{"id":576572,"date":"2025-11-15T04:19:12","date_gmt":"2025-11-15T04:19:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/576572\/"},"modified":"2025-11-15T04:19:12","modified_gmt":"2025-11-15T04:19:12","slug":"initiative-schlaegt-kommunale-gesellschaft-fuer-den-bremer-verkehr-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/576572\/","title":{"rendered":"Initiative schl\u00e4gt kommunale Gesellschaft f\u00fcr den Bremer Verkehr vor"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Das Verkehrsb\u00fcndnis &#8222;Einfach Einsteigen&#8220; schl\u00e4gt die Gr\u00fcndung der kommunalen Verkehrsgesellschaft BreGo f\u00fcr Bremen vor.<\/li>\n<li>Die BreGo soll Verkehrsprojekte schneller und effizienter umsetzen, unter anderem durch Inhouse-Vergabe und moderne Arbeitsbedingungen laut Konzeptverfasser.<\/li>\n<li>Die Finanzierung der BreGo bleibt laut Konzept offen; f\u00fcr eine fundierte Planung wird eine Machbarkeitsstudie gefordert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>            Mehr anzeigen<br \/>\n            Weniger anzeigen<\/p>\n<p>\n    Bremen hat die Brestadt und die Bibau \u2013 zwei Gesellschaften, die explizit die Stadtentwicklung <a class=\"linked-story\" href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/doc8356ko8b7861mp6qdhza\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">beziehungsweise den Schulbau voranbringen sollen.<\/a> Geht es nach Anne Mechels, wird in dieser Reihe zuk\u00fcnftig auch die BreGo stehen. Mechels ist ma\u00dfgeblich an einem Konzept beteiligt, das das Bremer Verkehrsb\u00fcndnis &#8222;Einfach Einsteigen&#8220; entwickelt hat. Das B\u00fcndnis setzt sich vor allem f\u00fcr einen Ausbau des Nahverkehrs ein. Nun schl\u00e4gt es die Gr\u00fcndung einer kommunalen Gesellschaft f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/thema\/verkehrsentwicklung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verkehrsentwicklung<\/a> vor: die BreGo.\n<\/p>\n<p>Nach Ansicht der Konzeptverfasser ist die <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/thema\/verkehrswende-q29966545\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verkehrswende<\/a> ins Stocken geraten. Die Gr\u00fcnde seien nicht nur finanzieller und politischer, sondern auch struktureller Art. Mechels spricht dabei aus Erfahrung: Sie hat erst von externer Seite am Bremer Verkehrsentwicklungsplan mitgearbeitet, bevor sie von 2019 bis 2023 als Nahmobilit\u00e4tsexpertin im Verkehrsressort t\u00e4tig war.<\/p>\n<p>Eine kommunale Gesellschaft, sind die Autoren des Entwurfs \u00fcberzeugt, k\u00f6nnte Verkehrsprojekte schneller umsetzen, als es bislang der Fall ist. Ein angedachtes Instrument ist die sogenannte Inhouse-Vergabe. Auf diesem Weg k\u00f6nnen \u00f6ffentliche Auftr\u00e4ge an eine Gesellschaft vergeben werden, die durch den \u00f6ffentlichen Auftraggeber selbst kontrolliert wird \u2013 ein aufwendiges Vergabeverfahren w\u00fcrde somit entfallen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Mechels ist klar: Durch eine Auftragsvergabe an eine kommunale Gesellschaft lie\u00dfen sich Zeit und Geld sparen. Schlie\u00dflich werde ein Vorhaben umso teurer, je l\u00e4nger es dauere. Zudem kenne eine kommunale Gesellschaft die Gegebenheiten vor Ort immer besser als ein externer Auftragnehmer. Wenn die Auftragnehmer von Projekt zu Projekt wechselten, so Mechels, gehe auch das Wissen verloren.<\/p>\n<p>Wie genau die vorgeschlagene BreGo an einzelnen Projekten mitarbeiten w\u00fcrde, halten die Autoren vorerst offen. Theoretisch, sagt Mechels, k\u00f6nnte die BreGo auch selbst als Baugesellschaft fungieren. Mindestens aber soll sie Projekte konkret planen \u2013 und nicht nur in der allgemeinen Projektsteuerung t\u00e4tig sein. Angesiedelt w\u00e4re die BreGo bei der Verkehrsbeh\u00f6rde.<\/p>\n<p>\n    Thematisch nimmt &#8222;Einfach Einsteigen&#8220; unter anderem den Br\u00fcckenbau, den barrierefreien Ausbau von Haltestellen, Rad-Premiumrouten, Querungshilfen und den Stra\u00dfenbahnausbau in den Blick. F\u00fcr letzteren gibt es in Bremen bereits seit 30 Jahren eine eigene Gesellschaft: das Consult Team Bremen, eine Tochter der BSAG. <a class=\"linked-story\" href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/politik\/dreistelliger-millionenbetrag-kann-bremen-eine-neue-bruecke-bezahlen-doc7ziryvuaq5014ou3rdes\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00dcber die Gr\u00fcndung einer Br\u00fcckenbaugesellschaft wird seit einigen Monaten diskutiert.<\/a> &#8222;Einfach Einsteigen&#8220; sieht die BreGo als konsequente Weiterverfolgung und B\u00fcndelung dieser Ans\u00e4tze.\n<\/p>\n<p>Hoffnung auf Fachkr\u00e4fte<\/p>\n<p>Eine Gesellschaft mit beschr\u00e4nkter Haftung (GmbH), die dem B\u00fcndnis vorschwebt, k\u00f6nnte laut Mark Wege \u00fcbertariflich bezahlen. Der Gr\u00fcnder von &#8222;Einfach Einsteigen&#8220; sieht im Planungsbereich derzeit eine &#8222;hoch problematische Personalsituation&#8220;. Wege und Mechels verweisen auf das Amt f\u00fcr Stra\u00dfen und Verkehr (ASV), das unter einem Fachkr\u00e4ftemangel leide. Die BreGo soll dem Konzept zufolge nicht nur mit besserer Bezahlung, sondern auch mit modernen Arbeitsbedingungen wie einer Vier-Tage-Woche locken.<\/p>\n<p>Wichtig ist &#8222;Einfach Einsteigen&#8220; auch eine neue Form der Kommunikation. Diese werde in der Verkehrsplanung nicht ernst genug genommen, kritisiert Mechels. F\u00fcr die BreGo schwebt ihr vor, die B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen von vornherein mit verschiedenen Beteiligungsverfahren einzubinden. Wege nennt ein Beispiel aus Belgien, wo f\u00fcr ein Projekt vorab an jeder Haust\u00fcr geklingelt und jedes Unternehmen befragt worden sei. In Bremen komme es hingegen zu oft vor, dass man pl\u00f6tzlich vor einer Baustelle stehe, ohne den Grund daf\u00fcr zu kennen.<\/p>\n<p>\n    Im Konzept der BreGo ist vorgesehen, dass zwischen allen beteiligten Akteuren eine Projektmanagement-Software eingef\u00fchrt wird. &#8222;Ein systematisches Arbeiten erfordert eine Datenbank der Infrastruktur&#8220;, hei\u00dft es. <a class=\"linked-story\" href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/politik\/bremer-grossprojekte-cdu-hinterfragt-kostenexplosionen-doc82f33m97sir1al9ynb3v\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00c4hnlich hat sich zum Beispiel die Bremer CDU wiederholt ge\u00e4u\u00dfert, die eine systematische Erfassung und Planung der Stra\u00dfenbauarbeiten fordert.<\/a><\/p>\n<p>Neben den bereits existierenden Bremer Gesellschaften verweist Mechels zum Beispiel auf die Stadt Kiel, die in diesem Jahr f\u00fcr den Bau einer Stadtbahn die Gr\u00fcndung einer eigenen Planungs- und Baugesellschaft beschlossen hat. Vor allem in kommunikativer Hinsicht sei das Projekt Connected Mobility D\u00fcsseldorf ein Vorbild, das f\u00fcr die Stadt innovative Mobilit\u00e4tskonzepte entwirft.<\/p>\n<p>Wie die Finanzierung der BreGo konkret aussehen beziehungsweise mit welchen Mitteln sie ausgestattet werden k\u00f6nnte, bleibt offen. F\u00fcr eine fundierte Finanzplanung brauche es eine Machbarkeitsstudie. Dass sich Bremens grunds\u00e4tzlicher Geldmangel durch die Gr\u00fcndung einer BreGo nicht aufl\u00f6sen w\u00fcrde, ist unbestreitbar. Mechels und Wege zeigen sich aber \u00fcberzeugt, dass die Verkehrsentwicklung in neuen Strukturen schneller, effizienter und schlussendlich auch kosteng\u00fcnstiger voranginge.<\/p>\n<p>                    Welche Vorteile sieht das B\u00fcndnis &#8222;Einfach Einsteigen&#8220; f\u00fcr die Gr\u00fcndung der kommunalen Verkehrsgesellschaft BreGo?<\/p>\n<p>Das B\u00fcndnis &#8222;Einfach Einsteigen&#8220; sieht in der Gr\u00fcndung der kommunalen Verkehrsgesellschaft BreGo vor allem den Vorteil, dass zentrale Strukturen geschaffen werden, um eine soziale und \u00f6kologische Mobilit\u00e4t f\u00fcr alle umzusetzen. Durch eine kommunale Organisation k\u00f6nnten Angebote wie ein fahrscheinfreier \u00d6PNV, bessere Takte, ein fl\u00e4chendeckender Ausbau von Bus, Bahn und Radwegen sowie Barrierefreiheit gezielter und verbindlicher vorangetrieben werden. Zudem w\u00fcrde eine einheitliche Steuerung erm\u00f6glichen, Verkehrsprojekte besser zu verkn\u00fcpfen und Alternativen zum Autoverkehr konsequenter zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                    Welche Beispiele aus anderen St\u00e4dten werden im Artikel f\u00fcr \u00e4hnliche kommunale Verkehrsprojekte genannt und worin bestehen die Unterschiede zu Bremen?<\/p>\n<p>Im Artikel werden Dortmund, Erfurt und K\u00f6ln als Beispiele f\u00fcr \u00e4hnliche kommunale Verkehrsprojekte genannt. Im Vergleich zu Bremen zeigen sich dabei Unterschiede etwa in der Umsetzung des Anwohnerparkens (Dortmund f\u00fchrt dieses langsamer und z\u00f6gerlicher ein), den Geb\u00fchrenstrukturen (Erfurt und K\u00f6ln haben geplante, aber bisher nicht realisierte deutliche Preiserh\u00f6hungen beim Anwohnerparken) sowie in spezifischen Projekten wie intelligenten Parkleitsystemen und gro\u00dfen autofreien Quartieren (K\u00f6ln) oder Quartiersgaragen im Hafenquartier (Dortmund). Bremen verfolgt vergleichbare Ans\u00e4tze, steht jedoch vor \u00e4hnlichen Herausforderungen bei der Realisierung und unterscheidet sich teils bei der Geschwindigkeit und dem Umfang der Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.<br \/>\n                <a class=\"more-btn\" href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/generative-ki\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                    \u2192 Mehr Infos<br \/>\n                <\/a><\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc838dfelj5va1d81zyekv\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/politik\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Verkehrsb\u00fcndnis &#8222;Einfach Einsteigen&#8220; schl\u00e4gt die Gr\u00fcndung der kommunalen Verkehrsgesellschaft BreGo f\u00fcr Bremen vor. 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