{"id":576607,"date":"2025-11-15T04:39:13","date_gmt":"2025-11-15T04:39:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/576607\/"},"modified":"2025-11-15T04:39:13","modified_gmt":"2025-11-15T04:39:13","slug":"forscher-sieht-noch-keine-stabilitaet-nach-bsw-krisensitzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/576607\/","title":{"rendered":"Forscher sieht noch keine Stabilit\u00e4t nach BSW-Krisensitzung"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspCAnc tspCAnd\">Die SPD\/BSW-Koalition in Brandenburg ist nach der Krisensitzung der BSW-Fraktion im Landtag aus Sicht des Politikforschers Jan Philipp Thomeczek nicht sicher stabil. Der Wissenschaftler verwies auf die knappe Mehrheit f\u00fcr Fraktionschef Niels-Olaf L\u00fcders und Vize Christian Dorst bei der Abstimmung zweier Misstrauensantr\u00e4ge von vier Abgeordneten, die aus der Partei ausgetreten waren.<\/p>\n<p class=\"tspCAnc\">\u201e8 zu 6 ist ja die knappst m\u00f6gliche Entscheidung bei 14 Leuten, insofern ist das garantiert nicht ausger\u00e4umt\u201c, sagte Thomeczek. \u201eDie Frage w\u00e4re vielmehr, was dort \u00fcberhaupt noch zu retten ist. 8 zu 6 bei einem Gesetz w\u00fcrde auf jeden Fall hei\u00dfen, dass man es mit der SPD nicht beschlie\u00dfen kann.\u201c SPD und BSW haben im Landtag nur eine knappe Mehrheit von zwei Stimmen.<\/p>\n<p> Forscher sieht gro\u00dfen Einfluss der BSW-Bundespartei <\/p>\n<p class=\"tspCAnc\">Der Wissenschaftler h\u00e4lt den Einfluss der Bundesebene beim BSW \u201ein jedem Fall\u201c f\u00fcr gro\u00df. \u201eBei anderen Parteien erlebt man das nicht so\u201c, sagte er. \u201eIn der CDU betont man beispielsweise nur den Unvereinbarkeitsentschluss mit Linke und AfD, ansonsten l\u00e4sst man denn Landesverb\u00e4nden freie Hand.\u201c Das BSW regiert seit Dezember 2024 gemeinsam mit der SPD in Brandenburg.<\/p>\n<p> Vier Parteiaustritte und Vorw\u00fcrfe <\/p>\n<p class=\"tspCAnc\">Die BSW-Fraktion geriet in die Krise, weil vier Abgeordnete am Dienstag ihren Parteiaustritt erkl\u00e4rt hatten. Als Grund gaben sie unter anderem an, \u201eautorit\u00e4re Tendenzen\u201c im BSW pr\u00e4gten zunehmend das innerparteiliche Klima, und es dominierten radikalisierte Positionen.<\/p>\n<p class=\"tspCAnc\">In einer Krisensitzung erhielt die Fraktionsspitze das Vertrauen, doch die Fraktion zeigt sich zerrissen. Die bestehenden unterschiedlichen Positionen lie\u00dfen sich allerdings nicht aufl\u00f6sen, erkl\u00e4rten die vier Abgeordneten. Sie wollen aber Teil der Fraktion bleiben und die Koalition unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p> SPD fordert Stabilit\u00e4t ein <\/p>\n<p class=\"tspCAnc\">Der Streit bringt das bundesweit einmalige Regierungsb\u00fcndnis von SPD und BSW in Schr\u00e4glage. Ministerpr\u00e4sident Dietmar Woidke (SPD) hatte seinen Koalitionspartner aufgerufen, die Situation intern zu kl\u00e4ren. Nach der Krisensitzung wertete die SPD das Ergebnis nur als ersten Schritt und forderte Klarheit \u00fcber Stabilit\u00e4t ein. Die Krise im BSW hatte sich am Koalitionsstreit \u00fcber zwei Medienstaatsvertr\u00e4ge entz\u00fcndet.<\/p>\n<p class=\"tspCAnc\">Offen ist die Rolle von BSW-Finanzminister und Ex-Landeschef Robert Crumbach. Er hatte die Sitzung vorzeitig verlassen. Sein Antrag auf Aussprache \u00fcber die Misstrauensantr\u00e4ge wurde abgelehnt. Crumbach ist anders als die Mehrheit der Fraktion f\u00fcr die Staatsvertr\u00e4ge, \u00fcber die der Landtag am kommenden Dienstag abstimmt.<\/p>\n<p class=\"tspCAnc\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:251115-930-295909\/1<\/p>\n<p class=\"tspCAnc\">Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die SPD\/BSW-Koalition in Brandenburg ist nach der Krisensitzung der BSW-Fraktion im Landtag aus Sicht des Politikforschers Jan Philipp&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":576608,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,1956,1890,29,30],"class_list":{"0":"post-576607","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin-und-brandenburg","13":"tag-brandenburg","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115551873773218619","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/576607","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=576607"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/576607\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/576608"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=576607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=576607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=576607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}