{"id":579152,"date":"2025-11-16T06:30:13","date_gmt":"2025-11-16T06:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/579152\/"},"modified":"2025-11-16T06:30:13","modified_gmt":"2025-11-16T06:30:13","slug":"besserer-start-ins-leben-kuenstliche-plazenta-fuer-fruehgeborene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/579152\/","title":{"rendered":"Besserer Start ins Leben: K\u00fcnstliche Plazenta f\u00fcr Fr\u00fchgeborene"},"content":{"rendered":"<p>In Deutschland kommen jedes Jahr rund 65.000 Kinder zu fr\u00fch auf die Welt, manche wiegen bei der Geburt nur wenige hundert Gramm. Der Welt-Fr\u00fchgeborenen-Tag am 17. November 2025 markiert die Halbzeit in einem vielversprechenden EU-Forschungsprojekt, an dem das Klinikum N\u00fcrnberg federf\u00fchrend beteiligt ist. Es geht um die Entwicklung einer k\u00fcnstlichen Plazenta, die Fr\u00fchgeborene mit Sauerstoff und Nahrung versorgen, sowie Abfallprodukte ableiten soll. Dadurch k\u00f6nnten die Kleinen nach einer Fr\u00fchgeburt weiterwachsen, als w\u00e4ren sie noch im Mutterleib. Bislang brauchen sie eine wochenlange, aufwendige medizinische Behandlung auf einer spezialisierten Fr\u00fchgeborenen-Station, um zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Lungen nicht voll ausgebildet<\/p>\n<p>Dort liegt die kleine Kate im N\u00fcrnberger S\u00fcdklinikum in einem Brutkasten und gibt leise T\u00f6ne von sich. Ihre Augen sind geschlossen, auf dem Kopf tr\u00e4gt sie eine wei\u00dfe M\u00fctze. Sie kam mit gerade mal 670 Gramm viel zu fr\u00fch auf die Welt. Das gr\u00f6\u00dfte Problem bei den meisten Fr\u00fchgeborenen sind die Lungen, die noch nicht voll ausgebildet sind. &#8222;Kate braucht eine Atemunterst\u00fctzung und wird \u00fcber eine Magensonde ern\u00e4hrt&#8220;, erkl\u00e4rt ihr Vater Marco. Mit seiner Frau Steffi wechselt er sich t\u00e4glich am Brutkasten ab. Kate ist mit mehreren Kabeln und Schl\u00e4uchen verbunden. Das k\u00f6nnte in der Zukunft mit einer k\u00fcnstlichen Plazenta anders werden. Daran forscht ein Projektteam im N\u00fcrnberger S\u00fcdklinikum ein Stockwerk tiefer im Labor.<\/p>\n<p>Schwierigkeit: Nabelschnurgef\u00e4\u00dfe anschlie\u00dfen<\/p>\n<p>An einer Babypuppe simuliert ein Team aus \u00c4rzten und Pflegekr\u00e4ften, wie die k\u00fcnstliche Plazenta \u00fcber den Bauchnabel angeschlossen wird. &#8222;Eine der gro\u00dfen Schwierigkeiten besteht darin, dass die Nabelschnurgef\u00e4\u00dfe nach der Geburt wieder so weit ge\u00f6ffnet werden, dass gen\u00fcgend Blut hindurchflie\u00dfen kann. Denn wir wollen keine Pumpen verwenden, die den Organismus sch\u00e4digen k\u00f6nnen&#8220;, erkl\u00e4rt Chefarzt Prof. Christoph Fusch. Daher soll die k\u00fcnstliche Plazenta, genau wie die Plazenta im Mutterleib, vom Herzen des Kindes durchblutet werden. &#8222;Das ist technisch nicht so einfach, aber wir haben bereits gro\u00dfe Fortschritte gemacht&#8220;, so Prof. Fusch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Deutschland kommen jedes Jahr rund 65.000 Kinder zu fr\u00fch auf die Welt, manche wiegen bei der Geburt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":579153,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1837],"tags":[142,772,3364,29,597,139057,139058,30,41317,837,23628,4156,139055,3783,139056,21980,139054,193],"class_list":{"0":"post-579152","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nuernberg","8":"tag-aerzte","9":"tag-bayern","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-forschung","13":"tag-fruehchen","14":"tag-fruehgeborene","15":"tag-germany","16":"tag-klinikum-nuernberg","17":"tag-medizin","18":"tag-mediziner","19":"tag-mittelfranken","20":"tag-neonatologie","21":"tag-nuernberg","22":"tag-plazenta","23":"tag-welttag","24":"tag-welttag-der-fruehgeborenen","25":"tag-wissenschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115557972229358032","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/579152","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=579152"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/579152\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/579153"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=579152"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=579152"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=579152"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}