{"id":577074,"date":"2025-11-15T09:04:15","date_gmt":"2025-11-15T09:04:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/577074\/"},"modified":"2025-11-15T09:04:15","modified_gmt":"2025-11-15T09:04:15","slug":"epstein-affaere-justizministerium-laesst-gegen-clinton-ermitteln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/577074\/","title":{"rendered":"Epstein-Aff\u00e4re: Justizministerium l\u00e4sst gegen Clinton ermitteln"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/bill-clinton-112.jpg\" alt=\"Ex-US-Pr\u00e4sident Bill Clinton bei einer Rede\" title=\"Ex-US-Pr\u00e4sident Bill Clinton bei einer Rede | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 15.11.2025 08:47 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>US-Pr\u00e4sident Trump steht in der Epstein-Aff\u00e4re unter Druck. Jetzt ermittelt das Justizministerium auf seinen Wunsch gegen seinen Amtsvorg\u00e4nger Clinton. Dabei hatte das Ministerium vor Kurzem noch eine ganz andere Position.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat eine Untersuchung der Verbindungen des verstorbenen Sexualstraft\u00e4ters Jeffrey Epstein zum fr\u00fcheren demokratischen Pr\u00e4sidenten Bill Clinton, zur Bank JPMorgan, zu Ex-Finanzminister Larry Summers und zum LinkedIn-Gr\u00fcnder Reid Hoffman gefordert. Das US-Justizministerium wird dieser Bitte nach Angaben von Ministerin Pam Bondi nachkommen. Details nannte sie nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Entscheidung des Justizministeriums steht im Widerspruch zu einem Vermerk vom Juli, in dem das Ministerium und das FBI erkl\u00e4rt hatten, es gebe keine &#8222;Beweise, die eine Untersuchung gegen nicht angeklagte Dritte rechtfertigen k\u00f6nnten&#8220;. Bislang sind keine glaubw\u00fcrdigen Beweise \u00f6ffentlich bekannt, dass unter anderem Clinton an Epsteins Machenschaften beteiligt war.<\/p>\n<p>    JPMorgan bedauert fr\u00fchere Verbindung zu Epstein<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">JPMorgan teilte mit, die Bank bedauere ihre fr\u00fchere Verbindung zu Epstein, habe ihm jedoch nicht geholfen, seine &#8222;abscheulichen Taten&#8220; zu begehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trump hatte schon im Sommer behauptet, Clinton sei viele Male auf Epsteins privater Karibikinsel gewesen, die ein Tatort gewesen sein soll. Nach Angaben des Clinton-Sprechers war dieser nie dort, nie auf Epsteins Ranch in New Mexico, oder in dessen Residenz in Florida.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Clinton habe 2002 und 2003 vier Reisen mit Epsteins Flugzeug unternommen &#8211; auch im Kontext der Arbeit seiner Stiftung. 2002, so der Sprecher, habe es ein Treffen mit Epstein in dessen B\u00fcro in Harlem gegeben, und etwa zur gleichen Zeit sei Clinton mit einem Mitarbeiter und Leibw\u00e4chtern bei einem Besuch in Epsteins Wohnung gewesen.<\/p>\n<p>    Neue Ver\u00f6ffentlichungen setzen Trump unter Druck<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trump steht unter wachsendem Druck, alle Akten zur Aff\u00e4re Epstein offenzulegen. Dies war eines seiner Wahlversprechen gewesen. In einer Reuters\/Ipsos-Umfrage vom Oktober gaben nur vier von zehn Republikanern an, Trumps Umgang mit den Akten gutzuhei\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Kommende Woche ist eine Abstimmung im Repr\u00e4sentantenhaus zur Ver\u00f6ffentlichung aller Akten geplant. Einige Republikaner und die Demokraten haben die Abstimmung forciert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Schritt Trumps kommt zudem zwei Tage, nachdem ein Kongressausschuss Dokumente ver\u00f6ffentlicht hatte, die neue Fragen hinsichtlich seiner Verbindung zu Epstein aufwerfen. In einer der von den Demokraten im Repr\u00e4sentantenhaus ver\u00f6ffentlichten E-Mails hatte Epstein geschrieben, Trump habe von den minderj\u00e4hrigen M\u00e4dchen gewusst.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Wei\u00dfe Haus wies dies zur\u00fcck. Die Republikaner ver\u00f6ffentlichten ihrerseits 20.000 Dokumente und warfen den Demokraten vor, zur Verbreitung einer falschen Darstellung nur einzelne Nachrichten herausgepickt zu haben.<\/p>\n<p>    Dutzende Opfer des Missbrauchsrings<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der einflussreiche US-Multimillion\u00e4r Epstein hatte \u00fcber viele Jahre einen Missbrauchsring mit Dutzenden Opfern betrieben. Epstein starb 2019 mit 66 Jahren in seiner Gef\u00e4ngniszelle. Im Obduktionsbericht wurde Suizid als Todesursache genannt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Epsteins Tod und seine Kontakte in die amerikanische High Society l\u00f6sten Spekulationen \u00fcber die m\u00f6gliche Verwicklung einflussreicher Kreise aus. Vor seiner Festnahme waren Prominente und Milliard\u00e4re bei ihm ein und aus gegangen &#8211; auch Trump verbrachte Zeit mit Epstein, wie mehrere Partyvideos belegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 15.11.2025 08:47 Uhr US-Pr\u00e4sident Trump steht in der Epstein-Aff\u00e4re unter Druck. 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