{"id":578156,"date":"2025-11-15T19:41:21","date_gmt":"2025-11-15T19:41:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/578156\/"},"modified":"2025-11-15T19:41:21","modified_gmt":"2025-11-15T19:41:21","slug":"deutscher-roboter-hersteller-baut-560-arbeitsplaetze-ab-regional","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/578156\/","title":{"rendered":"Deutscher Roboter-Hersteller baut 560 Arbeitspl\u00e4tze ab | Regional"},"content":{"rendered":"<p>Augsburg \u2013 <b>Automatisierung soll unsere Zukunft sein. Trotzdem muss ein deutscher Roboter-Hersteller 560 Stellen abbauen. Das sind 160 mehr als bislang angek\u00fcndigt!<\/b><\/p>\n<p>Schon Anfang des Jahres hatte der Maschinenbauer Kuka mit Stammsitz in Augsburg (Bayern) seine Pl\u00e4ne zum Stellenabbau bekannt gegeben. 400 Vollzeitstellen sollten es sein. Doch laut eines Unternehmenssprechers seien nun insgesamt 560 Vollzeitstellen betroffen.<\/p>\n<p>Das ist der Grund f\u00fcr den Stellenabbau<\/p>\n<p>Grund seien die fehlenden Auftr\u00e4ge f\u00fcr den Bau von Industrierobotern. Die erwarteten Einnahmen \u2013 gr\u00f6\u00dftenteils durch Bestellungen von <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/organisationen\/automobilhersteller\/news-fotos-videos-17015012.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Automobilherstellern<\/a> \u2013 seien um 100 Millionen Euro niedriger als geplant.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Kuka-Roboter in der Auto-Herstellung bei Volkswagen\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2ff02dfe2507c32fd70cecbcc55feed2,bbd43cee\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Roboter des Maschinenbauers Kuka in der Auto-Herstellung bei Volkswagen<\/p>\n<p>Foto: Julian Stratenschulte\/dpa<\/p>\n<p>Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (54, Freie W\u00e4hler) traf sich mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/organisationen\/unternehmen\/news-fotos-videos-5n9Nevv68FAFS89DJteg\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unternehmens<\/a> und erkl\u00e4rt: \u201eDie Automobilindustrie ist f\u00fcr Kuka die wichtigste Kundenbranche. Ihre aktuelle Nachfrageschw\u00e4che trifft daher auch das Augsburger Unternehmen hart. Der Markt schw\u00e4chelt, und die Konkurrenz \u2013 vor allem aus Asien \u2013 wird h\u00e4rter.\u201c<\/p>\n<p>Insgesamt besch\u00e4ftigt Kuka etwa 3000 Mitarbeiter in Augsburg (<a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/bayern\/home-F0nY8r5b4CmXLAXAmTuS\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bayern<\/a>). In der Verwaltung sollen nur wenige Stellen abgebaut werden. Der Gro\u00dfteil der Streichungen sei im Roboterbau geplant.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"658\" alt=\"Die Kuka-Zentrale in Augsburg\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/e3f023533c9f46dce368a42e0ffb160e,3211d568\"   class=\"dynamic\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Kuka sitzt in Augsburg und besch\u00e4ftigt dort etwa 3000 Mitarbeiter<\/p>\n<p>Foto: ullstein bild<\/p>\n<p>Unternehmen setzt auf K\u00fcnstliche Intelligenz<\/p>\n<p>Das Unternehmen hofft, in Zukunft mit autonomen, selbstst\u00e4ndig lernenden Robotern wieder gr\u00f6\u00dfere Ums\u00e4tze zu erzielen. Aiwanger: \u201eEin gro\u00dfer Schwerpunkt soll k\u00fcnftig auf <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/digital\/themenbuehnen\/kuenstliche-intelligenz\/thema-ki-alle-infos-84645260.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a> gesetzt werden. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung hat innovative Ideen. Jetzt geht es um eine gezielte Umsetzung. Ich werde das Unternehmen unterst\u00fctzen. Unser Ziel ist, dass m\u00f6glichst viele Arbeitspl\u00e4tze, Kompetenzen und die Wertsch\u00f6pfung in Augsburg erhalten bleiben.\u201c<\/p>\n<p>Mehr zum ThemaWie Arbeitspl\u00e4tze gerettet werden k\u00f6nnten<\/p>\n<p>Laut \u201e<a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/augsburg-kampf-um-arbeitsplaetze-der-freistaat-bietet-kuka-unterstuetzung-an-112776885\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link--external text-link\">Augsburger Allgemeine\u201c<\/a> will der Freistaat Bayern das Unternehmen finanziell unterst\u00fctzen. Unter anderem f\u00fcr Forschung soll es Geld geben. Aiwanger: \u201eWir erwarten dann aber auch, dass nicht nur wir Geld geben, sondern im Gegenzug auch m\u00f6glichst viele Arbeitspl\u00e4tze erhalten bleiben.\u201c<\/p>\n<p><b>Bis Ende 2026 soll das Programm zum m\u00f6glichst sozialvertr\u00e4glichen Stellenabbau laufen.<\/b><\/p>\n<p><b>Chinesen haben bei Kuka das Sagen<\/b><\/p>\n<p>Eigent\u00fcmer von Kuka ist die chinesische Midea Group. Die \u00dcbernahme im Jahr 2016 l\u00f6ste eine politische Debatte aus. Gro\u00df war die Sorge, dass Deutschland eine Schl\u00fcsselindustrie verlieren werde. Seit 2022 h\u00e4lt Midea s\u00e4mtliche Anteile am Augsburger Maschinenbauer. Die restlichen Miteigent\u00fcmer wurden aus der Firma gedr\u00e4ngt (\u201eSqueeze-Out\u201c). Zugleich wurde das Unternehmen von der B\u00f6rse genommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Augsburg \u2013 Automatisierung soll unsere Zukunft sein. Trotzdem muss ein deutscher Roboter-Hersteller 560 Stellen abbauen. 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