{"id":579359,"date":"2025-11-16T08:27:16","date_gmt":"2025-11-16T08:27:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/579359\/"},"modified":"2025-11-16T08:27:16","modified_gmt":"2025-11-16T08:27:16","slug":"ich-schlag-dich-tot-wenn-ich-runterkomme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/579359\/","title":{"rendered":"\u201eIch schlag\u2018 dich tot, wenn ich runterkomme!\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>GOLDBACH (ld). Es ist ein wahrer Alptraum, den Vermieterin Neziha Kartal in Goldbach aktuell erlebt. Noch bevor man das Haus betritt, kann man das Ausma\u00df erahnen, das eine Problem-Mieterin angerichtet hat. Im Hof: Sperrm\u00fcll so weit das Auge reicht. Im Treppenhaus: Verbogene T\u00fcren und Kratzer an den W\u00e4nden. Vor der Haust\u00fcr: vollgestopfte Schr\u00e4nke, die den Weg versperren. Der Zustand der Wohnung nach einem Jahr: die reinste Katastrophe. Und das ist l\u00e4ngst nicht alles\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Angefangen hat alles im August 2024, als Neziha Kartal die oberen zwei Wohnungen ihres Mehrfamilienhauses an Zahra D.* und deren Schwester vermietete. Neben ihr leben noch zwei weitere Nachbarn im Haus, mit denen die Vermieterin keine Schwierigkeiten hat. Schon zu Beginn gab es Probleme, da die neue Mieterin beim Transport der M\u00f6bel das frisch sanierte Treppenhaus besch\u00e4digte. Doch Neziha Kartal hatte Mitleid mit der syrischen Familie und wollte helfen, obwohl ihr Mann da bereits eine schlechte Vorahnung hatte: \u201eGib dieser Frau keine Wohnung, sie wird dir Probleme machen.\u201c So kam es dann auch, als sich bei einem Handwerkerbesuch erstmals der ansammelnde Unrat zeigte. Restm\u00fcll und Biom\u00fcll lagen verstreut im Hof und das zog schnell W\u00fcrmer an: \u201eIch bin immer durchgedreht, wenn ich herkam\u201c, so die Vermieterin. Wenig sp\u00e4ter warf Zahra ihre Schwester raus und bewohnte mit ihren Kindern fortan beide Wohnungen.<\/p>\n<p><strong>Mietvertrag gef\u00e4lscht<\/strong><strong><br \/><\/strong>Anfang Dezember f\u00e4lschte die 38-J\u00e4hrige auf ihrem Handy den Mietvertrag zu ihren Gunsten. Sie erhoffte sich davon wohl den Vorteil, alle drei Parkpl\u00e4tze und das gesamte Haus nutzen zu k\u00f6nnen. Als Neziha Kartal davon erfuhr, brachte sie das als Urkundenf\u00e4lschung zur Anzeige. Doch das Verfahren wurde eingestellt &#8211; eine Verurteilung sei zu unwahrscheinlich. Im Schreiben der Staatsanwaltschaft hei\u00dft es: \u201eEine Strafbarkeit gem\u00e4\u00df \u00a7 269 StGB ist im vorliegenden Fall nicht mit hinreichender Sicherheit nachzuweisen. (\u2026) Bei dem auf dem Mobiltelefon befindlichen Dokument ist bereits aufgrund der handschriftlichen Unterschriften zu erkennen, dass es sich bei diesem Dokument nicht um das Original handelt, sondern eine blo\u00dfe Reproduktion darstellt, da andernfalls eine digitale Signatur zu erwarten w\u00e4re.\u201c<\/p>\n<p><strong>Situation eskaliert weiter<\/strong><strong><br \/><\/strong>Seit Februar fehlen Neziha Kartal die Mieteinnahmen. Au\u00dferdem waren Jugendamt und Schule schon da: \u201eDie Kinder waren nie in der Schule, immer zuhause\u201c, so die Vermieterin. Die beiden 8- und 10-j\u00e4hrigen Jungs tun ihr leid, doch mit der 18-j\u00e4hrigen Tochter von Zahra kommt sie \u00fcberhaupt nicht aus. Am 3. Juli spitzte sich die Situation zu, als ein Nachbarskind \u00fcber Sperrm\u00fcll im Hof stolperte und sich dabei verletzte. Am sp\u00e4ten Abend fuhr Neziha Kartal zum Anwesen, um mit der Nachbarin \u00fcber den Vorfall zu reden und musste mit Erschrecken feststellen, dass die Problem-Mieterin mit \u201eGesch\u00e4ftspartnern\u201c etliche Fahrr\u00e4der von einem Transporter in den Hof verlud. Als die Vermieterin auf die Ruhezeit verwies und die Polizei verst\u00e4ndigte, wurde sie zuerst von Zahra und deren Tochter angeschrien, dann geschubst und sogar geschlagen. Das war endg\u00fcltig zu viel. Im Juli k\u00fcndigte Neziha Kartal den Mietvertrag und schaltete einen Anwalt ein, um eine R\u00e4umungsklage durchzusetzen.<\/p>\n<p><strong>Kein Strom, M\u00fcll und eine Todesdrohung<\/strong><strong><br \/><\/strong>Da auch der Strom nicht bezahlt wurde, klemmte das E-Werk ihn ab. Doch das lie\u00df sich Zahra offenbar nicht gefallen und fand eine M\u00f6glichkeit, die Wohnung wieder ans Stromnetz anzuschlie\u00dfen, weshalb kurz darauf erneut der Strom abgestellt und das Schloss zum Heizungsraum ausgetauscht werden musste. Bei einem der letzten Zusammentreffen war Neziha Kartal noch schlimmeren Beleidigungen ausgesetzt. Vom Fenster aus habe Zahra gerufen: \u201eIch schlage dich tot, wenn ich runterkomme.\u201c Seitdem lebt sie in st\u00e4ndiger Angst: \u201eIch kann nicht schlafen und wache nachts auf.\u201c Zwischenzeitlich schien es dann so, als w\u00e4re die Familie tags\u00fcber gefl\u00fcchtet. Nachbarn wollen sie nur noch nachts mit einer Taschenlampe in der Wohnung gesehen haben, wenn sie Post abholte.<\/p>\n<p><strong>\u201eDas lassen wir f\u00fcr Dich!\u201c<\/strong><strong><br \/><\/strong>Ende Oktober wurde auch das Schloss der Wohnung gewechselt. Schon davor lie\u00df sich ungef\u00e4hr vermuten, wie es drinnen aussehen k\u00f6nnte. Denn sobald man den Hof betritt, sieht man Unmengen an Sperrm\u00fcll aus Entr\u00fcmplungs-Aktionen: defekte M\u00f6bel und alte Fahrr\u00e4der verteilt \u00fcber alle Stellpl\u00e4tze. In der Wohnung selbst herrscht ein Bild der Verw\u00fcstung: Klamotten und Schuhe liegen quer \u00fcber den Boden verstreut, dazwischen wild durcheinander geworfene Fotos und Verpackungsreste. Im Flur t\u00fcrmen sich die Kleiderberge bis zur H\u00e4lfte der Treppe in die obere Wohnung. Am Schlimmsten ist aber die K\u00fcche. In der Sp\u00fcle steht seit Wochen dreckiges Geschirr, an der Wand stapelt sich Elektroschrott. Die Schr\u00e4nke der eigentlich neuen K\u00fcche sind versifft, die Ablage ist vor lauter T\u00f6pfen und K\u00fcchenger\u00e4ten kaum noch zu erkennen. Der K\u00fchlschrank ist der Tiefpunkt: \u201eIm K\u00fchlschrank ist alles verschimmelt. Das ist ekelhaft und stinkt. Ich muss eine Firma holen, alleine schaffe ich das nicht\u201c, so Kartal. Als sie die Familie mit dem M\u00fcllproblem konfrontiert, bekommt sie von der Tochter nur die sp\u00f6ttische Nachricht: \u201eDie Sachen lassen wir f\u00fcr dich (\u2026) Ich bin gar nicht in Deutschland.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u201eSeelisch am Ende\u201c<\/strong><strong><br \/><\/strong>Doch es ist fraglich, ob die syrische Familie wirklich nicht mehr in Deutschland ist. Denn die Wohnungst\u00fcr wurde diese Woche aufgebrochen und der schwarze Transporter, der in der Vergangenheit schon h\u00e4ufiger aufgefallen ist, stand wieder mitten im Hof. Neziha Kartal macht sich aber keine Hoffnungen, dass der M\u00fcll noch mitgenommen wird. Jetzt sucht sie h\u00e4nderingend nach einer L\u00f6sung: \u201eIch bin fertig mit den Nerven. Ich wei\u00df nicht was ich machen soll. Ich bin seelisch am Ende.\u201c Die Gemeinde Goldbach w\u00fcrde immerhin zehn Kubikmeter mitnehmen, aber das ist nur ein Bruchteil des Messie-Haushalts. Zahra hat sich bis Redaktionsschluss nicht zu den Vorw\u00fcrfen ge\u00e4u\u00dfert. Wie lange die R\u00e4umungsklage l\u00e4uft und mit welchem Erfolg, ist noch nicht absehbar. Der Anwalt wartet noch auf Aktenzeichen von der Staatsanwaltschaft. Vermieterin Kartal meint: \u201eIch denke, das wird noch ein paar Monate dauern. Ich m\u00f6chte nicht, dass sie nochmal hierher kommt und verstehe nicht, wieso solche Leute noch frei herumlaufen. Sie geh\u00f6rt entweder in eine Psychiatrie oder in den Knast.\u201c <\/p>\n<p>*Name von der Red. ge\u00e4ndert<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"GOLDBACH (ld). Es ist ein wahrer Alptraum, den Vermieterin Neziha Kartal in Goldbach aktuell erlebt. 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