{"id":577566,"date":"2025-11-15T13:54:49","date_gmt":"2025-11-15T13:54:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/577566\/"},"modified":"2025-11-15T13:54:49","modified_gmt":"2025-11-15T13:54:49","slug":"forschungsprogramme-zwischen-der-eu-und-der-schweiz-reaktiviert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/577566\/","title":{"rendered":"Forschungsprogramme zwischen der EU und der Schweiz reaktiviert"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Research-programmes-between-the-EU-and-Switzerland-reactivated-11074979.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Seit Anfang des Jahres k\u00f6nnen Forschende in der Schweiz wieder an Horizon Europe, Euratom sowie Digital Europe teilnehmen. Am Montag wurde offiziell das EU-Schweiz-Programmabkommen unterzeichnet.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Im Auftrag der Schweizer Regierung hat am Montag Bildungsminister Guy Parmelin in Bern das Programmabkommen Schweiz-EU (Eupa) unterzeichnet. F\u00fcr die Europ\u00e4ische Union unterschrieb EU-Kommissarin Ekaterina Zaharieva, zust\u00e4ndig f\u00fcr Start-ups, Forschung und Innovation.<\/p>\n<p>Schon seit Anfang 2025 k\u00f6nnen Forschende in der Schweiz im Rahmen von \u00dcbergangsvereinbarungen wieder F\u00f6rdermittel aus Horizon Europe beantragen, denn Ende 2024 einigten sich die Schweiz und die EU auf ein neues Rahmenabkommen (Bilaterale III). Zwischen 2021 und 2024 war die Schweiz von einer Finanzierung durch die EU ausgeschlossen und der Zugang zu den Forschungsprogrammen eingeschr\u00e4nkt, da die Schweiz die seit 2014 laufenden Vertragsverhandlungen zu den bilateralen Beziehungen zwischen der EU und der Eidgenossenschaft abgebrochen hatte.<\/p>\n<p>Teilnahme an verschiedenen Programmen<\/p>\n<p>Durch die Wiederassoziierung der Schweiz an Horizon Europe kann das Land r\u00fcckwirkend ab 1. Januar 2025 erneut an Euratom (Europ\u00e4ische Atomgemeinschaft) und dem Digital Europe Programm (DEP) teilnehmen sowie Projekte leiten und koordinieren. Das Euratom-Programm f\u00f6rdert die zivile Nutzung von Atomenergie und DEP k\u00fcmmert sich um die F\u00f6rderung etwa von Hochleistungsrechnern, Cybersicherheit und der Nutzung digitaler Technologien.<\/p>\n<p>Ebenfalls besteht f\u00fcr die Schweiz die M\u00f6glichkeit einer Teilnahme am Programm &#8222;EU4Health&#8220;. In den kommenden zwei Jahren tritt sie voraussichtlich zwei weiteren Programmen bei: Ab 2026 beteiligt sich die Schweiz am Bau des ITER Reaktors und ab 2027 soll sie Mitglied des EU-Programms Erasmus+ f\u00fcr Bildung, Jugend und Sport werden. F\u00fcr Letzteres fehlt noch die erforderliche Finanzierung, die vom Parlament best\u00e4tigt werden muss. Die Projektkosten der Schweiz werden von der Europ\u00e4ischen Kommission finanziert. Die Schweiz \u00fcberweist daf\u00fcr einen Pflichtbeitrag an die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/EU\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a>.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die EUPA-Unterzeichnung wurde zeitlich dem Vertragspaket Schweiz-EU vorgezogen, bleibt aber Teil dieses Pakets. Das Abkommen wird zun\u00e4chst vorl\u00e4ufig angewendet. S\u00e4mtliche \u00dcbereink\u00fcnfte und Abkommen m\u00fcssen als Ganzes noch durch die EU und die Schweiz ratifiziert werden.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem werden die Abkommen mit der EU voraussichtlich 2027 oder 2028 Gegenstand einer schwierigen Schweizer Volksabstimmung. Eine Ablehnung w\u00fcrde die Beziehungen zu Br\u00fcssel erneut gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:dahe@heise.de\" title=\"Daniel Herbig\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dahe<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":577567,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,138840,15731,548,663,158,3934,3935,37215,597,13,14,11756,15,12,293,60390,193],"class_list":{"0":"post-577566","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-collaboration","11":"tag-cybersecurity","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europe","16":"tag-european-union","17":"tag-foerdermittel","18":"tag-forschung","19":"tag-headlines","20":"tag-nachrichten","21":"tag-netzpolitik","22":"tag-news","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-schweiz","25":"tag-supercomputer","26":"tag-wissenschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115554059775229032","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/577566","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=577566"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/577566\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/577567"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=577566"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=577566"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=577566"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}