{"id":577423,"date":"2025-11-15T12:29:31","date_gmt":"2025-11-15T12:29:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/577423\/"},"modified":"2025-11-15T12:29:31","modified_gmt":"2025-11-15T12:29:31","slug":"experte-warnt-vor-fehlender-vorbereitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/577423\/","title":{"rendered":"Experte warnt vor fehlender Vorbereitung"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/6795984522021869.webp\" fetchpriority=\"high\" width=\"2000\" height=\"1333\" alt=\"Medizinische Task Force MTF Exercise 2025 MTFEx2025 in Celle Gro\ufffdbung der MTF 08 Osnabr\ufffdck und MTF 10 Braunschweig: 132 Einsatzkr\ufffdfte, 29 Fahrzeuge, 32 Verletztendarsteller, ein behandelter Patient wi ...\" data-image-id=\"6795984522021869\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \"\/><\/p>\n<p>Proben f\u00fcr den Ernstfall sind unerl\u00e4sslich. (Archivbild)Bild: imago images\/ Bernhard Herrmann<\/p>\n<p>Deutschland<\/p>\n<p>Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist auch der Nato-B\u00fcndnisfall als Thema immer wichtiger geworden. Nicht nur im deutschen Milit\u00e4r, auch in der Medizin gibt es f\u00fcr ein solches Szenario allerdings noch erhebliche L\u00fccken.<\/p>\n<p>15.11.2025, 12:4515.11.2025, 13:06<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/6309647592888203.webp\" alt=\"Nathalie Trappe\" width=\"50\" height=\"50\" loading=\"lazy\" class=\"h-auto w-14 rounded-full\"\/><\/p>\n<p>Folgen<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Wie w\u00e4re es, in einem Land zu leben, das sich im Krieg befindet? Was in der Ukraine vor mehr als drei Jahren bittere Realit\u00e4t geworden ist, ist in Deutschland noch immer schwer vorstellbar.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Dennoch wird die Gefahr, etwa durch den Nato-B\u00fcndnisfall direkt in den Konflikt einzutreten, immer gr\u00f6\u00dfer. Mittels Luftraumverletzungen und anderen Drohgeb\u00e4rden in Richtung Westen versucht der Kreml, die Europ\u00e4ische Union weiter zu provozieren. Auf einen echten Konflikt aber w\u00e4re man zumindest in Deutschland nicht vorbereitet. <\/p>\n<p>Experte warnt vor Kriegsszenario in deutschen Kliniken<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">&#8222;Die Ressourcen in den Kliniken sind doch jetzt schon knapp. Wie soll das erst werden, wenn noch hunderte Verletzte hinzukommen?&#8220;, merkt Prof. Tomislav Stojanovic im Gespr\u00e4ch mit dem <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesundheit\/wie-gut-sind-arzte-und-kliniken-auf-einen-krieg-vorbereitet-in-kampfhandlungen-fallen-1000-bis-1500-verletzte-soldaten-pro-tag-an-14837966.html\" class=\"\">&#8222;Tagesspiegel&#8220;<\/a> an. Er ist Chefarzt an der Klinik f\u00fcr vaskul\u00e4re und endovaskul\u00e4re Gef\u00e4\u00dfchirurgie am Klinikum Wolfsburg. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Zwar sch\u00e4tzt er die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr kriegerische Auseinandersetzungen innerhalb Deutschlands als sehr gering ein. <strong>Schon Kampfhandlungen in Polen mit deutscher Beteiligung w\u00fcrden ihm zufolge aber die medizinische Versorgung erheblich auf die Probe stellen. <\/strong><\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">&#8222;Es w\u00e4re am Anfang gut m\u00f6glich, diese verletzten Soldaten zu versorgen. Sp\u00e4ter, wenn etwa Intensivbetten belegt w\u00e4ren, kann es eine logistische Herausforderung werden, diese hier ins medizinische System einzuspeisen&#8220;, betont er. Auf eine aus Sch\u00e4tzungen hervorgehende Zahl von 1000 verletzten Soldat:innen pro Tag sei man schlicht &#8222;nicht vorbereitet&#8220;. <\/p>\n<p>Chefarzt offenbart Wissensl\u00fccken der medizinischen Fachkr\u00e4fte<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Hintergrund ist laut Stojanovic auch die Ausbildung der medizinischen Fachkr\u00e4fte in Deutschland. <strong>Generell ist diese auf Friedenszeiten ausgelegt, hinzu kommt die geringe Erfahrung mit Schussverletzungen.<\/strong> <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">In den USA etwa habe man hier mehr praktisches Know-how, das im Ernstfall helfen kann. Entsprechend versierte Milit\u00e4r\u00e4rzt:innen aus Deutschland w\u00fcrden im Ernstfall jedoch in das Kriegsgebiet selbst geschickt werden. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\"><strong>Stojanovic fordert in diesem Zusammenhang eine bessere Vorbereitung auf ein solches Szenario.<\/strong> &#8222;Es gibt ja ein Repertoire in Deutschland, wir haben gro\u00dfe Kliniken. Aber es braucht den Willen, alles daf\u00fcr zu tun, um gewappnet sein&#8220;, betont er. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Neben ausreichenden Vorr\u00e4ten mit Medikamenten und medizinischer Ausr\u00fcstung braucht es demnach auch einen konkreten Plan, wie und was im Kriegsfall priorisiert w\u00fcrde. Triage-Systeme wie sie auch in der Corona-Pandemie Anwendung fanden, seien demnach auch in einem solchen Szenario denkbar. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\"><strong>Deutschland m\u00fcsse sich in diesem Zusammenhang auch politisch \u00fcber den Ernst der Lage bewusst werden und auch entsprechend handeln. <\/strong>&#8222;Wenn das Konzept am Ende doch nicht gebraucht werden sollte, umso besser&#8220;, sagt der Chefarzt aus Wolfsburg. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Proben f\u00fcr den Ernstfall sind unerl\u00e4sslich. (Archivbild)Bild: imago images\/ Bernhard Herrmann Deutschland Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist auch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":577424,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,3364,29,30,13,14,3923,15,3921,12],"class_list":{"0":"post-577423","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-nachrichten-aus-deutschland","18":"tag-news","19":"tag-news-aus-deutschland","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115553721944718577","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/577423","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=577423"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/577423\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/577424"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=577423"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=577423"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=577423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}