{"id":579792,"date":"2025-11-16T12:29:14","date_gmt":"2025-11-16T12:29:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/579792\/"},"modified":"2025-11-16T12:29:14","modified_gmt":"2025-11-16T12:29:14","slug":"wenn-tierliebe-in-tierleid-umschlaegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/579792\/","title":{"rendered":"Wenn Tierliebe in Tierleid umschl\u00e4gt"},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder haben der Tierschutzberater und seine Kollegen mit \u00e4hnlichen F\u00e4llen zu tun, die unterschiedlich dramatisch sind. Sie fahren los, wenn eine Berliner Kita die Kontrolle \u00fcber die einst \u00fcberschaubare Kaninchenkolonie verloren hat, wenn aus zwei Katzen am Ende zw\u00f6lf wurden oder wenn jemand vermutet, dass der Nachbar viel zu viele Hunde in einer kleinen Wohnung h\u00e4lt. Breest versucht, mit den betroffenen Haltern zu reden \u2013 mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.<\/p>\n<p>Wenn die Besitzer das Problem nicht erkennen wollen, wird irgendwann das Veterin\u00e4ramt eingeschaltet \u2013 das gegebenenfalls die Tiere beschlagnahmen kann, die dann in Tierheimen oder -vereinen landen. Die meisten Tiere k\u00f6nnen danach weitervermittelt werden, sagt Breest, doch es komme manchmal zu Verhaltensst\u00f6rungen: &#8222;Vor allem bei Hunden ist es schwierig.&#8220;<\/p>\n<p>Das Ph\u00e4nomen, um das es hier geht, nennen die Experten &#8222;Animal Hoarding&#8220;. Der Deutsche Tierschutzbund beschreibt es als das krankhafte Sammeln von Tieren. Dahinter muss jedoch nicht zwingend eine psychische St\u00f6rung stecken. Die betroffenen Menschen halten eine so gro\u00dfe Anzahl von Tieren, dass sie diese nicht mehr angemessen versorgen k\u00f6nnen \u2013 Hygiene, Pflege, Ern\u00e4hrung und Gesundheit werden vernachl\u00e4ssigt. Und meistens merken sie es selbst nicht. Spektakul\u00e4re F\u00e4lle werden von den Medien aufgegriffen \u2013 und wieder vergessen. Getan wird dagegen wenig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Immer wieder haben der Tierschutzberater und seine Kollegen mit \u00e4hnlichen F\u00e4llen zu tun, die unterschiedlich dramatisch sind. Sie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":579793,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,1890,29,30,136450],"class_list":{"0":"post-579792","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-brandenburg","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-rbb24tiere"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115559384416700647","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/579792","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=579792"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/579792\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/579793"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=579792"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=579792"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=579792"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}