sowie kinderreiche Familien angesiedelt werden. Gleichzeitig wollte der Verein durch Elektrifizierung das Kleingewerbe f\u00f6rdern und die r\u00fcckst\u00e4ndige Region modernisieren.<\/p>\n<p>In einem Spendenaufruf erinnerte der Verein an die Handelsbeziehungen und &#8222;Kulturtaten&#8220; der Hanse im Osten und appellierte an die Bremer, &#8222;diese \u00f6stlichste Stadt Deutschlands wieder aufzurichten. Sie soll in ihrer neuen Gestalt ein schlichtes, bescheidenes, aber bleibendes Denkmal sein f\u00fcr das Verantwortungsgef\u00fchl der bremischen B\u00fcrgerschaft, f\u00fcr ihre Dankbarkeit und ihren deutschen Sinn&#8220;. Biermann und seine Mitstreiter schafften es bis 1917, durch Plakatwerbung, private Spenden, Lotterien und Benefizveranstaltungen 500.000 Mark zusammenzubringen. Patenschaftsteller aus der K\u00f6niglichen Porzellanmanufaktur belohnten gro\u00dfz\u00fcgige Spender.<\/p>\n<p>Eine Ruinenstadt als Nationaldenkmal<\/p>\n<p>Der Wiederaufbau Schirwindts war nicht unumstritten. Interessanterweise mischte sich 1916 auch Hans Paasche ein, ein zum Pazifisten und Lebensreformer gewandelter Marineoffizier. In seiner Zeitschrift &#8222;Der Vortrupp&#8220; setzte er sich mit dem Vorschlag auseinander, &#8222;die von den Russen zerst\u00f6rte Stadt Schirwindt in ihrer jetzigen Gestalt als Ruine zu belassen, um den kommenden Geschlechtern ein Nationaldenkmal aus Ostpreu\u00dfens schwerster Zeit zu sein&#8220;. Seiner Meinung nach steckten kommerzielle Interessen hinter dieser Idee: &#8222;Wo den ersch\u00fctterten Wanderer fromme Schauer erfassen sollten, da f\u00fchrt ein lebensfroher Touristenstrom die allersch\u00f6nsten Gewinnm\u00f6glichkeiten ins Land.&#8220; Das h\u00e4tten solche Sehensw\u00fcrdigkeiten so an sich. Bessere Gedenkorte seien die Soldatenfriedh\u00f6fe, &#8222;wo auf Ostpreu\u00dfens Schlachtfeldern schlichte Kreuze etwas von Heldentum und Vater\u00adlandsliebe zu erz\u00e4hlen wissen&#8220;.<\/p>\n<p>Doch es blieb beim Wiederaufbau, der sich kriegsbedingt bis in die Nachkriegszeit hinzog. Schlie\u00dflich konnten die Menschen ihre Stadt, jetzt auch mit Wasserleitungen und Kanalisation, wieder beziehen. Der Besuch einer bremischen Delegation in Schirwindt glich einem Triumphzug. Leopold Biermann wurde Ehrenb\u00fcrger; Stra\u00dfen wurden nach ihm und seiner Frau Alix benannt. Das Hotel in der Ortsmitte hie\u00df jetzt &#8222;Bremer Hof&#8220;.<\/p>\n<p>Lange konnten sich die Schirwindter ihrer neu erbauten Stadt nicht erfreuen. 1944 mussten sie vor dem Vormarsch der Roten Armee erneut fliehen. Diesmal wurde ihre Heimatstadt endg\u00fcltig zerst\u00f6rt. Heute sucht man Schirwindt auf der Landkarte vergeblich. \u00dcbrig geblieben ist die Milit\u00e4rsiedlung Kutusowo im zu Russland geh\u00f6renden Bezirk Kaliningrad.<\/p>\n<p>Biermann starb erst 46-j\u00e4hrig 1922 in M\u00fcnchen nach einer Nierenentz\u00fcndung an Herzschw\u00e4che. Bei der Trauerfeier rief Rudolf Alexander Schr\u00f6der dem Freund nach: &#8222;Als ein leuchtendes Beispiel stehst Du vor uns dessen, was der Geist \u00fcber den K\u00f6rper vermag.&#8220; Seine Urne wurde im Familiengrab auf dem Riensberger Friedhof beigesetzt. Die Schirwindter Stra\u00dfe am Rand des Geteviertels erinnert an das ostpreu\u00dfische St\u00e4dtchen. Die Biermannstra\u00dfe in Schwachhausen w\u00fcrdigt die Familie als Tabakindustrielle und F\u00f6rderer des Bremer Kulturlebens.<\/p>\n<p>                    Wie wirkte sich die Zerst\u00f6rung und der Wiederaufbau Schirwindts auf die Erinnerungskultur in Bremen und in Ostpreu\u00dfen aus?<\/p>\n<p>Die Zerst\u00f6rung und der Wiederaufbau Schirwindts und anderer St\u00e4dte wirkten sich in Bremen und Ostpreu\u00dfen unterschiedlich auf die Erinnerungskultur aus. In Bremen f\u00fchrte der Wiederaufbau zerst\u00f6rter Wahrzeichen und die b\u00fcrgerschaftliche Initiative zur Wiederherstellung der historischen Stadtsilhouette zu einer aktiven Pflege des kulturellen Erbes, wobei die Erinnerung an Zerst\u00f6rung und Wiederaufbau Teil der kollektiven Identit\u00e4t wurde. In Ostpreu\u00dfen hingegen blieb die \u00f6ffentliche Erinnerungskultur lange zur\u00fcckhaltend, da viele Gefl\u00fcchtete sich zun\u00e4chst auf die Bew\u00e4ltigung von Flucht und Integration konzentrierten; erst nach Jahrzehnten \u2013 insbesondere bei nachfolgenden Generationen \u2013 wuchs das Interesse an Herkunft und Geschichte, oft vermittelt durch landsmannschaftliche Organisationen und aus dem Bewusstsein des erlittenen Verlustes und der Vertreibung heraus.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.<br \/>\n                <a class=\"more-btn\" href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/generative-ki\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                    \u2192 Mehr Infos<br \/>\n                <\/a><\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc837dsqhwvt2ow2dd9wv\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schirwindt wurde im Ersten Weltkrieg zerst\u00f6rt; Bremen half beim Wiederaufbau ma\u00dfgeblich durch das Engagement des K\u00fcnstlers und M\u00e4zens&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":576571,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-576570","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115551791783086444","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/576570","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=576570"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/576570\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/576571"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=576570"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=576570"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=576570"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}