{"id":580160,"date":"2025-11-16T16:19:16","date_gmt":"2025-11-16T16:19:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/580160\/"},"modified":"2025-11-16T16:19:16","modified_gmt":"2025-11-16T16:19:16","slug":"vorstoss-auf-der-weltklimakonferenz-spanien-und-frankreich-fuer-abgabe-auf-luxusflugreisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/580160\/","title":{"rendered":"Vorsto\u00df auf der Weltklimakonferenz: Spanien und Frankreich f\u00fcr Abgabe auf Luxusflugreisen"},"content":{"rendered":"<p>\nSollen Pri\u00advat\u00adjet\u00adte\u00adr*in\u00adnen und Pas\u00adsa\u00adgie\u00adr*in\u00adnen gehobener Ticketklassen mehr zahlen? Das wollen etliche L\u00e4nder, die Bundesregierung ist uneins.\n<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">dpa\/taz | Frankreich und Spanien werben auf der <a href=\"https:\/\/taz.de\/Weltklimakonferenz\/!t5018328\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Weltklimakonferenz in Brasilien<\/a> zusammen mit sieben weiteren Staaten f\u00fcr eine extra Abgabe auf Businessclass-Flugtickets und Reisen mit Privatjets. \u201eWer mehr verschmutzt, sollte auch mehr beitragen\u201c, sagte die spanische Botschafterin in Brasilien, Mar\u00eda del Mar Fern\u00e1ndez-Palacios, in Bel\u00e9m. \u201eEine Abgabe auf Premium-Flugg\u00e4ste kann Milliarden f\u00fcr Klimaresilienz, Anpassung und nachhaltige Entwicklung einbringen.\u201c Im Kampf gegen die Klimakrise br\u00e4uchten die Staaten berechenbare Einnahmen, die Normalb\u00fcrger nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belasteten.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">Der franz\u00f6sische Klimabotschafter Beno\u00eet Faraco sagte, Solidarit\u00e4tssteuern wie die auf Luxusfl\u00fcge entspr\u00e4chen dem Geist des Pariser Klimaabkommens zur Eind\u00e4mmung der Erderw\u00e4rmung. Man rufe alle L\u00e4nder auf der Klimakonferenz auf, sich anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums von Carsten Schneider (SPD) sagte dem Spiegel zu der Idee: \u201eJeder, der First Class oder im Privatflieger unterwegs ist, wird ohne Probleme darauf eine Abgabe zahlen k\u00f6nnen.\u201c Laut dem Magazin schloss sich das Bundesfinanzministerium von Lars Klingbeil (SPD) dieser Aussage an. Unionsgef\u00fchrte Ministerien hingegen lehnen den Vorschlag ab oder wollen sich nicht \u00e4u\u00dfern. Deutschland kann sich der Initiative deshalb bislang nicht anschlie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Erst am vergangenen Donnerstag hatte die schwarz-rote Koalition beschlossen, zum 1. Juli 2026 <a href=\"https:\/\/taz.de\/Senkung-Flugverkehrsabgabe\/!6123622\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die Ticketsteuer im Luftverkehr zu senken<\/a> \u2013 was ihr scharfe Kritik von Kli\u00adma\u00adsch\u00fct\u00adze\u00adr*in\u00adnen einbrachte. Die sogenannte Luftverkehrsabgabe f\u00e4llt pro Ticket in streckenabh\u00e4ngiger H\u00f6he an. Die Ampelregierung hatte sie erst im vergangenen Jahr erh\u00f6ht. Das Nachfolgekabinett dreht diesen Schritt nun zur\u00fcck.<\/p>\n<p>      \u201eBesteuerung von Milliard\u00e4ren und Privatjets notwendig\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-7\" pos=\"6\"><a href=\"https:\/\/taz.de\/Flugverkehr\/!t5017792\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fliegen<\/a> ist die bei weitem klimasch\u00e4dlichste Art zu reisen. Nach Angaben der \u201ePremium Flyers Solidarity Coalition\u201c ist nur ein Prozent der Weltbev\u00f6lkerung verantwortlich f\u00fcr mehr als die H\u00e4lfte der klimasch\u00e4dlichen Treibhausgasemissionen der kommerziellen Luftfahrt. Gleichzeitig h\u00e4tten \u201ePremium\u201c-Flugreisen stark zugenommen: Die Emissionen der privaten Luftfahrt seien zwischen 2019 und 2023 um 46 Prozent gestiegen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"7\">Auch die fr\u00fchere Klimastaatssekret\u00e4rin von Ex-Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock, Jennifer Morgan, warb f\u00fcr die Solidarit\u00e4tssteuer im Luftverkehr. \u201eDie Menschen sehen die zunehmende Ungleichheit. Und sie wissen, dass die Besteuerung von Milliard\u00e4ren und Privatjets gerecht und auch notwendig ist.\u201c<\/p>\n<p class=\"column  is-8-tablet mgh-auto-tablet headline typo-head-small pv-xsmall mobile-order-1\">taz lesen kann jede:r<\/p>\n<p class=\"article column first  is-8-tablet mgh-auto-tablet  mobile-order-2\">\nAls Genossenschaft geh\u00f6ren wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zug\u00e4nglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht h\u00f6rt \u2013 immer aus \u00dcberzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen m\u00fcssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Daf\u00fcr sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen k\u00f6nnen, brauchen wir mehr Unterst\u00fctzung. Unser n\u00e4chstes Ziel: 50.000 \u2013 und mit Ihrer Beteiligung k\u00f6nnen wir es schaffen. 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