{"id":577514,"date":"2025-11-15T13:21:14","date_gmt":"2025-11-15T13:21:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/577514\/"},"modified":"2025-11-15T13:21:14","modified_gmt":"2025-11-15T13:21:14","slug":"deutschlandtag-merz-wirbt-fuer-rentenpaket-junge-union-bleibt-bei-nein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/577514\/","title":{"rendered":"&#8222;Deutschlandtag&#8220;: Merz wirbt f\u00fcr Rentenpaket &#8211; Junge Union bleibt bei Nein"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/merz-1096.jpg\" alt=\"Friedrich Merz\" title=\"Friedrich Merz | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 15.11.2025 13:14 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Kaum Applaus f\u00fcr den Parteichef, viel f\u00fcr Kritiker: Kanzler Merz hat auf dem &#8222;Deutschlandtag&#8220; f\u00fcr das Rentenpaket der Regierung geworben &#8211; aber die Junge Union bleibt beim Nein. Ist die Mehrheit im Bundestag in Gefahr?<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Streit um das Rentenpaket der Bundesregierung hat Kanzler Friedrich Merz (CDU) den Parteinachwuchs der Union aufgefordert, sich konstruktiv an der Debatte zu beteiligen: &#8222;Aber nicht, indem ihr sagt, was nicht geht&#8220;, sagte er beim &#8222;Deutschlandtag&#8220; der Jungen Union im s\u00fcdbadischen Rust.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Merz mahnte, er wolle keinen &#8222;Unterbietungswettbewerb&#8220; um das niedrigste Rentenniveau. Damit gewinne man keine Wahlen. Er m\u00fcsse als Parteivorsitzender &#8222;daf\u00fcr sorgen, dass wir strukturell in der Bundesrepublik Deutschland mehrheitsf\u00e4hig bleiben&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Forderung der Jungen Union nach einer \u00dcberarbeitung des Rentenpakets aus dem SPD-gef\u00fchrten Bundessozialministerium wies Merz zur\u00fcck. Er werde der Vorlage im Bundestag &#8222;mit gutem Gewissen&#8220; zustimmen.<\/p>\n<p>    Zweifel an Berechnungen der Jungen Union<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Kanzler \u00e4u\u00dferte zudem Zweifel an den Berechnungen der Jungen Union, denen zufolge die von der SPD gew\u00fcnschte Festschreibung des Rentenniveaus \u00fcber 2031 hinaus rund 120 Milliarden Euro kosten werden. Zur Begr\u00fcndung wies er darauf hin, dass die Koalition noch eine umfassende Rentenreform erarbeiten werde, die die Kosten d\u00e4mpfen wird.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Merz versicherte, die jetzige Bezugsgr\u00f6\u00dfe eines Rentenniveaus von 48 Prozent des Nettoeinkommens gelte nur bis 2031, wie dies im Koalitionsvertrag vereinbart sei. F\u00fcr die Zeit danach m\u00fcsse ein neues System unter Einbeziehung der drei S\u00e4ulen gesetzliche Altersversorgung, private Altersversorgung und betriebliche Altersversorgung geschaffen werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr seine Positionierungen im Rentenstreit erhielt Merz auf dem &#8222;Deutschlandtag&#8220; der Jungen Union wenig, zum Teil auch gar keinen Applaus. Mit gro\u00dfem Beifall bedachten die Delegierten hingegen all jene Wortmeldungen, die\u00a0das Rentenpaket kritisierten und eine Umkehr forderten.<\/p>\n<p>    Unionsnachwuchs sagt einhellig Nein zum Rentenpaket<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Junge Union und auch die Junge Gruppe der Unionsabgeordneten im Bundestag wollen das Rentenpaket nicht mittragen. Letztere hat im Bundestag 18 Mitglieder, die schwarze-rote Koalition aber nur einen Zw\u00f6lf-Mandate-Vorsprung. Damit ist die Mehrheit ungewiss.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Junge Gruppe st\u00f6\u00dft sich an einer Formulierung in dem vom Kabinett und damit auch von Merz beschlossenen Rentengesetzentwurf, nach dem auch nach 2031 das Rentenniveau um rund einen Prozentpunkt h\u00f6her als im geltenden Recht liegen soll. Sie moniert, dass das nicht im Koalitionsvertrag vereinbart worden sei und 118 Milliarden Euro zus\u00e4tzlich kosten w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Dieses Rentenpaket ist so nicht zustimmungsf\u00e4hig und wird keine Zustimmung bekommen k\u00f6nnen&#8220;, sagte ihr Vorsitzender Pascal Reddig auf dem &#8222;Deutschlandtag&#8220;. Alle JU-Landesverb\u00e4nde stellten sich auf dem &#8222;Deutschlandtag&#8220; in einer Abstimmung hinter diese Position.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zuvor hatte Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) vergeblich argumentiert, dass das mit der SPD ausgehandelte Rentenpaket insgesamt beschlossen werden sollte. Die Fraktionsspitzen hatten in den vergangenen Tagen bereits klargemacht, dass sie keine \u00c4nderungen wollen. Frei verwies auf die kommende Rentenkommission, in der eine von der JU geforderte grundlegende Reform des Systems beraten werden soll.<\/p>\n<p>    &#8222;Ohne Junge Union nicht Kanzlerkandidat&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Schon zum Auftakt des Treffens hatte JU-Chef Johannes Winkel gesagt, das beschlossene Rentenpaket d\u00fcrfe auf keinen Fall kommen. Man m\u00fcsse die SPD daran erinnern, wer die Bundestagswahl gewonnen habe. Der JU-Vorsitzende nahm dabei Merz in die Pflicht. Die Junge Union habe seit 2018 Merz&#8216; mehrfache Versuche unterst\u00fctzt, CDU-Chef zu werden: &#8222;Ohne die Junge Union w\u00e4re Friedrich Merz nicht Parteivorsitzender und ohne Parteivorsitz ganz bestimmt nicht Kanzlerkandidat geworden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Unterst\u00fctzung bekam die JU von CDU-Vize Michael Kretschmer. Die Kritik sei berechtigt, sagte Sachsens Regierungschef der Funke Mediengruppe. &#8222;Die derzeitige Rentenpolitik vergr\u00f6\u00dfert das Problem.&#8220; Auf die Frage, wie es dazu gekommen sei, verwies Kretschmer auf CSU und SPD: &#8222;Die CSU hat die h\u00f6here M\u00fctterrente in den Koalitionsverhandlungen durchgesetzt, und ein Ende der Rente mit 63 war mit der SPD nicht m\u00f6glich.&#8220;<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/audio\/audio-330322.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Uls Seefeldt, SWR, tagesschau, 15.11.2025 07:05 Uhr<\/p>\n<p>    <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 15.11.2025 13:14 Uhr Kaum Applaus f\u00fcr den Parteichef, viel f\u00fcr Kritiker: Kanzler Merz hat auf dem &#8222;Deutschlandtag&#8220;&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":577515,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[31,29,30,13,8118,182,14,15,379,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-577514","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-cdu","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-headlines","12":"tag-junge-union","13":"tag-merz","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-rente","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115553927179524385","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/577514","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=577514"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/577514\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/577515"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=577514"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=577514"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=577514"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}