{"id":578599,"date":"2025-11-16T00:26:41","date_gmt":"2025-11-16T00:26:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/578599\/"},"modified":"2025-11-16T00:26:41","modified_gmt":"2025-11-16T00:26:41","slug":"in-galerien-und-museen-wird-zu-wenig-gelacht-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/578599\/","title":{"rendered":"In Galerien und Museen wird zu wenig gelacht"},"content":{"rendered":"<p class=\"bold\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tDer Komiker und K\u00fcnstler Otto Waalkes zeigt rund 150 seiner Gem\u00e4lde in Dresden. Besucher erwartet eine Mischung aus Kunst, Humor &#8211; und den ber\u00fchmten Ottifanten. Auch Tee spielt eine Rolle.\t\t\t\t<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tDresden.<\/p>\n<p>Komiker Otto Waalkes will mit seinen Bildern f\u00fcr mehr Humor in der Kunstwelt sorgen. &#8222;Ich habe immer das Gef\u00fchl, dass in den Galerien und Museen zu wenig geschmunzelt und noch weniger gelacht wird&#8220;, sagte er in Dresden zur Er\u00f6ffnung einer Ausstellung mit rund 150 seiner Werke. Zu den bekanntesten Motiven des Comedians geh\u00f6rt die Figur der Ottifanten. Diese findet sich auch in zahlreichen seiner Bilder, die teils bekannte Kunstwerke anderer ber\u00fchmter Malerinnen und Maler parodieren.<\/p>\n<p>\tOttifant als Parodie in alte Meisterwerke eingebaut<\/p>\n<p>Otto habe sich schon w\u00e4hrend seines Kunststudiums mit der Technik der Alten Meister vertraut gemacht. &#8222;. So konnte ich die Vorbilder, die ich bewunderte, parodistisch ver\u00e4ndern. Und die Parodie ist f\u00fcr mich die aufrichtigste Form der Verehrung.&#8220; Wenn der Betrachter das ber\u00fchmte Vorbild von Weitem erkenne und aus der N\u00e4he einen Ottifanten entdecke, gebe es einen \u00dcberraschungseffekt, erkl\u00e4rte Otto. &#8222;Und wenn daraus ein Schmunzeln wird, ist mein Ziel erreicht.&#8220;<\/p>\n<p>Noch bis zum dritten Januar sind die Gem\u00e4lde und Drucke des 77-J\u00e4hrigen in der hoteleigenen Kapelle des Taschenbergpalais Kempinski in der Dresdner Altstadt zu sehen. Nach Angaben der Galerie Walentowski sind darunter auch neue Originale und Drucke.<\/p>\n<p>\tOtto hat eine besondere Beziehung zu Tee<\/p>\n<p>Unter anderem ist ein Pigmentdruck mit dem Titel &#8222;Das Ottifantenm\u00e4dchen&#8220; zu sehen \u2013 angelehnt an das Gem\u00e4lde &#8222;Das Schokoladenm\u00e4dchen&#8220;, das in der Gem\u00e4ldegalerie Alte Meister in Dresden h\u00e4ngt. Bei Ottos Werk steht auf dem Tablett allerdings eine Teekanne in Ottifantenform &#8222;mit tollem ostfriesischem Muster&#8220;, wie der K\u00fcnstler betont. Das Original habe Otto in Dresden gesehen. &#8222;Und das hat mich so inspiriert.&#8220; Auf Tee greift Otto auch \u00f6fter als Grundierung f\u00fcr seine Leinw\u00e4nde zur\u00fcck, um dem Ganzen eine &#8222;altmeisterliche Patina&#8220; zu geben.\u00a0<\/p>\n<p>Waalkes, der vor allem f\u00fcr seine Arbeit als Kom\u00f6diant, Musiker und Schauspieler bekannt ist, hat in den 1970er-Jahren Kunstp\u00e4dagogik an der Hochschule f\u00fcr Bildende K\u00fcnste Hamburg studiert. Schon als Kind habe er viel gezeichnet, meist auf Tapetenb\u00fcchern seines Vaters, der Malermeister war. Auch auf den Ottifanten kam er zeitig: &#8222;Der Ottifant ist das Resultat eines misslungenen Selbstportr\u00e4ts&#8220;, berichtete Otto in Dresden. Als das nicht gelungen sei, habe er die Nase verl\u00e4ngert, die Augen glupschiger gezeichnet, den K\u00f6rper dick und vier Beine darunter &#8211; fertig war der Ottifant. &#8222;Und der hat mich bis heute begleitet.&#8220;<\/p>\n<p>Waalkes war auch in zahlreichen Produktionen zu sehen, unter anderem im Comedy-Hit &#8222;LOL &#8211; Last One Laughing&#8220; von Amazon Prime Video. Auch mit dem Rapper Ski Aggu stand er auf der B\u00fchne. Ans Aufh\u00f6ren denkt Otto nicht: &#8222;Wieso aufh\u00f6ren? Ich habe doch gerade erst angefangen.&#8220; (dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Komiker und K\u00fcnstler Otto Waalkes zeigt rund 150 seiner Gem\u00e4lde in Dresden. Besucher erwartet eine Mischung aus&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":578600,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[3364,29,2386,30,7504,859],"class_list":{"0":"post-578599","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-dresden","11":"tag-germany","12":"tag-museen-theater-buehne-ausstellungen","13":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115556540947158710","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/578599","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=578599"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/578599\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/578600"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=578599"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=578599"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=578599"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}