{"id":577858,"date":"2025-11-15T16:38:13","date_gmt":"2025-11-15T16:38:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/577858\/"},"modified":"2025-11-15T16:38:13","modified_gmt":"2025-11-15T16:38:13","slug":"trump-laesst-zoelle-auf-etliche-lebensmittelimporte-fallen-dw-15-11-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/577858\/","title":{"rendered":"Trump l\u00e4sst Z\u00f6lle auf etliche Lebensmittelimporte fallen \u2013 DW \u2013 15.11.2025"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> hat einen Teil seiner Z\u00f6lle auf Lebensmittelimporte aus dem Ausland zur\u00fcckgenommen. Das Wei\u00dfe Haus ver\u00f6ffentlichte eine Liste der betroffenen Produkte, darunter Kaffee, Tee, Bananen, Tomaten, Rindfleisch, Kakao und Gew\u00fcrze. Der Regierung zufolge handelt es sich um Agrarprodukte, die in den <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-vereinigte-staaten-amerika\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vereinigten Staaten<\/a> nicht in ausreichender Menge produziert werden.<\/p>\n<p>Trump erwartet nach eigener Aussage, dass etwa die Kaffeepreise, die &#8222;recht hoch&#8220; gewesen seien, infolge der j\u00fcngsten Ausnahmen wieder fallen werden. Zudem stellte der Pr\u00e4sident eine Zahlung von 2000 Dollar (umgerechnet 1722 Euro) f\u00fcr US-Amerikaner mit niedrigem und mittlerem Einkommen in Aussicht, die aus den \u00fcbrigen Zolleinnahmen finanziert werden solle.<\/p>\n<p>Zollerleichterung gegen Marktzugang<\/p>\n<p><a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/argentinien\/t-17532055\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Argentinien<\/a>, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ecuador\/t-18506519\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ecuador<\/a>, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/guatemala\/t-18146072\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Guatemala<\/a> und <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/el-salvador\/t-18145893\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">El Salvador<\/a>, die mehrere der betroffenen G\u00fcter exportieren, hatten in dieser Woche Handelsabkommen mit den USA vereinbart: Die Regierung in Washington senkt <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/zollstreit\/t-73206904\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Z\u00f6lle<\/a> auf bestimmte Produkte. Daf\u00fcr gew\u00e4hren die L\u00e4nder den Vereinigten Staaten privilegierten Zugang zum eigenen Markt. Zudem wurden Absprachen zu Landwirtschaft, Arbeitsrecht, Umweltschutz und Subventionen getroffen.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74506602\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74506602_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Argentinien Buenos Aires 2025 | Zwischenwahlen | Pr\u00e4sident Javier Milei steht vor applaudierenden Menschen an einem Mikrofon und rei\u00dft die Arme in die H\u00f6he\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>R\u00fcckendeckung aus Washington: Argentiniens Pr\u00e4sident Javier Milei (hier nach dem guten Abschneiden seiner Partei bei den Zwischenwahlen im Oktober)Bild: Cristina Sille\/REUTERS<\/p>\n<p>Die Preise f\u00fcr Lebensmittel waren in den Vereinigten Staaten zuletzt deutlich gestiegen. Nach den Daten der Statistikbeh\u00f6rde f\u00fcr September war Hackfleisch vom Rind fast 13 Prozent teurer als im Vorjahr. Steaks kosteten fast 17 Prozent mehr, die Preise f\u00fcr Bananen lagen rund sieben Prozent h\u00f6her. Wegen der Inflation steht die Regierung politisch unter Druck. Viele ihrer W\u00e4hler haben mit den h\u00f6heren Lebenshaltungskosten zu k\u00e4mpfen. Bei lokalen Wahlen hatten die Republikaner unl\u00e4ngst herbe Niederlagen erlitten.<\/p>\n<p>Durchbruch in Verhandlungen mit der Schweiz<\/p>\n<p>Einen handelspolitischen Erfolg konnte am Freitag auch die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/schweiz\/t-17422331\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schweiz<\/a> verbuchen: Die USA senken ihre Z\u00f6lle f\u00fcr eidgen\u00f6ssische Ausfuhren von bislang 39 auf 15 Prozent; der h\u00f6here Satz war seit August in Kraft. Die Vorgaben werden damit denen f\u00fcr G\u00fcter aus der Europ\u00e4ischen Union angeglichen. Die Schweiz versprach im Gegenzug, dass Privatunternehmen bis 2028 in den USA 200 Milliarden Dollar investieren, wie Wirtschaftsminister Guy Parmelin in Bern bekanntgab.<\/p>\n<p>Namhafte Unternehmer unter anderem vom Schweizer Uhrenhersteller Rolex und dem Luxusg\u00fcterkonzern Richemont waren Anfang November \u00fcberraschend von Pr\u00e4sident Trump im Wei\u00dfen Haus empfangen worden. Tage sp\u00e4ter waren auf Fotos vom Pr\u00e4sidententisch im Oval Office eine golden schimmernde Rolex-Tischuhr und ein Gegenstand mit dem Aussehen eines gravierten Goldbarrens zu sehen. Das Wei\u00dfe Haus habe die beiden Geschenke sp\u00e4ter best\u00e4tigt, berichtet\u00a0der britische Sender\u00a0BBC.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73640492\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73640492_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"USA New York 2025 | Rolex-Uhren im Schaufenster eines Gesch\u00e4fts an der Fifth Avenue in Manhattan\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Gute Verbindungen zu Donald Trump: Rolex-Showroom an der Fifth Avenue in New York (Archivbild)Bild: Jimin Kim\/SOPA Images\/IMAGO<\/p>\n<p>Besonders f\u00fcr die Schweizer Uhren-, Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie ist der Durchbruch wichtig. Laut Industrieverband Swissmem sind die US-Exporte im dritten Quartal um 14,2 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal eingebrochen. Bei Werkzeugmaschinen betrug der R\u00fcckgang sogar 43 Prozent. Bei den Uhren fiel der Export in die USA im September um 56 Prozent, nach zirka 20 Prozent im August.<\/p>\n<p>Seit April sind zus\u00e4tzliche Importz\u00f6lle von mindestens zehn Prozent f\u00fcr die meisten in die USA eingef\u00fchrten Produkte f\u00e4llig. Trump hatte die Abgaben nach eigener Darstellung verh\u00e4ngt, um das Handelsdefizit des Landes zu reduzieren und die lokale Produktion zu unterst\u00fctzen. Er wirft den betroffenen L\u00e4ndern vor, von einem jahrelangen Ungleichgewicht bei den Zollregeln zum Nachteil der Vereinigten Staaten profitiert zu haben.<\/p>\n<p>jj\/AR (dpa, afp, rtr)<\/p>\n<p>Redaktionsschluss 17.30\u00a0Uhr (MEZ). Dieser Artikel wird nicht weiter aktualisiert!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat einen Teil seiner Z\u00f6lle auf Lebensmittelimporte aus dem Ausland zur\u00fcckgenommen. Das Wei\u00dfe Haus ver\u00f6ffentlichte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":577859,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-577858","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115554700672680582","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/577858","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=577858"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/577858\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/577859"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=577858"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=577858"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=577858"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}